Samstag, 4. Februar 2012

[Rezension] Jackson Pearce - Blutrote Schwestern

PAN
ISBN: 9783426283523
368 Seiten - gebundene Ausgabe - 16,99 Euro

Die Autorin:
Jackson Pearce, geboren 1984, lebt in Atlanta. Sie studierte Englisch und Philosophie, arbeitet als Tanzcoach an einer Highschool und als Autorin. Sie lebt mit einer schielenden Katze und einem Hund zusammen, ist auf Facebook und Twitter aktiv und veröffentlich Videos auf ihrer Webseite: www.jackson-pearce.com

Inhalt:
Was ist wichtiger im Leben? Ruhe und Frieden oder Rache und Gerechtigkeit. Die Schwestern March haben sich für letztes entschieden und versuchen, die Schwachen zu beschützen. Die jungen Mädchen, die wie Schmetterlinge umherflattern und die Fenris anziehen. Fenris sind Werwölfe. Und wo die Fenris auftauchen, da fließen Blut und Tränen. Das mußten sie selbst erleben, als ihre Großmutter starb und Scarlett nur gerade so mit dem Leben davon kam. Ein Leben, daß sie nun dem Kampf gewidmet hat. Was anderes könnte sie auch noch vom Leben erwarten, so wie sie seit dem Angriff aussieht. Ihre kleinere Schwester Rosie dagegen ist hin und hergerissen. Sicher ist der Kampf wichtig, doch auch ihre Gefühle für Silas. Der Jäger, der mit ihnen zusammen lebt.

Meine Meinung:
Das Cover und die Inhaltsbeschreibung des Buches sprachen mich absolut an. Und ich war von dem ersten Buch der Autorin damals total begeistert. Als was kann dann bei einem Buch schief gehen?

Ziemlich viel, mußte ich feststellen. Der Anfang der Geschichte ist ein Rückblick was geschah. Mit Rosies und Scarletts Großmutter, als der Fenris kam. Mich erinnerte diese Szene irgendwie an das Märchen von den drei kleinen Schweinchen als der Wolf kam und das Haus versuchte umzupusten *kicher*.  Nunja, so lustig wurde es hier natürlich nicht, aber das nahm mir irgendwie schon mal den Ernst des Buches weg.

Tja und dann zieht sich das Buch ins Unendliche. Es geht nur um die Jagd. Den nächsten Fenris aufstöbern und möglichst vernichten. Da hilft es auch nichts, daß Silas auftaucht, denn er reiht sich nur ein. Und es nutzt auch nichts, daß Rosie und Silas Gefühle füreinander entdecken und meinen, es gibt neben der Jagd noch ein Leben, es aber nicht ausleben, um Scarlett nicht zu verletzen. Denn trotz allem ist die Jagd das, worum es hauptsächlich im Buch geht. Und immer wieder geht. Und das ist auf Dauer ziemlich öde. Sicher passiert noch was drumherum, aber irgendwie hat man das Gefühl, das ist nur als Lückenfüller gedacht, denn es wird immer nur kurz angerissen und mir entzieht sich der tiefere Sinn mancher Aktivitäten von Rosie, weil sie so unbedeutend geschildert werden, obwohl in Nebensätzen auftaucht wie ungewöhnlich und wichtig das für sie wäre. Das Gefühl aber wird nicht vermittelt.

Genausowenig konnte ich mich mit dem Grund anfreunden, warum auf einmal so viele Fenris auftauchten. Das kann ich Euch jetzt nicht näher erläutern, da ich nichts verraten möchte. Aber ich fands dann doch irgendwie weit hergeholt. Vielleicht war ich aber zu dem Zeitpunkt einfach auch schon zu gelangweilt von dem Buch, das weiß ich nicht.

Es ist kein mega-schlechtes Buch. Man kann es lesen, aber es war für mich absolut kein Pageturner. Kein Vergleich zum ersten Buch der Autorin, das ich wirklich toll fand. Eher mußte ich mich zum weiterlesen zwingen, damit ich irgendwann mal zum Ende komme.

Fazit:
Eine nur mittelmäßige Geschichte, deren einziger Sinn die Jagd Scarletts nach den Fenris darstellt. Der Rest ist eher Nebenwerk. Nicht mega-schlecht, aber kein Buch, was man noch einmal lesen würde.

Ich bedanke mich für das Buch bei:



Meine Wertung:
 



Kommentare:

  1. Dein Fazit beschreibt genau das, was ich beim Lesen auch gedacht habe. Ich konnte mit dem Buch leider kaum etwas anfangen und bin gerade etwas erleichtert, dass es nicht nur mir so ging, denn ich habe dazu schon einige hoch lobende Rezensionen gelesen, bei denen ich glaubte, der Betreffende hätte ein anderes Buch gelesen als ich.

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  2. Schade, dass das Buch dir nicht gefallen hat!
    LG Claudia

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  3. Ich kann dir da nur zustimmen. Jagen, jagen, jagen... gähn ;)
    Das Buch ist zwar nicht schlecht, aber man hätte mehr daraus machen können.

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