Sonntag, 7. Mai 2017

[Rezension] Michael E. Vieten - Der Unsichtbare Feind

Christine Bernards 3. Fall - Bücher einzeln lesbar!

Verlag: acabus

Taschenbuch: KLICK - 13,00 € - 284 Seiten
ebook: KLICK - 5,99 €
Reihe: Ja - Teil 3 - jedoch abgeschlossene Bücher
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Thriller

Der Autor:
Michael E. Vieten. Jahrgang 1962. Aufgewachsen in Düsseldorf und Ratingen. Den Großteil seines Lebens hat er im Norden Deutschlands verbracht. Heute lebt und arbeitet er im Hunsrück. Gelernter Hotelkaufmann. Später Wechsel in die IT-Branche. 2002 gründete er sein eigenes Unternehmen und verkauft es 2011, um mehr Zeit für die Dinge zu haben, die ihm wirklich wichtig sind. Michael E. Vieten schreibt seit seiner Jugend. Überwiegend Prosa und Lyrik, Romane und Erzählungen, am liebsten Balladen über die kleinen und großen Dramen im Leben von Menschen. Seine Bücher sind eine Mischung aus Lebenserfahrungen, Sehnsüchten, Hoffnungen und ein wenig Fantasie. Er freut sich immer sehr darüber, wenn er seinen Lesern etwas mitgeben konnte, für ihre eigene Reise durch die Zeit. Die Ruhe zum Schreiben findet er in einer kleinen Gemeinde am Fuße des Erbeskopfs. Von seinem Schreibtisch aus hat er einen freien Blick über die Höhen des Hochwalds und den Nationalpark, durch den er in Schreibpausen gerne wandert. Michael E. Vieten liebt klassische Musik, den Wald, das Meer, philosophische Fragen und kluge Antworten.


Inhalt:
Scheinbar harmlos beginnen die Dinge, die Christine Bernard geschehen. Doch bald schon ist sie sich sicher, dass es jemand auf ihr Leben abgesehen hat - und das direkt in doppelter Hinsicht. Doch wer steckt hinter den Anschlägen, die sowohl ihre Identität als auch ihr Leben bedrohen? Als es brenzlig wird, erhält sie sogar Personenschutz. Trotzdem gibt sie ihre Ermittlungen nicht auf. Doch dann wird Christine der Fall entzogen, die Akten geschlossen. Etwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu und Christine will nicht aufgeben. Allein wird sie es nicht schaffen, doch wem kann sie noch trauen?

Meine Meinung:
Ich bin ja wirklich ein offener Mensch. Ich habe keine große Angst vor Identitätsklau oder Angriffen über das Internet. Für mich gehört diese Technik einfach zum Leben dazu. Doch Bücher wie dieses hier bringen einen wirklich zum Nachdenken, wie einfach es doch ist, das Leben zu manipulieren. Ich gebe zu, dass es mir hier und da tatsächlich eine Gänsehaut gebracht hat. Einfach - weil es möglich ist. Weil es keine reine Fiktion ist .. der Grund, warum ich sonst meist paranormales lese, das kann wenigstens nicht wahr werden ;)

Ich bin ja kein riesiger Thriller oder Krimi Fan, doch der Autor schafft es mühelos mich schon auf den ersten Seiten zu packen. Das liegt sicherlich nicht nur an der Story, sondern auch an der sympathischen Protagonistin Christine Bernard, die ich schon aus ihrem zweiten Fall kenne. Und ja, man kann dieses Buch locker lesen, ohne die zwei vorherigen zu kennen, da es überwiegend Christines Privatleben der Faden ist, der sich durch die Bücher zieht und nur eine kleine Nebenrolle spielt. Sicherlich gibts auch mal einen Hinweis auf vorherige Fälle, aber ohne diese zu verraten oder dass man sie kennen müsste, um dem Buch folgen zu können.

Es fiel mir wirklich schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen, weil ich neugierig war, was am Ende dahinter steckte, wie es ausging. Und vor allem, ob es gut ausgeht oder nicht. Und das alles schafft der Autor, ohne dass massenhaft Blut aus dem Buch herausquillt - das ist es, was mir so gut gefällt. Viel Spannung, viel Realität und trotzdem nicht ins unendlich brutale abschweifend. Manchmal ist weniger einfach mehr .. ich sage nur Aufzug :)

Fazit:
Ein weiterer spannender Fall der sympathischen Kommissarin, der einem Gänsehaut bereitet, wenn man sieht, wie bedrohend die Realität sein kann. Man muss die vorherigen Bände auch nicht kennen, um diesen lesen zu können. Wirklich empfehlenswert!

Meine Wertung:



Hier noch einmal alle drei Fälle in ihrer Reihenfolge:





Kommentare:

  1. Eine ganz wunderbare Rezension, die treffend beschreibt, worum es mir bei meiner Reihe „Christine Bernard“ geht. Aber auch ein großes Wagnis für mich, einen Krimi ohne Leiche und ohne Mörder zu schreiben. Vielen, lieben Dank, Sandra.

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    1. Es freut mich sehr, dass Dir meine Rezension gefällt und ich freue mich schon auf Dein nächstes Buch, Michael!! :)

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