Sonntag, 15. Januar 2017

[Rezension] Julia Engelmann - Jetzt, Baby

Verlag: Goldmann

Taschenbuch: KLICK - 7,- € - 128 Seiten
ebook: KLICK - 6,99 €
Hörbuch-CD: KLICK - 7,99 €
Hörbuch-Download: KLICK - 6,47 €
Reihe: nein, jedoch bereits das 3. Buch der Autorin
Genre: Poetry-Slam

Die Autorin:
Julia Engelmann wurde 1992 geboren und wuchs in Bremen auf. Ein Video ihres Vortrags »One Day« beim Bielefelder Hörsaal-Slam wurde zum Überraschungshit im Netz und bisher millionenfach geklickt, geliked und geteilt. Neben dem Slammen gilt die Leidenschaft der Pop-Poetin der Musik und der Schauspielerei. Nach den Spiegel-Bestsellern »Eines Tages, Baby« und »Wir können alles sein, Baby« ist »Jetzt, Baby« Julia Engelmanns drittes Buch mit bewegenden poetischen Texten.




Inhalt:
In dem neuen Werk der Autorin erwarten einen diesmal 28 kurze und längere Texte. Meist sind es Situationen oder Gefühle, die einfach aus dem Alltag gegriffen sind. Es sind keine Gedichte, die sich reimen, sondern Texte, oft man ganz saloppen, umgangssprachlichen Wörtern, die aber dem Ganzen gerade den so unverwechselbaren Charme geben.


Meine Meinung:
Bereits seit ich das erste mal etwas der Autorin hörte - damals das Video zu "Eines Tages, Baby" (das ich jedem dringend ans Herz legen möchte - bin ich den Texten verfallen. Und das ist auch bei dem neuen, dritten Buch nicht anders.

Wie schon bisher, sind es Texte, die aus dem täglichen Leben gegriffen sind. Die Autorin schafft es wundervoll, mit Worten zu jonglieren und uns Tatsachen vor Augen zu führen, die - wenn wir sie gehört haben - so klar sind, dass wir unweigerlich denken: Natürlich .. das war klar, genau so ist es .. nur ist es mir bislang nie so aufgefallen, hätte ich nie so in Worte fassen können. Und das ist es glaube ich, was mich so fasziniert. Wie oft finde ich mich in ihren Worten wieder, wenn sie die Banalitäten des Alltages zusammenfasst, die wir manchmal so schwer werden lassen, dass es eigentlich schon lächerlich ist. Und wie anders man Dinge betrachten kann, wenn man sie einmal von einer anderen Seiten hört. Wie viel Leichtigkeit einem das bringen kann .. aber wie sehr es auch zum Nachdenken anregt.

Ich gebe zu, ich brauche immer beides ... das Buch und auch die CD. Denn ich finde, nichts kann einem die Betonung der Sätze, die Gewichtung so nahebringen als es von der Autorin gesprochen zu hören. Wie schnell kann man doch  mit einer interpretierten Betonung etwas einen ganz anderen Sinn verleihen. Und so höre ich diese Bücher immer gern .. zwischendurch aber möchte ich einfach auch mal hier und da was nachlesen und dafür das Buch aufschlagen.

Sehr schön in diesem Buch finde ich übrigens, dass die Autorin bekannte Werke großer Meister aufgreift und ihnen durch die Verwendung von 1-2 Sätzen einen ganz anderen Sinn gibt und damit irgendwie auch den Leser dazu auffordert, auch diese Sachen mal von anderer Seite zu betrachten.

Aber auch gut gefällt mir, dass sie Themen der alten Bücher neu aufgreift ... wie z.B. ihre Reise zum und durch das Erwachsen werden im Hinblick auf "Ich geh nicht mehr zur Schule" ... man merkt hier, dass es teilweise wirklich sehr persönliche Gedanken sind, die die Autorin teilt.  Und obwohl es ihre Gedanken sind, findet man sich doch so oft wieder.

Fazit:
Auch der dritte Band der Autorin begeistert mich genau so uneingeschränkt mit seinen vielen kleinen Alltäglichkeiten. Gedanken, Ideen, sprudelnd vor Emotionen hinterlassen den Wunsch, die Texte immer wieder neu zu hören und zu lesen. Wundervoll! Danke Julia!

Meine Wertung:




Hier noch einmal alle drei Bände:

Donnerstag, 12. Januar 2017

[Rezension] Sabine Schulter - Melody of Eden 1 - Blutgefährten

Verlag: Dark Diamonds by Carlsen

ebook: KLICK - 4,99 € - 302 Seiten
Reihe: Ja - Teil 1 von ?
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Genre: Young Adult Fantasy


Die Autorin:
Sabine Schulter wurde 1987 in Erfurt geboren, lebt nun aber mit ihrem Mann in Bamberg. Trotz ihres abgeschlossenen Oecotrophologie-Studiums fokussierte sie sich auf das Schreiben von Fantasy-Büchern.
Die Leidenschaft für das Schreiben besitzt sie seit der Grundschule. Sie liebt das Spiel mit den Emotionen und möchte ihre Leser tief in ihre Bücher ziehen, die oft von dem Zusammenspiel der Protagonisten untereinander geprägt sind. Viel Spannung gehört in ihre Geschichten genauso wie ein Happy End und unvorhergesehene Wendungen.
Mit Die Erwachte begann sie ihre Karriere und damit den Auftakt zur Sin und Miriam-Trilogie, die erst den Auftakt zu den Welten zeigt, die in Sabine Schulters Kopf existieren.



