Freitag, 11. November 2011

[Rezension] Flynn Meaney - Vampir wegen Dir


Ink-Egmont
ISBN: 978-3863960087
253 Seiten - gebundene Ausgabe

Die  Autorin:
Flynn Meaney wurde zu ihrem Debütroman von der Bemerkung einer Freundin inspiriert, die meinte: Jetzt, wo Vampire so angesagt sind, können wir uns endlich den Selbstbräuner sparen. Erstaunlich, was für einen Einfluss auf einmal dieser ganze Vampirkult auf die schmächtigen, blassen Teenager hat, die während der Baywatch-Jahre lange Durststrecken durchlitten haben! Die Autorin lebt in Mamaroneck, New York. Sie hat ein Studium an der Universität Notre Dame absolviert und ist zurzeit am Hunter College für Kreatives Schreiben und Poesie eingeschrieben.

Inhalt:
Finbar Frame ist in Bezug auf Mädchen und vor allem im Vergleich zu seinem Bruder ein absoluter Looser. Er wird eher gemobbt als beachtet. Er ist zu weißhäutig, zu schmächtig, zu unauffällig. Und er hat keine Ahnung, wie er dies ändern soll. Erst als ihn ein Mädchen als vermeintlichen Vampir identifiziert, kommt Finbar auf eine wie er findet großartige Idee. Er behauptet es zwar nicht von sich selbst, läßt aber alle in dem Glauben, er sei ein Vampir.

Meine Meinung:
Tja .. irgendwie hab ich mir von dem  Buch etwas gänzlich anderes erwartet. Ich erwartete, daß ein Junge für ein Mädchen zum Vampir wird. Ein echter versteht sich. So kann man sich vom Titel irre führen lassen.

Statt dessen erwartete mich ein pubertierender Hämpfling, der gerne mal einen wichtigeren Stellenwert bei den Mädchen hätte. Der seinen Bruder beneidet, weil dieser scheinbar alles hat, was er gern hätte.

Nein nein, das soll jetzt auf keinen  Fall negativ klingen. Im großen und ganzen handelt es sich bei dem Buch um einen ganz netten Roman. Ich finde zwar, das Alter dürfte deutlich unter 12 liegen als Empfehlung, denn bei einem Buch von 12-15 erwarte ich irgendwie doch ein bißchen mehr Tiefgang.

Sicher, es kommt ganz klar die Botschaft rüber, die dieses Buch vermitteln soll: Sei einfach  Du selbst, täusche nicht vor, etwas zu sein, was Du nicht bist. Am Ende zahlt sich das eh nicht raus. Das wars dann aber auch. Für mich war das Buch relativ oberflächlich. Mit den Charaktären konnte ich mich überhaupt nicht identifizieren (was nicht am Alter, sondern an der Einstellung lag). Und wirklich symphatisch war mir Finbar auch nicht. Zwar konnte ich an ein paar Stellen wenigstens schmunzeln, das Buch brachte aber weder Spannung noch Gefühle auf. Zwar wird versucht, Finbars Gefühle gegenüber dem Mädchen seiner Träume dem Leser näher zu bringen, aber irgendwie war auch das nur noch wie die Aufzählung von Fakten für mich.

Fazit: Ein unterhaltsames, nettes Buch für Kinder. Meiner Meinung nach ist die Altersgrenze 12-15 zu hoch angesetzt, 10-12 hätte es da wohl eher getroffen. Jedoch mit einer guten Botschaft.

Meine Wertung:



1 Kommentar:

  1. Aaah, noch jemand mit der selben Meinung wie ich.
    Einzig den Humor in dem Buch fand ich recht witzig, also wie er sich selber oftmals in Gedanken auf die Schüppe nimmt. :D Aber auch ich habe wirklicht etwas komplett anderes erwartet.

    Lieben Gruß
    Sarah

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