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Sonntag, 14. Juli 2024

[Rezension] Catherine Shepherd - Der Betrachter


Buch: KLICK - 16,99€ - 350 Seiten

ebook: KLICK - 0,99€ (bei Erscheinen)


Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.















Die Autorin:
Catherine Shepherd gehört mit über 4 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten Thriller-Autoren Deutschlands. Ihre Bücher erreichen regelmäßig Spitzenplätze in den Bestsellerlisten. Aufgewachsen in Berlin und heute ansässig in dem kleinen mittelalterlichen Städtchen Zons schreibt Catherine Shepherd an drei verschiedenen Reihen. Ihre Zons-Thriller sind für die zwei Zeitebenen bekannt, in denen sie spielen. In der zweiten Reihe ermittelt Laura Kern vom Landeskriminalamt Berlin in besonders schwerwiegenden Fällen. Ihre dritte Reihe ist geprägt durch die Kölner Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, die in ihrem Institut auch Eislady genannt wird.

Die Reihe:
Band 1: Krähenmutter
Band 2: Engelsschlaf
Band 3: Der Flüstermann
Band 4: Blütenjäger
Band 5: Der Behüter
Band 6: Der böse Mann
Band 7: Der Bewunderer
Band 8: Der Lehrmeister
Band 9: Der Betrachter


Inhalt:

Der neuste Mordfall, zu dem Laura Kern gerufen wird, gibt ihr Rätsel auf. Wie ist die Frau dort hinein gekommen und war es vor oder nach ihrem Tod. Warum hat der Täter das gemacht und wer ist diese Frau überhaupt. Während Laura noch den ersten Ideen und Spuren hinterhergeht, wird sie von einer Mitarbeiterin einer geschlossenen psychatrischen Anstalt kontaktiert. Lilly, eine der Bewohnerinnen, hätte statt der immer wieder gemalten Blumen ein verstörendes Bild gemalt. Als Laura sich das Bild ansieht, kann sie es nicht glauben. Denn die Patientin hat exakt die gefundene Frauenleiche in ihrer Umgebung gemalt .. doch woher kennt Lilly die tote Frau? Lilly kann weder die Anstalt verlassen, noch hat sie seit Jahren ein Wort gesprochen. Laura erhält keine Antworten auf ihre Fragen. Und dann malt Lilly neue Bilder ...

 

 

Meine Meinung:

Es war mal wieder absolut spannend. Die ganze Geschichte fesselte mich direkt von Beginn an. Die Art der Morde, die stumme Lilly, die Charaktere, die in Frage kommen würden ... und mal wieder wurde ich absolut aufs Glatteis geführt.


Es ist wieder einmal faszinierend, wie die Autorin es schafft, den Leser direkt zu Beginn durch den ersten Mord in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die Beschreibungen sind - für mich - immer so, dass ich mir Tatorte, Personen aber auch das ganze drumherum gut bildlich vorstellen kann. Dadurch wird die Geschichte für mich realer, als sie ist. Das wiederum bringt mich immer mehr in den Bann und auch leichte Gänsehaut war wie nicht selten enthalten. Ich bin kein ängstlicher Mensch, aber wenn man in die Rolle eines der Opfer taucht, durch geschickte Beschreibungen, dann berührt es einen schon, was da so vor sich geht.


Was mich in diesem Teil auch gefesselt hat, war die stumme Lilly und ihre Geschichte, von der man erst spät erfährt, aber über die man auch nicht wenig nachdenkt. .. woher kommen ihre Bilder, wer gibt sie ihr ein oder wo sieht sie sie. 


Und auch Laura wird wieder einmal an ihre eigene Geschichte erinnert, was mir auch immer gut gefällt, dass es nicht in Vergessenheit gerät, denn ich denke, so etwas kann man einfach nicht vergessen. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Teile. Das lässt die Ermittlerin einem auch persönlicher, bekannter vorkommen. Und gerade das ist es, was ich in den Reihen der Autorin auch so mag .. man fühlt sich nicht fremd in den Büchern .. eigentlich mehr, als wäre man ein Teil des Ermittler-Teams. Das gilt eigentlich für alle Reihen der Autorin und macht sie zu etwas besonderem.

 

Fazit:

Wieder ein Teil von dem ich sagen würde, es ist einer der Besten .. auch wenn ich mich dabei gefühlt wiederhole. Aber statt langweilig zu werden in ihren Reihen, hat man das Gefühl, die Autorin steigert sich immer weiter. Auch in diesem Band hier führt sie wieder einmal die Fäden so geschickt, dass man blindlings in alle Fallen tappt bei den Überlegungen, wer der Täter sein könnte und warum .. um dann am Ende überrascht zu werden ... großartig.



Noch ein Wort zum Buchcover - wunderschön. Geprägte Bereiche, hochglänzende und matte Bereiche machen das Cover wieder einmal zu einem Handschmeichler.

Sonntag, 7. April 2024

[Rezension] Catherine Shepherd - Das Verbot - Zons 14

[Werbung unbezahlt - Affiliate-Links]


Buch: KLICK - 16,99€ - 350 Seiten

ebook: KLICK - 0,99€ (bei Erscheinen)
Hörbuch: KLICK  12,06@

Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.












