Donnerstag, 4. Juni 2015

[Rezension] Miriam Covi - Storchenhfelfer

Verlag: KNAUR
Taschenbuch (4.5.15): KLICK - 9,99 € - 480 Seiten
ebook: KLICK - 8,99 €
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Chicklit


Die Autorin:
Miriam Covi wurde 1979 in Gütersloh geboren und entdeckte früh ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Als sie fünf Jahre alt war, entstand ihr erster Roman mit dem Titel "Ein Heuschen am Schtrant". Er wurde nie veröffentlicht. Zahlreiche unveröffentlichte Werke folgten, so dass Miriam hauptberuflich Fremdsprachenassistentin wurde und nach New York zog, wo sie ihre Erlebnisse im Weblog »Mitten in Manhattan« auf der Internetseite der Zeitschrift »Brigitte« festhielt. Gemeinsam mit ihrem Mann lebte sie einige Zeit in Berlin, bevor das Paar aus beruflichen Gründen nach Rom zog. Wenn ihre zwei kleinen Töchter sie in Ruhe denken lassen, schreibt Miriam immer noch Romane. Mehr über Miriam Covi findet man bei Facebook (www.facebook.com/miriamcoviautorin), auf Lovelybooks (www.lovelybooks.de/autor/Miriam-Covi) und auf ihrer Homepage (www.miriamcovi.de), wo sie über ihr Leben als schreibende Mutter im Ausland bloggt.


Inhalt:
Hilly hat ihr Leben bestens im Griff. Für alles gibt es klare Pläne. Doch wie heißt es so schön, Schicksal ist das, was passiert, während man noch plant? Und so erhält sie nicht wie eingeplant den lang erhofften Heiratsantrag von ihrem Freund, sondern vielmehr das Ende der Beziehung präsentiert. Doch so leicht lässt sich Hilly nicht abschrecken ... schließlich gibt es viele Wege, um an ein Kind zu kommen. Warum nicht von einer Samenbank? Einziger Hindernisgrund, sie braucht dafür einen Partner. Da kommt der neue Nachbar wie gerufen. Überraschenderweise lässt er sich auf das Spiel ein. Doch so einfach, wie Hilly sich das alles dachte, ist es bei weitem nicht. Denn plötzlich spielen ihre Hormone verrückt. Und wenn sie sich die Mütter in ihrer Umgebung so anschaut ist sie gar nicht mehr sicher, ob das wirklich der richtige Weg für sie ist.


Meine Meinung:
Ich gebe zu, der Inhalt sprach mich zwar an, dennoch war ich recht skeptisch, ob das wirklich ein Buch für mich sein könnte. Doch ich wurde so positiv überrascht, dass ich Euch dieses Buch unbedingt empfehlen möchte!

Hilly ist eine absolut sympathische, aber auch nervenaufreibende Frau. Anfangs ist sie in einem absoluten Arbeits- und Karrierewahn, so dass man sie nicht selten schütteln möchte, damit sie endlich aufwacht. Dabei ist sie aber auch immer wieder so ungewollt komisch, dass man gar nicht anders kann, als sie zu mögen. Ich mag solche praktisch und nüchtern denkenden Menschen sowieso sehr gern, doch hier wird es kombiniert mit einem hmm ... karamellkern .. weich und süß .. doch schwer an ihn heranzukommen.

Als Hilly umziehen muss und in einem Haus landet, wo das Chaos scheinbar herrscht, wird es sehr lustig. Viele unterschiedliche Nachbarn machen dieses Haus wirklich zu etwas besonderem. Und das ist es auch, was die Seiten so verfliegen lässt. Sicherlich gibt es eine Hauptgeschichte rund um Hilly. Aber das drumherum ist auch so liebevoll gestaltet, dass es immer wieder Freude macht, die anderen drumherum zu erleben. Und während Hilly ihre Nachbarn kennen lernt, lernen wir sie ebenfalls kennen ... die einen mehr die anderen weniger nett, so wie es wohl alltäglich ist.

Mick - der nette Nachbar der Hilly zu einem Baby verhelfen soll, ist der typische Badboy .. ein Womanizer  der nichts anbrennen lässt. Doch Stück für Stück erfährt man mehr von ihm und schließt ihn dadurch immer mehr ins Herz.

Und so konnte ich bei der Geschichte oft lachen, aber sie hat mich auch an mehreren Stellen zu Tränen gerührt. Und das ohne großartigen Kitsch, sondern einfach nur, weil man mit Hilly so gut mitfühlen konnte.

Die Geschichte beginnt sehr seicht und leicht und obwohl sie ihre Leichtigkeit durchgehend behält, kommt nach und nach mehr Tiefe hinein. Und viel zu schnell gelangt man ans Ende - und hätte doch noch so viele Stunden mehr mit diesen tollen Charakteren verbringen können.

Fazit:
Ein wirklich schöner, leichter Roman, der jedoch trotzdem Tiefe mit sich bringt. Sympathische Charaktere und eine wirklich nette Story, die einen oft zum lachen bringt, aber auch hier und da mal zu Tränen rührt. Sehr empfehlenswert!

Meine Wertung:




Kommentare:

  1. Das mit dem Gefühl ob du das Buch was für mich wäre hatte ich bei "Mit zwei Pampelmusen über dem Himalaya". Das konnte mich dann auch sehr positiv überraschen und ich habe es geliebt. Es ist toll wenn man solche Highlights dann findet.
    Das Buch "Storchen Helfer" klingt wirklich super. Tiefgang und eine Mischung Humor finde ich immer eine gute Mischung. Da macht das lesen dann Spaß und man merkt an deiner Rezension, den hattest du. Man bekommt richtig Lust auf das Buch.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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  2. Hallo und guten Tag,

    toll finde ich es auch, dass man in der heutigen Zeit noch ein Buch finden kann mit 480 Seiten zu einem Preis von knapp unter 10 Euro.

    Danke dafür..LG..Karin..

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  3. Was für eine wunderschöne Rezension. Wenn ich das Buch nicht schon kennen würde, müsste ich jetzt definitiv lesen.

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  4. Sonjas Bücherecke4. Juni 2015 um 10:12

    Hallo,

    eine tolle Rezension, die einfach Lust auf das Buch macht. Geht es uns mit manchen Büchern nicht so, das man zuerst etwas skeptische ist, das Buch am liebsten abbrechen würde und am Schluss dann doch positiv überrascht ist.

    Das waren die letzten Tage wirklich interessante Beiträge, die mich begeistert haben.

    Wünsche einen schönen sonnigen Feiertag.
    LG Sonja

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  5. Hallo :)

    Sehr schöne und interessante Rezension :) Danke :) Buch " Storchen Helfer " klingt interessant und
    lustig wird sicher auch .
    Ich wünsche Dir schönen Tag :)

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  6. Ich schreib es mal höflich ... ich möchte soooo gerne gewinnen! :)

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