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Dienstag, 3. Dezember 2013

[Rezension] Kira Gembri - Santa's Baby



Diese kleine Geschichte gibt es lediglich als ebook!

ebook (2012): KLICK - 2,99 ct - 120 Seiten
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Chick-Lit / Weihnachten

Die Autorin:
Sie ist 26 und lebt in Wien. Verbannt zwischen Schatten und Licht war der Debüt-Roman der unter einem Pseudonym schreibenden Autorin, die derzeit noch studiert.



Inhalt:
Seit Lara vor vier Jahren Mutter wurde und sich allein um die Kleine Nele kümmern muss, ist ihr Leben nicht einfach. Trotzdem schafft sie es dank der Hilfe ihrer Mutter mit einem riesigen Spagat ihren Job, das Studium und Nele unter einen Hut zu bringen. Doch nun steht wieder einmal Weihnachten an. Lara ist genervt von dem ganzen Rummel, der Falschheit der Menschen und vor allem von dem Weihnachtsmann-Kitsch. Um so genervter ist sie, als so ein alter Lüstling im Weihnachtsmann-Kostüm ihr vermeintlich unanständige Sachen ins Ohr flüstert. Doch bald schon muss sie erkennen, dass Finn, der sich hinter der Maske des Weihnachtsmanns verbirgt, weder alt noch ein Lüstling ist und sie begibt sich auf ein waghalsiges Abenteuer, das natürlich wie von ihr erwartet in einem Fiasko endet.


Meine Meinung:
Ach schööön! Noch mehr solche Weihnachtsbücher hätte ich gerne, ich würde sie alle lesen. Hier ist wirklich alles vertreten für ein paar Stunden vergnügliche Unterhaltung. Ich habe viel gelacht, habe mich gefreut an dem, was geschah, habe eine zeitlang nur verärgert den Kopf geschüttelt, um dann wieder zu lächeln. Denn dies Buch bietet wirklich viel: tollen Humor, ein klitzekleines bisschen Spannung, etwas fürs Herz und es verbreitet - wie auch immer tatsächlich weihnachtlichen Glanz.
Meiner Meinung nach war es viel zu kurz, ich hätte gern noch viel mehr Zeit mit diesen netten Menschen verbracht. Denn nett, das waren sie wirklich alle. Lara, die mir oft leidtat, weil sie ganz schön unter Druck steht, Finn, der so unbedarft, so liebenswert an alles heran ging, Nele - nun ja, man liest hier halt nur die bezaubernden Seiten einer vierjährigen und auch Laras Mutter fand ich klasse. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in Lara unglaublich oft wieder erkannt habe, gerade wenn sie wieder so bockig vor sich hin nölt, weil alle Welt durchdreht wegen der Weihnachtszeit oder weil überall Weihnachtslieder plärren … *lach*
Schön waren die ganzen vielen kleinen Anspielungen auf Bücher, Autoren, etc, die man so ja nun auch alle kennt - und hurrah, hier wurden auch mal andere Sachen erwähnt, als die bereits so viel strapazierten ;) …

Viel kann ich zu der Geschichte nicht verraten, denn da sie so kurz war, würde ich zu viel vorweg nehmen. Aber wer gerade jetzt zur Weihnachtszeit schöne Unterhaltung mit ein bisschen "Wunder der Weihnachtszeit" erleben möchte, dem kann ich nur zu diesem kleinen ebook raten!

Fazit:
Wundervolle Unterhaltung zur  Weihnachtszeit. Mit Humor, etwas Spannung und viel fürs Herz kann man hier ein paar wirklich unterhaltsame Stunden verbringen und sich ein bisschen weihnachtlichen Glanz in die Augen streuen lassen.

Meine Wertung:







Sonntag, 1. Dezember 2013

[Autoren-Homestory] Petra Schier


Herzlich willkommen - heute möchte ich Euch eine neue Folge meiner Autoren-Homestory zeigen.


Vorab noch schnell ein paar Links, damit Ihr noch mehr über diese Autorin erfahren könnt:
Autorenhomepage Petra Schier: http://www.petra-schier.de
Facebook Petra Schier: http://www.facebook.com/PetraSchier


... und ohne lange Vorworte möchte ich Petra direkt das Wort übergeben:

Immer wieder werde ich gefragt, woher ich die Zeit und Geduld für die vielen Bücher aufbringe, die ich schreibe, und woher meine Ideen kommen. Auf Lesungen erzähle ich dazu meistens in etwa Folgendes:
Ich wohne in einem Ort, dessen Name den meisten bloß ein Fragezeichen ins Gesicht zaubern wird: Niederheckenbach in der Eifel. 


