Sonntag, 24. Juli 2011

[Rezension] Gabriella Engelmann - Kuss au chocolate

Gestern hatte ich wieder wundervolle Post in meinem Briefkasten. Bereits vor meinem Urlaub hab ich von der lieben Gabriella Engelmann ein Buch gewonnen. Sie hatte spontan ein Gewinnspiel bei Facebook ausgerufen und ich war just in diesem Moment online .. Glück muß man haben, oder? :-)

Und dies konnte ich gestern begrüßen:

Hach ist die Widmung nicht einfach nur süß? Ich hab mich riesig gefreut, ebenso wie über die netten Worte im Buch! .. tja und da ich ungeduldig war und grad kein Buch lese, hab ich es sofort begonnen - und verschlungen *lach* .. also zu den Fakten:

rororo
ISBN: 978-3-499-21526-1
188 Seiten - Taschenbuch

Die Autorin:
Geboren 1966 in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach einigen Jahren als Leiterin eines Verlages, spezialisiert auf Kinderbücher mit Promis, arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin für Kinder und Erwachsene. Sie wohnt in Hamburg und blickt von ihrem Schreibtisch auf den Isebekkanal, der in diesem Buch beschrieben wird. Die dort angesiedelte Tier- und Pflanzenwelt liegt ihr mindestens ebenso am Herzen wie ihrer Heldin Pomelo.

Der Inhalt:
Ein neue Mitschüler kommt in Pomelos Klasse und sie ist hin und weg. Doch nicht nur sie, auch die Superzicke Julia hat es auf den hübschen Max abgesehen und so beginnt ein Kampf um seine Gunst. Doch Max gibt sich neutral beiden Mädchen gegenüber, was Pomelo so gar nicht gefällt. Da kommt ihr die Idee zu einem Umweltprojekt und sie spannt Max fleissig ein. Doch leider hat sie ihre Rechnung wieder einmal nicht ohne Julia gemacht, die ebenfalls an dem Projekt teilnimmt. Und Pomelo scheint Pech zu haben. Alles spricht gegen sie, lauter Mißgeschicke geschehen und sie sieht ihre Felle davon schwimmen.

Meine Meinung:
Ach was ein süßes Buch. Man beachte bitte, daß es sich um ein Jugendbuch handelt. Daher ist es leicht und locker geschrieben und läßt sich trotz allem auch von Erwachsenen mit Genuß lesen.

Pomelo .. gut, eigentlich Pamela, aber keiner nennt sie so ... ist mir sofort ans Herz gewachsen. Was eine niedliche Kleine, die es schon so gut versteht, ihren Kopf durchzusetzen. Und damit hat sie es nicht immer einfach, denn ihre Familie macht ihr manchmal ganz schön zu schaffen. Ich fühlte mich bei den Erzählungen von Pomelo nicht selten zurück in meine Jugendzeit getragen. Freundschaften, die Veränderungen des Körpers, die Schmetterlinge im Buch vor dem ersten Date, die Ungewissheiten nach dem ersten Date. Herrlich kann ich nur sagen.

Der Humor, aber auch die Gefühle in diesem Buch kommen nicht zur kurz. Und all das wird auf eine luftige Art dem Leser näher gebracht. Man hat das Gefühl selbst die Tage mit Pomelo zu verbringen. Das Kopfkino läßt sich super schnell anschalten und Bilder erscheinen vor dem geistigen Auge.

Man merkt der Autorin wirklich an, wieviel ihr ihre Heimatstadt bedeutet und ich habe wie immer das Gefühl beim lesen bekommen: Das muß ich unbedingt einmal anschauen! ... mich würd ja mal interessieren, ob es das Hausboot wirklich gibt *schmunzel* .. was eine tolle Vorstellung auf so etwas zu leben.

Übrigens finde ich auch das Cover ziemlich gelungen, es paßt hervorragend zur Geschichte!

Fazit: Ein wirkliches Jugendbuch, das mir trotz allem viel Freude bereitet hat und so manches Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Meine Wertung:



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