Inhalt:
Melody ist überzeugt, dass es Vampire gibt. Zu hartnäckig halten sich die Gerüchte über die Unterwelt und auch über die Nachtpolizei. Um das Rätsel zu lösen, schleppt sie ihre Freundin zu einem der Eingänge in die Unterwelt. Doch hier läuft alles so schnell aus dem Ruder, dass sie die Ereignisse nicht mehr stoppen kann. Sie wird von einem Wilden in die Unterwelt gezogen und nur knapp von Eden gerettet. Eigentlich sollte sie dann ihr Leben normal weiterleben, doch ihr geht der gutaussehende Retter nicht aus dem Kopf. Und bald schon kreuzen sich ihre Wege erneut und viel zu spät wird Mel klar, dass manche Entscheidungen Konsequenzen mit sich bringen, die nur schwer zu ertragen sind.

Meine Meinung:
Und da war es wieder .. eins dieser Bücher, das einen auf der ersten Seite packt und in seinen Bann zieht und dann auch nicht mehr loslässt. Für das man sämtliche Pläne des Tages verschiebt, weil man einfach nur weiter lesen möchte.

Ja ich gebe zu, gerade bei Vampiren bin ich doch nach wie vor schnell zu begeistern, für mich sind sie die faszinierendsten Wesen der paranormalen Welt. Und ich bin immer wieder begeistert, wie unterschiedlich die Autoren ihre Welt schildern. Und gerade das ist in diesem Buch wirklich faszinierend gut gelungen. Eine Vampirwelt die sich aufteilt in hmm, na sagen wir mal gut und böse. Und auch die Idee, wie es dazu kommt. Auch sind die Vampire hier nicht mit vielen Klischees behangen, sondern bringen sehr viele neue Ideen mit sich, was mir sehr gut gefiel.

Die Charaktere der Hauptpersonen sind sehr individuell und ich freue mich wirklich darauf, sie nach und nach kennenzulernen, was ganz offensichtlich der Fall sein wird. Hier in diesem Buch geht es aber hauptsächlich erst einmal um Mel und Eden. Mel mag ich super gern. Ich bin begeistert von ihrer positiven Art und ihrer Sicht auf die Dinge, von der man sich selbst ruhig etwas annehmen sollte. Doch trotz all ihrem Optimismus verschließt sie nicht die Augen vor der Realität, was sie in all ihrem Sonnenschein dann doch sehr normal erscheinen lässt. Eden ist mehr der ruhige, verschlossene Typ mit der dunklen Vergangenheit, der zunächst sehr unnahbar ist, was ihn interessant macht. Und obwohl er eigentlich scheinbar genau der perfekte Held einer Geschichte ist, konnte er mich nicht 100%ig überzeugen ... ich glaube, da könnten andere Charaktere spannender werden. Nichts desto trotz mochte ich ihn sehr gern und die Zeit mit ihm und Melody war wirklich schön zu lesen.

Das Buch ist in 2 Teile aufgeteilt. Der erste ist nur aus Melodys Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, was - wie ich finde - den Leser immer ein Stück mehr in die Geschichte zieht.

Der zweite Teil ist abwechselnd aus der Sicht von Mel und Eden geschrieben - und beide aus der Ich-Perspektive und ich muss sagen, hier hat mich Edens Part aus dieser Sicht nicht ganz so überzeugen können, hier hätte mir wohl eine andere Perspektive mehr gelegen... Es war jedoch nicht so gravierend, als dass es mich aus der Faszination der Geschichte gezogen hätte.

Fazit:
Ein toller Auftakt einer Reihe rund um Vampire, die mich mit vielen neuen Ideen begeistern konnte. Sympathische Hauptcharaktere und ein toller Schreibstil ließen mich das Buch nicht wirklich aus der Hand legen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!

Meine Wertung:



Dienstag, 10. Januar 2017

[Rezension] Karin Kratt - Seday Academy 2 - Verborgen in der Nacht

Verlag: Dark Diamonds by Carlsen

ebook: KLICK - 3,99 € - 283 Seiten
Reihe: Ja - Teil 2 von ?
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Genre: Young Adult Fantasy

Die Autorin:
Bibliotheken sind schon immer der Lieblingsort der lesesüchtigen Mathematikerin Karin Kratt gewesen. Nach ihrem Studium fand sie sich in der Bankenbranche der Finanzmetropole Frankfurt am Main wieder, doch so sehr sie ihre Zahlen auch zu schätzen weiß, die Macht der Buchstaben begeistert sie noch weitaus mehr. Seit ihrer Teenagerzeit nutzt sie jede freie Minute, um die Träume aus ihrem Kopf auf Papier zu bannen. Träume, die bei ihren Streifzügen durch die endlosen Felder des hessischen Rieds enstehen oder auch mal ganz simpel auf der Liege im heimischen Garten.