Die Reihe:
"Der Puzzlemörder von Zons" - Zons-Thriller Nr. 1
"Erntezeit (Der Sichelmörder von Zons)"  - Zons-Thriller Nr. 2
"Kalter Zwilling"  - Zons-Thriller Nr. 3
"Auf den Flügeln der Angst" - Zons-Thriller Nr. 4
"Tiefschwarze Melodie"  - Zons-Thriller Nr. 5
"Seelenblind"  - Zons-Thriller Nr. 6
"Tränentod"  - Zons-Thriller Nr. 7
"Knochenschrei"  - Zons-Thriller Nr. 8
"Sündenkammer"  - Zons-Thriller Nr. 9
"Todgeweiht"  - Zons-Thriller Nr. 10
"Die Rezeptur" - Zons-Thriller Nr. 11
"Stummes Opfer" - Zons-Thriller Nr. 12
"Wiegenlied" - Zons-Thriller Nr. 13
"Das Verbot" - Zons-Thriller Nr. 14

Inhalt:
Kriminalkommissar Bergmann wird zu einem Tatort gerufen. Er findet eine Leiche, die nicht nur durch ihre besondere Positionierung auffällt. Der Tatort muss ein anderer sein, sonst ergäben die Hinweise keinen Sinn. Doch nicht nur das, sondern auch eine kryptische Nachricht gibt ihm Rätsel auf. Als dann ein weiterer Mord mit ebenso merkwürdigen Inszenierungen auftaucht, wird ihm klar, dass erneut ein Serienkiller sein Unwesen zu treiben scheint. Doch was hat es mit den Nachrichten auf sich? Doch dann scheint Emily eine wichtige Spur gefunden zu haben … etwas ähnliches hat sich bereits vor 500 Jahren in Zons abgespielt. Und so tritt natürlich auch wieder Bastian Mühlenberg in Erscheinung, der damals diesen Fall zu lösen versuchte. 

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich unbedingt meine Begeisterung über die neue Optik des Buches mitteilen. Wer die Reihe verfolgt, konnte im Laufe gut sehen, wie sich die Cover immer weiterentwickelt haben. Doch hier kommt noch einmal eine neue, wirklich tolle Änderung zum Tragen. Neben bereits bekannten Erhöhungen (Prägungen) von Schrift oder Details kommt bei diesem Band ein Klappumschlag daher, der in seinem vorderen Inneren einen wundervollen gezeichneten Plan der Zollfeste Zons zum Vorschein. Ja, den Lageplan gab es schon, aber nun ist er toll in Szene gesetzt. Das macht halt dann doch Bücher – im Vergleich zu ebooks (die ich auch sehr gern mag) aus – es ist etwas Besonderes, wenn sich wie hier so viel Mühe gegeben wird.

Nun aber zum Inhalt … der mich wieder sehr fesseln konnte. Ich liebe nach wie vor diese zwei Welten – heute und vor 500 Jahren. Die Parallelen der so ähnlichen, aber doch unterschiedlichen Verbrechen, die einen in ihren Bann ziehen. Wie immer konnte ich viel rätseln. Was hat es mit den Nachrichten auf sich. Wer steckt dahinter und warum. Wieder tappte ich in kleine Fallen der Autorin und vermutete den Täter dort, wo er gar nicht zu finden war. Und wieder war ich fasziniert über die dann doch so logischen Schlussfolgerungen, wer letztendlich die Täter in beiden Welten waren … es macht immer wieder aufs Neue einen riesigen Spaß.

Wer die Reihe verfolgt kennt auch die zarten Fäden, die die beiden Welten – genauer gesagt Bastian und Anna – miteinander verbinden. Für mich immer viel zu wenig, für die Geschichten jedoch genau passend. Und während in den letzten Bänden dieser Faden fast aufgelöst schien, tritt er endlich wieder etwas hervor .. die Hoffnung keimt also wieder bei mir *lach* .. jaja, vermutlich werden andere jetzt denken, das braucht es bei diesen Geschichten nicht – für mich spielt es aber eine wichtige Rolle. 

Fazit:
Ein weiterer sehr gelungener Teil der Reihe um die Verbrechen in Zons – damals und heute. Ich bin fasziniert über die immer wieder neuen Ideen der Autorin, die oft so real wirken. Einfach klasse!


Und hier noch ein Foto der tollen Innengestaltung ... ich bin immer noch total begeistert:



Sonntag, 28. Januar 2024

[Rezension] Cornelia Engel - Das Glück in Paris: Liebe an der Seine

   [Werbung unbezahlt - Affiliate-Links]




Buch: KLICK - 12,99€ - 332 Seiten

ebook: Klick - aktuell 0,99€


Die Autorin:

BILD-Bestseller Autorin
Cornelia Engel wurde in Bamberg geboren und wuchs in einer literaturbegeisterten Familie auf. Sie lebte längere Zeit im Ausland und war selbstständig, bevor sie Kommunikationswissenschaften studierte. Mittlerweile arbeitet Cornelia Engel hauptberuflich als Autorin.
Unter dem Pseudonym Isabel Morland hat sie bereits mehrere erfolgreiche Romane bei namhaften Publikumsverlagen veröffentlicht. Zuletzt veröffentlichte sie unter dem Namen Cornelia Engel die Bestseller-Romantik-Serie »Verliebt auf Borkum«, gefolgt von einer großen, historischen Sansibar-Saga und der Romantik-Serie "Liebe auf Shetland". Mit ihren vier Kindern lebt Cornelia Engel in der fränkischen Heimat.