Das ist einer von acht Ortsteilen der Gemeinde Heckenbach, die aus acht Ortschaften besteht und insgesamt weniger als 300 Einwohner zählt. In unserem Ort gibt es acht Häuser (eines davon die ehemalige Kneipe, inzwischen leider unbewohnt), ein Jugendheim/Gemeindehaus und die Gemeindekirche. Es leben zwischen 16 und 18 Personen in Niederheckenbach, je nachdem, ob man die beiden Wochenendler mitzählt oder nicht. Damit gibt es bei uns genauso viele Einwohner wie Hühner.  Letztere gehören übrigens meiner Schwiegermutter.
Das ist ja süß ..was ein übersichtlicher Ort .. 18 Personen ...



Ja, es sind glückliche Hühner, die ein ordentliches Dach über dem Kopf und eine große Wiese als Auslauf ihr eigen nennen dürfen. Entsprechend froh sind auch wir, denn es gibt nichts besseres als Eier von wirklich glücklichen Hühnern.
Vor dem Hahn sollte man sich allerdings in Acht nahmen. Er ist äußerst streitbar und hat schon mal einen Nachbarn in den Bach geworfen. Na ja, angesprungen, erschreckt und … autsch! Eitel ist er auch und ein elendiger Aufschneider.

Grins .. das erinnert mich an meine Kindheit, als ich bei Verwandten zu Besuch war, die auch Hühner hatten .. was hatte ich Angst vor dem Hahn .. heute lache ich darüber ... :)






Hier ein Blick über einen Teil des Grundstücks meiner Schwiegereltern (die gleich neben uns wohnen). Bis vor ca. 15 Jahren haben sie noch nebenerwerblich Landwirschaft betrieben (Milchkühe und ein paar Schweine und Gänse).









Wie man sehen kann, sind wir von Eifelbergen und Wald umgeben; die nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind 10 bis 25 km entfernt. Ohne Auto geht bei uns gar nichts, denn Busse – nun ja. Es gibt einen Schulbus, aber der ist tatsächlich nur für die Schüler gedacht und fährt morgens um halb sieben bis zum nächsten größeren Dorf, wo dann umgestiegen wird. Mittags dann umgekehrt, und wenn Schüler nachmittags Schule haben, gibt es einen kleinen Sonderbus, der dann extra fährt. Unglaublich? Nun ja, für uns ist es reine Gewohnheitssache. Ich möchte jedenfalls nicht tauschen und schon gar nicht in einer Stadt (oder gar Großstadt) leben müssen. Nach einem Tag in Bonn, Köln oder Koblenz, so schön das auch mal sein mag, bin ich heilfroh, wieder nach Hause kommen zu dürfen. Ich bin eben ein richtiges Landei. 






Und das mag eben auch mit ein Grund sein, dass ich meine Kreativität relativ ungestört ausleben kann. Ablenkungen gibt es hier vergleichsweise wenige. Und die besten Ideen kommen mir oft beim Spazierengehen, beim Bügeln (davon gibt es jetzt aber kein Foto!) oder auch bei der Gartenarbeit (jetzt im Winter gibt es da leider nicht viel zu sehen).




Immer wieder gerne zeige ich Bilder von meinem Arbeitsplatz, so wie diese. 
.... und wir alle sehen so was immer wieder gerne .. wir sind da ziemlich neugierig und erwarten immer außergewöhnliches glaube ich *schmunzel*


Den riesigen Schreibtisch hat übrigens mein Mann Paul gezimmert. Er zieht mich oft damit auf, dass er vielleicht noch einen Tisch anbauen sollte, weil dieser hier ständig so belagert ist. In regelmäßigen Abständen räume ich natürlich alles auf, aber wenn ich, wie gerade jetzt, an einem Manuskript arbeite, noch dazu an einem historischen Roman, brauche ich alle meine Notizen und Recherchematerialien griffbereit um mich herum.







Es ist übrigens kein Zufall und auch keine Effekthascherei, dass auf dem Tisch ein aufgeschlagenes Buch liegt, das diverse Folterwerkzeuge zeigt. Das auf der rechten Seite (Strecke genannt) werdet ihr in meinem nächsten historischen Roman wiedersehen. Ich habe gerade eine Szene geschrieben, in der das Ding vorkommt.

Und genau das wäre es glaube ich, was mich vom Schreiben abhalten würde .. diese Recherchen :)





Man muss übrigens kein Genie sein, um zu erkennen, dass Lois & Clark – New Adventures of Superman eine meiner Lieblingsserien ist. *lach* Der Desktophintergrund meines PCs wechselt aber immer mal zwischen dieser Serie, Castle, Scarecrow & Mrs. King (Agentin mit Herz), Burn Notice usw.




