Samstag, 31. Dezember 2016

[Rezension] Claire Contreras - Kein Tag mehr ohne Dich

Verlag: mtb

Taschenbuch: KLICK - 9,99 € - 352 Seiten
ebook: KLICK - 9,99 €
Reihe: nein
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:
Die New York Times - Bestsellerautorin ist vor allem bekannt für ihre zeitgenössischen Liebesromane, schreibt aber auch Romantic Suspense und erotische Geschichten.








Inhalt:
Als ihr Verlobter Wyatt stirbt, muss sich Elle mühevoll wieder ein neues Leben aufbauen. Zu sehr war ihres mit Wyatt verbunden. Schritt für Schritt versucht sie sich, von Wyatt zu lösen. Als sie hierbei dann auch das gemeinsame Haus aufgibt und zu ihrem Bruder zieht, begegnet sie dort ihrer Jugendliebe Oliver wieder. Der Mann, der ihr einst das Herz brach und den sie nie vergaß. Doch Elle ist nicht bereit, noch einmal Gefühle in ihn zu investieren. Doch nie hat sie sich gefragt, warum er ihr das Herz brach. Und noch während sie versucht Abschied von Wyatt zu nehmen, merkt sie nicht, dass sie Oliver unbewusst wieder in ihr Leben lässt. Näher, als es ihr lieb ist.

Meine Meinung:
Es ist ein Buch, das sich nett lesen lässt. Dass zeigt, wie Elle nach dem Tod von Wyatt versucht, ihr Leben neu zu ordnen. Das zumindest wird versucht zu vermitteln. Doch für mich war es mehr eine lange Geschichte, warum Elle und Oliver keine Chance hatten. Und eine Geschichte, wie sie damit umgehen. Für mich spielt Wyatt hier eher eine Nebenrolle - ohne dass ich das genauer begründen könnte.

Dabei kam Elle sehr glaubwürdig rüber. Man erkennt schon ihren Schmerz und ihren Versuch, in ein Leben zurück zu finden. Doch irgendwie fühlt es sich mehr so an, als würde Elle sich selbst finden, als würde sie endlich erwachsen werden. Als würde sie erkennen, was in ihrem Leben bisher vielleicht nicht so ganz korrekt gelaufen ist.... nicht, dass es falsch an sich war, aber sie erkennt, dass es vielleicht nicht immer das war, was ihr eigentlich wichtig gewesen wäre, sondern, dass sie sich mehr angepasst hat an das, was sie meinte, dass es gut für sie wäre.

Dabei springt die Geschichte immer mal zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her ... und trifft damit die wichtigsten Kapitel von Oliver und Elle. Zeigt Momente aus ihrem Leben, an dem es sich berührte, aber auch, als es sich voneinander entfernte. Geschrieben mal aus der Sicht von Elle und mal von Oliver, jeweils in der Ich-Form. Das bringt uns beide Figuren ein Stück näher. Man versteht hier und da etwas. Doch ganz nahe lässt es einen merkwürdigerweise trotzdem nicht kommen.

Fazit:
Es war eine schöne Geschichte, die ich mir hier und da vielleicht etwas kürzer gewünscht hätte, die aber definitiv Unterhaltungspotential hatte .. doch dass es mein Herz wirklich berührt hätte, könnte ich nicht sagen.

Meine Wertung:







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