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Sonntag, 14. Juli 2024

[Rezension] Catherine Shepherd - Der Betrachter


Buch: KLICK - 16,99€ - 350 Seiten

ebook: KLICK - 0,99€ (bei Erscheinen)


Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.















Die Autorin:
Catherine Shepherd gehört mit über 4 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten Thriller-Autoren Deutschlands. Ihre Bücher erreichen regelmäßig Spitzenplätze in den Bestsellerlisten. Aufgewachsen in Berlin und heute ansässig in dem kleinen mittelalterlichen Städtchen Zons schreibt Catherine Shepherd an drei verschiedenen Reihen. Ihre Zons-Thriller sind für die zwei Zeitebenen bekannt, in denen sie spielen. In der zweiten Reihe ermittelt Laura Kern vom Landeskriminalamt Berlin in besonders schwerwiegenden Fällen. Ihre dritte Reihe ist geprägt durch die Kölner Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, die in ihrem Institut auch Eislady genannt wird.

Die Reihe:
Band 1: Krähenmutter
Band 2: Engelsschlaf
Band 3: Der Flüstermann
Band 4: Blütenjäger
Band 5: Der Behüter
Band 6: Der böse Mann
Band 7: Der Bewunderer
Band 8: Der Lehrmeister
Band 9: Der Betrachter


Inhalt:

Der neuste Mordfall, zu dem Laura Kern gerufen wird, gibt ihr Rätsel auf. Wie ist die Frau dort hinein gekommen und war es vor oder nach ihrem Tod. Warum hat der Täter das gemacht und wer ist diese Frau überhaupt. Während Laura noch den ersten Ideen und Spuren hinterhergeht, wird sie von einer Mitarbeiterin einer geschlossenen psychatrischen Anstalt kontaktiert. Lilly, eine der Bewohnerinnen, hätte statt der immer wieder gemalten Blumen ein verstörendes Bild gemalt. Als Laura sich das Bild ansieht, kann sie es nicht glauben. Denn die Patientin hat exakt die gefundene Frauenleiche in ihrer Umgebung gemalt .. doch woher kennt Lilly die tote Frau? Lilly kann weder die Anstalt verlassen, noch hat sie seit Jahren ein Wort gesprochen. Laura erhält keine Antworten auf ihre Fragen. Und dann malt Lilly neue Bilder ...

 

 

Meine Meinung:

Es war mal wieder absolut spannend. Die ganze Geschichte fesselte mich direkt von Beginn an. Die Art der Morde, die stumme Lilly, die Charaktere, die in Frage kommen würden ... und mal wieder wurde ich absolut aufs Glatteis geführt.


Es ist wieder einmal faszinierend, wie die Autorin es schafft, den Leser direkt zu Beginn durch den ersten Mord in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die Beschreibungen sind - für mich - immer so, dass ich mir Tatorte, Personen aber auch das ganze drumherum gut bildlich vorstellen kann. Dadurch wird die Geschichte für mich realer, als sie ist. Das wiederum bringt mich immer mehr in den Bann und auch leichte Gänsehaut war wie nicht selten enthalten. Ich bin kein ängstlicher Mensch, aber wenn man in die Rolle eines der Opfer taucht, durch geschickte Beschreibungen, dann berührt es einen schon, was da so vor sich geht.


Was mich in diesem Teil auch gefesselt hat, war die stumme Lilly und ihre Geschichte, von der man erst spät erfährt, aber über die man auch nicht wenig nachdenkt. .. woher kommen ihre Bilder, wer gibt sie ihr ein oder wo sieht sie sie. 


Und auch Laura wird wieder einmal an ihre eigene Geschichte erinnert, was mir auch immer gut gefällt, dass es nicht in Vergessenheit gerät, denn ich denke, so etwas kann man einfach nicht vergessen. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Teile. Das lässt die Ermittlerin einem auch persönlicher, bekannter vorkommen. Und gerade das ist es, was ich in den Reihen der Autorin auch so mag .. man fühlt sich nicht fremd in den Büchern .. eigentlich mehr, als wäre man ein Teil des Ermittler-Teams. Das gilt eigentlich für alle Reihen der Autorin und macht sie zu etwas besonderem.