Inhalt:
Cey fällt es nach wie vor schwer, ein Teil der Seday Academy zu sein. Zu sehr ist sie zerrissen zwischen ihrer Pflicht zu schweigen und dem Wunsch, endlich jemandem zu vertrauen. Xyen, der einzige, dem sie vertraut merkt zudem immer mehr, dass die dinge, die sie verheimlicht sie immer mehr einholen. Doch Cey entscheidet sich zu schweigen und übersieht dabei, dass das nicht immer der richtige Weg ist und manchmal sogar ein gefährlicher.

Meine Meinung:
Es ist ein guter, zweiter Teil. Doch er kann meine Begeisterung des ersten Teils leider nicht aufrecht erhalten. Viel zu oft hatte ich das Gefühl, dass nicht wirklich etwas passiert. Zumindest nicht viel mehr als ein Grenzen austesten, dessen Unterhaltungswert jedoch mit dem Fortschreiten der Geschichte abnahm, bis sich die Geschichte dann doch wieder drehte und Fahrt aufnahm.

Nach wie vor ist mir vieles in Ceys Wesen, aber auch im Verhaltenscodex der Seday so unverständlich, dass mir die zwischenmenschlichen Beziehungen (jaja, keine Menschen, ich weiß, dennoch passende Beschreibung) ein Rätsel blieben. So entwickelt es sich für mich nach und nach zu einer Dreiecksgeschichte, deren Sinn ich nicht verstehe … mal abgesehen davon, dass mir Dreiecksgeschichten eh nicht sonderlich liegen.

Davon abgesehen erlebt man eine sehr interessante Veränderung der Charaktere, die sich so nach und nach im Buch durchsetzt. Wären sie es nicht längst, so könnte man behaupten, sie werden erwachsen oder reifen … zumindest fühlte es sich für mich so an.

Neben den Charakteren die man mag, sind auch die eher unbeliebten geblieben, jedoch sind es grad die, die Abwechslung und Schwung in die Geschichte bringen, auch wenn ich inzwischen auch hier ab und an den Faden verloren habe, warum sie manche Dinge tun … entweder habe ich tatsächlich irgendwas ganz wichtiges in der Geschichte übersehen, oder es wird zu sehr bemüht, etwas rätselhaftes in der Geschichte zu halten *schmunzel*

Dennoch ließ sich auch dieser Teil wieder schön und ohne Wunsch auf große Unterbrechung lesen, was ich dem guten Schreibstil der Autorin zuschreibe. Und so werde ich sicherlich auch zu einem nächsten Teil greifen, möchte ich doch wissen, wie es weiter geht J

Fazit:
Mich konnte der zweite Teil nicht so überzeugen wie der erste. Doch nach wie vor gefällt mir die Geschichte und ich möchte auf jeden Fall erleben, wie es weiter geht.

Meine Wertung:




Hier noch einmal beide bisherigen Teile:


Montag, 9. Januar 2017

[Kochbuch-Rezension] Gronau - Das grosse Kochbuch für den Thermomix

Verlag: südwest

gebunden: KLICK - 19,99 € - 192 Seiten
ebook: KLICK - 15,99 €

Die Autoren:
Daniela und Tobias Gronau, begeisterte Besitzer des TM31 und TM5, haben ihr Hobby vor einigen Jahren zum Beruf gemacht und kochen nun hauptberuflich mit dem Thermomix®. Die Blogger überzeugen ihre bald 60.000 Follower auf Facebook immer wieder durch gesunde, moderne und leckere Kreationen. In ihrem eigenen Verlag veröffentlichen sie erfolgreich Thermomix®-Rezepthefte – und hinzugekommen ist ihre eigene Produktlinie „Mix&Lecker Bio-Rundum-Sorglos-Mischungen“ für die schnelle Küche.







Inhalt:
Wie der Titel schon klar aussagt, handelt es sich hier um ein Kochbuch für den Thermomix. Die Rezepte sind sowohl auf den TM5 als auch auf den TM31 ausgelegt. Die Rezepte sind sehr vielfältig und leicht nachzukochen.

Meine Meinung:
Braucht man immer neue Bücher für den Thermomix? Nein, theoretisch natürlich nicht. Man findet massig Rezepte online. Doch ... halt .. ich liebe ganz klar nach wie vor Kochbücher. Und gerade beim TM findet man online auch viele nicht gut durchdachte Rezepte. Daher greife ich immer wieder noch zum guten alten Kochbuch.

Dieses Buch ist in verschiedene Bereich aufgeteilt:

- Wissenswertes rund um den TM        - Veganes
- Fingerfood                                          -  Herzhaftes Gebäck
- Salate                                                  - Aufstriche
- Suppen                                                - Partyrezepte
- Fleisch                                                - Nachtisch
- Fisch                                                   - Süsses Gebäck
- Vegetarisches                                      - Getränke
                                                              - Mitbringsel

In jeder Kategorie finden sich so ungefähr 5 - 10 Rezepte. Und die Auswahl hat mich wirklich sehr überrascht. Denn während es mir oft so geht, dass ich in Kochbüchern von sagen wir 100 Rezepten nur knapp 10 wirklich nachkochen möchte, so ist es hier eher so, dass ich eher 10 nicht machen würde. Die Gerichte sind also für meinen Geschmack sehr schön ausgewählt. Dabei geht es um wirklich leckere Gerichte und weniger um Schickimicki. Und dennoch sind sehr schöne Lebensmittel gewählt, die auch nicht immer alltäglich auf unseren Tischen landen.