Inhalt:

Kaum hat das neue Jahr angefangen, bringt es für Hanna nur Pech. Aus dem eigentlich erträumten gemeinsamen Auslandsaufenthalt mit ihrem Freund wird das genaue Gegenteil. Für eine neue Herausforderung trennt sich Dominik einfach von ihr und zieht ausgerechnet in ihre Lieblingsstadt: Paris. Und was Hanna kurz darauf auf seinem Instagram Account sieht, verschlägt ihr die Sprache. Nicht nur, dass Dominik sich um 180 Grad wandelt, so präsentiert er sich auch noch verliebt mit einer anderen Frau. Hanna versteht die Welt nicht mehr und möchte Erklärungen für dieses Verhalten. Doch Dominik ist zu weit weg dafür ... und dann ergibt sich eine berufliche Chance für Hanna - ein längerer Aufenthalt in Paris.


Meine Meinung:

Diesmal fällt mir eine Beurteilung irgendwie sehr schwer. Ich liebe Cornelias Bücher, ihren Schreibstil, ihre wundervollen Geschichten, die ohne kitschig zu sein ans Herz gehen. Und so freute ich mich auch auf eine Geschichte in Paris. Noch immer hängt mir die London Geschichte im Herz und so konnte ich es nicht erwarten zu starten.

Diesmal habe ich mich mit der Hauptfigur - Hanna - etwas schwer getan. Ich kann ihre Gefühle, ihre Verwirrung, ihre Verletztheit absolut nachempfinden. Aber nicht ihren Hang dazu, Dominik so hinterher zu laufen, wie sie es im Verlauf der Geschichte macht. Wenn man das Glück, das einem über den Weg läuft nicht erkennt, weil man sich so verrennt in etwas, was - in meinen Augen - absolut keinen Sinn ergibt. Aber das ist halt das Problem, wenn man selbst ganz anders tickt, als die Protagonistin ... das ist der Moment, wo ich mich nicht mehr in eine Geschichte fallen lassen kann.

Neben der Hauptfigur gibt es dann aber wieder so zahlreiche, tolle Persönlichkeiten, die das Buch wieder so liebenswert, lebendig und einfach nur schön machen, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Und letztendlich bleibt ja doch immer die Hoffnung, dass sich die Protagonistin noch  ändert.

Am schönsten fand ich eigentlich die tollen Bewohner des Hauses, in dem Hanna ihre Zeit in Paris verbringt - und so habe ich mal wieder das Gefühl auch ich müsste unbedingt noch einmal Paris einen Besuch abstatten - es ist und bleibt einfach eine ganz einzigartige Stadt, die einen sofort in ihren Bann zieht.

Glücklicherweise drehte sich die Geschichte im Laufe der Zeit, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass Hanna von einem Extrem ins Nächste fällt *gg* .. ein sehr emotionaler Charakter und man kommt nicht daran vorbei, sie irgendwie ins Herz zu schließen.

Fazit:

Eine schöne Reise ins wundervolle Paris mit einer nicht ganz so einfachen Protagonistin (für mich). Letztendlich aber dennoch wieder eine Geschichte, die man in einem Rutsch liest und dann gerne wieder selbst eine Reise in die bezaubernde Stadt machen möchte. Für mich hat das Buch 4,5 Sterne ... und wird auf 5 aufgerundet, da es die Hälfte nicht gibt.

Mittwoch, 11. Oktober 2023

[Rezension] Cornelia Engel - Dünenküsse auf Sylt - Reihe Meerverliebt

 [Werbung unbezahlt - Affiliate-Links]


Buch: KLICK - 10,99€ - 203 Seiten
ebook: Klick - 2,99€


Die Autorin:

BILD-Bestseller Autorin
Cornelia Engel wurde in Bamberg geboren und wuchs in einer literaturbegeisterten Familie auf. Sie lebte längere Zeit im Ausland und war selbstständig, bevor sie Kommunikationswissenschaften studierte. Mittlerweile arbeitet Cornelia Engel hauptberuflich als Autorin.
Unter dem Pseudonym Isabel Morland hat sie bereits mehrere erfolgreiche Romane bei namhaften Publikumsverlagen veröffentlicht. Zuletzt veröffentlichte sie unter dem Namen Cornelia Engel die Bestseller-Romantik-Serie »Verliebt auf Borkum«, gefolgt von einer großen, historischen Sansibar-Saga und der Romantik-Serie "Liebe auf Shetland".
Mit ihren vier Kindern lebt Cornelia Engel in der fränkischen Heimat.




Vorwort:

Im zweiten Teil der Reihe dreht sich alles um Jenny und ihre neu eröffnete Hundetagesstätte. Es ist nicht notwendig, vorher Band 1 zu lesen, da es sich um einen abgeschlossenen Roman handelt, jedoch würde ich es empfehlen, da Jenny schon mal im ersten Band auftaucht und so die zeitliche Abfolge schöner ist.

Inhalt:

Eigentlich könnte Jenny glücklich sein, endlich ihrem Traumjob nachzugehen. Wäre da nur nicht ihr neuer Nachbar Niko - ein Autor in der Schaffenskrise, der sich von den Hunden oder sogar eher von den Halterinnen in seiner Ruhe mehr als gestört fühlt. Jenny versucht Rücksicht zu nehmen, doch Niko macht es ihr nicht leicht. Um sich von diesen Problemen abzulenken, versucht sie ihr Tinder Match Malte näher kennenzulernen. Auch wenn er ihr auf den ersten Blick gefällt, stimmt irgend etwas nicht mit ihm...

Meine Meinung:

Kurzurlaub am Meer gewünscht? Dann seid Ihr bei dieser Reihe wirklich gut aufgehoben. Auch hier im zweiten Teil der Reihe kann man sich einfach fallen lassen und ein Stückchen Auszeit genießen.

