Mittwoch, 26. August 2015

[Rezension] Chriz Wagner - Die Gärten von Rom

Band 1 der Reihe "Die Ewigen" - nur als ebook erhältlich!

ebook: KLICK - 2,99 € - 78 Seiten
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Paranormal

Der Autor:
Chriz Wagner entdeckte mit 33 Jahren das Schreiben für sich und arbeitet seitdem fleißig an seinen Mysteryromanen. Er lebt mit seiner Ehefrau und zwei Töchtern in der Nähe von München. 













Inhalt:

Zitat: „Mein Name ist Simon. Ich lebe ewig. Solange ich zurückdenken kann, bin ich auf der Erde. Ich habe außergewöhnliche Dinge gelernt, auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage: Wer bin ich? Ich kann nicht sterben. Ich kann nicht lieben. Ich bin Simon." 

Diese Geschichte spielt im Jahr 11 n.C. - Simon hat eine Anstellung als Gärtner in Rom gefunden. Im gefällt diese Arbeit gut, auf das Geld kommt es ihm nicht an. Doch dann verlieren sie einen wichtigen Auftrag mitten in der Ausführung an einen neuen Gärtner. Simon ist neugierig und geht diesem Wundergärtner nach und merkt sehr bald, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Zu schnell, zu toll sieht alles aus ... und warum schleicht immer eine Hyäne durch die Gegend? Bald schon kommt er hinter das Geheimnis. Doch wie kann er die Menschen überzeugen, dass sie unter einem Bann stehen?


Meine Meinung:
Als ich Simons Vorstellung las, war ich sehr sehr neugierig. Eine ebook-Reihe über einen Unsterblichen? Der alle Zeiten erlebte und in ihnen Abenteuer, übernatürliches. Das klang wie ein Buch genau für mich. Da der erste Teil auch nur 78 Seiten hat, kann man hier glaube ich nicht viel falsch machen, um zu erkennen, ob einem diese Geschichte liegt oder nicht.

Ich fand es ehrlich gesagt etwas schwer in die Geschichte zu kommen. Das liegt bei mir ganz klar daran, dass ich immer einen Bezug zur Realität brauche. Simon aber ist irgendwie nicht greifbar. Man weiß nicht, was er ist, wieso er so ist und was ihn ausmacht. Er selbst macht immer ein Rätsel aus sich ... auf der Suche nach anderen "seiner Art". Mich persönlich ließ das etwas unbefriedigt zurück. Ich bin auch kein Mensch der denkt, in iiirgendeiner der Folgebände wird es schon aufgelöst werden. Ich brauche trotz meinem Hang zu Mystery und Paranormalem immer etwas greifbares. Und das fehlte mir hier in der Person des Simon sehr.

Die Geschichte an sich fand ich dagegen recht unterhaltsam. Mich erinnerte sie ein bisschen an diese Spuk-Geschichten-Comics, die ich als Kind verschlang, auch wenn es hier natürlich nur Text und keine Bildchen sind. Aber es ist so dieser klassische Stil von damals. Mir persönlich hat das gut gefallen. Gut gefiel mir auch die Art, wie dieser "fremde Gärtner" das erschuf, was die Menschen sahen ... und auch der Aspekt, das nicht immer alles so ist, wie es scheint und man die Dinge manchmal doch hinterfragen sollte.

Fazit:
Alles in allem hat  mich die kleine Geschichte sehr gut unterhalten, auch wenn mir wie gesagt, etwas in der Person des Simon fehlte. Wer mysteriöse Gruselgeschichten (der Gruselfaktor war nicht wirklich hoch) mag, dem kann ich nur zum Kauf raten!

Meine Wertung:






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