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Mittwoch, 12. April 2017

[Autoren-Homestory] Ewa A.


Es ist lange her, seit ich die letzte Autoren-Homestory veröffentlicht habe, doch heute habe ich wieder eine für Euch.



Ich kam ziemlich zufällig an ein Buch der Autorin (für Neugierige: KLICK) - ich hatte mich eigentlich vertan - denn normalerweise klang der Inhalt nach einem Genre, den ich einfach nicht lese .. Fantasy. Also reine Fantasy ohne realen Zusammenhang. Doch das Buch hat mich so verzaubert, dass ich unbedingt weitere von ihr lesen wollte - so wie jetzt das neuste 1001 zauberhafter Wunsch

HIER geht es zu meiner Rezension zu 1001 zauberhafter Wunsch - und wer die Rezension liest, wird auch die Gewinnspielfrage am Ende dieses Beitrages locker beantworten können ;)

Und so war ich neugierig, auf diese Frau, die hinter Ewa A. steckt und möchte Euch heute ein paar Sachen über sie verraten, die Ihr so vielleicht nicht kennt.

Ewa und ich wünschen Euch viel Spaß bei dieser Reise. Ein Klick auf die Bilder vergrößert diese!

Und nun gebe ich das Wort an Ewa:


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1970 wurde ich als fünftes und jüngstes Kind eines Verlagsprokuristen und einer gelernten Modistin geboren. Da meine Eltern in jungen Jahren eine große Leidenschaft für Bücher pflegten und nicht zuletzt auch durch den Beruf meines Vaters, war unser Haus mit einer gewaltigen Anzahl von Büchern jeglicher Art vollgestopft. 

So ritt ich mit Winnetou durch die Prärie, focht mit D’Artagnan, trauerte um Romeo und Julia, horchte den stummen Klängen der „Kalifornische Sinfonie“, war mit Sinuhe in Ägypten und zitterte mit Rebecca um Maxim. Ich liebte es aber auch, in Lexikas zu blättern, in Bildbänden alte berühmte Kunstwerke zu bestaunen, mir den Mund mit Paul Bocuses Kochbüchern wässrig zu machen, in Reiseführern zu stöbern oder auch über Loriots und Jean-Jacques Sempés Cartoons zu lachen. Mit den Jahren las ich alles, was mir in die Finger fiel und mich interessierte, ob Dokumentationen, Biographien, Horror, Thriller oder Krimi. 

Allerdings war und ist bis heute mein Lieblingsgenre die Romantik. Liebesromane, ob historisch, fantastisch oder zeitgenössisch – das ist meins, ich liebe sie alle. Deswegen schreibe ich auch romantische Romane, die viele verschiedenen Facetten aufweisen.

Es gibt ein paar Dinge die Autoren gemein haben und bei diesen drei Klassikern bin ich ebenso dabei:
  1. Vielleser (Allerdings muss ich gestehen, aus Zeitgründen heute leider nicht mehr so viel wie früher.)
  2. Schreibt seit der Kindheit (Tja, lässt sich bedauerlicherweise nicht abstreiten. Da gibt es peinliche Gedichte, unsinnige Geschichten und noch viel peinichere Tagebücher, die dringend noch vernichtet werden müssen.)
  3. Besitzer von Haustieren (Bingo! Zwei Tierheimkatzen, zwei griechische Landschildkröten, diverse freilebende Echsen, Mäuse und Maulwürfe im Garten. Letztere Aufzählungen haben wir schon oft vor unseren Katzen gerettet, waren aber traurigerweise nicht immer erfolgreich dabei.)







Meist verfasse ich meine Texte am Laptop und benutze dazu das Schreibprogramm Papyrus Autor. Ab und zu arbeite ich auch mit meinem Surface, das mein handgeschriebenes Gekritzel in ordentlichen Text umwandelt. Wenn ich auf Reisen bin, trifft man mich jedoch mit Papier und Kuli an. 




Wie man hier sieht, erstelle ich ganz oft einen groben Ablaufplan der Story. Manchmal digital, manchmal auf Papier.














Ich bin zwar stolzer Eigentümer eines Schreibtischs, aber ich besitze keinen festen Schreibplatz. Dort, wo es mir gefällt und ich Lust dazu habe, wird geschrieben. Das kann überall sein, am Küchentisch, auf dem Bett, auf dem Sofa, auf dem Liegestuhl am Strand oder eben im Garten, wo ich mich am liebsten aufhalte im Sommer und viel Inspiration finde.

















