Montag, 18. Juni 2018

[Rezension] Laini Otis - Thunder Donner meines Lebens

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Verlag: Impress
ebook: KLICK - 3,99 € - 310 Seiten (Affiliate-Link)
Reihe: nein
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Genre: Coming of Age

Die Autorin:
Laini Otis ist das Pseudonym einer musikverrückten Enddreißigerin, deren Geschichten alle eines gemeinsam haben: Sie beginnen mit einem Song. Ein Song, der während des Schreibens zu einem Soundtrack wird, der den Herzschlag der Geschichte wiedergibt. Wenn Laini mal nicht ihren zwei größten Leidenschaften – dem Schreiben und der Musik – nachgeht, begibt sie sich auf die Suche nach großartigen Momenten, die sie mit ihrer Kamera einfangen kann oder träumt sich auf jene Inseln, die mit einem Aloha beginnen und mit verzauberten Sonnenuntergängen enden.




Inhalt:
Lula ist anders als die anderen Kinder im Sommercamp und dadurch Außenseiterin. Ständig hat sie das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren und niemand scheint sie zu verstehen. Doch dann trifft sie Fayn, der wie sie ein Außenseiter ist. Der emotionslose Junge hilft Lula und legt dadurch den Grundstein einer Freundschaft, die alles andere in den Schatten stellt. Auch nach dem Camp halten sie den Kontakt und treffen sich Sommer für Sommer im Camp. Doch nicht jedem gefällt ihre Freundschaft und sie müssen immer mehr kämpfen. Doch wie lange hält man so einen Kampf aufrecht?

Meine Meinung:
Es ist wieder eins dieser Bücher, die man eigentlich nicht "schön" nennen kann, weil die Geschichten einfach zu traurig sind und man ihnen mit diesem Begriff eine Leichtigkeit geben würde, die sie nicht haben .. oder eine Oberflächlichkeit. Diese Geschichten - denn es sind zwei - die von Lula und von Fayn - berühren einen so sehr, dass man ständig so ein bittersüßes Gefühl mit sich nimmt, während man die Seiten verschlingt. Bittersüß, weil man immer weiß, da kommt noch was ... und das bringt dann sehr oft auch einen Kloß im Hals und Tränen mit sich.

Am Anfang des Buches erlebt man die beiden Kinder, die aufeinander treffen. Man erfährt nur wenige Bruchstücke ihrer Probleme. Erst im Laufe des Buches erfährt man mehr und mehr. Die Geschichten springen in der Zeit hin und zurück - doch es ist immer klar, wo man ist und das folgen dadurch kein Problem. Aber genau dieses Springen bringt Bruchstücke der Geschichte, die gar nicht anders erzählt werden könnten.

Während Fayn mit seinem Problem sehr viel Unterstützung in der Familie hat, trifft Lula eigentlich genau das Gegenteil. Ihr Vater kommt mit dem Problem nicht klar und versucht alles, sie davon zu befreien. Ich war oft entsetzt über diesen Menschen und seine Aktionen. Denn mir ist sehr klar bewusst, dass dies ganz locker auch der Realität geschuldet ist. Viele Menschen kommen mit den Besonderheiten anderer Menschen einfach nicht klar und meinen, irgendwie wäre jeder so verbiegbar, dass er seinem Normal entspricht ... ich wünschte, diese Menschen würden einmal ein Buch wie dieses hier lesen und vielleicht einen Augenblick innehalten und nachdenken.

Fazit:
Eine bittersüße Geschichte zweier Menschen, die es nicht einfach haben, den Weg im Leben zu finden. Die sich aber gegenseitig stützen und Halt geben, auch wenn es oft fast unmöglich scheint. Die aber auch zeigt, dass nicht immer der gerade Weg zum Ziel führt .. Mahalo für diese tolle Geschichte,  Laini!

Meine Wertung:






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