Samstag, 1. Juli 2017

[Rezension] Catherine Shepherd - Engelsschlaf

Verlag: KAFEL Verlag

Taschenbuch: KLICK - 9,99 € - 350 Seiten
ebook: KLICK - 0,99 € (nur Einführungspreis)
Reihe: Ja Band 2 aber unabhängig lesbar
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Thriller

Die Autorin:
Die Thriller-Autorin Catherine Shepherd (Künstlername) wurde 1972 geboren und lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein. Catherine Shepherd hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gießen studiert und nach Ihrem Abschluss als Diplom-Ökonomin in einer Düsseldorfer Bank gearbeitet. Homepage: http://www.catherine-shepherd.com 








Inhalt:
Wieder beschäftigt ein außergewöhnlicher Fall die Ermittlerin Laura Kern. Auf einer Parkbank wird eine junge Frau gefunden,die zunächst tot erscheint und nur im letzten Moment gerettet werden kann. Sie scheint keine Verletzungen zu haben, außer ihrer fast totenähnlichen Bewusstlosigkeit. Zunächst herrscht Ratlosigkeit, doch bald schon wird Laura klar, dass dies kein Einzelfall bleiben wird. Doch wann wird das nächste Opfer auftauchen und was bezweckt der Täter mit seinen Taten? Bald schon wird klar, dass Laura es mit einem Spiel gegen die Zeit zu tun hat ...


Meine Meinung:
Wieder ein wirklich packender Thriller der Autorin, bei dem man zunächst überhaupt nicht weiß, wo es lang geht. Was ist das für ein Täter, was steckt hinter seinen Taten. Wer ist es und warum tut er diese Dinge. Gleichzeitig erleben wir noch eine parallele Geschichte, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte und auch ein Rückblick auf etwas. Alle drei Stränge zusammen ergeben zunächst keinen greifbaren Sinn, man rätselt, wohin es führen wird. Und nach und nach im Buch dämmert es einem, wohin es laufen könnte, ohne dass man es wirklich greifen kann. Ich spreche in Rätseln? Das tut mir leid, aber ich möchte darauf hinaus, dass diese Art der Erzählung wirklich spannend war und den Leser einfach nicht loslassen möchte. Man hat das Gefühl, sich am liebsten in Laura Kerns Tasche verstecken zu wollen, um ja nichts zu verpassen .. oder als Leser halt auf keinen Fall das Buch weglegen zu wollen. Doch Einzelheiten kann ich natürlich nicht erzählen, denn ich möchte nichts spannendes vorweg nehmen.

Parallel zu den Ermittlungen bekommt man auch wieder kleine Einblicke in Lauras privates Leben, ihre Gefühle und ihre Ängste. Es ist schön, mitzuerleben, wie sie nach und nach ein bisschen was von ihrer Geschichte offenbart und damit auch dem Leser ein Stück näher rückt. Das alles geschieht aber so dezent, dass es von der Hauptgeschichte nicht ablenkt, sondern dem Leser nur die Protagonistin näher bringt.

Doch auch die weiteren Hauptfiguren, die man schon aus Krähenmutter kannte, kommen einem etwas näher. Das ist toll, wenn man den ersten Band kennt. Jedoch ist es auch so gut geschrieben, dass man diesen nicht zwingend kennen muss. Ich persönlich mag es sehr gern, wenn ich alte Vertraute wieder treffe, ohne dass ich das Gefühl habe, ich muss zwingend alles über sie wissen. Doch macht es die Geschichten noch packender, weil es sich vertraut anfühlt.

Fazit:
Ein wirklich packendes Buch, das auch wieder ohne riesiges Blutvergießen auskommt und es dennoch schafft, einem eine Gänsehaut zu bereiten, weil nicht klar ist,was der Täter mit seinen Opfern vor hat. Mit einer guten Prise Vertrautheit durch bereits bekannte Ermittler macht es das Buch zu einem tollen Pageturner, den man nicht zur Seite legen mag.


Meine Wertung:


Hier noch einmal beide Teile der Ermittlerin Laura Kern:


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