Meine wenigen Bücherregale füllen nicht wie bei anderen ganze Zimmer, sondern sind klein und im ganzen Haus verteilt. Viele meiner Bücher sehen schon ziemlich mitgenommen aus, da ich sie immer und immer wieder lese und mit mir herumschleppe. 

Außerdem besitze ich seit ein paar Jahren einen E-Reader, den ich nie wieder missen möchte, denn so sind meine Lieblingsgeschichten „unkaputtbar“ und immer in Reichweite.









Freitag, 8. Mai 2015

[Autoren-Homestory] Gabriella Engelmann

Herzlich willkommen zu einer neuen Homestory. Heute ist bei mir zu Gast:



Sicherlich kennt Ihr die Autorin schon, habt vielleicht schon etwas von ihr gelesen? Gerade ist ihr neues Buch erschienen:


Ich kann ihn Euch nur wärmstens empfehlen, meine Rezension dazu könnt Ihr HIER lesen.

Weitere Bücher von Gabriella findet Ihr HIER ... sie hat ganz viele unterschiedliche Bücher schon geschrieben und ich persönlich liebe sie alle .. ob nun Kinder,- Jugend- oder Erwachsenenbuch.


Heute aber darf ich Euch ein paar Seiten von Gabriella zeigen und erzählen, die Ihr vielleicht noch nicht so kennt .. und am Ende haben wir auch noch ein Geschenk, dass Ihr ergattern könnt :)


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Ich überlasse einfach mal Gabriella das Wort ... 






Wenn ich nicht gerade schreibe, verbringe ich meine knappe freie Zeit gern mit Tanzen und Singen. Ich tanze seit sechs Jahren Ballett und bin natürlich alles andere als perfekt darin. In diesem Studio vergesse ich aber alles um mich herum und schaffe es, endlich mal an gar nichts zu denken. Dort muss ich mich nur darauf konzentrieren, dass ich die Balance halte und nicht umfalle wie ein Plumpsack ;-)











Kochen hat für mich etwas Meditatives und Sinnliches. Daher versuche ich, so viel wie möglich selbst zuzubereiten, gern auch mit frischen Kräutern und Lebensmitteln vom Gemüsemann um die Ecke. 










Am meisten macht es mir aber Spaß für andere zu kochen. Um dabei nicht in Stress zu geraten, lade ich Freunde meist zu Gerichten ein, die ich entspannt vorbereiten kann und die nicht á la minute gekocht werden müssen.

Wie zum Beispiel dieser Kartoffel-Tomaten-Zucchini-Gratin.






Da ich schöne Dinge liebe und meine Wohnung immer mal wieder umgestalte, durchstöbere ich gern und regelmäßig die kleinen Lädchen, von denen es in Eimsbüttel zum Glück immer noch viele gibt. 











Ob Antiquitätenladen oder Edel-Second-Hand, hier findet man (*Seufz*) immer etwas. 














Da ich zuhause arbeite, streiche ich häufig meine Wände neu, oder verändere sonstige Details, damit es um mich herum immer wieder neue Impulse gibt. Nach der romantisch-verspielten Phase mag ich es zurzeit eher ein bisschen puristisch – aber das kann sich ganz schnell wieder ändern ;-)












Im Leben läuft ja leider nicht immer alles nach Plan, sodass man häufig eine Kursänderung vornehmen, oder sich von gewissen Wünschen und Träumen verabschieden muss. Dieses Schild erinnert mich daran, dass meist etwas Gutes aus dem entsteht, von dem ich zunächst dachte, es sei eine Katastrophe. Klappt zwar leider nicht immer, daran zu glauben – aber immer öfter ;-)
















Wenn ich die Seele baumeln lassen und den Kopf freibekommen will, muss ich unbedingt ans Wasser. Sollte die Zeit nicht für einen Urlaub auf einer meiner geliebten nordfriesischen Inseln reichen, fahre ich an die Elbe. Los geht’s bei den Landungsbrücken, dann weiter mit der Fähre bis nach Övelgönne.














Falls ich es mir zwischendrin anders überlege, setze ich – ebenfalls mit der Fähre – nach Finkenwerder über ins Alte Land. Die Apfelblüte ...

















... oder die Erntezeit sind echte Erlebnisse, die ich genieße und am allerliebsten mit guten Freundinnen teile. Da ich allergisch gegen Äpfel bin, war ich sehr erfreut beim Äpfel-Selber-Pflücken zu erfahren, dass es die Sorte Finkenwerder Herbstprinz gibt. Absolut yummy und bestens verträglich.












Mein Herz schlägt seit meinem Umzug von München nach Hamburg für die Inseln Sylt, Föhr und Amrum. Hier genieße ich die Weite, das Meer, den endlosen Horizont, die gute Luft und die netten Menschen. 

















Ich mag die Friesen mit ihrem trockenen Humor und fühle mich dort – insbesondere auf Föhr – seit den Recherchen zu meinem Roman SOMMERWIND schon richtig heimisch 














Mein Traum wäre es, in einem echten Friesenhaus zu wohnen. Eine klitzekleine Dachkammer würde mir schon genügen – und ich wäre der glücklichste Mensch der Welt.  












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Das wars leider schon wieder ... aber falls Ihr jetzt auch ein bisschen Fernweh bekommen habt, möchte ich Euch gerne noch das schöne Interview zum Buch empfehlen:






Und da das Buch im "Alten Land" spielt (mir war das vorher gar kein Begriff *rotwerd*) hier noch ein paar weitere tolle Infos: KLICK


Dienstag, 7. April 2015

[Autoren-Homestory] Antje Szillat





Und ich möchte das Wort direkt an Antje übergeben:

"Der frühe Vogel fängt den Wurm"
Das ist tatsächlich mein Lebensmotto - schon immer, um so älter ich werde, immer mehr. Denn ich, Antje Szillat, Schriftstellerin, Mutter, Ehefrau, Vorleserin, Schauspielerin (bei meinen Lesungen;-)), Hundeliebhaberin, Pferdeverrückte, Frischluftfanatikerin bin der absolute Frühaufsteher. 








Ich liebe die Zeit ganz, ganz früh am Morgen, sitze tatsächlich jeden Morgen um fünf am Schreibtisch und fange an zu arbeiten. Wenn meine Hunde, Lisar und Sam (übrigens Mutter und Sohn) leise schnarchen, es ansonsten ganz still im Haus ist, dann bin ich am kreativsten. Dann fließen die Gedanken, gleiten meine Finger nur so über die Tastatur. 











Um kurz vor sieben wird diese Ruhe dann "gestört", weil mein Mann zur Arbeit fährt und ich die Kinder wecken muss, damit sie es pünktlich zur Schule schaffen. 

Das hier ist übrigens mein Mann ....










Wenn alle aus dem Haus sind, schnappe ich mir Sam und Lisar und auf geht es zur Gassirunde. 











Danach kehre ich zum Schreibtisch zurück, wo ich jeden Tag mindestens ein Kapitel schreibe - das ist mein Plan (mein einziger Plan übrigens in Bezug auf meine Arbeitszeit). 

Wenn es ein Kinderbuch ist, und die Kapitel kurz, hab ich relativ schnell mein Soll erreicht, ist es ein Erwachsenenroman und das Kapitel lang, sitze ich auch schon mal bis zum Nachmittag. Mittags wird wieder Pause gemacht und was gekocht, mit den Kids gegessen und dann - ich oute mich, mach ich ein klitzekleines Mittagsschläfchen (übrigens seit Jahren zu einer echt schrägen (weil so peinlich) ARD Telenovela "Rote Rosen". Ich stell den Fernseher an, höre die Titelmusik und - bin eingeschlafen ;-) Pünktlich zur dramatischen Schlussszene einer jeden Folge werde ich wach und bin bereit für den zweiten Teil des Tages :-) So trage ich also seit Jahren zu der tollen Rote Rosen Zuschauerquote bei und hab die Serie seit Jahren nicht gesehen ;-) (Einwurf von mir *pruuust* .. das ist wieder so typisch Antje irgendwie finde ich)


Der Nachmittag gehört meiner Familie, ich fahre mit den Mädels zum Reiten (am allerliebsten, weil ich nach meiner Familie bestimmt meine Pferde am meisten liebe ;-)). 

Meine drei Pferde Danny, Rosé de la Sol und Peggi - ich reite, seitdem ich 6 Jahre alt bin, ein Leben ohne Pferde ist für mich nicht denkbar. Zum Glück hat sich meine Pferdeliebe auf meine beiden Töchter übertragen. Beide sind inzwischen sehr erfolgreiche Turnierreiterinnen und ich mittlerweile der TT (Turniertrottel ;-)) meiner Mädchen, was mir fast noch mehr Spaß macht, als selbst zu reiten. Ich kann nirgendwo so herrlich entspannen wie bei unseren Pferden.



Oder mit meinem jüngsten Sohn Marlon zum Sport, oder wir bummeln, oder wir machen es uns zu Hause gemütlich, oder wir schauen zusammen eine Serie (bestimmt keine Rote Rosen) - kurz, wir verbringen Zeit miteinander. Wenn dann mein großer Sohn Jamie, der zurzeit eine Ausbildung macht, bevor er mit dem Studium beginnt, nach Hause kommt und mein Mann, dann essen wir zusammen Abendbrot und danach verschwinde ich meistens noch für ein, zwei Stündchen an den PC.


Tja, so verläuft ein ganz normaler Arbeitstag (in der Regel) bei mir. Aber es gibt halt die berühmten Ausnahmen - sogar ziemlich viele. Zum Beispiel wenn ich auf Lesereise bin. Oder der Hufschmied kommt. Oder der Tierarzt. Oder die Sonne so verlockend scheint. Oder meine Freundin anruft und sagt, lass uns doch zusammen Frühstücken. Oder ... tja, denn mein zweites Lebensmotto lautet "Carpe diem" - und ja, ich versuche tatsächlich stets den Augenblick zu nutzen. Und wenn der sich halt gerade besser zum Joggen, in der Sonne liegen oder zum Freundinnentalk anbietet, dann nutze ich ihn eben so. Ich weiß ja, am nächsten Tag bin ich wieder tooootal konsequent und sitze artig am PC.






Das hier bin übrigens ich, Antje :)


















Merle mit unserem Danny (meine große Liebe ;-))















Merle mit unserer Stute Peggi - eine echte Springmaus. Rasant, schnell und mit einem großen Herz versehen



















Darleen mit unsere jungen Stute Rose de la Sol, die sie zurzeit selbst ausbildet und für den Turniersport vorbereitet. Ein wunderbares Pferd mit wahnsinnig viel Vermögen. Wir erhoffen uns sehr viel von ihr und sie bekommt sogar eine eigene Buchreihe ;-)











Antje ist und bleibt ein Pferdenarr ... daher kommen hier noch ein paar Bilder, die sich um ihre zweitgrößte Liebe drehen:




























Auf den nachfolgenden Bildern könnt Ihr Antje mit ihren Büchern erleben:






Eine Lesung vor gaaanz vielen kleinen Lesern...















Autoren-Runde ... 














Eine Lesung im Stall ...










Auf der Buchmesse beim signieren ...


















... und wieder eine Buchmesse ....




 ... eine Schule ....

















Eine sehr gute Freundin von Antje darf natürlich auch nicht fehlen .. erkennt Ihr sie?











 ... richtig .. Gabriella Engelmann .. die ich ebenso mag und schätze :)










Und auch ein paar Urlaubsimpressionen hat sie uns hiergelassen .. auch wenn ich weiß, dass zum Urlaub fast immer die Zeit fehlt .. irgendwann hat sie es wohl doch mal geschafft ;)

























Donnerstag, 3. Juli 2014

[Autoren-Homestory] Ute Jäckle

Heute habe ich wieder eine neue Homestory für Euch. Über eine bislang recht unbekannte Autorin - Kunststück, denn sie hat gerade Ihr erstes Buch veröffentlicht. Damit hat sie mich aber so sehr begeistert, dass ich Euch nicht nur das Buch, sondern auch die Autorin gern näher vorstellen möchte, damit hoffentlich bald noch viele viele Leser mehr so begeistert sein können wie ich :-)

Zunächst einmal möchte ich Euch noch kurz das Buch vorstellen, dass Ute Jäckle gerade bei bookshouse Verlag veröffentlicht hat.




Worum geht es? - Hier der Klappentext:

Das Leben der siebzehnjährigen Kolumbianerin Elena verläuft glücklich und sorgenfrei. Bis sie eines Tages gemeinsam mit zwei Freundinnen auf dem Weg zu einem Einkaufsbummel entführt und in das Camp einer professionellen Kidnapperbande mitten im Regenwald verschleppt wird. Eine Zeit voller Todesangst und Schrecken bricht für die Mädchen an, denn der cholerische Bandenführer Carlos kennt keine Gnade.
Elena will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden, sie rebelliert mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Männer und fordert damit den Zorn von Carlos heraus. In letzter Minute beschützt der attraktive Entführer Rico sie vor dem gefährlichen Anführer und stürzt Elena in einen Gewissenskonflikt. Ehe Elena bewusst wird, auf was sie sich einlässt, zieht es sie in einen reißenden Strudel aus Leidenschaft und tödlicher Gefahr.




Meine Rezi dazu findet Ihr HIER

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So, nun geht's aber auf zur Homestory:








Zunächst einmal möchte ich Euch die Autorin selbst vorstellen:


Ute Jäckle wurde in Stuttgart geboren. Sie studierte BWL in Nürnberg und verbrachte einige Jahre in den USA. Nach dem Studium arbeitete sie für die Industrie. Schon immer war ihre ganz große Leidenschaft das Lesen, aber mit dem Schreiben begann sie erst vor ein paar Jahren. Seitdem kann sie aber nicht mehr davon lassen und widmet sich voll Hingabe dem Verfassen von Liebesromanen. Ute Jäckle lebt mit Mann und zwei Kindern im Nordosten Baden-Württembergs.









Und jetzt überlasse ich einfach mal der Autorin das Wort, auch wenn ich ihr die Worte ein bisschen verdreht habe, sie wird es mir bestimmt verzeihen, damit Ihr eine andere Reihenfolge sehen könnt ;-)

Zunächst hat mich brennend interessiert, wie sie auf die Idee kam zu schreiben, und habe sie ein bisschen plaudern lassen...

Ute: Ich hatte während eines Strandurlaubes im Jahr 2011 urplötzlich die Idee zu dieser Geschichte. Sie kam einfach so zu mir und ich hatte auf der Stelle Feuer dafür gefangen. Während ausgedehnter Strandspaziergänge spann ich den Faden weiter und mir fiel immer mehr ein, sodass ich es zum Schluss gar nicht mehr erwarten konnte, endlich nach Hause zu fahren und damit zu beginnen, sie aufzuschreiben. Das klappte soweit ganz gut, ich hatte auch Wochen später noch Spaß daran und geschrieben und geschrieben, bis ich an die achthundert Seiten zusammen hatte. *lol* 

Für den ersten Entwurf von „Verloren in der grünen Hölle“ brauchte ich drei Monate. Danach ging es ans Überarbeiten und das hat sich dann gezogen, denn mein erster Entwurf war weit entfernt von der Geschichte, die heute zu lesen ist. Ich habe den Plot gedreht, neue Figuren hineingeschrieben, andere rausgeworfen, Szenen gekürzt, bis ich am Ende wieder 300 Seiten aus dem Manuskript entfernt hatte. Irgendwann habe ich gemerkt, dass mein Schreibstil alles andere als professionell ist und ich habe mich näher mit dem Schreibhandwerk befasst, habe Ratgeber dazu gelesen, mich in einem Schreibforum angemeldet und Kurzgeschichten verfasst, nebenher mein Manuskript immer wieder überarbeitet. Ich glaube es waren an die fünfzig Überarbeitungsgänge, bis es endlich fertig war und ich konnte es schon seitenweise auswendig. Im Sommer 2013 konnte ich das Manuskript dann dem Bookshouse Verlag anbieten.


Wow, ich glaube, das wäre es, was mir das Schreiben madig machen würde, das immer wieder überarbeiten, verändern, kürzen, verlängern .. ich glaube ich wäre hoffnungslos überfordert *lach
Ute: So kam ich zum Schreiben und es wurde zu meiner ganz großen Liebe (ich hoffe mein Mann verzeiht mir diese Worte ;-) ). Aber das Schreiben erfüllt mich bis in die Tiefen meiner Seele, es macht mich glücklich und irgendwas in mir treibt mich dazu an. Ich kann es gar nicht so richtig erklären, wie es sich anfühlt. Es ist wie ein Adrenalinschub, wenn man in den Schreibfluss kommt und nichts mehr um sich herum wahrnimmt. In den letzten drei Jahren habe ich vier Manuskripte verfasst, die hoffentlich auch irgendwann alle erscheinen werden.


Ohhh wie schön, heißt das, wir können schon bald mit etwas Neuem rechnen?? Lassen wir uns mal überraschen.