Und ja, auch die Mozartkugeln gehören standardmäßig dazu. Hirn- und Nervennahrung.  Schreiben gefährdet definitiv die Figur, deshalb betreibe ich an fünf Tagen die Woche je eine knappe Stunde Sport in unserem kleinen Fitnessraum im Keller, und zwar normalerweise morgens ab sieben Uhr. Zur Motivation läuft dann immer eine Folge einer meiner Lieblingsserien auf DVD (oder zwei, wenn es eine Sitcom wie Bill Cosby Show oder Die Nanny ist).

Ohh dann solltest Du dringend "Smallville" schauen .. ich liebe diese Serie, die VOR Superman spielt :) 







Danach flott geduscht, und dann kann die Arbeit losgehen.







Derzeit schreibe ich an meinem zwölften historischen Roman: Der Hexenschöffe 

Das Buch wird im Oktober 2014 erscheinen und muss bis April fertig sein. Da dies zum ersten mal ein Roman ist, in dem ich eine wahre Begebenheit erzähle, war die Recherche und vor allen Dingen die Konzeption sehr ungewöhnlich und anders, als ich normalerweise arbeite. 









Wenn ich am PC sitze, habe ich hinter mir normalerweise eine große Magnetwand mit einem überdimensionalen Terminplaner. Die Magnetwand hat übrigens auch Paul angefertigt. Er ist mein persönliches handwerkliches Allround-Genie (von Beruf Industriemeister Metallbau) und kann in dieser Hinsicht einfach alles. Auch unser Haus ist komplett Marke Eigenbau, vom ersten Ausbaggern (Paul besitzt mittlerweile zwei Bagger) bis zum Dach und inklusive des Innenausbaus. (Notiz am Rande: Ich hasse Tapezieren und Anstreichen!)





Obwohl wir hier bereits seit November 2006 wohnen, sieht man, dass die Außenanlagen noch nicht fertig sind. Alles braucht halt seine Zeit. Abgesehen davon sind wir erst vor wenigen Wochen endlich an das neu verlegte Kanalnetz angeschlossen worden. Bisher hatten hier alle Haushalte noch Sickergruben. Wir wollten warten, bis diese Erdarbeiten beendet sind, bevor wir unsere Außenanlagen fertigstellen.






Zurück zur Magnetwand. Die sieht momentan nicht nach Kalender aus, nicht wahr? 




Ich habe das Quellenmaterial sortiert und nach Personen/Themen/Zeiträumen) aufgeteilt, damit ich nicht den Überblick verliere und die Textstellen meiner historischen Originalquelle, die ich gerade benötige, sofort greifen kann. Der Plot ist sehr komplex; anders würde ich seiner vermutlich nicht Herr werden.







Mal weg von Arbeit und Haus Petra ... zeig uns, was Dein Herz erfreut :)




Was sind das für süße Puppen, wollt ihr wissen? Sie leisten mir allesamt in meinem Arbeitszimmer Gesellschaft. Meine Mama strickt sie mit großem Eifer und Talent. Jedes mal, wenn sie eine neue Stilart ausprobiert hat, bekomme ich ein Exemplar. 












Ich liebe diese Puppen über alles, das kann man wohl gut verstehen, nicht wahr? Und mit 35 ist man auch keinesfalls zu alt dafür. 


ähm nein .. für Stofftiere ist man nie zu alt *überzeugtnickunddiestofftiereaufdembettsortier*








Wenn ich vom Schreibtisch aus nach links schaue, habe ich ein großes Bücherregal im Blick, das zur einem Drittel mit Recherchebüchern bestückt ist, zu einem Drittel mit in Kisten nach Projekten sortiertem sonstigem Recherchematerial. In der Mitte sammele ich alle Belegexemplare, die ich von meinen Büchern erhalte, sowohl Originale als auch Lizenzausgaben. 

So habe ich all meine veröffentlichten Bücher (und CDs sind auch dabei) an einem Ort und stets vor Augen. Ich finde das ausgesprochen motivierend und befriedigend – und manchmal bin ich selbst beeindruckt, was ich seit 2004 alles geschafft und geschaffen habe!

Seit 2004 .. wow .. ja ich glaube, da kann man nicht anders als beeindruckt sein! Geht mir grad auch so!





Meine private Bibliothek zu fotografieren, würde den Rahmen hier sprengen, denn meine Bücher sind im Grunde über das gesamte Haus verteilt. Einige im Wohnzimmer, etliche im Schlafzimmer, dann noch in einem großen Schrank …

Was ich euch stattdessen gerne zeigen möchte, ist etwas ganz anders, nämlich den Schrank mit meinen historischen Gewändern und Kopfbedeckungen. Ich halte Lesungen, wenn von den Veranstaltern gewünscht, nämlich immer im passenden historischen Gewand ab.

wow cool, das würde ich auch gern mal sehen!



