Freitag, 4. April 2014

[Autoren-Homestory] Elvira Zeissler






Ich freue mich, Euch mal wieder eine Autoren Homestory zeigen zu können. Dieses Mal könnt Ihr Elvira Zeißler etwas näher kennenlernen. Doch bevor wir beginnen, möchte ich Euch noch ein bisschen mehr von ihr erzählen, damit Ihr wisst, um wen es sich da handelt :)



Geboren wurde Elvira 1980. Nach dem Abitur hat sie BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohnt sie mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Töchtern in der Nähe von Köln und arbeitet im Personalbereich eines mittelständischen Unternehmens.
Geschrieben hat sie wie die meisten Autoren eigentlich schon immer. In der Kindheit hatte es sich dabei meist um Gedichte und kurze Geschichten gehandelt. Mit 17 Jahren hatte sie dann mit ihrem Debüt-Roman "Dunkles Feuer" begonnen und seitdem hat sie das Schreibfieber endgültig gepackt.

Am liebsten schreibt sie Fantasy und Romantic Mystery für Jugendliche und Erwachsene, auch wenn ihr neben Beruf und Familie leider nicht sehr viel Zeit dafür bleibt.

Bisher sind folgende Bücher von Elvira Zeißler erschienen:

  • „Feenkind – Der See des Abschieds“ (Fantasy) - Rezi von BuchZeiten
  • „Feenkind – Im Reich der Feen“ (Fantasy) Rezi von BuchZeiten
  • „Seelenband“ (Romantic Mystery)
  • „Dunkles Feuer“ (Romantic Mystery) - Rezi von BuchZeiten
  • „Miris märchenhafte Abenteuer“ (Märchen / Kinder)
  • „Im Bann des Dämons“ (Kostenlose Mystery-Kurzgeschichte)
  • „Der Schwur des Drachen“ (Kostenlose Fantasy-Kurzgeschichte)


Aber auch so könnt Ihr die Autorin im Internet treffen:





Jetzt aber zum eigentlichen, der Homestory :) .. und dafür übergebe ich Wort und Bild an Elvira:




Die Miri aus „Miris märchenhafte Abenteuer“ gibt es wirklich, auch wenn sie nicht acht, sondern erst drei Jahre alt ist. Und die ist schon ziemlich schlau und hilfsbereit. Wenn sie nicht in den Kindergarten gehen will, sagt sie oft: „Mama, ich will lieber bei dir bleiben und dir helfen, Bücher zu schreiben.“

*schmunzel*







Hier seht Ihr ein Foto von meinem Schreibzimmer. Ich hatte schon lange davon geträumt, ein eigenes Zimmer nur zum Schreiben zu haben, aber nie wirklich damit gerechnet, es tatsächlich zu bekommen. Und dann, als wir vor zwei Jahren das Haus kauften, war ein Zimmer plötzlich übrig. Wer hätte da schon widerstehen können?  

Ja, so was nenn ich Luxus, hätte ich für Hobbies auch gern, aber man arrangiert sich und spätestens wenn Dein "Teilungsgrund" älter ist, wirst Du den Luxus wohl auch wieder aufgeben müssen, oder?






Allerdings muss ich mein Schreibzimmer seit ein paar Monaten mit jemandem teilen. Das Foto gibt einen Hinweis, um wen es sich dabei handeln könnte
Schreiben war lange Zeit nur ein Hobby für mich gewesen. Nun nutze ich aber meine zweite Elternzeit, um herauszufinden, ob ich es tatsächlich zu meinem Beruf machen kann.
Einen „Schreiballtag“ habe ich dabei nicht, auch keine festen Regeln. Im Augenblick schreibe ich immer dann, wenn meine Tochter schläft (was im Augenblick leider immer seltener vorkommt ;) ) Dieses „An-den-Laptop-Stürmen“, sobald sich die Gelegenheit ergibt, hat zwar wenig mit Muße und Inspiration zu tun, aber andererseits sind die Szenen, die ich als nächstes schreiben möchte, meist sowieso schon in meinem Kopf präsent. Es geht dann nur noch darum, sie schnell aufzuschreiben, bevor das Baby wieder aufwacht. Im Augenblick funktioniert die Methode also ganz gut.

