Dienstag, 30. Juni 2015

[Rezension] Anna Jarzab - Das Licht von Aurora

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Band 1

Verlag: Loewe
gebunden (22.6.15): KLICK - 17,95 € - 448 Seiten
ebook: KLICK - 12,99 €
Altersempfehlung: 12 - 15 Jahre
Genre: Fantasy / SiFi


Die Autorin:
Anna Jarzab wuchs in einem Vorort von Chicago und dann in Gegend von San Francisco East Bay auf. Sie studierte an der Santa Clara University Englisch und Politikwissenschaft und machte danach ihren Master an der University of Chicago in Literatur und Kreativem Schreiben. Zurzeit lebt sie in New York City.




Inhalt:
Sasha ist erstaunt, als ihr früherer Schwarm Grant sie zum Ball einlädt .. schließlich hat er noch nie mehr als fünf Worte mit ihr gesprochen. Doch Grant ist gar nicht Grant. Aber als Sasha das erkennt, ist es schon viel zu spät, denn da ist sie bereits in der Parallelwelt Aurora und soll die Stelle ihres dortigen "Analogen" einnehmen. Hier in Aurora gibt es von nahezu jedem Menschen eine Art Doppelgänger, allerdings nur, was das äußere angeht. Doch intuitv weiß sie, wie sie sich zu verhalten hat. Sasha versucht alles, um Aurora und Thomas, denn das war ihr wirklicher Begleiter zum Ball, wieder zu verlassen. Doch bald schon ist sie in ein Netz von Intrigen, Kämpfen und Gefühlen verwickelt, die sie zögern lassen, dieser Welt wieder den Rück zuzukehren.

Meine Meinung:
Ein tolles Buch, das sich leicht lesen lässt. Mit vielen neuen Ideen (jaja, Parallelwelten sind nicht neu, aber auch noch nicht verbraucht und schon gar nicht im Jugendbuchbereich), interessanten Charakteren und einer Geschichte, die hier und da auch mal zum mitdenken und nicht nur berieseln lassen anregt. Der Gedanke "was wäre wenn" nistet sich schnell im Kopf ein und nicht selten spinnt man hier und da ein bisschen rum.

Ich fand die Idee des Paralleluniversums sehr gut, vor allem mit den vermeintlichen Doppelgängern, den Analogen. Mir gefiel, dass sie nur ähnlich sind, deswegen aber nicht alles andere auch gleich sein muss, denn dann wäre es sicherlich ziemlich öde geworden.

Die Idee des Personenaustauschs kenne ich eigentlich schon aus der Serie Frings (und wahrscheinlich ist auch dort nicht der Ursprung zu suchen), aber trotzdem ist hier eine ganz eigene Geschichte entstanden, die mir wirklich gut gefällt.

Ich finde, die Autorin hat hier auch eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen, sehr interessanten Charakteren gebildet. Auch wenn man sich eigentlich mehrfach mit den gleichen Personen beschäftigt, ist es richtig toll, ihre Unterschiede zu sehen, ihre Verhaltensweisen, wie sie agieren, fühlen, und sich damit die Geschichten immer wieder voneinander weg bewegen. Thomas ist mir hier mit Abstand der liebste. Ich finde seine Entwicklung toll, wie aus einer fast Marionette eine eigenständige Person wird, die ihre Bedürfnisse und Meinungen in den Vordergrund stellt.

Aber auch Sasha legt eine ziemliche Entwicklung hin. Sie ist überhaupt ein sympathischer Mensch, bei dem es Spaß machte, ihre Geschichte zu verfolgen.

Das Buch war für mich ein richtiger Pageturner, aber das Ende ließ mich dann sehr unbefriedigt zurück und schon bevor ich nachschaute war klar, das ist kein Einzelband .. und genau so ist es. Denn für mich endet die Geschichte irgendwie mittendrin und ich hoffe, dass es nicht allzulang dauern wird, bis der nächste Band der Reihe erscheint. Wieviele Teile es werden, habe ich nicht herausgefunden, lassen wir uns überraschen :)

Fazit:
Auftakt einer sehr interessanten, mitreißenden Reihe über Parallelwelten und Doppelgänger. Das bringt frische (wenn auch keine neuen) Ideen und kann den Leser damit in seinen Bann ziehen. Der erste Teil endet für mich zwar minimal abgeschlossen, aber dennoch sehr unbefriedigend - hoffen wir, dass wir auf die Fortsetzung nicht allzulange warten müssen! Definitiv ein sehr empfehlenswertes Buch.

Meine Wertung:







1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Tag,

    hm, klingt schon interessant! Auf wieviel Bücher ist denn die Geschichte ausgelegt? Ist das schon bekannt?

    LG..Karin...

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