Sonntag, 29. Januar 2012

[Rezension] Lisa McMann - Dream

ACHTUNG: Die ist der 2. Teil - er enthält Spoiler zu Teil 1!


Boje
ISBN: 9783414822659
272 Seiten - gebundene Ausgabe - 15,95 Euro

Die Autorin:
Lisa McMann wollte seit der vierten Klasse Schriftstellerin werden. Mit ihrem ersten Roman "Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast", schaffte sie es direkt auf die New York Times Bestseller-Liste. Lisa McMann lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Arizona.

Inhalt:
Janie hat sich mit ihrer Gabe angefreundet und versucht nun Carl und dem Captain zu helfen, Straffälle aufzuklären, in dem sie in die Träume der potentiellen Täter und Opfer hineinrutscht. Doch so einfach, wie sie sich das anfangs vorstellten, ist es gar nicht. Als sie gemeinsam mit Carl versucht, einem Sexualtäter an ihrer Schule nachzustellen, begibt sich Janie in größere Gefahr, als sie anfangs dachten. Und als wäre dies nicht genug, erfährt Janie noch einiges über ihre Gabe, die sie daran zweifeln läßt, ob sie das richtige tut.

Meine Meinung:
Gut, an den Stil habe ich mich jetzt gewöhnt, das fand ich inzwischen schon ziemlich normal. Denn auch dieses Buch ist wieder aufgeteilt in kleinere und größere Kapitel, alle zeitlich und chronologisch beschildert.

Diesmal war zumindest der Lesefluß nicht mehr durch ständiges vor- und zurückspringen in der Zeit mühseelig. Doch dafür fand ich den Inhalt etwas langweilig. Janie und Carl arbeiten tatsächlich das ganze Buch lang an einem Fall und für mich passierte nicht wirklich viel.

Damit nicht genug, wurde auch das Verhältnis von Janie und Carl immer komplizierter. Zwar klärt sich im Laufe des Buches nach und nach auf, warum das so ist, aber irgendwie war die ganze Schilderung darüber sehr emotionslos, obwohl es doch eigentlich hätte mitreissend sein müssen. Schließlich werden die zwei auf der anderen Seite immer wieder so hingestellt, als wären sie gegenseitig ihr einziger Anker.

Was mich auch ein bißchen gestört hat, war die Schattenseite von Janies Gabe. Ziemlich schnell war eigentlich klar, worauf es hinausläuft. Und als Janie es dann erfährt, hätte ich mir irgendwie mehr Reaktion gewünscht, als geschildert wurde. Auch hier fehlten mir wieder irgendwie die tiefergehenden Emotionen.

Fazit:
Eine gute Fortsetzung von Wake. Weitergehend, jedoch hat es ein bißchen was von dem Charme des Außergewöhnlichen verloren und wirkt langgezogener. Trotzdem gut zu lesen und ich hoffe, auch Gone und Fade werden noch übersetzt.

Meine Wertung:


1 Kommentar:

  1. Also ich persönlich fand die beiden Bücher echt genial, aber Du hast schon recht. Es hat sich ein wenig gezogen...
    Ich freu mich nichtsdesotrotz aber sehr auf die Fortsetzung.
    Wenn die nicht übersetzt wird, fress ich 'nen Besen^^

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