Grins... das klingt nach einer ziemlich chaotischen, aber wie man sieht funktionierenden Methode :)




Ich habe bei meinen Romanen schon die verschiedensten Ansätze ausprobiert. Von einem genau vorformulierten Konzept bei „Dunkles Feuer“, über das Setzen von Etappenzielen bei „Feenkind“ über wildes „Drauflosschreiben“ zu einer Idee bei der „Stern der Macht“-Reihe. Was ich allerdings immer wieder gerne mache, besonders bei meinen Fantasy-Romanen, ist, einen Blick in diesen Ordner zu werfen, in dem sich über Jahre eine Vielzahl interessanter und inspirierender Bilder angesammelt hat.

Das wäre es wohl, was mich abhalten würde .. ein Konzept, Recherche etc ... 






Und hier habt ihr einen Hinweis, womit ich mich am liebsten beschäftige, wenn ich nicht gerade schreibe, Zeit mit meinem Mann verbringe oder die Kinder bespaße. In dem großen Regal haben tatsächlich alle meine Lieblingsstücke ihren Platz gefunden und es gibt sogar noch Luft für die nächsten Jahre. Obwohl ich zugeben muss, seit ich den Reader – und die Kinder – habe, kommen nicht mehr so viele Neuerwerbungen in den Schrank.

Wow, ein toller großer Schrank .. und noch so viel Platz :)




Falls ihr Euch gewundert habt, wieso vorhin kein Buch von mir zu sehen war, dafür habe ich einen eigenen Ehrenplatz – und in diesem Regal gibt es noch sehr viele freie Plätze. Ich habe also noch einiges vor in den nächsten Jahren! ;)

Na dann halt Dich ran :)


Kommentare:

  1. Guten morgen liebe Sandra,

    Schöne und interessante Homestory hat mir juti gefallen =)

    So dann möchte ich mal deine Frage beantworten: "Beantwortet folgende Frage: Wenn Ihr Schreiben würdet, was meint Ihr, würde Euch eher liegen? Strikt nach einem Konzept vorgehen, oder einfach wild drauf los? "
    Also ich habe früher immer Kurzgeschichten geschrieben und hab einfach wild drauf los geschrieben. Das mache ich heute auch noch, wenn ich Kurzgeschichten niederschreibe. Ich lasse das alles spontan auf mich zu kommen. Gut so eine kleine Richtung beim schreiben hab ich auch, sonst würde es zu chaotisch werden *g* aber stur nach Konzept habe ich noch nie geschrieben, wenn irgendwie alles so vorhersehbar ist =)

    LG Sheena


    buecher.hexe@yahoo.com

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  2. Ich liebe deine Homestories. Es ist immer wieder total interessant und faszinierend hinter die Kulissen bzw. in den privaten Bereich unserer Lieblingsautoren zu schauen!

    LG Beate

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  3. Hallo und guten Morgen,

    einen wirklich schönen Beitrag hast Du für heute zur Blogtour beigetragen. Danke dafür.

    Die Frage ist für mich ganz einfach zu beantworten, denn ich bin in dieser Sache ziemlich talentfrei. Mir haben in der Schule die Aufsätze schon regelmäßige Schweißausbrüche gebracht, denn jedes Mal die gleiche Frage..was schreibe ich nur diese Mal wieder..augenrollen.

    Etwas geholfen haben mir dann, aber immer bestimmte Vorgaben und Anleitungen.

    LG..Karin..

    PS: Meine Mailadresse kommt per PN..Danke..