Und hier macht es einem die Autorin leicht. Eine tolle Kulisse, ein zuckersüßer Mittelpunkt der Geschichte in Form einer Huta (Hundetagesstätte) mit wundervollen Hunden, die alle einen speziellen Charakter haben und somit der Geschichte in diesem Bereich viel Tiefe geben. Ein knurriger Nachbar, der sofort das Interesse weckt, weil man schon erahnen kann, dass da mehr dahinter stecken muss. Und ein zu glattes Date, bei dem sich einem die Nacken haare direkt aufstellen, ohne dass man es Anfangs erklären könnte - jedenfalls ging es mir so.

Auch wenn die Geschichte ein kleines bisschen erahnbar war, tut das ihrem Charme nichts. Es ist so leicht, sich direkt zu Beginn einfach fallen zu lassen, um gefühlt nur etwas später das Buch am Ende zuzuschlagen und festzustellen, dass man es in einem Rutsch durchgelesen hat ... weil man gar nicht auf den Gedanken kam, es zur Seite zu legen.

Die Charaktere der Reihe sind wirklich schön gestaltet, vor allem die, die uns immer wieder begegnen. Sie haben Tiefe und viel um sie zu mögen, sie sind aber auch nicht so rund, dass sie unwirklich erscheinen würden.

Ich hoffe, dass noch viele weitere Teile der Reihe erscheinen werden und man so immer wieder ein kleines Stück Urlaub in den eigenen vier Wänden erleben kann ... meine Neugier auf Me(h)er wird immer größer :)

Donnerstag, 5. November 2020

[Rezension] Catherine Shepherd - Artiges Mädchen

  [Werbung unbezahlt - Affiliate-Links]


Buch: KLICK - 9,99€ - 342 Seiten


Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer 
Düsseldorfer Bank gearbeitet.













Die Reihe:
Band 1: Mooresschwärze
Band 2: Nachtspiel
Band 3: Winterkalt
Band 4: Artiges Mädchen


Inhalt:

Auf einem Spielplatz ist eine Leiche in eine bizarrer Präsentation gefunden worden. Auf den ersten Blick scheint hier ein puppenhaftes Mädchen getötet worden. Doch schnell stellt sich heraus, dass es nur den Anschein erwecken soll. Die Leiche ist eine junge Frau. Und sie bleibt nicht die einzige. Rechtsmedizinerin Julia Schwarz muss zusammen mit ihrer Mitarbeiterin und ihrem Freund, dem Kriminalkommissar Florian Kessler ein Spiel gegen die Zeit gewinnen. Was haben diese Frauen gemeinsam. Was verbindet sie, anhand dessen man den Täter aufspüren könnte? Doch zunächst läuft jede Idee in die Leere ..

Meine Meinung:

Es ist bereits der vierte Teil der Reihe um Julia Schwarz und auch dieser Fall zieht einen wieder mit Leichtigkeit in seinen Bann. Ich finde es schön, das meiste aus der Perspektive der Rechtsmedizinerin zu sehen. Das bringt einen anderen Blickwinkel auf viele Details. Und auch die Rückschlüsse, die aus manchen Hinweisen gezogen werden, sind für mich sehr interessant.

Wie jedes mal - da wiederhole ich mich gern - führt mich die Autorin in die Irre. Ich habe anfangs wirklich so gar keine Ahnung gehabt, wer hier der Täter sein könnte und warum. Warum sucht er die Frauen aus, bzw. wonach. Und was ist sein Beweggrund.

Und ich gebe zu, es hat lange gedauert, bis ich dahinter kam und das auch nur, weil die Autorin ein Einsehen hatte mit den Lesern und nach und nach die Spuren zusammen fließen ließ. Unnötig zu erwähnen, dass ich natürlich wen ganz anders in Betracht gezogen hatte.

Ich bin auch immer wieder begeistert über die Art, wie die Autorin alles schildert. Die Geschehnisse, die Tatorte, aber auch zwischendurch einfach mal die Landschaft, Wohnungen und was es alles gibt. Ohne auszuschweifen reichen hier immer einige Sätze, manchmal auch Worte, um die Schauplätze vor meinem Auge entstehen zu lassen. Keine Stelle, wo ich mal zögern würde, weil ich denke, das kann ich mir grad nicht vorstellen, oder das verstehe ich nicht .. und das macht die Bücher für mich so lesenswert: Ganz sicher und behütet auf meiner Couch kann ich mich an die dunkelsten Orte begeben, Gänsehaut erleben und tief in die Geschichten tauchen, ohne jemals in Gefahr zu sein. Was mich nach und nach zu einer echten Thriller-Leserin werden lässt, was ich nie für möglich hielt. 


Fazit:

Egal welches Buch, welche Reihe man gerade in der Hand hat.. es ist immer einfach, wieder in die Rahmengeschehen der jeweiligen Reihe zu gelangen.  So wie hier bei Julia Schwarz und gemeinsam mit ihr wieder einen neuen, bizarren Fall zu erleben.

Meine Wertung:



Samstag, 24. Oktober 2020

[Rezension] Catherine Shepherd - Der Behüter

 [Werbung unbezahlt - Affiliate-Links]

Buch: KLICK - 9,99€ - 342 Seiten
ebook: KLICK - 2,99€
Hörbuch: KLICK 

Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.








Die Reihe:
Band 1: Krähenmutter
Band 2: Engelsschlaf
Band 3: Der Flüstermann
Band 4: Blütenjäger
Band 5: Der Behüter

Inhalt:
An den Mülltonnen eines Krankenhauses wird eine Leiche gefunden, die der Ermittlerin Laura kern zunächst viele Rätsel aufgibt, da sie alte und neue Spuren von Gewalt aufweist. Und während noch versucht wird, diesen Fall aufzuklären, taucht eine weitere Leiche auf. Schnell sind Parallelen gefunden und dennoch bleibt das Motiv weiter unklar. Denn was zunächst als Hilfe und Schutz aussieht, wandelt sich in noch schlimmeres...

