Dienstag, 30. August 2011

[Rezension] Gillian Shields - Das heilige Feuer

Die Schwestern der Dunkelheit 2

Goldmann
ISBN: 9783442473250
347 Seiten - Taschenbuch

Die Autorin:
Gillian Shields hat ihre Kindheit damit verbracht, über die Moore von Yorkshire zu wandern und dabei von den Brontë-Schwestern zu träumen. Nach ihrem Studium in Cambridge, London und Paris arbeitete sie als Lehrerin an einem Mädchen-Internat und an einer Schauspielschule, die sich in einem viktorianischen Waisenhaus befand. Dort machten Gerüchte von einem Geist die Runde. Angeblich konnte man nachts ein junges Mädchen weinen hören – sicherlich eine Inspirationsquelle für die Romane von Gillian Shields. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in England.

Achtung, dies ist der zweite Teil - er kann Spoiler auf Teil 1 enthalten!

Inhalt:
Die Ferien sind vorbei, Evie ist zurück in Wyldcliffe. Verzweifelt sucht sie nach Sebastian, der verschwunden ist. Doch anfangs scheint es, daß sie keinen Erfolg hat. Dafür sind die dunklen Mächte weiter am Werk und trachten nach Evies Leben. Und auch die neue Mitschülerin Harriet macht es ihr nicht wirklich einfacher, denn sie klebt an ihr wie eine Klette - und doch - scheint sie ein falsches Spiel mit ihr zu treiben. Doch Evie gibt nicht auf und es gelingt ihr tatsächlich, Sebastian zu finden - doch er stirbt. Kann sie sein Leben und damit ihre Liebe retten?

Meine Meinung:
Tja ... was soll ich sagen. Während der erste Band, von dem ich auch schon nicht 100%ig überzeugt war, einen wenigstens noch gefesselt hat rund um die Liebe von Sebastian und Evie, zieht sich dieser zweite Teil irgendwie wie Kaugummi. Evie ist eigentlich das ganze Buch lang nur auf der Suche nach Sebastian, die Wochen fliegen so dahin, weil sie nur Sonntags oder nachts agieren kann. Alles um sie herum ist böse und düster - was einen irgendwann nur noch runterzieht.

Eigentlich sollte so eine Suche doch spannend sein, aber Spannung kam bei mir leider nicht wirklich auf. Ich fand den Fortgang der Geschichte einfach nur hektisch, als hätte die Autorin versucht, ein ganzes Schuljahr zu füllen allein mit dem von Sonntag zu Sonntag gehüpfe.

Die Guten Personen wechseln zu Schlechten und dann wieder zu Guten. Und wieder zurück. Und obwohl Evies meiste Zeit für die Schule draufgeht - damit wird ja begründet, daß sie nur Sonntags suchen kann - erfährt man eigentlich überhaupt nicht, was sie in der Schule so treibt.

Einzig die Neugier um Sebastian brachte mich dazu, das Buch bis zum Ende zu lesen - und auch das fand ich irgendwie merkwürdig. Aber das müßt Ihr wohl selbst herausfinden :)

Fazit: Ein schwacher zweiter Teil, der mich davon abhält einen weiteren zu kaufen, sollte es jemals einen geben.

Meine Wertung:



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