Samstag, 16. Februar 2013

[Rezension] Stefanie Simon - Feuer der Götter

ISBN: 9783426511985
425 Seiten - Flex-Cover - 14,99 Euro

Erschienen: 01.02.2013
Altersempfehlung: ohne - mein Tipp ab 16 Jahre
Genre: Fantasie
ebook-Version: KLICK - 12,99 Euro

Die Autorin:
Stefanie Simon wurde im Hunsrück geboren und studierte in Frankfurt am Main Kunst. Das Interesse an Sagen und Fantasiewelten brachte sie zum Schreiben. Heute lebt sie als Malerin und Schriftstellerin in Rheinland-Pfalz.







Inhalt:
Lange ist es her, dass Naaves Mutter durch einen Feuerdämon ihr Leben verlor. Doch bis heute kann Naave diese Bilder nicht aus ihrem Kopf verbannen. Als dann ein Feuerdämon vor ihr steht, zögert sie nicht, diesen auszuliefern und sich die Belohnung zu holen. Doch Royia gelingt die Flucht und er zieht Naave mit sich. Was er ihr erzählt, lässt endlich Zweifel in ihr aufkommen. An den Göttern, und an ihrer Angst vor dem Feuerdämon. Doch als Naave erkennt, das ihr Herz bereits unwiderruflich für Royia schlägt, ist dieser für sie längst verloren.

Meine Meinung:
Ich gebe ja zu, ein bisschen schwer habe ich mich Anfangs mit dem Buch getan. Denn es enthält eine große Portion Fantasie. Und so fielen mir die ungewohnten Namen sehr schwer. Sei es bei den Charakteren aber auch bei den Bezeichnungen von Städten, Nahrungsmitteln und Tieren. Und so gelang es mir selten, ein Bild vor Augen zu haben. Allerdings muss ich auch sagen .. genial. Mal ein ganz anderer Inhalt, mal etwas ganz Neues, das hat mir richtig gut gefallen!

Dennoch schaffte es die Autorin, meine Aufmerksamkeit das gesamte Buch über zu fesseln und die Seiten verflogen nur so. Denn abgesehen von den merkwürdigen Namen waren der Verlauf der Geschichte und viele der Details wirklich lesenswert und rissen einen mit ziemlicher Begeisterung mit.

Royia gefiel mir als Charakter eigentlich am besten. Ich mochte diesen stillen aber direkten Mann sehr gerne, der so viel Herz für die Tiere übrig hatte. Der nicht alles hinnahm, wie man es ihm vorsetzte, der zweifelte, nachdachte und änderte.

Naave mochte ich auch gern. Ihre Zielstrebigkeit, ihren Dickkopf. Sie brachte mich oft zum schmunzeln mit ihrer liebenswert bockigen Art.

Die Geschichte wechselte ein paar Mal ihre Richtung, brachte dadurch immer wieder neue Spannung auf. Immer, wenn man aufatmete, dass etwas geglückt war, kam garantiert die nächste Katastrophe hinterher. Doch liefen am Ende alle Ereignisse dann auf das finale Ende hin.

Meiner Meinung nach war das Buch dann trotzdem viel zu schnell vorbei, sehr gerne hätte ich noch viel mehr Zeit in dieser fantastischen Welt verbracht. Genau wie mit dem Schreibstil der Autorin. Er ist ein bisschen sachlich, nicht sehr emotional, trotzdem schafft sie es ohne Probleme, die Gefühle der Personen glaubwürdig zu vermitteln.

Fazit:
Wer keine Angst vor ein bisschen Fantasie hat, der ist hier bei diesem Buch mit seiner erfrischend neuen Geschichte genau richtig. Eine überschäumenden Emotionen, dennoch mit Gefühl und viel Spannung lässt es einen so durch die Seiten fliegen. Sehr empfehlenswert!

Meine Wertung:





Kommentare:

  1. Das klingt wirklich sehr interessant!

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  2. Wieder mal eine sehr schön geschriebene Rezension. Bin mir noch nicht ganz so sicher, ob dieses Buch das richtige für mich wäre.

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  3. Hallo ,

    425 Seiten sind bei einem tollen Buch auch für eine Leseratte nicht viel.

    LG..Karin..

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