Meine Meinung:

Ich bin seit der ersten Stunde absoluter Fan dieser Autorin. Und das bei allen drei Serien, die es inzwischen von ihr gibt. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie gut sie sich voneinander trennen lassen.

Laura Kern mag ich als Ermittlerin sehr gern. Trotz oder gerade wegen ihrer eigenen Vergangenheit geht sie meiner Meinung nach zwar emotional und doch sehr sachlich an die Fälle. Sie lässt sich nie unterkriegen, aber den Leser dennoch nicht vergessen, was einst geschah. Und das spielt immer nur eine gerade so große Nebenrolle, dass es ein interessanter und persönlicher Zug der Ermittlerin ist, der sie irgendwie greifbarer macht.

Dieser Fall hier hat es in sich und ich muss sagen, diesmal habe ich mich teilweise richtig .. hmm .. nun ja gegruselt wäre der falsche Ausdruck .. aber ein bisschen Gänsehaut hat es mir hier und da absolut bereitet und ich habe die Geschichte nahezu verschlungen. Und nein, ich bin nicht zart besaitet :). Aber manche Geschichten gehen irgendwie tiefer unter die Haut und so war es hier.

Es war ein sehr spannender Wettlauf gegen die Zeit. Und wie immer, mal gewinnt man, mal verliert man. Wie so oft gibt es hier verschiedene Spuren zu verschiedenen Tätern, man hat immer eine Ahnung, wechselt diese schon mal und ist letztendlich gleichzeitig erstaunt und in seinem Verdacht bestätigt.

Fazit:
Eine Reihe, die man - wie eigentlich alle Reihen der Autorin - nur ans Herz legen kann, wenn man spannende Thriller mag, aus denen das Blut nicht gleich eimerweise tropft, aber gemeinsam mit den Protagonisten das Rennen um Leben und Tod mitverfolgen möchte.

Meine Wertung:



Mittwoch, 15. Juli 2020

[Rezension] Catherine Shepherd - Todgeweiht

[Werbung unbezahlt - Affiliate-Links]

Buch: KLICK - 9,99€ - 342 Seiten

ebook: KLICK - 2,99€
Hörbuch: KLICK 

Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.










Die Reihe:
"Der Puzzlemörder von Zons" - Zons-Thriller Nr. 1
"Erntezeit (Der Sichelmörder von Zons)"  - Zons-Thriller Nr. 2
"Kalter Zwilling"  - Zons-Thriller Nr. 3
"Auf den Flügeln der Angst" - Zons-Thriller Nr. 4
"Tiefschwarze Melodie"  - Zons-Thriller Nr. 5
"Seelenblind"  - Zons-Thriller Nr. 6
"Tränentod"  - Zons-Thriller Nr. 7
"Knochenschrei"  - Zons-Thriller Nr. 8
"Sündenkammer"  - Zons-Thriller Nr. 9
"Todgeweiht"  - Zons-Thriller Nr. 10

Inhalt:
Er bringt Dir die Henkersmahlzeit, doch du wirst dich nicht mehr daran erfreuen. Oliver Bergmann ermittelt in einer neuen und merkwürdigen Todesreihe, in die er keinen Zusammenhang bringen kann. Währenddessen geht es Bastian Mühlenberg 500 Jahre zuvor auch nicht viel besser. Greift die Pest in Zons um sich? Aber warum haben dann alle Opfer so verrenkte Gliedmaßen. Und wie hängen diesmal die Vergangenheit mit der Gegenwart zusammen?

Meine Meinung:
Der 10. Fall der Autorin, der in Dormagen Zons spielt. Und wie immer wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab. Doch diesmal konnte ich zunächst keinen so wirklichen Zusammenhang erkennen, der sonst eigentlich immer klar ist, bis es dann letztendlich doch klickte... Das war wieder geschickt. Genau so, wie die Suche nach den Mördern ... ich gebe zu, auch hier führte mich die Autorin in beiden Zeiten wieder etwas in die Irre, wobei ich den Zusammenhang in der Gegenwart diesmal schneller erkannte.

Wie immer vermag ich auch nicht zu sagen, welche von beiden Geschichten mir letztendlich besser gefiel. Ich bin immer wieder fasziniert, wie die "Ermittlungen" in der Vergangenheit vor sich gehen. Auf welche Ideen Bastian Mühlberg und seine Freunde kommen, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Und wie unterschiedlich sich das in der Gegenwart gestaltet. Und dennoch führt beides unweigerlich zum Ziel.

Es ist merkwürdig, gerade in diesen Zeiten von der Pest zu lesen, doch letztendlich macht es einem klar .. es ist nicht die erste Krise, die wir überstehen müssen und wird wohl auch nicht die letzte sein .. doch genau wie in dieser Geschichte, ändert sich das drumherum .. zum Vorteil, aber auch zum Nachteil.

Wie in jedem Band gibt es natürlich auch wieder kleine Geschichten rund um die Personen der Ermittler, und wie immer frage ich mich, ob Vergangenheit und Gegenwart irgendwann einmal zusammen finden :) ... vermutlich nicht ... aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt ..

Und auch das Nachwort der Autorin ist hier wieder sehr interessant und sollte auf jeden Fall gelesen werden, in dem ein paar Fakten über die Pest aufgeführt sind.. Schön, auch immer wieder kleine Dinge zu lernen!