Dies sind alles Nachbildungen (zum Teil maßgeschneidert) von spätmittelalterlichen Gewändern; die Kopfbedeckungen sind alle handgefertigt und ebenfalls nach historischen Vorbildern entworfen.












Der Schrank mit den Kleidern steht übrigens im von Paul und mir großspurig „Kaminzimmer“ getauften Raum. In Wahrheit ist es einfach ein überzähliger Raum, der irgendwann entweder als Kinderzimmer oder zweites Büro (für Paul) genutzt werden wird. Der Name kommt daher, dass hinter der Tür unser Schornstein verläuft. 











Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in meine Lebens- und Arbeitswelt gefallen. Zum Abschluss möchte ich euch noch zeigen, wie unser Schäferhund Zeus mich alle zwei bis drei Stunden aus meinem Arbeitsberg herausholt, weil er nach draußen und spielen will.











Könntet ihr diesem Blick widerstehen?






















Also nichts wie nach draußen, Platz genug haben wir ja. 






Mittwoch, 27. November 2013

[Rezension] Petra Schier - Ein Weihnachtshund für alle Fälle




rütten&loening

Gebundene Ausgabe (Oktober 2011): KLICK - 9,99 € - 153 Seiten
ebook: KLICK - 7,99 €
Altersempfehlung: ? - Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:

Petra Schier, Jahrgang 1978, wohnt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in der Eifel. Sie hat bisher mehrere sehr erfolgreiche historische Romane veröffentlicht. Im Verlag Rütten & Loening erschien von ihr bisher "Ein Weihnachtshund auf Probe" sowie "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten". Als Aufbau Taschenbuch liegt vor: "Hundeweihnacht". Homepage der Autorin: www.petralit.de







Inhalt:
Seit Irina einmal ihr Herz verschenkt und dabei tief enttäuscht wurde, glaubt sie nicht mehr an die wahre Liebe. Und als wäre das nicht schlimm genug, muss sie nun ausgerechnet mit dem Mann zusammen arbeiten, der ihr diese Illusionen nahm. Dass inzwischen so viele Jahre vergangen sind, hat nichts an ihrer Wut und ihrem Hass geändert. Doch egal wie fies sie zu Lars ist, dieser ist immer nett und höflich. Doch Irina ist zu tief verletzt, um Lars nachzugeben. Doch der kleine Hund Nick wird zum Spielzeug des Schicksals und versucht einzugreifen.

Meine Meinung:
Das war eine wirklich wunderschöne Geschichte für die Weihnachtszeit. Mit allem, was dazu gehört: Liebe, Magie, Hoffnung, Zauberei  und dem unbeirrbaren Charme von Santa Claus. Glaubt Ihr nicht, na dann müsst Ihr es wohl selbst lesen.

Sicherlich .. die Inhaltsbeschreibung macht uns eigentlich schnell klar, was für ein Buch wir hier vor uns haben und gibt uns das Gefühl, bereits das Ende zu kennen. Macht aber nichts, denn zum einen wird man doch immer mal wieder überrascht über den Fortgang der Geschichte, zum anderen gibt es hier noch eine sehr nette Nebengeschichte. Denn wir erleben hier nicht nur die Geschichte von Irina und Lars, sondern auch von einigen liebevollen Streitgesprächen zwischen Santa Claus und dem Christkind - und dieser Part hat mich ganz besonders gefesselt, denn der brachte für mich eigentlich den Zauber der Weihnacht mit sich.

Ich persönlich finde allerdings, dass der im Titel erwähnte Weihnachtshund eher eine nebensächliche Rolle spielte, denn er tauchte immer nur mal sporadisch auf. Jedoch .. es stimmt schon .. ohne ihn wäre die Geschichte nicht vollständig und garantiert auch nicht so verlaufen, wie sie dann verläuft. Mich hat er jedenfalls zum ausgiebigen Schmunzeln gebracht.

Es war mein erstes Weihnachtsbuch der Autorin und ich muss sagen, ich möchte jetzt unbedingt die anderen auch lesen. denn es war eine so schöne, lockere Geschichte, die einem den Zauber der Weihnacht ein bisschen näher brachte.

Fazit:
Wer eine schöne Geschichte mit einer guten Portion des Weihnachtszaubers lesen möchte, der ist hier genau richtig.  Liebe, Hoffnung und Magie ergeben eine perfekte Mischung für eine schöne Lesezeit.

Meine Wertung: