Montag, 15. Februar 2016

[Rezension] Diana Cosby - Verzaubert in den Highlands

Verlag: CORA Verlag

Taschenbuch: KLICK - 5,99 € - 319 Seiten
ebook: KLICK - 5,99 €
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Historical/Romance

Die Autorin:
Vierunddreißig Mal zog Diana Cosby um, während sie als Meteorologin für die Navy arbeitete, und erfuhr dabei viel über fremde Kulturen. Mit 36 Jahren schied sie aus dem Militärdienst aus, um etwas zu tun, wofür ihr Herz schon immer schlug: spannende Liebesromane zu schreiben. Für ihre Romane, die im mittelalterlichen Schottland spielen, hat sie bereits viele Preise bekommen.








Inhalt:
Schottland im 13. Jahrhundert. Eigentlich gibt es hier klare Regeln. Die Männer sind furchtlose Kämpfer, die Frauen gefügsame Wesen, die für Heim und Kind geboren wurden. Das jedenfalls dachte Trálin, bis er Catarine begegnet.  Eigentlich ist Trálin den Entführern von König Alexander und seiner Frau auf der Spur, als Catarine seinen Weg kreuzt. Sie selbst sucht nach den Mördern ihres Onkels. Dort wo sie herkommt, ist eine weibliche Kriegerin nichts außergewöhnliches und sie muss sich einige Male behaupten, ehe Trálin dies anerkennt und mit ihr zusammen den Kampf aufnimmt, denn ihr Weg ist scheinbar der Gleiche. Doch bald schon muss Trálin erkennen, dass viel mehr noch als unterschiedliche Länder zwischen ihnen stehen. Während er sich immer mehr zu dieser außergewöhnlichen Frau hingezogen führt, scheint sie immer unerreichbarer für ihn.

Meine Meinung:
Dieser Historical Gold Band enthält viel mehr als eine normale Geschichte über eine scheinbar aussichtslose Liebe in den Highlands. Und so kam es, dass mich die Geschichte so viel tiefer als erwartet in ihren Bann zog.

Ich gebe zu, dass ich nicht allzu häufig zu solchen Geschichten greife. Sie sind leider oft sehr kurz und hier und da doch arg kitschig – allerdings auf eine Art, die ab und an wirklich zu schätzen weiß. Es sind Geschichten – zugegebener Maßen fern ab jeder Realität – die einem für ein paar Stunden eine wunderbar leichte Unterhaltung bringen. Hier findet man die so oft belächelten wirklichen Helden. Männer, mit Muskeln und Verstand, die für ihre Sache und vor allem ihre Frauen eintreten. Die harte Schalen und weiche Kerne haben – so denn die natürlich passend tollen Frauen diese herauskitzeln. Und genau so eine Geschichte erwartet uns hier, gewürzt mit einer schönen Prise des Magischen, das ich hier gar nicht erwartet hätte.

Eigentlich sind es zwei Geschichten, die hier direkt am Anfang des Buches aufeinander prallen. Während Trálin die Entführer von König Alexander zu verfolgen versucht, ist Catarine auf der Suche nach den Mördern ihres Onkels. Schnell stellen sie fest, dass sie es nur schaffen können, wenn sie sich gegenseitig helfen und so ist der gemeinsame Weg der eigentliche Kern dieser Geschichte. Ich gebe zu, dass ich hier und da von Catarines Art sehr amüsiert war. Wie schwierig es doch ist, wenn zwei so unterschiedliche Menschen aufeinander treffen und wie fast unmöglich Trálin erst einmal verständlich zu machen, dass Catarine sehr wohl ihren „Mann“ steht und es für sie genau so selbstverständlich ist, ihr Schwert zu führen. Dass sie dabei absolut stur ist, beschert dem Leser hier und da dann doch mal ein amüsiertes Lachen. Aber auch Trálin selbst kann einen mit seiner Art zum schmunzeln bringen. Ich finde, so eine kleine Prise Humor ist immer das Quentchen, das eine Geschichte abrundet. Denn hauptsächlich geht es natürlich hier um die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Trálin und Catarine. Es  war spannend und sehr schön die gegenseitige Anziehung zu verfolgen. Die Bemühungen, die sie anstellen, das nicht zu zeigen, sondern tapfer ihren Weg zu gehen, der nur zu einem führen kann – der unweigerlichen Trennung der Wege. Ihre Welten sind einfach zu verschieden.

Spannend waren auch die Intrigen, die Machtgierige hier im Hintergrund spinnen. Erschreckend, was Menschen aus Habgier alles anstellen, wie unerschrocken sie über Leichen gehen, um ihr Ziel zu erreichen.

Alles zusammen ergab eine Geschichte, die mich von Anfang bis Ende fesselte und die mir wirklich gut gefallen hat!

Fazit:

Eine wirklich schöne, vielseitige Geschichte über Intrigen, Kampf, Liebe und den Versuch scheinbar unüberwindbares zu meistern. Eine Liebe, die nicht sein darf, eine Suche nach Mördern und Entführern und eine magische Begebenheit bringen ihren ganz eigenen Zauber mit sich und garantieren ein paar Stunden wundervolle Unterhaltung.

Meine Wertung:




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