Fazit:
Ein weiterer spannender Fall, der abwechselnd in Vergangenheit und Gegenwart spielt. Bzw. zwei Fälle, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben und letztendlich dann doch, wenn man etwas hinter die Grenzen schaut. 

Meine Wertung:


Donnerstag, 26. März 2020

[Rezension] Virginia Vox - Rocky Mountain Hope (22) - Kristina + Kane

[Unbezahlte Werbung]
ebook: KLICK - 5,99 € - 329 Seiten (Affiliate-Link)
Reihe: Ja - Teil 22 von ?
Altersempfehlung: ?
Genre: Romance

Die Autorin:
Virginia Fox, geboren 1978, war bereits im Alter von vier Jahren mit ihren zwei Hauptleidenschaften infiziert: mit der Liebe zu Büchern und Texten in jeglicher Form und der Liebe zu den Pferden. Nach dem Lesen zahlreicher Bücher und dem Schreiben verschiedener Kurzgeschichten und Essays startete sie ihr bisher größtes Projekt: Die Drachenschwestern-Trilogie. Nach der Fertigstellung der Trilogie musste sie feststellen, dass sich der Schreibvirus nicht abschütteln ließ. Also veröffentlichte sie Band 1 der neuen Rocky Mountain-Serie: Rocky Mountain Yoga und Band 4 der Drachenromane, Das Drachenmädchen. Weitere Bände folgten und folgen in regelmäßigen Abständen
















Inhalt:
Seit Kristina die Klinik in Independence leitet, fühlt sie sich in der kleinen Stadt absolut heimisch. Nur ihre Bekanntschaft zu Kane, von der sie sich so viel versprach liegt nahezu auf Eis - warum ist ihr ein Rätsel. Kane scheint sie regelrecht zu meiden. Das ändert sich, als seine kleine Tochter Moira ihre Patientin wird. Doch dabei geht es nicht nur darum, dass Moira Kristina als Ärztin vermisst hat, sondern sich in den Kopf gesetzt hat, ihren Vater zu verkuppeln. Doch unerwartete neue Gesellen bringen nicht nur in Independence, sondern auch in der Klinik einige Unruhe mit sich.

Meine Meinung:
Es scheint, als wäre diese Reihe derzeit fast ungeschlagen die, die mich aus Leseflauten heraus holt. Jedes Buch schafft es immer wieder aufs Neue, dass ich mich fallen lassen kann und einfach mal für ein paar Stunden aus der Realität abtauchen kann. Das liegt sicherlich daran, dass es sich immer wie Nachhausekommen anfühlt, wenn man wieder die tollen Menschen der kleinen Stadt Independence trifft .. und an dem vielen neuen, das immer wieder in den Büchern geschieht.

Auf Kristina und Kane habe ich schon lange gewartet und freute mich, dass ihnen nun endlich ein eigener Band gewidmet wird. Es ist irgendwie lustig, dieses umeinander rumschleichen zu verfolgen. Unnötig zu erwähnen, dass die Gedanken von Kane mal wieder typisch Mann sind, was dagegen spricht, sich  mehr auf Kristina einzulassen ... als gibt es immer nur einen Weg und eine Lösung.

Über Moira musste ich hier und da doch sehr schmunzeln .. immer wieder erstaunlich, was in den Köpfen von Kindern so vorgeht - manches viel klarer, als bei uns Erwachsenen.

Was mir auch wieder super gut gefiel, war der "ernste" Teil des Buches. Diesmal ging es um eine unheilbare Krankheit, mit der man leben kann, aber die doch sehr einschränkt. So erfuhr man ein bisschen darüber - ohne, dass es zuviel wurde.

Und natürlich gab es auch wieder tierische Neuigkeiten .. und zwei davon haben mir besonders gut gefallen *kicher* .. es war einfach wieder rundum gelungene Unterhaltung!


Fazit:
Auch dieser Teil war wieder eine wundervolle Abwechslung vom Alltag. Mit vielen alten und ein paar neuen Figuren, Tieren und Abenteuern .. herrlich und einfach nur empfehlenswert!

Meine Wertung:


Sonntag, 24. November 2019

[Rezension] Sebastian H. Unterberger - Das grosse Servus Weihnachtsbuch

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Verlag: Servus
Gebundenes Buch: KLICK - 28€ - 220 Seiten


Der Autor:
Sebastian Helmut Unterberger, 1974 in Salzburg geboren, ist im Traditionsgasthof »Mostwastl« am Fuße des Untersbergs aufgewachsen. Nach Berufsausbildungen in Gastronomie und Agrarwirtschaft war er lange in der Mayrischen Musikalienhandlung tätig und setzt sein musikalisches Talent mit Begeisterung als Organist und Kantor ein. Seit Langem beschäftigt er sich mit der Tradition und der Kulturgeschichte von Weihnachtsliedern und Adventbräuchen. Seit 2015 führt er außerdem die familiäre Tradition der Most-Herstellung fort und gründete die Firma »Cida«.






Inhalt:
Ein Buch, dass uns mit vielen Erklärungen zu Herkünften von Weihnachtsliedern, Adventskalender, Weihnachtsbräuchen die Weihnachtszeit verkürzen kann. Wundervoll gestaltete Seiten in gold und rot, Rezepte, Liedtexte, Noten, Gedichte und Geschichten. Liebevoll zusammengetragen ist allein das Durchblättern schon eine wahre Freude.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist wirklich unglaublich schön, allein von seiner Aufmachung her. Ein großes, schweres Buch mit einem geprägten Einband. Unzählig viele Seiten sind in bronze-gold gehalten. Sicherlich macht es hier und da das Lesen etwas schwer, denn die schwarze Schrift spring nicht sonderlich hervor. Dennoch macht die unglaublich elegante und erlesene Optik es wieder wett. Die meisten Seiten sind in gold, schwarz, rot, oder blau. Verziert mit vielen Schnee und Eiskristallen oder anderen Mustern. Immer wieder lockern wundervolle Bilder die seiten auf. Es wechselt zwischen Gebräuchen, Liedern, Erzählungen, Gedichten. Nahezu auf jeder Seite ist etwas zu entdecken.

Sehr schön finde ich, dass zu vielen der Lieder beschrieben ist, wo sie herkommen, wo man ursprünglich von ihnen hörte, wie sie sich entwickelten und überliefert wurden. Für die Notenbeherrscher sind natürlich auch immer die Noten mit dabei - und allein diese Noten-/Textseiten sind auch wieder ein absoluter Hingucker. Hier und da findet sich sogar ein Foto von den Original-Noten, was ich persönlich sehr interessant fand.

Aber auch Zeichnungen und kleine Anmerkungen lockern neben den vielen Schneeflocken immer wieder die Seiten auf. Und so ist man zunächst erst einmal damit beschäftigt, die Seite anzuschauen, bevor man dann den Text liest. Ich gebe zu, ich habe sehr lange gebraucht, um das ganze Buch in Ruhe anzuschauen und es wird mich noch viele weitere schöne Stunden "kosten", alle Texte zu lesen oder erneut zu lesen. Ein Buch also, das man immer mal wieder in die Hände nimmt.

Meiner Meinung nach definitiv nichts für Kinder, also nichts zum Vorlesen. Es spricht mehr die Menschen an, die gern hinter die Dinge schauen, die mehr erfahren möchten. Jedoch durch die vielen Liedtexte und Gedichte auch etwas, was man gemeinsam in der Familie nutzen kann, um die weihnachtliche Stimmung heraufzubeschwören.

Am Ende des Buches gibt es auch eine handvoll Rezepte, jedoch ist das ein eher verschwindender Anteil im Buch. Hier geht es wirklich überwiegend um die Herkunft der Bräuche, Lieder und dem, was Weihnachten ausmacht.

Und es gibt auch noch einen Teil, der sich um den Jahreswechsel dreht - aber auch hier sind nur ein paar Seiten diesem Thema gewidmet.

Ich denke, ich werde es als Teil der Weihnachtsdeko offen auf dem Regal liegen lassen, so dass auch Besucher ungehindert einen Blick hineinwerfen und seine Schönheit entdecken können.

Fazit:
Ein wundervolles Buch rund um die Advents- und Weihnachtszeit. Für Menschen, die gern mehr über die  Herkunft von Liedern, Gedichten und Bräuchen erfahren möchten.

Meine Wertung:





Sonntag, 17. November 2019

[Rezension] Catherine Shepherd - Dunkle Botschaft

[Werbung unbezahlt - Affiliate-Links]

Buch: KLICK - 9,99€ - 334 Seiten
ebook: KLICK - 2,99€
Hörbuch: KLICK - 12,45€ - erscheint in Kürze

Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.










Die Reihe:
"Mooresschwärze" - Julia Schwarz Thriller Nr. 1 
"Nachtspiel" - Julia Schwarz Thriller Nr. 2 
"Winterkalt" - Julia Schwarz Thriller Nr. 3 
"Dunkle Botschaft" - Julia Schwarz Thriller Nr. 4 



Inhalt:
Eine neue Reihe von Morden beschäftigt Julia Schwarz. Zunächst hält die Rechtsmedizinerin ihre neuste Tote für ein Unfallopfer. Doch noch während der Autopsie muss sie feststellen, dass hier ein eiskalter Mörder sein Spiel treibt. Denn im Körper der Toten ist eine Botschaft versteckt, die Julia und auch dem Kommissar Florian Kessler Rätsel aufgibt. Schnell wird klar, die Botschaft ist eine Ankündigung auf den nächsten Mord. Doch die Entschlüsselung scheint unmöglich.

Meine Meinung:
Auch der vierte Teil der Reihe gefällt mir ausgesprochen gut. Wieder einmal gelingt es der Autorin mühelos, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Dabei versteht sie es toll, die privaten Geschichten, die die Personen so lebendig machen, auf ein Minimum zu reduzieren, so dass sie die Geschichte nicht stören. Aber gerade diese Nebengeschichten fesseln einen auch an die gesamte Reihe, weil es wie ein  roter Faden durch die Reihe ist.

Die Hauptgeschichte, um die es hier geht, begeistert mich wieder durch die unglaublichen Ideen, die die Autorin hier einfließen lässt. Ein Mörder, der immer im Voraus seinen nächsten Mord plant, während er den aktuellen ausführt. Und auch wie immer genial an der Nase herumgeführt, dass man sehr lange nicht weiß, wer der Täter ist und warum er dazu wird. Auch wenn es zwischendurch Momente gibt, die Vermutungen mit sich bringen, so ist man durch den Verlauf der Geschichte dann doch wieder unschlüssig .. ich mag dieses Katz und Maus Spiel mit dem Leser sehr gern. Man hat eine Idee, doch kann sie nicht wirklich greifen oder nicht in den richtigen Zusammenhang bringen.

Was mir hier auch sehr gut gefällt, sind die Rätsel, die der Mörder aufgibt und die den Leser miträtseln lassen. Ich bin dann immer wieder erstaunt, wie die Protagonisten die Rätsel lösen, auf Wegen, die mir nicht eingefallen sind und bei denen man im Nachhinein oft denkt .. ach klar, das passt.

