Freitag, 30. Dezember 2016

[Rezension] Molly McAdams - Letting go

Verlag: mtb

Taschenbuch:  KLICK - 9,99 € - 368 Seiten
ebook: KLICK - 9,99 €
Reihe: nein
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:
Molly McAdams wuchs in Kalifornien auf. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann und ihren vierbeinigen Hausgenossen in Texas. Wenn sie nicht gerade an ihren erfolgreichen New-Adult-Romanen schreibt, kuschelt sie sich am liebsten daheim auf die Couch und schaut Filme. Sie hat eine besondere Schwäche für frittierte saure Gurken (eine Spezialität im Süden der USA!) und weiche Schmusedecken.






Inhalt:
Drei Tage vor der Hochzeit stirbt Greys Jugendliebe Ben. Und für Grey ist es, als wäre die Welt stehengeblieben. Selbst die einfachsten Dinge scheinen unendlich schwer. Niemand kann ihr bei ihrer Trauer helfen - außer ihr bester Freund Jagger, der gleichzeitig Bens bester Freund war. Er scheint als einziger auch noch nach langer Zeit zu verstehen, wie es ihr geht und wie sie fühlt. Ohne ihn wäre sie verloren. Doch, ist es wirklich nur noch Freundschaft, oder ist da mehr. Doch wäre alles an mehr nicht auch gleichzeitig ein Verrat an Ben?

Meine Meinung:
Ein wirklich schön zu lesendes Buch, das Greys Kampf in ein normales Leben zurück aufzeigt. Das zeigt, dass die Welt sich immer weiter dreht, auch wenn man meint, dass sie still steht, still stehen muss, weil etwas wichtiges in ihr fehlt - der Mensch, der für einen die Welt bedeutete. Die Autorin schafft es ohne irgendwann einmal kitschig zu wirken, die tiefen Gefühle von Grey rüber zu bringen. Und dabei hat man nicht einmal das Gefühl, dass Grey übertreibt oder dass man denkt, jetzt reichts endlich. Nein, man geht irgendwie den Weg gemeinsam mit ihr. Durch das Buch, durch Greys Kampf.

Aber es ist nicht nur Greys Kampf, denn auch Jagger verlor so viel mehr, als es anfänglich scheint. Doch irgendwie kann er sich nie ganz seiner Trauer hingeben, denn für ihn steht an erster Stelle immer Grey, für die er stark sein muss. Für die er da sein muss. Und man merkt, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit ist, als wäre er genau dafür da - ohne, dass er sich dabei aber selbst aufgibt. Und das finde ich eine gelungene Schreibweise, denn es bedarf meiner Meinung nach nicht viel, das kippen zu lassen.

Die Geschichte ist immer wieder aus den wechselnden Perspektiven von Grey und Jagger in der Ich-Form geschrieben und das lässt einen besonders tief ins Buch fallen. Denn man bekommt nicht nur die offenen Gespräche, sondern auch die Gedanken mit. Und so ist man direkt zwei Figuren aus dem Buch sehr nahe, statt nur einer. Ich neige dazu, diese Form mehr und mehr zu mögen.

Fazit:
Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass das Leben immer weiter geht, auch wenn man meint, dass das nicht sein kann. Die den langen Kampf von Grey, aber auch von Jagger zeigt, wieder zur Normalität zurück zu kehren, nachdem sie einen der wichtigsten Menschen verloren haben. Und der zeigt, was Freundschaft auszeichnet.

Meine Wertung:




Kommentare:

  1. Huhu Fabella,

    guten Rutsch ins Neue Jahr!!

    LG...Karin...

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    1. Danke schön!! Den wünsch ich Dir auch Karin!

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