Samstag, 10. März 2012

Was meint Ihr dazu?

Heute mag ich einfach mal meinem dicken Hals Luft machen. Denn es gibt etwas, was mich total ärgert und mich würde mal interessieren, ob ich eigentlich die Einzige bin, der es so geht.

Ich glaube, es gibt so gut wie kein Buch mehr aus dem Bereich Jugendbuch - Paranormal, in dem es nicht wenigstens eine Bewertung gibt, die sich darüber aufregt, daß das Buch Parallelen mit den Biss-Büchern hat und die Wertung genau danach dann ausgelegt wird. (Beispiel: 3 von 5 Punkten, weils an Twilight erinnert, sonst wäre die Bewertung besser).

Es reicht schon, wenn es ein verliebtes Paar gibt, wo einer irgendwelche Fähigkeiten hat. Es reicht, wenn einer Gedanken lesen kann. Es reicht, wenn einer unsterblich ist. Es reicht, wenn einer unglaublich schnell ist. Es reicht, wenn einer viel Geld hat und ein Geheimnis hat. Es reicht, wenn einer für den anderen gefährlich sein könnte.

Ernsthaft, ich frage mich, ob es Leute gibt, die zwanghaft irgend eine Parallele suchen? Die wird es wohl immer geben, solange das Buch um ein Mädchen und einen Jungen gehen, von denen einer irgendwie besondere Kräfte hat.

Und mich nervt es einfach, daß jedes Buch mindestens eine schlechte Bewertung hat, mit dem Hinweis, es gäbe zu viele Parallelen zu den Biss-Büchern.

Es ist ja ok, wenn Leute die Biss-Bücher nicht mögen, es zwingt sie ja keiner, sie zu lesen. Aber muß man deswegen eigentlich jedes andere Buch irgendwie schlecht machen, das auch nur annähernd irgend etwas hat, was daran erinnern könnte? Demnächst wird sich garantiert noch jemand beschweren, nur falls es in einem Buch zu oft regnet, daß es ihn an Biss erinnert.

ICH mag die Biss-Bücher. Ich liebe sie. Nach wie vor, egal was andere sagen. Trotzdem suche ich NIE Parallelen in irgendwelchen anderen Büchern. Bei einem einzigen Buch ist es mir so ergangen, aber auch dem gab ich eine Chance und las weiter und es wurde dann glücklicherweise auch anders. Ich will ja auch gar nichts lesen, das so ist wie die Biss-Bücher. Ich denke, so etwas kann es auch nicht nochmal geben. Aber es kann doch unglaublich viel anders geben, was ebenso schön ist. Man müßte sich vielleicht nur einmal unvoreingenommen darauf einlassen.

Wirklich, ich möchte mal zu einem einzigen Buch lesen, das in diese paranormale Jugendbuchschiene paßt, wo nicht wenigstens eine Rezension dagegen wettert, daß es wie Biss wäre *seufz*

Geht es da wirklich nur mir so??

Kommentare:

  1. Ach, ich versteh dich gut, mir geht das auch tierisch auf den Keks.
    Ich verstehe wenn leute Punkte, Sterne was auch immer abziehen, weils einfach nichts Neues ist und sie einfach deswegen nicht umhauen kann. Klar, dass die dann keine 5 Sterne geben wollen.
    Aber diese Twilight-Vergleiche sind langsam lächerlich. Vorallem "alles geklaut!" klar.. die Autorin hats erfunden *g*
    Ich mag die Biss Bücher nicht unbedingt, geb ich ehrlich zu. Das erste fand ich okay, wenn auch zu viel Kitsch für mich. Den zweiten fand ich schrecklich, dritter solala.. den vierten wiederrum gut. Die Filme kann ich nicht ausstehen, weil ich die Schauspieler nicht so pralle find.
    Trotzdem: du hast meine volle Zustimmung ^^

    Liebe Grüße

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    1. Ja das meine ich eben. Ich mochte Filme und Bücher. Ich liebe glaube ich alles an beidem. Das ist für mich ok. Genau so wie es ok ist, wenns wer nicht mag. So darf ja jeder seine eigene Meinung haben. Aber ich mag es nicht, wenn ununterbrochen dafür oder dagegen gesprochen wird, oder aber alles daran gemesesen und bewertet oder abgewertet wird. Das ist so grauenhaft :(

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  2. *mit dem Kopf nick* Oh ja, mir geht das mittlerweile auch fürchterlich auf die Nerven. Immer diese bescheuerten Vergleiche oder Parallelen und wenns nur winzige Sachen sind. Besonders schlimm finde ich es bei "Göttlich verdammt". Jede zweite Rezension labert irgendwas von Twilight Abklatsch. Das kanns ja wohl nicht sein, das sind zwei gänzlich unterschiedliche Buchreihen. Vor allem da, wie Gwyneth schon sagte, Stephanie Meyer diese Sachen ja nicht gerade erfunden hat.

    Ich mag die Bücher übrigens auch, gehört zu meinen Lieblingsreihen, egal was andere sagen.