Zu vielen - aber nicht zu allen Gerichten - sind sehr ansprechende Fotos zu sehen, die schon beim anschauen Appetit machen. Neben den üblichen Angaben für die Zutaten und die Zubereitung gibt es noch gesonderte Hinweise oder Tipps oder außergewöhnlichere Zubehörteile (wie Backpapier oder Einweggläser) so dass man diese nicht vergisst. auch steht bei jedem Gericht Zubereitungszeit und Gesamtzeit. Mir persönlich fehlt leider die Angaben zu Kalorien, Fett etc. Auch wenn man das selbst ausrechnen kann, finde ich nach wie vor, dass es in ein Kochbuch gehört.

Ein Gericht habe ich schon ausprobiert - Hähnchencurry mit Reis (siehe Foto). Ich muss sagen, es hat mir außerordentlich gut geschmeckt, mein Männe meinte sogar es würde wie beim Inder schmecken, das fand ich ein schönes Kompliment, denn im Vorfeld hatte er doch etwas über die Kokosmilch gemeckert ;) Was ich bei diesem Rezept feststellen musste ist, dass die Autoren scheinbar sehr gern Ingwer mögen. Wer das nicht mag, sollte vielleicht die Menge etwas reduzieren, er war schon sehr dominant - allerdings mag ich persönlich ihn sehr gern, so dass mir das gefiel.




Fazit: 
Braucht es noch ein weiteres Kochbuch für den Thermomix?  Ja, wenn es so toll ist, wie dieses hier, das ich wirklich empfehlen kann und sicherlich auch mal verschenken werde! Tolle Gerichte, die nicht zu ausgefallen aber auf keinen Fall alltäglich sind. Einziges Manko die fehlenden Nährwertangaben, so was muss doch möglich sein bei so einem Buch.

Meine Wertung:






Freitag, 6. Januar 2017

[Rezension] Antje Szillat - Brandungsflimmern

Verlag: Arena

Softcover: KLICK - 8,99 € - 208 Seiten
ebook: KLICK - 8,99 €
Reihe: nein
Altersempfehlung: 12 - 15 Jahre
Genre: Jugendbuch / Romance

Die Autorin:
Antje Szillat begann bereits mit acht Jahren, Geschichten zu schreiben. Von diesem Zeitpunkt an war es ihr größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Doch zunächst schlug sie ganz andere berufliche Wege ein und begann erst nach der Geburt ihres zweiten Sohnes damit, ihren Kindheitstraum wahr werden zu lassen. Heute schreibt die gebürtige Hannoveranerin sehr erfolgreich Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Beim Schreiben liebt sie es vielseitig und schlüpft gerne in unterschiedliche Rollen. Ihre Buchfigur "Rick" zählt zu den Kinder-Buch-Bestseller-Reihen. Antje Szillat ist verheiratet und hat mit ihrem Mann vier Kinder. Zu der lustigen "kleinen" Großfamilie gehören leider kein Stinktier, dafür aber Pferde, Hunde, Goldfische und viele, viele Bücher. Sie lebt und arbeitet vor den Toren ihrer Lieblingsstadt Hannover.  Webside: www.antjeszillat.de



Inhalt:
Zuerst sah es für Flo so aus, als würde der Sommer langweilig werden, doch dann kommt ausgerechnet ihr großer Schwarm mit in das Ferienhaus. Kein Wunder, denn er ist der beste Freund ihres Bruders. Dass Flo schon seit langem in ihn verliebt ist, weiß er nicht. Für sie ist sie wie eine kleine Schwester und er hält lieber nach richtigen Mädchen Ausschau. Also beschließt Flo, dass sie ihn eifersüchtig machen muss, damit er merkt, was sie ihm bedeutet. Einen passenden Jungen dafür findet sie in Philipp, der sie nahezu von den Füßen reißt. Doch was als Spiel beginnt, endet ziemlich schnell in einem Fiasko. Nicht nur, dass Philipp sie scheinbar mag, auch Flo weiß bald nicht mehr, was ihr Herz ihr sagen will.

Meine Meinung:
Ein schöner leichter Jugendroman über die erste Liebe und den Kampf darum. Der Roman hat keinen großen Tiefgang, sondern fühlt sich eher an, wie eine leichte Sommerbrise, die einem eine romantische Teenie-Geschichte mit sich bringt. Also völlig passend zu der angegebenen Altersempfehlung und trotzdem auch für mich als Erwachsene wirklich schön lesbar. Irgendwie fühlt man sich ja doch in die Jugend zurück versetzt, da solche Sachen, wie Flo sie erlebt, sicherlich jeder von uns erlebt hat.

