Montag, 2. Januar 2017

[Rezension] Rainer Wekwerth - Camp 21

Verlag: Arena

gebunden (2.1.17): KLICK - 16,99 € - 352 Seiten
audio-CD: KLICK - 16,99 €
Reihe: nein
Genre: Jugendbuch / Thriller
Altersempfehlung: ab 12 Jahre (lt. Verlag)

Der Autor:
Rainer Wekwerth ist Autor aus Leidenschaft. Oft liest man, ein Autor habe sein Hobby zum Beruf gemacht. Rainer Wekwerth dagegen bezeichnet das Schreiben als Sucht: Er kann gar nicht anders. Wekwerth ist Autor erfolgreicher und preisgekrönter Bücher. Neben dem Schreiben coacht er Autoren und Schreibschüler, ist Ehemann und Vater einer Tochter. Rainer Wekwerth lebt mit seiner Familie im Stuttgarter Raum.






Inhalt:
Mike und sein Bruder Ricky wollten eigentlich nur eine kleine, verbotene Spritztour im Auto ihres Vaters machen. Dass sie erwischt werden, hatten sie kalkuliert. Nicht aber, was dann geschieht. Bevor sie sich versehen, landen sie in einem Jugendcamp. Doch kaum sind sie angekommen, werden sie schon getrennt und Ricky ins Camp 21 verlegt. Da Mike Angst um seinen kleineren Bruder hat, tut er alles, um auch dorthin zu gelangen. Dies gelingt ihm auch bald schon, doch reißt er damit noch zwei weitere Jugendliche rein. Zu dritt landen sie in Camp 21. Doch was sie hier erwartet, wollen sie zunächst nicht glauben. Die Jugendlichen hier werden mit elektronischen Armbändern immer zu zweit aneinander gebunden. Ausgerechnet Mike und Kayla müssen nun miteinander agieren, was ihnen anfänglich überhaupt nicht gefällt. Doch bald schon wird ihnen klar, das hier ist kein Spaß, sondern tödlicher Ernst und ihnen bleibt nichts anderes übrig, als miteinander auszukommen.

Meine Meinung:
Ein tolles Jugendbuch. Das Buch beginnt zunächst recht harmlos mit einem Jugendstreich und steigert sich dann sehr schnell in eine rasante Geschichte, bei der man lange nicht weiß, was einen erwartet und wo sie einen hinführt.

Auch wenn ich schon von Anfang an die Strafe etwas überzogen fand, wird schnell klar, dass es hierbei nicht nur um eine Strafe ging, sondern etwas viel bedrohlicheres im Hintergrund lauerte. Dabei reden wir hier nur von Geschehnissen, die - wenn vielleicht auch etwas unwahrscheinlich - durchaus passieren könnten. Also nichts übernatürliches oder ähnliches. Doch was genau, das möchte ich nicht verraten, damit es für andere Leser genau so spannend bleibt.

Nachdem ich das Buch begonnen hatte, ließ es mich nicht los und ich habe es fast in einem Atemzug durchgelesen (bis auf eine kleine Zwangspause, die mich tatsächlich ärgerte, weil ich die ganze Zeit im Kopf hatte, wie es weiter gehen könnte).

Die Hauptprotagonisten Kayla und Mike gefielen mir sehr gut. Sie waren sympathisch und ganz klar auf ihr Ziel gerichtet. Dabei verhielten sie sich aber trotzdem hier und da wie ganz normale Jugendliche, die auch mal den ein oder anderen Fehler machten. Schön fand ich, wie man immer wieder Einblicke in die Gedankenwelt der Beiden bekam und damit ihre Handlungen besser verstehen konnte .. und auch ihre Veränderungen. Aber es gab auch einige Nebencharaktere, die mir sehr gut gefielen oder eben nicht, denn auch Bösewichter gibt es hier und ohne sie wären solche Geschichten ja auch zu eintönig :)

Ich gebe zu, mir war das Buch allerdings vieeeel zu kurz. Von mir aus hätte die Geschichte noch viel detaillierter und umfangreicher sein können. Viel zu schnell musste ich mich schon wieder von den Figuren und der tollen Geschichte verabschieden.

Fazit:
Ein spannendes Jugendbuch, das mit einer wirklich interessanten Geschichte den Leser fesselt. Da nicht sofort erkennbar ist, worauf die Geschichte hinausläuft, ist es nahezu unmöglich, das Lesen zu unterbrechen - und wenn man es dennoch macht, geht es einem nicht aus dem Kopf!

Meine Wertung:




Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    dass ist doch der Autor, der auch das Labyrinth geschrieben hat oder? Irgendwie mag er Jugendlich in ausweglosen und gefährlichen Situationen, wie mir scheint.

    Das Labyrinth hat mir gut gefallen.

    LG...Karin...

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    1. Hallo Karin,

      Ja ganz genau. Der ist es!

      Ich mag solche Geschichten auch sehr gerne.

      Liebe grüße Sandra

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    2. Hallo Karin,

      Ja ganz genau. Der ist es!

      Ich mag solche Geschichten auch sehr gerne.

      Liebe grüße Sandra

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