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  4. Guten Morgen,
    schön gemach Interessant gefällt mir !
    Wen ich wo neu bin schau ich auch durch die Geschichte durch und wollte dich ,da ich deinen Bolg Interessant finde auch in Google übernehmen aber leider bekomme ich dich da nicht!
    Es tut uns leid...
    Wir können Ihre Anfrage nicht bearbeiten. Versuchen Sie es jetzt oder ein wenig später erneut.
    bekomme ich dauernd als Fehler Meldung! Mal sehen bei fb habe ich dich nun !!
    So nun zu deiner Frage,hmm..
    ich glaube ich wäre wie meist der Chaot, überall Zettel, Stifte die ich dann auch immer wieder finden müsste um das ganze zusammen zu bekommen! Immer wen ich was über arbeiten würde kämme was neues dabei rum.Alles völlige wirr und dann könnte ich am Schluß schauen wie was zusammen passt!
    Liebe Grüße
    Ute

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  5. Vielen Dank für deine Vorstellung. Die Homestorys verleiten mich fast immer dazu, dass ein weiteres Buch auf meine WuLi kommt. Aber ich habe ja alle Zeit der Welt - irgendwann.
    Liebe Grüße Hanne

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    1. Dann mach doch beim Gewinnspiel mit :-)

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  6. Du möchtest gern die Frage beantwortet haben, bitte sehr :-) Ich greife auf Vergangenes zurück und erzähle ein bisschen, wie ich bei meinen Projekten vorgegangen bin. Beim Kinderbuch bin ich fast ohne Konzept vorgegangen. Ich wußte, wie die kleine Sonnenfee aussehen sollte, den Namen habe ich lange recherchiert, da ich mich daran festgebissen hatte, es sollte ein "alter" Name sein. Und das ist es ja auch geworden. An einem Nachmittag habe ich im Endeffekt zu Papier gebracht, worum es gehen sollte, welche Charaktere noch dazukommen sollten. Und daraus haben sich dann die Geschichten entwickelt. Die ersten drei Geschichten waren die wichtigsten, alles andere lief von allein - ohne jedwedes Konzept.
    Bei einem anderen Projekt (vielleicht sollte ich die mal beenden?), habe ich einfach drauf losgelegt und je verwirrender die Geschichte wurde, umso verrückter wurde ich im Kopf. Da mußte dann der Rotstift her und ich habe eine Route festgelegt, wie es weiter gehen soll.

    Bei mir ist es das Gefühl und davon lasse ich mich leiten. Aber ich lande oft in einem Knäuel, und das zu entwirren, ist oft sehr schwierig.
    Zu Elviras Ordner mit den vielen Bildern kann ich nur sagen - genau das ist es, was man einfach mal braucht. Ich habe mir im Laufe der letzten Jahre ganz viele virtuelle Ordner angelegt mit wunderschönen Bildern. Dann habe ich eine ganz liebe amerikanische Freundin, die wiederum hat von all ihren Freunden, Bekannten usw. Postkarten angefordert und wenn ein dicker Umschlag aus den USA hier landet, freue ich mich wie Bolle. Schöne Schätze dabei.
    Siehst du, auch dieser Post ist außer Kontrolle geraten, ich habe mehr geschrieben als ich einfach wollte.
    Dann pack mich mal mit in die "Trommel".

    LG HANNE

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  7. Ha, super! Nun hat sich meine Frage vom Interview auch geklärt (ich wollte wissen, wann sie denn noch Zeit zum Schreiben findet). Alles klar! =D

    Zur Frage: Da ich mich auch immer wieder im Schreiben versuche, habe ich auch diverse Methoden schon ausprobiert. Am Besten fahre ich mit der, dass ich mir vorher alles grob notiere und von meinen Charakteren Steckbriefe anfertige. Namen von Orten, eventuell Karten etc. dürfen auch nicht fehlen. =) Danach schreibe ich einfach, fällt mir etwas neues ein, wird es ergänzt, fällt mir etwas besseres sein, wird es ersetzt. Die Geschichte ist schon komplett in meinem Kopf und wird nach und nach so umgesetzt. =)

    Echt klasse Blogtour, bisher hat mir jeder Beitrag gefallen ;-).