Flo hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn mich ihre verwirrten Gefühle und ihre Reaktionen darauf hier und da doch arg zum schmunzeln brachten, da ich dann ein kleines Mädchen vor Augen hatte, das mit den Füßen aufstampft - was sie mit ihren 17 Jahren natürlich auf keinen Fall mehr ist. Tobias ist der typische große Bruder und auch wenn er hier und da ein bisschen zu beschützerisch wirkt, so ist er genau der Typ, den man sich als großen Bruder gewünscht hätte. Jan, Flos große Liebe - tja .. ehrlich gesagt bin ich mir da nicht so sicher, wie ich ihn finde. Ich glaube, auch er ist ein bisschen zu sehr in seine ihm doch recht unbekannten Gefühle verstrickt.

Ich fand es schön, dass neben der Liebesgeschichte auch noch ein bisschen Spannung durch ein paar andere Vorkommnisse in der Geschichte frischen Wind rein brachten. Dadurch gab es Abwechslung und die verstrickten Liebesgeschichten wurden nicht zu dominant.

Gerne wäre ich noch länger bei den Freunden geblieben, doch 200 Seiten sind schnell verschlungen und so schloss ich das Buch mit einem wirklich guten Gefühl, eine schöne Geschichte gelesen zu haben.

Fazit:
Ein wirklich schöner Jugendroman um die erste Liebe und den Kampf darum, aber auch ums Erwachsen werden. Ich wäre gern noch etwas länger in der Geschichte geblieben, die mir mit ihren knapp 200 Seiten fast zu kurz war.

Meine Wertung:







Montag, 2. Januar 2017

[Rezension] Rainer Wekwerth - Camp 21

Verlag: Arena

gebunden (2.1.17): KLICK - 16,99 € - 352 Seiten
audio-CD: KLICK - 16,99 €
Reihe: nein
Genre: Jugendbuch / Thriller
Altersempfehlung: ab 12 Jahre (lt. Verlag)

Der Autor:
Rainer Wekwerth ist Autor aus Leidenschaft. Oft liest man, ein Autor habe sein Hobby zum Beruf gemacht. Rainer Wekwerth dagegen bezeichnet das Schreiben als Sucht: Er kann gar nicht anders. Wekwerth ist Autor erfolgreicher und preisgekrönter Bücher. Neben dem Schreiben coacht er Autoren und Schreibschüler, ist Ehemann und Vater einer Tochter. Rainer Wekwerth lebt mit seiner Familie im Stuttgarter Raum.






Inhalt:
Mike und sein Bruder Ricky wollten eigentlich nur eine kleine, verbotene Spritztour im Auto ihres Vaters machen. Dass sie erwischt werden, hatten sie kalkuliert. Nicht aber, was dann geschieht. Bevor sie sich versehen, landen sie in einem Jugendcamp. Doch kaum sind sie angekommen, werden sie schon getrennt und Ricky ins Camp 21 verlegt. Da Mike Angst um seinen kleineren Bruder hat, tut er alles, um auch dorthin zu gelangen. Dies gelingt ihm auch bald schon, doch reißt er damit noch zwei weitere Jugendliche rein. Zu dritt landen sie in Camp 21. Doch was sie hier erwartet, wollen sie zunächst nicht glauben. Die Jugendlichen hier werden mit elektronischen Armbändern immer zu zweit aneinander gebunden. Ausgerechnet Mike und Kayla müssen nun miteinander agieren, was ihnen anfänglich überhaupt nicht gefällt. Doch bald schon wird ihnen klar, das hier ist kein Spaß, sondern tödlicher Ernst und ihnen bleibt nichts anderes übrig, als miteinander auszukommen.

Meine Meinung:
Ein tolles Jugendbuch. Das Buch beginnt zunächst recht harmlos mit einem Jugendstreich und steigert sich dann sehr schnell in eine rasante Geschichte, bei der man lange nicht weiß, was einen erwartet und wo sie einen hinführt.

Auch wenn ich schon von Anfang an die Strafe etwas überzogen fand, wird schnell klar, dass es hierbei nicht nur um eine Strafe ging, sondern etwas viel bedrohlicheres im Hintergrund lauerte. Dabei reden wir hier nur von Geschehnissen, die - wenn vielleicht auch etwas unwahrscheinlich - durchaus passieren könnten. Also nichts übernatürliches oder ähnliches. Doch was genau, das möchte ich nicht verraten, damit es für andere Leser genau so spannend bleibt.

Nachdem ich das Buch begonnen hatte, ließ es mich nicht los und ich habe es fast in einem Atemzug durchgelesen (bis auf eine kleine Zwangspause, die mich tatsächlich ärgerte, weil ich die ganze Zeit im Kopf hatte, wie es weiter gehen könnte).

Die Hauptprotagonisten Kayla und Mike gefielen mir sehr gut. Sie waren sympathisch und ganz klar auf ihr Ziel gerichtet. Dabei verhielten sie sich aber trotzdem hier und da wie ganz normale Jugendliche, die auch mal den ein oder anderen Fehler machten. Schön fand ich, wie man immer wieder Einblicke in die Gedankenwelt der Beiden bekam und damit ihre Handlungen besser verstehen konnte .. und auch ihre Veränderungen. Aber es gab auch einige Nebencharaktere, die mir sehr gut gefielen oder eben nicht, denn auch Bösewichter gibt es hier und ohne sie wären solche Geschichten ja auch zu eintönig :)

Ich gebe zu, mir war das Buch allerdings vieeeel zu kurz. Von mir aus hätte die Geschichte noch viel detaillierter und umfangreicher sein können. Viel zu schnell musste ich mich schon wieder von den Figuren und der tollen Geschichte verabschieden.

