Montag, 13. Juni 2011

[Rezension] Mirjam Mous - Boy7

Arena
ISBN: 978-3-401-06562-5
271 Seiten - Taschenbuch


Die Autorin:
Geboren 1963 in Made, Niederlande, arbeitete als Sonderschullehrerin, bevor sie hauptberuflich Schriftstellerin wurde. Sie schreibt Bücher für Kinder und Jugendliche und ist besonders bekannt für ihre mitreißenden Thriller.

Der Inhalt:
Als er erwacht, liegt er auf einer Wiese. Er weiß nicht, wie er dorthin kommt, wer er ist und warum er nichts weiß. Das einzige, was er findet ist ein Rucksack mit ein paar unbedeutenden Dingen und einem Handy, auf dem er seine eigene Stimme findet, die ihm rät, auf keinen Fall die Polizei anzurufen.

Meine Meinung:
Hmm, ehrlich gesagt hab ich mir ein bißchen mehr von dem Buch versprochen. Der Inhalt klang wirklich spannend, mysteriös. Und die Geschichte, die hinter diesem Buch steht, ist wirklich eine sehr interessante. Sie läßt einen schaudern bei der Vorstellung, es könnte so etwas wirklich geben.

Man kann leider nicht allzuviel über das Buch schreiben, ohne zuviel zu verraten. Und die Spannung möchte ich keinem nehmen. Doch ich könnte nicht sagen, daß es für mich ein packender Thriller war. Es war ein gutes Buch, der Schreibstil der Autorin läßt einen flüssig lesen, im Buch weiterkommen. Aber ich hätte das Buch ohne Probleme auch einfach so zur Seite legen können.

Ich fand die Geschichte interessant und auch gut ausgearbeitet, aber sie war mir zu offensichtlich. Vieles war für mich vorhersehbar. Das finde ich normalerweise auch gar nicht schlimm, in diesem Buch aber verbreitete es für mich ein bißchen Langeweile. Nicht so viel, daß ich das Buch abgebrochen hätte, aber genügend um froh zu sein, daß das Buch nur so wenige Seiten hatte.

Aber vielleicht kommt es auch daher, daß ich an das Buch doch recht hohe Erwartungen aufgrund der bisherigen guten Bewertungen hatte, die ich bis jetzt gelesen habe. Vielleicht habe ich daher einfach zu viel erwartet. Ich hatte mich auf atemlose Spannung eingestellt, die einfach nicht aufkam.

Ich denke, es ist wieder so ein Buch, was die Leser in zwei Lager spaltet, daher möchte ich weder eine Kaufempfehlung noch eine -ablehnung schreiben. Entdeckt es einfach selbst.

Ich bin froh, daß Buch aus einem Buchtausch heraus bekommen zu haben. Und genau so werde ich es wohl auch wieder tauschen.

Fazit: Ein netter Roman, der mir nicht allzuviel Spannung brachte, den ich garantiert auch nicht noch einmal zur Hand nehmen würde.

Meine Wertung:

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