Montag, 15. April 2013

[Rezension] Tanja Bern - Die Sidhe des Kristalls

Band 1 - Das Tal im Nebel

Papierfresserchen-Verlag
ISBN: 9783940367235

328 Seiten - Taschenbuch - 12,50 Euro
Erschienen: 15.05.2008
Altersempfehlung: 13-16 Jahre
Genre: Fantasy
ebook-Version: gibt es nicht

Die Autorin:

Tanja Bern wurde in Herten/ NRW geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Gelsenkirchen. Ihr erstes Buch Die Sídhe des Kristalls: Das Tal im Nebel ist im Frühjahr 2008 erschienen. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe zum Mystischen entstand bei Tanja Bern nach und nach der Wunsch, einen eigenen Roman zu schreiben. Im Südwesten Irlands wurde ihre dichterische Seele dann aufgeweckt. Tanja Bern liebt es, mit ihrer Tochter zusammen zu sein, sie liest mit Begeisterung und singt in der Irish Folk Band Gaelic Wind Project. Webseite der Autorin: KLICK




Inhalt:
Jack lebt zusammen mit seinen Eltern, die eine Pension betreiben, in Irland. An einem Tag riskiert er sein Leben, um ein Schaf zu retten, als ihn in letzter Sekunde jemand rettet. Doch Jack ist sich sicher, dass er das nur geträumt haben kann. Denn sein Retter sah so ganz anders aus als er. Doch schon einen Tag später trifft er seinen Retter wieder und erkennt, dass er anders ist. Denn Lorian ist ein Sidhe, ein Elf. Und so anders scheint er trotzdem gar nicht zu sein. Lorian nimmt ihn mit in seine Welt, in sein Tal. Und als sein Volk in Gefahr gerät, scheint nur Jack helfen zu können.

Meine Meinung:
Ich bin ja ansich nicht so der große Fan von Elfen. Doch ich lernte die Autorin kennen und war sehr neugierig auf ihre Bücher. Und dieses Buch beweist wieder einmal, dass man ab und an doch mal über seinen Tellerrand schauen sollte. Denn diese Elfen hier sind irgendwie anders. Sicherlich werden auch sie als überirdisch schön und glitzernd dargestellt, dennoch hat man nicht das Gefühl, sie werden verniedlicht, wie in vielen anderen Büchern.

Mir gefiel es sehr sehr gut, wie die Autorin die Menschenwelt und die der Sidhe miteinander verflochten hat. Mit hauchzarten Banden. Nicht zu übertrieben, nicht unglaubwürdig, sondern so, als müsste es genau so sein, als könnte es wahr sein. Überhaupt zweifelte man beim Lesen gar nicht daran, dass es die Sidhe vielleicht nicht geben könnte. Es ist ein interessantes, liebenswertes Volk mit unglaublichen Fähigkeiten.

Toll ist, wie unterschiedlich die Autorin die einzelnen Charaktere herausgebildet hat. Keiner gleicht dem anderen. Jeder hat seine Eigenarten, seine Fähigkeiten, seine Art. Und ich könnte gar nicht sagen, wen ich am liebsten mochte. Es war einfach schön, mit allen seine Zeit zu verbringen.

Doch nicht nur das Gute taucht hier auf. Nein, auch das Böse hat hier einen festen Platz. Doch nicht immer lässt sich das Böse komplett vom Guten trennen und so verwischen hier schon mal die Grenzen. Das fand ich eine sehr interessante Idee. Ich persönlich mag es nicht, wenn zu viel Böses die Oberhand übernimmt, wenn nur noch alles schlecht ist. Doch der Autorin gelingt hier eine wirklich tolle Ausgewogenheit.

Und so verfliegen die Seiten beim Lesen nur so und ehe man sich versieht, ist man schon am Ende angekommen und würde viel lieber weiter lesen. Das ist aber kein Problem, es gibt noch einige Folgebände. Dennoch ist dieser Teil in sich abgeschlossen und breitet keinen großen Cliffhanger aus. Das fand ich sehr positiv. Denn so will man den zweiten Teil nicht lesen, weil man wissen will, was geschieht, sondern nur, weil die Geschichte einen überzeugt hat.

Fazit:
Nicht nur für Elfenliebhaber, sondern auch für die, die es werden könnten. Eine magische Welt, die ohne Verniedlichung auskommt. Wo es Gut und Böse gibt und die Grenzen manchmal nicht ganz klar sind. Sehr empfehlenswert! Ich werde bestimmt weitere Teile lesen!

Meine Bewertung:






Kommentare:

  1. Liebe Sandra,

    vielen Dank für diese tolle Rezension. Ich habe mich sehr darüber gefreut. <3

    Tanja Bern

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  2. Cover schaut schon mal sehr mystisch aus.

    LG..Karin...

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