Fazit:
Ein spannendes Jugendbuch, das mit einer wirklich interessanten Geschichte den Leser fesselt. Da nicht sofort erkennbar ist, worauf die Geschichte hinausläuft, ist es nahezu unmöglich, das Lesen zu unterbrechen - und wenn man es dennoch macht, geht es einem nicht aus dem Kopf!

Meine Wertung:




[Hörbuch-Rezension] Thomas Thiemeyer - Evolution 2 - Der Turm der Gefangenen

ACHTUNG: Enthält Spoiler zu Teil 1!

Verlag: rubikon audioverlag

Hörbuch-CD (ungekürzt): KLICK - 16,99 € - Spieldauer 460 Minuten
Hörbuch-Download: KLICK - 11,13 €
gebundenes Buch: KLICK - 16,99 € - 376 Seiten
ebook: KLICK - 13,99 €

Der Autor:
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.





Inhalt:
Gemeinsam haben die Freunde die Stadt der Überlebenden erreicht und wähnen sich in vermeintlicher Sicherheit. Nur Jem ist noch vor den Toren. Getrennt von seinen Freunden sucht er sich seinen Weg und muss feststellen, dass er in dieser Zeit eine schwere Stellung hat. Aber auch die Freunde innerhalb der Mauern verstehen erst nach und nach, in was sie da geraten sind. In der Zukunft scheint die Vergangenheit wieder aufgelebt zu sein. Wissenschaft ist verboten wie Hexerei, Bücher sind verboten. Rangordnungen bestimmen das Leben. Doch die Freunde geben nicht auf und schaffen es, in ein verschlossenes Buch zu schauen und müssen erkennen, sie sind nicht die ersten Zeitreisenden. Doch als sie dabei entdeckt werden, müssen sie fliehen, auf der Suche nach den einstigen Zeitreisenden erleben sie ein Abenteuer nach dem anderen und nicht selten ist ihr Leben dabei in tödlicher Gefahr.

Meine Meinung:
Irgendwie ist dieser zweite Teil so ganz anders, als der erste. Ja sicherlich, noch immer geht es um die gleichen Protagonisten und ihren Versuch zu verstehen, was sie erleben und zu hoffen, einen Weg zurück zu finden. Doch war im ersten Teil eine eher futuristische Umgebung geschildert, mit Maschinen, die selbständig waren, so tauchen wir hier irgendwie wie im Mittelalter unter - ohne dass sich an der Zeit etwas ändern würde.

Die Überlebenden haben sich in eine Festung zurückgezogen und leben tatsächlich wie in den vergangenen Zeiten. Sicherlich ist das eine sehr interessante Wendung, jedoch muss man sich erst damit arrangieren, da man etwas ganz anderes erwartet hatte, wie es weiter geht. Zumindest aber ist damit gewährleistet, dass es wirklich spannend weiter geht.

Die Freunde haben einen schweren Weg vor sich und dieser Weg ist eigentlich auch der ganze Inhalt des Buches - ohne dass das jetzt abwertend gemeint sein soll. Es ist eine Aneinanderreihung von teilweise lebensgefährlichen Abenteuern. Es bringt uns die Figuren näher. Es zeigt, wer Freund ist und wer Feind. Es zeigt, wie sich Menschen ändern können, wenn man ihre Umgebung verändert. Es zeigt, dass vieles nicht so ist, wie es scheint und dass man nicht immer seinem Gefühl trauen soll.

Der Leser wird vor eine schwere Entscheidung gestellt .. wer ist noch sympathisch, wer der Verräter. Doch ist wirklich alles so, wie man zunächst glaubt, oder doch ganz anders? Ich fand es sehr geschickt, wie hier die Fäden gelenkt werden und man seine Meinung immer wieder mal ändert .. zumindest ging es mir so :)

Wieder habe ich die Geschichte als Hörbuch genossen und bin wie immer total begeistert von dem Sprecher Mark Bremer, der es einfach schafft, meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit mit seinen Betonungen zu erlangen. Und auch, wie unterschiedlich er seine Stimmen stellen kann, seine Betonungen, je nachdem, wer von den Protagonisten gerade das Wort hat. Einfach toll!

Fazit:
Auch der zweite Teil ist rasant und spannend. Doch führt er uns in eine ganz andere Welt als die, die man aus Teil eins kannte. Nicht weniger interessant, jedoch völlig unerwartet irgendwie. Das Hörbuch kann ich auch diesmal wieder empfehlen, denn der Sprecher schafft es mit seinen tollen Stimmveränderungen und geschickt gesetzten Betonungen, dass man nie den Faden verliert und gebannt den Worten folgt!

Meine Wertung:



Hier noch einmal beide Teile:

Samstag, 31. Dezember 2016

[Rezension] Claire Contreras - Kein Tag mehr ohne Dich

Verlag: mtb

Taschenbuch: KLICK - 9,99 € - 352 Seiten
ebook: KLICK - 9,99 €
Reihe: nein
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:
Die New York Times - Bestsellerautorin ist vor allem bekannt für ihre zeitgenössischen Liebesromane, schreibt aber auch Romantic Suspense und erotische Geschichten.








