Mittwoch, 26. Februar 2014

[Rezension] Julia Droste - Die Honigprinzessin

derzeit nur als ebook, Taschenbuch folgt!!

ebook (6.2.14): KLICK - 6,49 € - 389 Seiten

Altersempfehlung: ? - ab 14
Genre: Romance

Die Autorin:

Wir sind das Autorenpaar Horst und Julia Drosten und leben im schönen Münsterland. Julia wurde Buchhändlerin und studierte danach Geschichte, Englisch und Pädagogik, Horst war Geschäftsführer einer schweizer Firma für Speiseeistechnologie. In entgegengesetzten Regionen Deutschlands lebend, führte das Schicksal uns in einem Krankenhaus in der Mitte des Landes zusammen. Seither gehen wir unseren Lebensweg gemeinsam. Von Kindheit an wollten wir Bücher schreiben und seit einigen Jahren verwirklichen wir diesen Traum. Gemeinsam denken wir uns die Geschichte aus und während der eine schreibt stürzt der andere sich in die Recherche. Manche Dinge wie der Flug in einem alten Doppeldecker, der Besuch einer Landschlachterei oder wie es sich anfühlt von einer Kosmetikerin verwöhnt zu werden machen wir natürlich zusammen. Wenn wir daneben die Zeit finden, widmet Horst sich dem Kochen und Julia dem Essen seiner leckeren Speisen. Später laufen wir die Kalorien auf Inlinern wieder runter.


Vielen Dank Horst und Julia, dass Ihr mir wieder Euer Buch anvertraut habt!


Inhalt:
Auch wenn Alinas Wünsche hier und da zu kurz kommen, führt sie dennoch ein ausgefülltes Leben, privat und beruflich. Als sie beim Inline-Skaten dann mit George zusammenrasselt, gerät es jedoch etwas außer Kontrolle. Denn plötzlich muss sie sich um unzählige Bienen kümmern, wovon ihr Lebensgefährte und Chef gar nicht begeistert ist. Alina jedoch entdeckt ihre Liebe zu den fleissigen Insekten und nimmt sogar Urlaub, um sich besser kümmern zu können. Doch als Georges Sohn Sven auf der Bildfläche erscheint, flüchtet sie zurück in ihre eigentliche Welt. Aber obwohl Sven so unfreundlich war, und sie scheinbar ständig unfreiwillig mit ihm zusammenrasselt, bekommt sie ihn immer öfter nicht aus dem Kopf. Doch Alina will sich nicht auf etwas einlassen, denn da ist nicht nur ihr eigener Partner, sondern auch im Leben von Sven gibt es eine Frau. Doch dann geschieht etwas, das Alina zwingt, eine Entscheidung zu treffen.

Meine Meinung:
Da ich den Schreibstil der Autoren bereits kenne und mag, konnte ich zu diesem neuen Buch einfach nicht nein sagen. Vor allem, weil ich den Inhalt sehr ansprechend fand. Und ich wurde nicht enttäuscht, sondern vielmehr erwartete mich ein noch besseres Buch, als ich erwartet hatte.

Die Geschichte an sich ist sicherlich nicht neu. Feste Beziehung, ein anderer Mann stolpert ins Leben, man fühlt sich hin- und hergerissen. Das ist aber ja immer nur ein Grundgerüst und auf die Ausgestaltung kommt es am Ende an, und die war hier wirklich schön zu lesen.

Mir gefiel vor allem, wie stark das Thema Bienen, Imker, Umweltgifte mit in die Geschichte eingebunden wurden, so dass man spielend etwas lernte, ohne überhaupt das Gefühl zu haben. Die wichtigen Details waren immer so nett und liebevoll eingebunden, dass man das Gefühl hatte, nicht nur Alina lernt hier eine Menge über die fleißigen Tierchen, sondern man selbst als Leser auch - ohne dass es aber irgendwie von der eigentlichen Geschichte ablenkte.

Überhaupt mochte ich Alina und ihre beste Freundin sehr gern. Sie waren witzig, offen, manchmal verletztlich, manchmal zickig und hielten zusammen. Es machte einfach Spaß, Zeit mit den Beiden zu verbringen. Nicht weniger allerdings als die Abschnitte, in denen Alina Zeit mit George oder Sven verbrachte. Sven war zwar auch hier und da ein Idiot, doch aus seiner Sicht nachvollziehbar. Wen ich dagegen überhaupt nicht mochte, war Marc, Alinas Freund. Ein aufgeblasener, eingebildeter Wichtigtuer in meinen Augen. Aber gut, Bücher leben ja gerade von diesen sympathischen unsympathischen Charakteren und so bildet Marc einen guten Ausgleich.

In manchen Bereichen war die Geschichte ein bisschen vorhersehbar für mich, was aber gar nicht störend war. Im Gegenteil, ich fand es gut, dass ich am Ende Recht behalten habe.

Leider vergingen die Seiten viel zu schnell und ehe ich mich versah, war ich schon am Ende angekommen. Fr mich hätte es gerne noch viel weiter gehen können.

Fazit:
Eine wundervolle Unterhaltung, etwas fürs Herz, aber auch etwas Wissen über Bienen und Imker und Umweltgifte, so toll in eine Geschichte verflochten, dass es richtig Spaß macht, immer mehr zu erfahren. Sympathische Charaktere und nette Auf und Abs runden die Geschichte ab. Für ein paar entspannte Stunden Lesefreude nur zu empfehlen!

Meine Wertung:




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