Samstag, 26. November 2011

[Rezension] Ransom Riggs - Die Insel der besonderen Kinder


PAN - Verlag
ISBN: 9783426283684
415 Seiten - gebundene Ausgabe

Der Autor:
Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion. Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf. Mehr Informationen finden sich auf seiner Website: www.ransomriggs.com

Inhalt:
Als er klein ist, liebt Jacob die Märchen, die ihm sein  Großvater über die besonderen Kinder erzählt. Doch je älter er wird, desto weniger glaubt er seinem Großvater. Daran ändern auch die Fotos nicht, die ihm sein Großvater als Beweis zeigt. Uralte Aufnahmen, denen man Tricks wie  Doppelbelichtung und ähnliches sofort ansieht. Doch dann wird sein Großvater ermordet und nur Jacob sieht den Mörder. Doch keiner glaubt ihm, nicht einmal sein Psychater. Doch der rät ihm dann, die Insel zu besuchen und sich selbst von der Wahrheit zu überzeugen. Jacob bricht gemeinsam mit seinem Vater auf, doch was ihm dann widerfährt, damit hätte er wohl nie gerechnet.


Meine Meinung:
Um dieses Buch wird ein ziemlicher Hype veranstaltet, finde ich. Und so waren meine Erwartungen sehr, sehr hoch. Doch ich muß ehrlich sagen, so ganz kann ich den Hype nicht nachvollziehen.

Es ist wirklich eine schöne, unterhaltsame Geschichte - eine Geschichte für Jugendliche würde ich jetzt sagen. Ein bißchen Fantasie, ein bißchen was gruseliges und ein junger Held. Aber damit hat es sich schon. Versteht mich nicht falsch. Das Buch läßt sich wirklich super lesen, es ist unterhaltsam und interessant, aber kein Buch, das man vor Spannung nicht mehr aus der Hand legen kann.

Irgendwie konnte ich mich auch nicht so ganz in den Protagonisten hereinversetzen. Mal glaubt er, dann wieder nicht, dann doch … aber kein Stadium wird einem wirklich so eindringlich geschildert, daß man es ihm abkaufen könnte.

Aber .. und jetzt komme ich zu dem, was das Buch so außergewöhnlich und damit wieder wirklich toll macht. Die Bilder. Die ganze Geschichte basiert auf Bildern aus alten Zeiten, auf denen größtenteils Kuriositäten zu sehen sind. Wie auf dem Einband das schwebende Kind. Macht man sich mal von unseren heutigen realistischen Gedanken frei, daß es sich um Trickaufnahmen handelt, so ziehen einen diese Bilder in ihren Bann. Und das ganze Buch, die ganze Geschichte, ist auf unzähligen solcher Bilder aufgebaut. Man braucht sein Kopfkino gar nicht bemühen, denn es wird einem in Form von Bildern geliefert. Und das fand ich ehrlich gesagt, absolut grandios. Eine tolle Idee und das macht das Buch auch so unglaublich gut, daß es so einen Hype auslösen kann. Nur sollte man dies vielleicht vorher wissen, damit man weiß, worauf man sich einläßt.

Fazit: Eine nette Geschichte für Jugendliche. Doch die Idee hinter dem Buch ist so genial, daß es eigentlich schon ein "MUSS" im Bücherregal ist.


Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an:

Trailer: (und der ist wirklich toll) 







Meine Wertung: (für die reine Geschichte wären es 3-4 gewesen, doch aufgrund der Idee, die dahinter steckt):



Kommentare:

  1. Das ist auch noch ein Buch, dass ich unbedingt mal lesen möchte :)

    Schöne Rezi & das mit den Bildern hört sich echt interessant an :3 Beim nächsten Buchladen Besuch mal näher betrachten das Ganze.

    Liebe Grüße,
    Jessy

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  2. Hallo meine Liebe!

    Nachdem ich überall nur begeisterte Meinungen gelesen habe, bin ich schon sehr gespannt auf dieses Buch (das schon auf meinem SuB schlummert).

    Liebe Grüße,
    Sabine

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