Inhalt:
Als ihr Verlobter Wyatt stirbt, muss sich Elle mühevoll wieder ein neues Leben aufbauen. Zu sehr war ihres mit Wyatt verbunden. Schritt für Schritt versucht sie sich, von Wyatt zu lösen. Als sie hierbei dann auch das gemeinsame Haus aufgibt und zu ihrem Bruder zieht, begegnet sie dort ihrer Jugendliebe Oliver wieder. Der Mann, der ihr einst das Herz brach und den sie nie vergaß. Doch Elle ist nicht bereit, noch einmal Gefühle in ihn zu investieren. Doch nie hat sie sich gefragt, warum er ihr das Herz brach. Und noch während sie versucht Abschied von Wyatt zu nehmen, merkt sie nicht, dass sie Oliver unbewusst wieder in ihr Leben lässt. Näher, als es ihr lieb ist.

Meine Meinung:
Es ist ein Buch, das sich nett lesen lässt. Dass zeigt, wie Elle nach dem Tod von Wyatt versucht, ihr Leben neu zu ordnen. Das zumindest wird versucht zu vermitteln. Doch für mich war es mehr eine lange Geschichte, warum Elle und Oliver keine Chance hatten. Und eine Geschichte, wie sie damit umgehen. Für mich spielt Wyatt hier eher eine Nebenrolle - ohne dass ich das genauer begründen könnte.

Dabei kam Elle sehr glaubwürdig rüber. Man erkennt schon ihren Schmerz und ihren Versuch, in ein Leben zurück zu finden. Doch irgendwie fühlt es sich mehr so an, als würde Elle sich selbst finden, als würde sie endlich erwachsen werden. Als würde sie erkennen, was in ihrem Leben bisher vielleicht nicht so ganz korrekt gelaufen ist.... nicht, dass es falsch an sich war, aber sie erkennt, dass es vielleicht nicht immer das war, was ihr eigentlich wichtig gewesen wäre, sondern, dass sie sich mehr angepasst hat an das, was sie meinte, dass es gut für sie wäre.

Dabei springt die Geschichte immer mal zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her ... und trifft damit die wichtigsten Kapitel von Oliver und Elle. Zeigt Momente aus ihrem Leben, an dem es sich berührte, aber auch, als es sich voneinander entfernte. Geschrieben mal aus der Sicht von Elle und mal von Oliver, jeweils in der Ich-Form. Das bringt uns beide Figuren ein Stück näher. Man versteht hier und da etwas. Doch ganz nahe lässt es einen merkwürdigerweise trotzdem nicht kommen.

Fazit:
Es war eine schöne Geschichte, die ich mir hier und da vielleicht etwas kürzer gewünscht hätte, die aber definitiv Unterhaltungspotential hatte .. doch dass es mein Herz wirklich berührt hätte, könnte ich nicht sagen.

Meine Wertung:







Freitag, 30. Dezember 2016

[Rezension] Molly McAdams - Letting go

Verlag: mtb

Taschenbuch:  KLICK - 9,99 € - 368 Seiten
ebook: KLICK - 9,99 €
Reihe: nein
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:
Molly McAdams wuchs in Kalifornien auf. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann und ihren vierbeinigen Hausgenossen in Texas. Wenn sie nicht gerade an ihren erfolgreichen New-Adult-Romanen schreibt, kuschelt sie sich am liebsten daheim auf die Couch und schaut Filme. Sie hat eine besondere Schwäche für frittierte saure Gurken (eine Spezialität im Süden der USA!) und weiche Schmusedecken.






Inhalt:
Drei Tage vor der Hochzeit stirbt Greys Jugendliebe Ben. Und für Grey ist es, als wäre die Welt stehengeblieben. Selbst die einfachsten Dinge scheinen unendlich schwer. Niemand kann ihr bei ihrer Trauer helfen - außer ihr bester Freund Jagger, der gleichzeitig Bens bester Freund war. Er scheint als einziger auch noch nach langer Zeit zu verstehen, wie es ihr geht und wie sie fühlt. Ohne ihn wäre sie verloren. Doch, ist es wirklich nur noch Freundschaft, oder ist da mehr. Doch wäre alles an mehr nicht auch gleichzeitig ein Verrat an Ben?

Meine Meinung:
Ein wirklich schön zu lesendes Buch, das Greys Kampf in ein normales Leben zurück aufzeigt. Das zeigt, dass die Welt sich immer weiter dreht, auch wenn man meint, dass sie still steht, still stehen muss, weil etwas wichtiges in ihr fehlt - der Mensch, der für einen die Welt bedeutete. Die Autorin schafft es ohne irgendwann einmal kitschig zu wirken, die tiefen Gefühle von Grey rüber zu bringen. Und dabei hat man nicht einmal das Gefühl, dass Grey übertreibt oder dass man denkt, jetzt reichts endlich. Nein, man geht irgendwie den Weg gemeinsam mit ihr. Durch das Buch, durch Greys Kampf.

