Freitag, 4. Oktober 2013

[Rezension] Elizabeth Scott - Between love and forever

dtv
Taschenbuch (1.1.13): KLICK - 8,95 € - 304 Seiten
ebook: KLICK - 7,99 €
Altersempfehlung: 14-17 Jahre
Genre: Roman

Die Autorin:

Elizabeth Scott wuchs auf dem Land in Süd-Virginia auf, wo es nicht einmal ein Postamt, aber dafür jede Menge Kühe gab. Nach einem Hochschulstudium und kurzen Gastspielen in der IT-Branche, als Sekretärin und Dessous-Verkäuferin, wusste sie, dass ihre wahre Berufung woanders liegt.
Sie lebt heute als erfolgreiche Autorin von Jugendbüchern mit ihrem Mann außerhalb von Washington DC.



Vorwort: Nicht vom Titel irritieren lassen, es ist ein Buch in deutscher Sprache


Inhalt:
Abbys ganzes Leben scheint sich nur nach ihrer Schwester Tess zu richten. Sie steht seit jeher in ihrem Schatten. Tess ist die hübsche, die fröhliche, die wichtige. Abby dagegen findet sich hässlich, mürrisch und doch akzeptiert sie es so, findet es ok. Doch nun liegt Tess im Koma und Abby hat das Gefühl, dass sie Tess unbedingt aus diesem Koma befreien muss, dass auch sie nur glücklich werden kann, wenn Tess wieder die Alte ist, so wie früher. Und als sie Eli trifft, entwickelt sie einen Plan, der Tess aufwecken soll. Doch während die Zeit vergeht, beginnt Abby zu verstehen. Und sie sieht, wie es wirklich ist und wie es wirklich war. Und sie beginnt, zu verarbeiten.

Meine Meinung:
Das war ein sehr trauriges, mitfühlendes Buch. Ich habe Abby sofort ins Herz geschlossen und hätte sie am liebsten ganz oft schütteln möchten, weil sie sich selbst so gar nicht leiden konnte. Ich war neugierig zu erfahren, warum sie so im Schatten steht. Warum jeder nur Tess sieht und niemand Abby. Und das Buch schaffte es tatsächlich, mich immer und immer wieder zu überraschen. Es brachte Wendungen mit, die ich so nicht für möglich gehalten hatte und es zeigte mir eine Abby, die nach und nach erwachte. Und es machte sehr viel Spaß, diesen Verlauf zu verfolgen.

Doch eigentlich ist es nicht nur Abbys und Tess Geschichte. Auch Eli spielt hier eine wichtige Rolle. Dieser unglaublich hübsche und doch so schüchterne  Junge, dessen Geschichte sich im Laufe des Buches immer mehr offenbahrt. Dem ich hier einfach nicht vorgreifen möchte, damit man selbst erfahren kann, was mich wieder einmal so sprachlos zurückließ. Die Dummheit der Menschen werden einem in diesem Buch immer wieder vor Augen geführt. Und es zeigt auch, wie es Menschen verändern, und kaputt machen kann, einfach, weil Leute in Schubladen denken. Und es macht einen wirklich wütend teilweise.

Abby formuliert es sehr passend im Buch:

"Wut kann dich fertigmachen, aber Kummer ist tödlich. 
Er kann dir das Herz brechen. Und tut es auch."

Ich finde, an diesen wenigen Worten hört man eigentlich schon, wie es Abby geht. Dabei ist sie nicht wütend oder traurig, sondern eher resigniert. Zumindest anfangs ... und die Veränderung ist es, die dieses Buch eigentlich so lesenswert macht.

Fazit:
Ein tolles Buch, das nicht nur etwas für Jugendliche ist. Mich hat es sehr berührt und ich kann es nur empfehlen. Denn es zeigt, wie leicht es ist, Menschen zu verunsichern oder auch zu zerstören. Nur mit Worten und Schubladendenken.

Meine Wertung:



Kommentare:

  1. Welche schöne und vor allem auch Neugier weckende Worte du zu diesem Buch gefunden hast. Hört sich an, als wäre es eine Geschichte ganz und gar nach meinem Geschmack. Danke!

    Allerbeste Stöbergrüße,
    Kora

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  2. Hallo und guten Morgen,

    scheint wirklich eine anrührende Geschichte zu sein.

    Aber wieso muss da ein englischer Titel herhalten..hat das auch schon etwas mit Deinem angedeuteten Schubladendenken zu tun.

    LG..Karin..

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    1. Scheint im Moment Trend zu sein... versteh ich auch schon nicht.

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  3. Hallihallo! :)
    Wunderschöne Rezension!! :)
    Mir hat das Buch auch total gut gefallen und es hat mich total zum Heulen gebracht.
    Unbedingt lesen!!! :)
    Ganz Liebe Grüße,
    Hannah

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