    Ganz liebe Grüße,

    Bianca

    P.S. meine E-Mail lautet: biancanatascha@gmail.com (die hatte ich bei den anderen Blogs nicht angegeben, schlimm? ^^)

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    1. Ja, er ist da, ich hab nur um die Uhrzeit nicht mehr am PC gesessen. Und da ich hier einen permanent penetrant anonymen Kommentator habe, der seine Meinung zu den Büchern und mein Gefallen daran ständig in den Dreck zieht, muss ich leider alles per Hand moderieren *seufz* .. und so dauert es dann schon mal was :)

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    2. Tut mir leid, dass ich gestört habe ^^. Normalerweise kommt dann ja das Kommentar "Ihr Kommentar wird nach der Freigabe sichtbar" oder sowas. Ich war einfach nur überrascht, als das nicht kam, da ich schon mal auf einem Blog nicht kommentieren konnte (auf anderen ging es ^^). So einen Idioten hatte ich glücklicherweise noch nicht - hoffentlich lässt der bald ab! =)

      Ganz liebe Grüße und noch mal: Entschuldigung!

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    3. Du störst kein bisschen. Freue mich über Deine Teilnahme!

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  8. Eine wirklich schwierige Frage hast Du Dir da ausgedacht ... da ich mit selber schreiben ja so gar nichts am Hut habe (hab ich nur mal als Teenager versucht). Ich denke, mir ginge es wie Elvira, ich würde einfach alle Methoden ausprobieren, um herauszufinden, was mir am meisten liegt.
    Anfangs würde ich sicher erst einmal drauflosschreiben, aber dann doch ein Konzept entwickeln, um nicht den roten Faden zu verlieren und festzulegen, wo ich denn hinwollen würde.

    Meine Email: Monina83@web.de

    Liebe Grüße
    und danke für die tolle Homestory,
    Moni

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  9. Hallo,

    nicht verraten, aber ich schreibe tatsächlich gerade (allerdings ohne große Hoffnung, dass jemals ein Buch daraus wird). Ich schreibe einfach drauflos, habe mir aber zuvor die Handlung im Kopf zurechtgelegt, wobei sich während des Schreibens oft die Handlung verselbständigt. So wurde nun aus einem begonnenen Chick-Lit-Roman ein Frauenroman, der auch ernste Momente hat. Komischerweise findet sogar meine Tochter die Handlung toll, obwohl sie sonst eher kritisch ist und dieses Genre nicht liest. Selbst mein Sohn ist begeistert. Allerdings muss ich mir langsam einen Steckbrief für meine Protagonisten anlegen, damit Fehler weitestgehend vermieden werden. In meinem Buch gibt es zwei Kinder, die allerdings erst so langsam "Gesichter" bekommen - und einen Namen. Und diese Kinder werden jetzt noch in den bisherigen Rahmen eingebaut. Ich habe bisher relativ viele Kapitel, die aber mit der Zeit immer wieder etwas ergänzt werden, weil mir während des Schreibens einfach nur eine grobe Handlung einfiel.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama@onlinehome

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  10. Ich freue mich sehr, dass es mal wieder eine Homestory gab. Denn diese schaue ich mir sehr gerne an.
    Also wenn ich schreiben würde, müsste es schon nach Konzept sein. Ich müsste schon vorher alles aufschreiben aus Angst irgendwas wieder zu vergessen ;-). Wie es dann wirklich beim Schreiben ist, kann ich schlecht sagen. Aber so ein Grundgerüst bräuchte ich schon. Stelle mir das recherchieren auch nicht so einfach vor.

    Liebe Grüße
    Vanessa

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