Samstag, 30. Juli 2011

[Rezension] J.R. Ward - Fallen Angels - Die Ankunft

Heyne
ISBN: 9783453266643
592 Seiten - Taschenbuch

Die Autorin:

J.R. Ward begann bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben. Nach ihrem Hochschulabschluß veröffentlichte sie die Black-Dagger-Serie, die in kürzester Zeit die Bestellerlisten erorberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Golden Retriever in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg von Black Dagger als neuer Star der romantischen Mystery.

Zwischensatz - ausnahmsweise: 

Wer dieses Buch liest, sollte sich zuerst von allen Erwartungen freimachen, die er durch Black Dagger erhalten hat. So unvoreingenommen herangegangen, verbirgt sich hier nämlich – wie ich finde – eine geniale neue Reihe der Autorin.

Inhalt:

Jim ist ein ziemlich harter Kerl. Er entspricht nicht unbedingt dem Idealbild eines Engels. Nun, anfangs ist er dies auch nicht. Jedoch hat er das Pech bei einem Unfall ums Leben zu kommen und findet sich wieder auf grünen Wiesen, umgeben von vier merkwürdigen Gestalten, die ihm beibringen, daß er nun eigentlich tot sei, aber unbedingt als Mittelsperson agieren soll. Denn das Böse kämpft gegen das Gute und Jim soll 7 Seelen entweder in die eine oder andere Richtung befördern. Wenn es nach den vieren geht natürlich Richtung gut. Und so wird Jim zurück zur Erde geschickt und die Geschichte geht genau dort weiter, wo sie bei seinem Unfall endet. Denn die Personen, um die es geht, sind ausgerechnet sein Boss und dessen Freundin, mit der er zuvor eine vergnügliche Nacht hat. Klingt alles ziemlich einfach, ist es jedoch nicht. Denn ungeahnte Hintergründe tun sich auf. Das Böse ist viel näher als man denkt und Jim hat alle Hände voll zu tun. Wird er die entscheidenen Personen finden, kann er ihnen helfen?

Meine Meinung:

Ich fand es eine tolle Geschichte, die mir ausgesprochen gut gefiel. Mal so etwas ganz anderes als die Black Dagger Reihe, jedoch unverkennbar die Autorin. Ich liebe diesen frischen, frechen Stil, den die Autorin ihr Eigen nennt. Sie bringt mich immer wieder zum schmunzeln, lachen, nachdenken. Sie bringt mir Spannung, Unterhaltung und Gänsehaut. Und das ist es, was ich an ihr so mag.

Die Charaktäre dieses Buches sind so vielschichtig, so verwinkelt. Und doch läßt sich das Buch mühelos lesen, man rutscht von einer Seite zur anderen, mag es nicht aus der Hand legen. Ich fand es einen wirklich Pageturner, der alle guten Eigenschaften beinhaltet – wenn man das Genre mag.

Wir haben es hier zwar mit Engeln zu tun, aber nicht so im klassischen Sinne. Ich würde auch nicht behaupten, daß Jim zu einem Engel mutiert ist, denn er verhält sich überhaupt nicht so. Sein ganzes Auftreten, sein Benehmen würde eher zum Gegenteil passen. Er ist launisch, rüpelhaft, geht quasi über Leichen. Aber das gerade macht ihn irgendwie auch liebenswert.

Aber auch die weiteren Charaktäre sind liebevoll gestaltet. Ob wir da nun Vin di Petro – Jims Boss nehmen. Ein Selfmade-Millionär, der alles daran gesetzt hat reich zu werden, dem das Geld an sich aber nichts bedeutet. Eher die Macht, die dahintersteht. Oder Devina, Vins fast Verlobte, die wunderschöne stolze Frau, die alles dafür gäbe Vins Frau zu werden. Aber am besten hat mir neben Jim noch Marie-Terese gefallen, die Frau aus dem Rotlichtmilieu, die soviel scheinbar zu verbergen hat.

Fazit:
Ein mehr als gelungener Auftakt einer neuen Reihe. Wer J.R. Ward gern liest, der sollte auch dieses Buch unbedingt lesen.

Meine Wertung:

Kommentare:

  1. Tolle Rezi, ich denke ich werde mir diese Reihe auch mal anschaffen, jetzt wo ich so viel gutes gehört habe.
    LG Jessi

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  2. Huuuuui, endlich noch jemand der J. R. Ward liest und liebt.
    Ich habe sowohl Black Dagger (soweit es schon erschienen ist) und auch die Bände 1-2 der Fallen Angels Reihe gelesen.
    Ich liebe beide. ♥ (Okay, vllt. Black Dagger ein bisschen mehr. *lach*)

    J. R. Ward ist ganz oben mit auf der Liste meiner liebsten Autoren. Ich liebe ihre Art zu schreiben, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Es ist herrlich.

    Aber du hast auch Recht, dass du sagst: "Wer dieses Buch liest, sollte sich zuerst von allen Erwartungen freimachen, die er durch Black Dagger erhalten hat. So unvoreingenommen herangegangen, verbirgt sich hier nämlich – wie ich finde – eine geniale neue Reihe der Autorin."

    Was ich am 1. Band super fand, dass die Welt mit der von Black Dagger die selbe ist. Phury taucht kurz auf, aber auch hier muss man Black Dagger gelesen haben, um es überhaupt zu bemerken. Sollten es nicht gelesen haben, auch nicht schlimm.
    Oder auch, wo eine der Protagonisten arbeitet *zwinker* ... ich will ja nicht zu viel verraten.

    Deine Rezi ist wunderbar und spricht mir aus der Seele.
    5/5 hat es auf jeden Fall verdient.

    Lieben Gruß
    Sarah

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  3. Mir ist das mit Phury wahrscheinlich auch nur aufgefallen, da ich vorher wusste, dass das irgendwo ganz versteckt kommt und ich somit darauf gewartet habe.

    Marie-Terese stößt mit einem Mann zusammen und entschuldigt sich (sie ist total in Gedanken), sieht ihn an und ist fasziniert von seinem bunten, welligem Haar.

    Das ist, wo Phury von einem der Treffen kommt zu denen er Z und Cormia zu liebe geht, da er doch mit dem Roten Rauch so zu kämpfen hat. ;)

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