Sonntag, 25. September 2011

[Rezension] Susan Beth Pfeffer - Die Verlorenen von New York

Carlsen
ISBN: 9783551582195
352 Seiten - gebundene Ausgabe

Die Autorin:
Susan Beth Pfeffer wollte schon in der ersten Klasse Schriftstellerin werden und ist sehr glücklich, daß es geklappt hat. Die Welt, wie wir sie kannten erscheint als erstes ihrer Bücher auf Deutsch. Susan Beth Pfeffer liebt Eislaufen, Kino und ungesundes Essen. Sie lebt mit ihren beiden Katzen Emily und Alexander in Middletown, New York.



Dies ist das zweite Buch der Autorin, das sich um das selbe Thema dreht, jedoch können beide Bücher unabhängig voneinander gelesen werden und es gibt auch keine Spoiler!

Inhalt:

Eigentlich geht es um das gleiche Ereignis wie in „Die Welt, wie wir sie kannten“. Ein Meteorit schlägt in den Mond ein und bringt diesen damit der Erde ein ganzes Stück näher. Und damit alles aus dem Gleichgewicht. In „Die verlorenen von New York“ kämpt Alex für das Überleben seiner beiden Schwestern Bri und Julie. Und das ist nicht einfach in einer Welt, in der plötzlich alles anders ist, als zuvor. Der tägliche Kampf ums Überleben bringt Alex an den Rand seiner Kraft und doch kämpft er immer weiter. Immer in der Hoffnung, seine Eltern würden zurückkehren, das Leben würde sich wieder normalisieren. Doch die Situation wird immer schlimmer.

Meine Meinung:

Irgendwie hatte ich angenommen, daß dies der zweite Teil von „Die Welt, wie wir sie kannten“ sei. Doch eigentlich ist es lediglich das gleiche Ereignis, aber wir erleben das was folgt mit gänzlich neuen Charaktären und nicht mehr in einer Klein- sondern einer Großstadt.

Und wieder ist es bewundernswert, wie ein Jugendlicher den Kampf ums Überleben aufnimmt, wie er sich um seine Schwestern kümmert, wie er sich selbst überwindet und über sich hinaus wächst in einer Zeit, in der selbst Erwachsene kapitulieren.

Obwohl eigentlich nicht mehr passiert, als das tägliche Überleben der drei zu beobachten, ist auch dieses Buch wieder voller Spannung und reisst einen mit. Wieder einmal zeigt es einem, wie gut es uns eigentlich geht. Was passiert, wenn die selbstverständlichsten Dinge auf einmal nicht mehr da sind.

Auch wenn Alex hohe moralische Wertvorstellungen sein eigen nennt, hat es mich jedoch mehr als einmal irritiert, warum er auf der Straße darüber hinwegsieht und tut, was zu tun ist, nicht aber in die leerstehenden Wohnungen z.B. in seinem Haus einbricht. Ich bin sicher, er hätte einen Weg hinein gefunden, wenn er es nur gewollt hätte. Und diese Ungereimtheit hat mich dazu gebracht, darüber nachzudenken, was ich in so einer Situation tun würde, ob ich stark genug wäre, Alex Weg zu gehen. Aber ich glaube, solange man nicht in so einer Situation ist, bleibt alles nur Spekulation.

Fazit: 
Obwohl das Buch das gleiche Thema behandelt wie „Die Welt, wie wir sie kannten“, unterscheidet es sich doch und bringt genau so viel Spannung mit sich, die es einem kaum erlaubt, das Buch zur Seite zu legen. Und obwohl mir „Die Welt, wie wir sie kannten“ einen Tick besser gefiel, kann ich auch für dieses eine uneingeschränkte Kaufempfehlung geben.

Meine Wertung:

Hier kommt Ihr direkt zum Buch (links) und Kindle-ebook (rechts):



Kommentare:

  1. Ich habe das Buch auch noch hier liegen, bin schon gespannt drauf.
    Habe mal irgendwo gelesen, dass die beiden Stränge aus Buch 1 + 2 im dritten Band zusammenlaufen. Na, mal sehen...
    Ach übrigens: Schön, dass Du wieder da bist :)
    Liebe Grüße
    Anja

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  2. das klingt wirklich spannend, danke für die rezension! :)

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