Donnerstag, 3. Dezember 2015

[Hörbuch-Rezension] Oliver Harris - London Underground

Verlag: rubikon audioverlag
Hörbuch-MP3-CD (10.8.15): KLICK - 24,99€ - 12 Stunden, 36 Minuten

weitere Medien:
Gebunden: KLICK - 19,99 €
Taschenbuch: KLICK - 9,99 €
ebook: KLICK - 8,99 € - 499 Seiten

Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Thriller

Der Autor:
Oliver Harris, geboren 1978, hat am University College of London Englische Literatur studiert und in Psychologie promoviert. Sein Debüt "London Killing", Detective Nick Belseys erster Fall, erschien 2012 bei Blessing. Oliver Harris lebt in London.



Inhalt:
Durch Zufall entdeckt Dedective Nick Belsey einen fast vergessenen Bunker und landet in einem Labyrinth unter den Straßen Londons. Fasziniert hiervon verabredet er sich dort mit einer Frau, der er durch seine Entdeckung imponieren möchte. Jedoch wird die junge Frau in den Tunneln entführt. Ausgerechnet Nick bekommt den Fall zugeteilt und er versucht sein möglichstes, die Frau zu finden, dem Täter zuvor zu kommen und gleichzeitig seine Bekanntschaft mit der Frau zu verheimlichen. Ein Drahtseilakt, wie er im Buche steht. Bei seinen Ermittlungen stößt er dabei auf Informationen über die Tunnel, mit denen er nie im Leben gerechnet hätte.

Meine Meinung:

Vorab: meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Erst nach dem Hören habe ich erfahren, dass es sich um einen 2. Fall des Hauptcharakters Nick Belsey handelt. Ich kenne den ersten Teil nicht, jedoch fand ich das zu keinem Zeitpunkt störend, ich hatte nicht das Gefühl, dass mir irgendwelche Informationen fehlten.

Ich lese bzw. höre Thriller ja immer nur ab und an. Dieser hier hat mich angezogen durch das Cover, den Titel aber auch die Beschreibung. Und nicht zuletzt, dass das Hörbuch von Mark Bremer gesprochen wird, dessen Stimme ich ausgesprochen gerne höre, da er es schafft, mich an die Geschichte zu fesseln. Und auch hier gelang ihm das in weiten Teilen, obwohl ich mit dem Inhalt des Buches eher zwiespältig war, ob es mir gefiel oder nicht.

Es ist für mich eine sehr rasante Geschichte, die immer wieder neue Verwicklungen, neue Personen und neue Wendungen mit sich bringt. Und das macht es teilweise doch arg schwer, ihr zu folgen. Irgendwann verlor ich immer mal wieder den Faden. Doch meistens schaffte ich es, wieder in die Geschichte zurück zu kehren.

Die  Vorstellung dieser Verfolgungsjagd in den Tunneln, die teilweise so abenteuerliche Geschichte der Vergangenheit, bei der ich persönlich einfach nicht wusste, was stimmt, was nicht und in die ich mich einfach mal so fallen ließ und es hinnahm, was dort erzählt wurde.

Dennoch muss ich gestehen, habe ich mir nach der Inhaltsbeschreibung irgendwie etwas anderes vorgestellt. Etwas mysteriöseres, vielleicht ein Hauch des Paranormalen. Ja, dort steht schon der Hinweis, dass es etwas mit dem Kalten Krieg zu tun hat, jedoch waren mir Teile des Buches dann doch zu sehr mit dem Thema beschäftigt. Das waren dann meist auch die Stellen, wo ich den Faden verlor.

Trotzdem hat es die Geschichte, aber vor allem auch der Sprecher geschafft, dass ich mir das Buch bis zum Ende angehört habe. Und dass ich es Euch heute auch weiter empfehlen möchte, aber nur dann, wenn das Thema Euch liegt!

Fazit:
Eine teilweise sehr spannende, manchmal aber dann doch zu verwirrende Geschichte einer Verfolgungsjagd, bei der mehr zum Vorschein kommt, als Opfer und Täter. Das Thema Kalter Krieg wird irgendwann sehr prägnant, das muss man wohl mögen, um hier bei der Sache zu bleiben. Für mich hätte die Geschichte eher 3 Sterne verdient, allerdings muss ich sagen, dass es der Sprecher schaffte, mich trotzdem zu fesseln und so habe ich allein deswegen die Bewertung um einen Stern heraufgesetzt.

Meine Wertung:





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