Sonntag, 2. Oktober 2011

[Rezension] Elke Becker - Das Mallorca Kartell

Schenk Verlag
ISBN: 9783939337850
234 Seiten - Taschenbuch

Die Autorin:
Elke Becker, Jahrgang 1970, arbeitete als Sekretärin in Bayern. Um ihre Abenteuerlust zu befriedigen, bereiste sie Süd- und Mittelamerika sowie einige Karibikinseln mit dem Rucksack, um Land und Leute hautnah zu erleben. In Venezuela studierte sie Spanisch und begann Kurzgeschichten zu schreiben. In der Dominikanischen Republik betrieb sie gemeinsam mit ihrer Schwester eine eigene Sprachschule. Seit fünf Jahren lebt sie auf Mallorca, wo sie neben ihrer Marketingarbeit in einem Immobilienbüro eine Weiterbildung zur Drehbuchautorin absolvierte.

Inhalt:
Cristina, die seit ihrem 10. Lebensjahr Waise ist, wurde von zwei lieben alten Damen großgezogen. Und so trifft sie der Tod von Carmen Gomez schwer. Doch als plötzlich Abholzarbeiten auf dem Grundstück von Carmen vorgenommen werden, sind sich Cristina und Celia nicht mehr sicher, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Carmen soll zwei Tage vor ihrem Tod ihr Land verkauft haben. Doch das mag Cristina nicht glauben, denn dafür hing die alte Dame viel zu sehr an ihrer geliebten Finka. In ihrer Not wendet sie sich an ihre Freundin Ana, die in der Grundstücksverwaltung arbeitet. Doch damit bringt sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ana in Gefahr. Die Sache weitet sich immer mehr aus. Doch wem kann sie in diesem Spiel noch vertrauen?

Meine Meinung:
Vorab muß ich sagen, ich bin kein großer Krimi-Freund. Da Krimis viel auf Ermittlungen basieren, sind die meisten mir einfach viel zu langweilig. Daß ich dieses Buch trotzdem unbedingt lesen wollte, lag daran, daß ich von der Autorin schon ein Fantasy-Buch gelesen habe und mich der Schreibstil der Autorin wirklich begeistert hat. Und so sagte ich auch direkt ja, als mir Elke das Buch anbot.

Ich hatte so meine Schwierigkeiten, die ganzen spanischen Namen auseinander zu halten. Wenn man wie Elke in Spanien lebt, sind es wahrscheinlich genau so gebräuchliche Namen wie hier unsere deutschen. Doch mich stellte es vor ein wirkliches Problem, den Überblick zu behalten. Da der Roman auf Mallorca spielt, waren diese Namen jedoch unumgänglich und daher ist es wohl mein persönliches Pech.

Davon abgesehen aber, nahm mich das Buch doch wirklich für sich ein. Auch wenn es zunächst einmal nach viel Korruption und Politik klingt, war dies für mich kein Hinderungsgrund, mich an dem Buch festzusaugen. Immer neue Entwicklungen und Entdeckungen brachten es mit sich, daß ich immer weiter lesen wollte um herauszufinden, was denn nun eigentlich dahinter steckt.

Auch in diesem Buch kann ich nur sagen, daß mir der Schreibstil der Autorin liegt. Vielleicht konnte ich deshalb einen Krimi mit so viel Spannung und gar keiner Langeweile lesen. Mit seinen 234 Seiten ist das Buch auch nicht zu lang, jedoch ist es recht klein gedruckt, so daß es eine Menge Inhalt zu bieten hat.

Schade finde ich - und das richtet sich jetzt an den Verlag - das über die Autorin selbst nichts in dem Buch zu lesen ist. Ich finde, Informationen gerade über nicht allzu bekannte Autoren, sind doch heute fast eine Selbstverständlichkeit und in den meisten Büchern zu finden.

Fazit: 
Ein überaus lesenswerter Krimi, der mich dem Genre tatsächlich eine Spur näher brachte. Interessante Verwicklungen und Enthüllungen sorgen dafür, daß man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

Mein herzlicher Dank geht an Elke, die mir das Buch zur Verfügung stellte. Besucht sie doch mal: www.elke-becker.com

Meine Wertung: (die meine persönliche Meinung widerspiegelt aufgrund meiner Namensprobleme):





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