Sonntag, 19. Februar 2017

[Rezension] Hellen May - Savannah Heartstorm

Taschenbuch: KLICK - 12,99 € - 388 Seiten
ebook: - kommt in Kürze
Reihe: Nein
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:
Hellen May ist ein Pseudonym und sie schreibt zur Freude ihrer Leser Liebesromane mit Happy End. Ihr zweiter Roman »Liebeschaos hoch 3« schaffte es auf Platz 2 der Amazon E-Book Charts und »Begegnungen mit Folgen« sogar auf Platz 1. 1970 geboren, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für das Schreiben, indem sie ihre täglichen Erlebnisse niederschrieb. Heutzutage arbeitet sie tagsüber in einem Büro, jongliert mit Zahlen und Formeln und abends und am Wochenende schreibt sie. Ihre Inspirationen holt sie sich im Alltag und auf ihren Reisen, wie im August 2006, als sie nach Kalifornien flog und das erste Mal Carmel by the Sea besuchte. Fasziniert von der traumhaften Küstenstadt kam ihr die Idee zu "Und wieder Carmel". Mit ihrer Familie lebt sie am Rand von Hamburg, fährt gern Motorrad um den Kopf frei zu bekommen und sieht gern fern.




Inhalt:
Savannah ist  zurück vom College und will ihren strengen Vater nun überzeugen, dass sie Journalistin werden möchte. Am liebsten in New York, also weit weg von Sundance Heights, in dem ihr Vater alle Macht zu besitzen scheint. Doch ihr Vater hat andere Pläne. Savannah soll heiraten und Kinder kriegen, den Mann dafür hat er schon ausgewählt: Howard. Etwas schlimmeres kann sich Savannah nicht vorstellen. Doch ihr einziger Fluchtversuch endet nicht nur damit, dass sie wieder zu Hause landet und eingesperrt wird. Es dauert nicht lange, bis ihr Vater ihr kleines Geheimnis erfährt und sich ihr Leben schlimmer ändert, als sie je gedacht hätte.

Meine Meinung:
Puhh, ich denke jetzt tatsächlich schon zwei Tage darüber nach, wie mir dieses Buch gefallen hat. Zum einen habe ich es wirklich verschlungen, wollte wissen was passiert, wie es weiter geht. Zum anderen aber haben mich viele Sachen immer nur ungläubig mit dem Kopf schütteln lassen. Es war teilweise so unglaubwürdig, dass ich es  nicht glauben wollte – doch, es ist und bleibt ja ein Roman, also Fiktion, also ist theoretisch ja alles erlaubt. Dennoch .. ein Mädel 1989, das so unter der Fuchtel ihres Vaters steht, dass sie nicht ihrem Wunschberuf nachgehen kann, dass sie verheiratet wird und ihre ganze Gegenwehr nur aus Heulen und Fußaufstampfen (überzogen zusammengefasst) besteht und sie sich ihrem Schicksal beugt? Und das in Amerika? … ich frage mich, ob es so was heutzutage wirklich noch gibt? Ich bin ehrlich .. ich glaub es nicht, aber wer weiß. Gut, dass war jedenfalls das, was mir die Protagonistin etwas verleidet hat .. ich fand sie zwar nett, aber ich konnte so viel in ihren Handlungen nicht nachvollziehen, dass sie mir nicht ans Herz wuchs. Am schlimmsten fand ich ihre Tagebucheinträge, die für mich auch hätten von einer fünfjährigen sein können .. so nichtssagend und platt. Allerdings waren es nur sehr kurze Einträge, die den Lauf des Buches nicht weiter störten.

Was mir sehr gut aber gefallen hat, war, wie charismatisch und unterschiedlich die ganzen Charaktere ansonsten waren. Richtige Persönlichkeiten, und so viel seitig, dass es Spaß machte, sich selbst mit den unsympathischen zu beschäftigen. Savannahs Vater ist wirklich ein scheusslicher Mensch, dem ich – selbst wenn er mal nett war – seine Gefühle auch nicht abkaufen konnte. Vielleicht muss man sich selbst in solchen Kreisen bewegen, um diese Menschen verstehen zu können .. wer weiß. Howard ist der typische Anticharakter. So eine Hass-Figur braucht ein Buch unbedingt, denn sie rückt die netten Charaktere ins rechte Licht. Am liebsten mochte ich Blake … doch den müsst Ihr selbst kennenlernen ;)

Fazit:
Ein schöner Roman an sich, doch leider war einiges für mich so unglaubwürdig, dass mich die Geschichte nicht restlos überzeugen konnte. Die Protagonistin ist zwar nett, dennoch teilweise so unreif, dass es ihr Erscheinungsbild trübt. Sehr gefallen haben mir aber die vielen unterschiedlichen Charaktere, die das Buch sehr abwechslungsreich machten.

Meine Wertung:







1 Kommentar:

  1. Huhu Fabella,

    eigentlich eine interessante Geschichte, doch mir ist das Cover zu eindeutig nur in eine Richtung ausgestellt.

    LG...Karin...

    AntwortenLöschen