Aber es ist nicht nur Greys Kampf, denn auch Jagger verlor so viel mehr, als es anfänglich scheint. Doch irgendwie kann er sich nie ganz seiner Trauer hingeben, denn für ihn steht an erster Stelle immer Grey, für die er stark sein muss. Für die er da sein muss. Und man merkt, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist, als wäre er genau dafür da - ohne, dass er sich dabei aber selbst aufgibt. Und das finde ich eine gelungene Schreibweise, denn es bedarf meiner Meinung nach nicht viel, das kippen zu lassen.

Die Geschichte ist immer wieder aus den wechselnden Perspektiven von Grey und Jagger in der Ich-Form geschrieben und das lässt einen besonders tief ins Buch fallen. Denn man bekommt nicht nur die offenen Gespräche, sondern auch die Gedanken mit. Und so ist man direkt zwei Figuren aus dem Buch sehr nahe, statt nur einer. Ich neige dazu, diese Form mehr und mehr zu mögen.

Fazit:
Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass das Leben immer weiter geht, auch wenn man meint, dass das nicht sein kann. Die den langen Kampf von Grey, aber auch von Jagger zeigt, wieder zur Normalität zurück zu kehren, nachdem sie einen der wichtigsten Menschen verloren haben. Und der zeigt, was Freundschaft auszeichnet.

Meine Wertung:




Montag, 26. Dezember 2016

[Rezension] Sidney Halston - Hot Fighters 2 - Kampf um Dein Herz

Verlag: mtb

Taschenbuch: KLICK - 9,99 € - 320 Seiten
ebook: KLICK - 9,99 €
Reihe: Ja - Teil 2 von ?
Alterempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance / Erotik

Die Autorin:
USA Today-Bestsellerautorin Sidney Halston führt ihr Leben nach einer einfachen Regel: „Nicht reden, einfach machen!“ Und genau das hat sie getan. Obwohl sie zuvor außer Geschäftsbriefen noch keine Zeile zu Papier gebracht hatte, griff sie sich einen Stift und verliebte sich Hals über Kopf in die Schriftstellerei. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern im Süden Floridas.






Inhalt:
Jessicas letzte Beziehung endete mit einem längeren Krankenhausaufenthalt. Das hat nicht nur auf ihrem Körper Narben hinterlassen, sondern auch auf ihrer Seele. Trotzdem schafft es der harte Kämpfer Slade mit seiner liebevollen Art, Jessica wieder aufzubauen. Er kümmert sich um sie, bis es ihr zumindest körperlich wieder gut geht. Danach versucht er, ihr näher zu  kommen, doch Jessica kann sich nicht für eine neue Beziehung öffnen. Als sie es gegen ihre Überzeugung doch tut, muss sie erkennen, dass er seinem Ruf als Weiberheld scheinbar nach wie vor treu ist. Damit kann sie gar nicht umgehen. Und doch ist nicht einmal das das schlimmste, was passiert und Jessica sieht sich gezwungen, ihre Gefühle für Slade aufzugeben.

Meine Meinung:
Wie schon Teil 1 überzeugt auch dieser, wieder in sich geschlossene Teil, absolut. Slade ist einer dieser harten Cage-Fighter. Ein Mann aus reinen Muskeln, der jedoch seinen geliebten Sport aufgeben muss. Doch so hart dieser Kerl auch sein mag, er ist der typische Frauenheld, der diesen ganz speziellen weichen Kern hat, der scheinbar nur bei einer einzigen Frau in Erscheinung tritt. Dass dies ausgerechnet Jessica ist, ist für ihn nicht leicht, da er weder sich noch ihr weh tun möchte. Diese Art macht für mich männliche Protagonisten immer zum absoluten Traumtyp. Dem, den es halt nur in Büchern zu geben scheint, und über den man einfach lesen mag. Jessica dagegen ist trotz allem, was ihr so zugestoßen ist, nicht das arme hilflose „Weibchen“, sondern eine wirklich tolle junge Frau, die versucht, ihren Weg zu gehen.

Die Geschichte an sich ist sehr typisch für das Genre. Böser Ex, der nicht locker lässt und der einem natürlich absolut unsympathisch ist. Durch ihn werden die restlichen Figuren noch einmal einen Tick sympathischer. Eigentlich ein typisches Klischee, dennoch etwas, was ich immer wieder mal gerne lese.

Untermalt wird diese Hauptgeschichte durch viele kleine Begebenheiten, wie auch ein wiedersehen mit den Charakteren des ersten Teiles, so dass die Seiten nur so verfliegen und man schneller am Ende ist, als es einem lieb ist. Wundervoll!

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung der Reihe. Auch dieser Teil ist wieder in sich geschlossen, bringt jedoch auch Begegnungen mit den Figuren des ersten Teils mit sich.  Ein toller männlicher Held, eine sympatische Protagonistin, ein widerlicher Ex und eine spannende Geschichte - das alles lässt das Buch zu einem kleinen Pageturner werden. Wer diese Geschichten mag, dem kann ich das Buch nur empfehlen … wobei ich trotzdem die Reihenfolge empfehlen würde.


Meine Wertung:




Hier noch einmal beide Teile: