Samstag, 20. Mai 2017

[Rezension] Miranda Dickinson - Acht Wochen und ein Leben lang

Verlag: mtb

Taschenbuch: KLICK - 9,99 € - 416 Seiten
ebook: KLICK - 9,99 €
Reihe: Nein
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:
Miranda Dickinson stammt aus einer musikalischen, sehr kreativen Familie. Sie schreibt Songs und singt in einer Band. Ihren ersten Roman lud Miranda Dickinson auf einer Selfpublishing-Plattform hoch, wo er von einer Verlagslektorin entdeckt wurde. Prompt landete er auf der Sunday Times-Bestsellerliste - wie inzwischen jeder weitere ihrer Romane.







Inhalt:
Noch während Nell denkt, ihr Leben wird um eine feste Beziehung reicher, löst sich eigentlich eher alles vor ihren Augen auf. Statt ihr die große Liebe zu gestehen, erzählt ihr der Mann ihres Herzens, dass sie leider ihren Job verloren hat. Dass er dabei mehr sagen will, nimmt Nell gar nicht wahr. Dank einer kleinen Abfindung ergreift sie die Chance und flüchtet für ein paar Wochen nach San Francisco zu ihrer Cousine. Dort angekommen erliegt sie recht schnell dem Zauber der Stadt und auch ihre Ideen für die Zukunft scheinen sich zu festigen. Doch so einfach, wie man es sich wünscht, ist es nie, denn die Vergangenheit holt Nell schneller ein, als ihr lieb ist.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ganz klar eine Liebeserklärung an San Francisco. Wer dieses Buch gelesen hat und sich nicht direkt wünscht, sofort hin zu können, der ist ganz klar dem Zauber nicht erlegen. Und das war es wirklich .. ein Zauber einer Stadt, ohne diese zu beschönigen. Doch bei mir hat es klar den Wunsch verstärkt, auch diese Stadt irgendwann einmal kennenzulernen.

Die Geschichte von Nell ist wieder so ein bisschen wie im Märchen .. alles geht den Bach runter und dann auch wieder rauf. Aber genau diese Geschichten sind es, die man lesen möchte, wenn man dem grauen Alltag entfliehen möchte. Dabei hat es Nell sicherlich nicht einfach. Ihre Liebe entpuppt sich als Desaster, ihr Job ist weg und die Zukunftsperspektiven sind jetzt nicht die rosigsten. Umso schöner, dass sie sich nicht ihre Lebensfreude stehlen lässt, sondern die Chance ergreift, etwas Neues daraus zu entwickeln.

Ich gebe zu, ich hätte noch stundenlang in San Francisco und den Erzählungen der Autorin verweilen können. Wie gerne hätte ich selbst im Diner gesessen und die ganzen Köstlichkeiten probiert, die hier so aufgelistet werden ... und egal wie gut die Rezepte sind, das Nachkochen zu Hause schmeckt doch nie so wie vor Ort :) ... Leider gibts hier auch keine Rezeptanhänge, was ich mir bei dem ein oder anderen Rezept doch gewünscht hätte :)

Fazit:
Ein schöner Roman, der fast eine Hommage an San Francisco ist und im Leser auf jeden Fall den Wunsch einer Reise weckt. Gleichzeitig ein Buch, um dem grauen Alltag für ein paar unterhaltsame Stunden zu entfliehen. Sehr empfehlenswert!

Meine Wertung:





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