Mittwoch, 15. Juli 2020

[Rezension] Catherine Shepherd - Todgeweiht

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Buch: KLICK - 9,99€ - 342 Seiten

ebook: KLICK - 2,99€
Hörbuch: KLICK 

Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet.










Die Reihe:
"Der Puzzlemörder von Zons" - Zons-Thriller Nr. 1
"Erntezeit (Der Sichelmörder von Zons)"  - Zons-Thriller Nr. 2
"Kalter Zwilling"  - Zons-Thriller Nr. 3
"Auf den Flügeln der Angst" - Zons-Thriller Nr. 4
"Tiefschwarze Melodie"  - Zons-Thriller Nr. 5
"Seelenblind"  - Zons-Thriller Nr. 6
"Tränentod"  - Zons-Thriller Nr. 7
"Knochenschrei"  - Zons-Thriller Nr. 8
"Sündenkammer"  - Zons-Thriller Nr. 9
"Todgeweiht"  - Zons-Thriller Nr. 10

Inhalt:
Er bringt Dir die Henkersmahlzeit, doch du wirst dich nicht mehr daran erfreuen. Oliver Bergmann ermittelt in einer neuen und merkwürdigen Todesreihe, in die er keinen Zusammenhang bringen kann. Währenddessen geht es Bastian Mühlenberg 500 Jahre zuvor auch nicht viel besser. Greift die Pest in Zons um sich? Aber warum haben dann alle Opfer so verrenkte Gliedmaßen. Und wie hängen diesmal die Vergangenheit mit der Gegenwart zusammen?

Meine Meinung:
Der 10. Fall der Autorin, der in Dormagen Zons spielt. Und wie immer wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab. Doch diesmal konnte ich zunächst keinen so wirklichen Zusammenhang erkennen, der sonst eigentlich immer klar ist, bis es dann letztendlich doch klickte... Das war wieder geschickt. Genau so, wie die Suche nach den Mördern ... ich gebe zu, auch hier führte mich die Autorin in beiden Zeiten wieder etwas in die Irre, wobei ich den Zusammenhang in der Gegenwart diesmal schneller erkannte.

Wie immer vermag ich auch nicht zu sagen, welche von beiden Geschichten mir letztendlich besser gefiel. Ich bin immer wieder fasziniert, wie die "Ermittlungen" in der Vergangenheit vor sich gehen. Auf welche Ideen Bastian Mühlberg und seine Freunde kommen, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Und wie unterschiedlich sich das in der Gegenwart gestaltet. Und dennoch führt beides unweigerlich zum Ziel.

Es ist merkwürdig, gerade in diesen Zeiten von der Pest zu lesen, doch letztendlich macht es einem klar .. es ist nicht die erste Krise, die wir überstehen müssen und wird wohl auch nicht die letzte sein .. doch genau wie in dieser Geschichte, ändert sich das drumherum .. zum Vorteil, aber auch zum Nachteil.

Wie in jedem Band gibt es natürlich auch wieder kleine Geschichten rund um die Personen der Ermittler, und wie immer frage ich mich, ob Vergangenheit und Gegenwart irgendwann einmal zusammen finden :) ... vermutlich nicht ... aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt ..

Und auch das Nachwort der Autorin ist hier wieder sehr interessant und sollte auf jeden Fall gelesen werden, in dem ein paar Fakten über die Pest aufgeführt sind.. Schön, auch immer wieder kleine Dinge zu lernen!

Fazit:
Ein weiterer spannender Fall, der abwechselnd in Vergangenheit und Gegenwart spielt. Bzw. zwei Fälle, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben und letztendlich dann doch, wenn man etwas hinter die Grenzen schaut. 

Meine Wertung:


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