 

Fazit:

Wieder ein Teil von dem ich sagen würde, es ist einer der Besten .. auch wenn ich mich dabei gefühlt wiederhole. Aber statt langweilig zu werden in ihren Reihen, hat man das Gefühl, die Autorin steigert sich immer weiter. Auch in diesem Band hier führt sie wieder einmal die Fäden so geschickt, dass man blindlings in alle Fallen tappt bei den Überlegungen, wer der Täter sein könnte und warum .. um dann am Ende überrascht zu werden ... großartig.



Noch ein Wort zum Buchcover - wunderschön. Geprägte Bereiche, hochglänzende und matte Bereiche machen das Cover wieder einmal zu einem Handschmeichler.

Sonntag, 7. April 2024

[Rezension] Catherine Shepherd - Das Verbot - Zons 14

[Werbung unbezahlt - Affiliate-Links]


Buch: KLICK - 16,99€ - 350 Seiten

ebook: KLICK - 0,99€ (bei Erscheinen)
Hörbuch: KLICK  12,06@

Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.












Die Reihe:
"Der Puzzlemörder von Zons" - Zons-Thriller Nr. 1
"Erntezeit (Der Sichelmörder von Zons)"  - Zons-Thriller Nr. 2
"Kalter Zwilling"  - Zons-Thriller Nr. 3
"Auf den Flügeln der Angst" - Zons-Thriller Nr. 4
"Tiefschwarze Melodie"  - Zons-Thriller Nr. 5
"Seelenblind"  - Zons-Thriller Nr. 6
"Tränentod"  - Zons-Thriller Nr. 7
"Knochenschrei"  - Zons-Thriller Nr. 8
"Sündenkammer"  - Zons-Thriller Nr. 9
"Todgeweiht"  - Zons-Thriller Nr. 10
"Die Rezeptur" - Zons-Thriller Nr. 11
"Stummes Opfer" - Zons-Thriller Nr. 12
"Wiegenlied" - Zons-Thriller Nr. 13
"Das Verbot" - Zons-Thriller Nr. 14

Inhalt:
Kriminalkommissar Bergmann wird zu einem Tatort gerufen. Er findet eine Leiche, die nicht nur durch ihre besondere Positionierung auffällt. Der Tatort muss ein anderer sein, sonst ergäben die Hinweise keinen Sinn. Doch nicht nur das, sondern auch eine kryptische Nachricht gibt ihm Rätsel auf. Als dann ein weiterer Mord mit ebenso merkwürdigen Inszenierungen auftaucht, wird ihm klar, dass erneut ein Serienkiller sein Unwesen zu treiben scheint. Doch was hat es mit den Nachrichten auf sich? Doch dann scheint Emily eine wichtige Spur gefunden zu haben … etwas ähnliches hat sich bereits vor 500 Jahren in Zons abgespielt. Und so tritt natürlich auch wieder Bastian Mühlenberg in Erscheinung, der damals diesen Fall zu lösen versuchte. 

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich unbedingt meine Begeisterung über die neue Optik des Buches mitteilen. Wer die Reihe verfolgt, konnte im Laufe gut sehen, wie sich die Cover immer weiterentwickelt haben. Doch hier kommt noch einmal eine neue, wirklich tolle Änderung zum Tragen. Neben bereits bekannten Erhöhungen (Prägungen) von Schrift oder Details kommt bei diesem Band ein Klappumschlag daher, der in seinem vorderen Inneren einen wundervollen gezeichneten Plan der Zollfeste Zons zum Vorschein. Ja, den Lageplan gab es schon, aber nun ist er toll in Szene gesetzt. Das macht halt dann doch Bücher – im Vergleich zu ebooks (die ich auch sehr gern mag) aus – es ist etwas Besonderes, wenn sich wie hier so viel Mühe gegeben wird.

Nun aber zum Inhalt … der mich wieder sehr fesseln konnte. Ich liebe nach wie vor diese zwei Welten – heute und vor 500 Jahren. Die Parallelen der so ähnlichen, aber doch unterschiedlichen Verbrechen, die einen in ihren Bann ziehen. Wie immer konnte ich viel rätseln. Was hat es mit den Nachrichten auf sich. Wer steckt dahinter und warum. Wieder tappte ich in kleine Fallen der Autorin und vermutete den Täter dort, wo er gar nicht zu finden war. Und wieder war ich fasziniert über die dann doch so logischen Schlussfolgerungen, wer letztendlich die Täter in beiden Welten waren … es macht immer wieder aufs Neue einen riesigen Spaß.

Wer die Reihe verfolgt kennt auch die zarten Fäden, die die beiden Welten – genauer gesagt Bastian und Anna – miteinander verbinden. Für mich immer viel zu wenig, für die Geschichten jedoch genau passend. Und während in den letzten Bänden dieser Faden fast aufgelöst schien, tritt er endlich wieder etwas hervor .. die Hoffnung keimt also wieder bei mir *lach* .. jaja, vermutlich werden andere jetzt denken, das braucht es bei diesen Geschichten nicht – für mich spielt es aber eine wichtige Rolle. 

Fazit:
Ein weiterer sehr gelungener Teil der Reihe um die Verbrechen in Zons – damals und heute. Ich bin fasziniert über die immer wieder neuen Ideen der Autorin, die oft so real wirken. Einfach klasse!


Und hier noch ein Foto der tollen Innengestaltung ... ich bin immer noch total begeistert:



Samstag, 18. November 2023

[Rezension] Catherine Shepherd - Die Eiskalte Kammer

   [Werbung unbezahlt - Affiliate-Links]




Buch: KLICK - 12 € - 336 Seiten


Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer 
Düsseldorfer Bank gearbeitet.













Die Reihe:
Band 1: Mooresschwärze
Band 2: Nachtspiel
Band 3: Winterkalt
Band 4: Dunkle Botschaft
Band 5: Artiges Mädchen
Band 6: Verloschen
Band 7: Düsteres Wasser
Band 8: Eiskalte Kammer


Inhalt:

In einem Unfallwagen sitzt eine Leiche hinter dem Steuer. Das wäre an sich wohl nichts unwahrscheinlich, würde die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz bei der Obduktion nicht feststellen, dass die Frau schon sehr lange tot ist und die letzten Monate tiefgefroren wurde. Doch es scheint sich bei diesem grauenvollen Vorgehen nicht um ein Einzelopfer zu handeln, denn Kriminalkommissar Florian Kessler stößt auf ein zweites Opfer, das klar macht, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben.

Meine Meinung:

Wow. Also ich bin ja wirklich bekennender Fan der Autorin, die es immer wieder schafft, mich zu überraschen. Aber dieser Teil übertrifft nach meinem Geschmack alles. Er war so mega spannend, dass ich das Buch nahezu inhaliert habe. 

Das Vorgehen des Täters war einfach so ungewöhnlich und packend, die Inszenierungen so außergewöhnlich. Wie immer bin ich fasziniert, wieviel Fantasie manche Menschen haben -und damit meine ich jetzt wiederum die Autorin, die dem Täter das ja nunmal zu seinem Eigen macht.

Auch die Gedanken, die uns immer wieder vom Täter zugespielt sind, faszinieren und stoßen einen gleichzeitig ab. Krank auf der einen Seite und doch so fesselnd, dass man nicht aufhören mag zu lesen, je tiefer man in diesen Menschen hinein blicken kann. Wie er mit seinen Opfern spielt, sie quält und dennoch liebt - solange sie in seinen Augen richtig funktionieren und wie schnell sich dieses Bild doch ändern kann.

Wie immer finde ich auch das Zusammenspiel der Rechtsmedizinerin mit dem Kommissar, aber auch der weiteren festen Rollen in dieser Reihe klasse. Man erfährt immer mal wieder etwas auch von den privaten Bereich, aber so dezent, dass es die Haupthandlung eher unterstreicht als stört.

Und so wundert es nicht, dass man erstaunt feststellt, dass man mal wieder ein Buch in nahezu einem Atemzug verschlungen hat und frustriert, dass man nun wieder warten muss, bis man sich in den nächsten perfiden Täter und seine Machenschaften verlieren kann ...


Fazit:

Ich neige zu Wiederholungen bei dem Feiern der Autorin. Doch es ist, wie es ist, sie überrascht mich immer wieder mit neuen faszinierenden Geschichten. Und dieser Teil hier war für mich einer der Allerbesten. Ein Buch, das ich nicht zur Seite legen konnte!