Besonders gefesselt hat mich hier auch wieder die hmm Nebengeschichte, auf die ich aber nicht weiter eingehen möchte. Doch diese hat mich noch lange nach Beendigung des Buches beschäftigt ... schrecklich faszinierend ..

Fazit:
Auch der vierte Teil der Reihe (einzeln lesbar, doch die Reihenfolge ist netter für die Randgeschichten der Protagonisten) hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Gerade die dunklen Botschaften machen hier einen großen Anteil der Spannung aus. Perfekte Unterhaltung!

Meine Wertung:


Donnerstag, 10. Oktober 2019

[Rezension] Ava Reed - Ashes and Souls - Schwingen aus Rauch und Gold

[Werbung unbezahlt]

Verlag: Loewe
Buch: KLICK - 18,95€ (Affiliatelink)
ebook: KLICK - 14,99 € (Affilatelink)
Reihe: Ja - Teil 1 von ?
Altersempfehlung:
Genre: Fantasy

Die Autorin:
Mein Name ist Ava und ich schreibe und blogge bereits seit 5 Jahren. Nach dem Abitur bin ich nach Frankfurt am Main gezogen, dort habe ich mein Studium für das Lehramt an Haupt- und Realschulen beendet, habe also das 1. Staatsexamen in der Tasche, und widme mich seitdem voll und ganz den Büchern, der Fotografie, dem Zeichnen und natürlich dem Lesen! Vor Kurzem bin ich ins schöne Friedberg (Hessen) gezogen und genieße die größere Nähe zur Natur sehr.
Hier findet ihr mich:
https://avareed.de/


Inhalt:
Mila ist auf der Suche nach ihren Wurzeln. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein Foto aus Prag. Und so macht sie sich auf die Reise. Doch zunächst scheint auch dies keine Hilfe für ihre vielen Fragen zu sein. Vor allem nicht für die größte: Warum sieht sie voraus, wenn Menschen sterben werden? Denn dann werden diese grau. Doch dann lernt Mila ein paar Jungs kennen und schon scheinen sich die Ereignisse zu überstürzen. Ohne dass sie es will, wird sie in einen Kampf zwischen den Gegensätzen gezogen, denn das Gleichgewicht der Welt ist ins Wanken gekommen. Doch .. wer ist hier gut, und wer böse? Gerade bei Tariel und Asher fällt Mila die Entscheidung schwer, wm sie vertrauen soll. Denn nicht immer ist alles so wie es scheint...

Meine Meinung:
Zunächst einmal ist für meinen Geschmack sehr viel Fantasy in der Geschichte, was man aber auch aus der Beschreibung heraus lesen konnte. Mich hat sehr die Geschichte von Mila angesprochen, also ihre Gabe, den Tod der Menschen vorauszusehen. Doch irgendwie spielt das zwar eine Rolle in der Geschichte, aber eher eine nebensächliche. Das fand ich sehr schade. Viel wichtiger ist die Geschichte von Asher, Tariel und alles was dazu gehört. Also mehr Fantasy als "Realität".

Anfangs hatte ich doch arge Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Der ist sehr ausschmückend und das bringt mich immer wieder vom roten Faden des Buches ab. Ich hab es da wohl lieber etwas schlichter. Trotzdem war ich fasziniert von der Idee hinter dem Buch und den Geheimnissen, die es hier zu entdecken gab, so dass ich nicht auf die Idee kam, abzubrechen. Im Laufe des Buches kam ich mit dem Schreibstil dann irgendwann auch besser klar und wurde mehr in die Geschichte gezogen. Das ist aber eine rein persönliche Geschmackssache.. also lasst Euch davon nicht abhalten.

Sehr interessant fand ich die Erklärungen hinter den ganzen Protagonisten .. wer was ist, und warum. Es waren so viele tolle neue Ideen, dass es Spaß gemacht hat, mehr zu erfahren. Genau so, wie es der Autorin spielend gelingt, die Sympathien erst auf die eine Figur zu lenken und dann irgendwann umzudrehen .. der Leser wird hier auf eine sehr ansprechende Art manipuliert :)

Die Geschichte ist - wenn man dann mal im Fluß  ist- sehr spannend. Doch dann endet das Buch leider in einem riesigen Cliffhanger und das ist auch etwas, was ich in dieser Form überhaupt nicht mag. Will man wissen, was passiert, muss man zwangsläufig jetzt so lange warten, bis das nächste Buch draußen ist. Es geht auch abgeschlossener und trotzdem spannend für den nächsten Teil, hier hat man das Gefühl, als hätte jemand einfach die letzten Seiten geklaut .. ich gebe zu .. leider nicht mein Fall. Denn ich fühle mich, als hätte man ein Buch in zwei Teile (oder mehr) gebrochen und ich bin nun verpflichtet, den nächsten Teil zu kaufen. Ob ich es mache? .. das weiß ich im Moment noch nicht, das kommt wohl darauf an, wann es erscheinen wird und ob ich dann noch genug von der Geschichte weiß..

Fazit:
Super tolle frische Ideen, verpackt in eine spannende Geschichte. Für ich anfangs etwas schwierig dem Schreibstil zu folgen, dann jedoch sehr interessant. Es endet für meinen Geschmack aber mitten in einer Handlung, was mir nicht gefällt...

Wertung:
3 wären zu wenig ... 4 eigentlich zu viel .. 3,5 gibt es aber nicht .. daher entscheide ich mich für 4