Mittwoch, 26. Oktober 2011

[Rezension] Maryrose Wood - Die Poison Diaries


Fischer FJB
ISBN: 9783841421241
272 Seiten - gebundene Ausgabe

Die Autorin:
Maryrose Wood wuchs auf Long Island auf. Sie arbeitete viele Jahre als Schauspielerin, Regisseurin und Bühnenautorin für das Theater, ehe sie ihren ersten Romane schrieb. Maryrose Wood lebt mit ihren zwei Kindern, zwei Katzen und einem kleinen Hund in New York.

Inhalt:
Jessamine lebt mit ihrem Vater im Norden Englands in einer alten Kapelle. Wir befinden uns in der Zeit um 1800. Jessamines Vater ist Botaniker und Heiler, oft wird er flüsternd auch Hexer genannt. Jessamines Mutter starb, als sie gerade mal 4 Jahre alt war, seit dem lebt sie mit ihrem Vater allein. Sie  kümmert sich um das Haus und um die Gärten. Außer um den verbotenen Garten, dessen Zutritt ihr Vater ihr verwehrt, da dort die giftigen Pflanzen ihr Zuhause haben. Als eines Tages Weech buchstäblich in ihr beider Leben geworfen wird, ändern sich die Abläufe im Haus. Weed ist anders. Er ist geheimnisvoll, zurückhaltend, mancher würde ihn wohl als verrückt einstufen. Jedoch nicht Jessamine, die ihn ziemlich schnell ins Herz schließt. Doch sie ist auch mißtrauisch. Woher nimmt er sein großes Wissen über die Pflanzen? Was verbirgt Weech?

Meine Meinung:
Hmm, schwer zu sagen. Die Geschichte an sich fand ich gar nicht uninteressant. Man lernt ein bißchen was über Pflanzen und ihre Wirkungen. Allerdings nicht so umfangreich, daß es für uninteressierte langweilig werden würde.

Das Buch ist schwer zu durchschauen. Es ist ein bißchen so, als würde man eine Geschichte von weit oben betrachten. Man kommt nicht mitten ins Geschehen sondern ist irgendwie stiller Beobachter, dem nicht alles offenbahrt wird.

Der Schreibstil der Autorin ist für mich irgendwie genau so gewesen. Irgendwie unpersönlich, emotionslos, wie eine Schilderung verschiedener Abläufe. Auch wenn dann und wann versucht wurde, Gefühl hineinzubringen, so kam es dennoch nicht an mich heran. Vielleicht, weil man ein bißchen das Gefühl hatte, nicht nur die  Geschichte spielt um 1800 .. sondern man hat auch versucht, den Schreibstil ein wenig anzupassen an die damalige Zeit.

Das Buch war jetzt nicht so, daß man es auf keinen Fall weiterlesen konnte. Im Gegenteil. Irgendwie wollte ich schon wissen, was hinter allem steckt, wie es endet, was passiert. Bei der geringen Seitenzahl und dann auch noch relativ großem Druck, war dies auch gar nicht so schwer. Und so hab ich das Buch ziemlich rasch durchgelesen. Aber ich bin bis zum Ende irgendwie emotionslos geblieben.

Ein bißchen erinnert mich die  Geschichte von ihrer Form her an alte Märchen - unbekannte Märchen. Aber die haben so in etwa den gleichen Stil. Wenn man sich auf diese Form einläßt, ist das Buch eigentlich ganz gut zu lesen.

Ich habe gesehen, daß es nicht das einzige seiner Art bleiben wird, es wird Folgebänder geben. Allerdings werde ich diese nicht lesen. Es reizt mich irgendwie kein bißchen.

Fazit: Die Geschichte wirkt ein bißchen wie ein Märchen. Sie berührt einen aber nicht, ist eher emotionslos für mich gewesen. Durch die verschiedenen Pflanzen war es jedoch ganz nett zu lesen.

Einen Trailer gibt es noch dazu:





Meine Wertung:




Kommentare:

  1. ich war doch überracht, dass du das Buch als so gut empfunden hast, von der Bewertung her.
    Mich reizt einfach der Aspekt, dass mal etwas mit Pflanzen drin vorkommt, doch allein deswegen, würde ich es mir nicht kaufen, vor allem, weil es häufig als so 'schlecht' empfunden wird ... Schade.

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  2. Okay. Dann hast du zu diesem Buch ähnliche Ansichten wie ich. Also ich habe mir definitiv mehr versprochen gehabt, aber nun gut. Irgendwie doch etwas enttäuschend.

    Liebe Grüße
    Sarah

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  3. Deine Rezension bestärkt mich darin dieses Buch nicht lesen zu wollen. Danke dafür. Schöne Rezension.

    Liebe Grüße, Diti

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