Nun würde ich aber gerne auch wissen wann und wo Du schreibst :)





Ute: Ich schreibe vormittags, da sind meine Kinder in der Schule und ich habe Ruhe dazu. Zuerst mache ich mir ein Glas Latte Macchiato und dann setze ich mich an meinen Laptop. Der steht einfach im Esszimmer, ich habe keinen besonderen Platz zum Schreiben.


Huch .. ok, da gibt es wirklich keine Ablenkung irgendwie, ich glaube, das wäre mir zu übersichtlich :-)













 Ute: Dafür aber eine ganz tolle Aussicht.

Grins, es sieht aus, als lebte sie in der Einöde, aber sie hat mir verraten, dass es "lediglich" ein Ortsrand ist, auf der anderen Seite ist dann schon Leben ... schade eigentlich, ich finde es so ziemlich perfekt :)








Ute: Zuerst lese ich mir meine Seiten vom Vortag noch einmal durch und dann schreibe ich los bis zur Mittagszeit. Manchmal nutze ich auch den Nachmittag. Wenn die Kinder mit ihren Freunden unterwegs sind, stibitze ich mir ein paar zusätzliche Stunden. 







Hier seht Ihr mich mit meinem Mann und meinem Sohn - meine Tochter steht gerade hinter der Kamera ..

















und hier hab ich meinen Mann dann hinter die Kamera geschickt, damit auch meine Tochter mal mit auf dem Bild ist :)













In diesen aktiven Schreibphasen werde ich zum Koffeeinjunkie. Dann kann es gut sein, dass ich bis zu acht Tassen Kaffee und Espresso trinke, und nachts unter Hochspannung im Bett liege und nicht einschlafen kann. Aber es gibt meinem Gehirn den nötigen Energieschub zum Schreiben. Ist ein Manuskript dann fertig, schraube ich das wieder auf 2 Tassen am Tag herunter.

Hmm ... mir gefallen Deine Getränke, auch wenn ich selbst weiß, dass es einen nachts dann zum Wahnsinn treiben kann, wenn man so auf Hochtouren läuft.

Bist Du denn auch so akribisch in den Vorbereitungen? Recherchierst Du, machst klare Aufstellungen über Deine Protagonisten, die Orte? Fährt Du Schauplätze besuchen? .. bitte erzähl doch noch etwas ..


Ute: Wenn ich eine Idee für eine Geschichte habe, dann notiere ich mir den Inhalt, einfach in ein Word-Dokument, auch meine Manuskripte verfasse ich mit Word. Ich schreibe die Handlung auf und ganz wichtig: Das Ende muss mir schon klar sein, damit ich weiß, wo die Geschichte hinführt. Dieses Dokument ist dann das Grundgerüst, an dem ich mich entlanghangele. Manchmal kommen spontan während des Schreibens noch Szenen dazu, aber im Großen und Ganzen halte ich mich schon an meine Vorgabe. 

Ich sehe das alles vor meinem inneren Auge wie einen Film und muss dann alles nur noch aufschreiben. Auch die Figuren habe ich alle schon im Kopf, also ich entwerfe keine Charakterbögen, das entwickelt sich alles, während ich mir Gedanken zum Plot mache. Dabei überlege ich auch, wie ich den Figuren Tiefe verleihen kann und ihnen Merkmale geben kann. Ich schreibe mir nicht mal die Namen vorher auf. Bei den Hauptfiguren überlege ich mir schon gut, wie ich sie nennen soll, oder welcher Name zu ihnen passen könnte. Bei den Nebencharakteren entscheidet sich das spontan während des Schreibens, und es kommt öfter vor, dass ich im Skript zurückscrollen muss, weil ich den Namen einer Figur wieder vergessen habe. Ich bin eine etwas chaotische Autorin, darum muss ich auch immer viel Zeit in die Überarbeitung stecken.



Hier seht Ihr mich noch mit meinem geliebten Kindle, der nirgends fehlen darf und immer in meiner Tasche mit auf Reise geht. Gerne überspiele ich meine Manuskripte auch ganz zum Schluss darauf, so kann ich ganz gemütlich auf dem Sofa meine Geschichte noch einmal nach Tippfehlern absuchen.

Ja, meiner begleitet mich auch immer, ich liebe es einfach spontan immer und überall lesen zu können :)