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  3. Ohh ja geb dir recht,
    fand es besonders schlimm bei göttlich verdammt
    da wurde ja nur verglichen und das finde ich schrecklich
    weil ich Biss und göttlich verdammt nicht mal ansatzweise
    in den selben Topf werfen würde.
    Mach dir ruhig Luft, denn ich geb dir da recht!
    LG Alice

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  4. Ich kenne die BISS Bücher nicht - und es reizt mich auch absolut nicht sie zu lesen.
    Aber das mal aussen vor ;-)
    Ich bin einfach generell der Meinung dass man ein Buch NIE mit einem anderen Vergleichen kann - sicherlich war Alles schon mal irgendwie irgendwo in einem Roman so oder anders vorhanden, aber ich kann auch bei einem Thriller nicht sagen, da kommt ein Toter drin vor, das wurde von z.B. Tess Gerritsen abgekupfert *gg* Sicherlich lässt sich der eine oder andere Autor inspirieren von erfolgreichen Romanen, entscheidend ist doch wie es umgesetzt wird.
    Schade wer sich nicht unbeeinflusst in ein neues Werk fallen lassen kann, der wird nämlich immer Anstoß nehmen an Parallelen weil die Erwartungshaltung einfach da ist.
    Ganz ausschließen möchte ich allerdings nicht, dass es natürlich auch Werke gibt die wirklich auf denselben Zug aufspringen mit der HOffnung ähnlich erfolgreich zu sein. Aber das ist bestimmt nicht die Masse oder?
    LG Kerstin

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  5. Ich habe die Bis(s) Bücher gelesen und fande sie mäßig bis vollkommen überzogen. Ich bin bis heute kein wirklicher Fan dieser Bücher.
    Ich finde die Vergleiche ebenso lächerlich, wie vermutlich viele andere auch. Dieses ständige "xy hat dieses/jenes von xy2 geklaut" nervt. NIEMAND hat völlig neue Ideen, NIEMAND schreibt etwas völlig neues. Eigentlich jeder Autor ist auch ein Leser und lässt sich inspirieren und lässt dies in seinen Roman einfließen.
    Ich versuche Bücher nie mit anderen zu vergleichen. Manchmal fällt einem das natürlich schwer, weil die Parallelen so deutlich erkennebar sind, aber selbst dann will ich das so gut wie möglich ignorieren. Jeder Autor und jedes Buch ist anders. Schade das ALLE immer etwas mit den Biss-Büchern vergleichen. Ich mochte die Bücher nicht, dennoch gefielen mir die Bücher von Lynn Raven wirklich gut. Lynn Ravens Bücher zeigen auch Parallelen zu den Biss-Büchern, die jedoch weder absichtlich da sind oder irgendetwas anderes.
    Alles Unsinn, alles Quatsch. Solche Bewertungen sollten verboten werden. Wenn ein Autor in zwei Romanen beinahe das selbe schreibt, finde ich solche Bewertungen okay, bei verschiedenen Autoren eher unsinnig.

    P.S. Wenn man danach guckt- Harry Potter hat starke Parallelen zu "Die Chroniken von Erdsee". Ändert aber nichts daran, das es ein unglaublich guter Roman ist.

    Gruß,
    Nadine

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  6. Ich finde es auch Quatsch, dass alles mit Biss vergleichen wird.
    Jeder Autor macht sich beim Schreiben des Buches eigene Gedanken und muss nicht zwangsläufig auch an ein anderes Buch gedacht haben.
    Parallelen entstehen nun mal. Es kann doch sein, dass der Autor auch eine Idee von einem Mädchen und einem Vampir hatte, die Geschichte sich aber vollkommen anders entwickelt.
    Ich denke über solche Vergleiche eher wenig nach, weil ich nur die Geschichte sehen will und nicht zwanghaft nach etwas suche, was ich aus anderen Büchern kenne.
    Bei Göttlich verdammt hätte ich nie an Biss gedacht, es hat mich eher ein wenig an die Bücher "Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare erinnert(das die sich verlieben und dann angeblich verwand sein sollen).
    Na ja, jedem das Seine würd ich sagen. Wenn diejenigen nur noch Biss in allen Büchern erkennen wollen, macht das Lesen selbst doch keinen Spaß mehr. Sie suchen dann ja praktisch nur sie Parallelen und übersehen die Geschichte selbst.
    LG

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  7. Endlich mal jemand, der es ausspricht, DANKE! ^^

    Du hast vollkommen recht mit dem was Du sagst. Außerdem gibt es soviele Bücher in diesem Universum, da ist es doch mal ganz logisch, dass sich Geschichten ähneln. Ich habe bisher eigentlich fast ausschließlich Vampirbücher gelesen und muss zugeben, dass sich die Bücher doch stark geähnelt haben. Aber dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Der Himmel ist nunmal blau und das Gras ist grün, genau wie ein Vampir Blut trinkt und einfach als düstere Figur angsteinflössend dargestellt wird.
    Und Autoren lesen selbst ja meist sehr viel und lassen sich garantiert auch von anderen Bücher inspirieren - why not?
    Ein Buch deshalb schlechter zu bewerten, nur weil es Parallelen zu einem anderen aufweist, finde ich einfach mehr als daneben! Dann bewertet es doch am besten gar nicht. Schreibt: "Ist Twilight zu ähnlich" und gut ist.
    Wenn ich allerdings von ein und der selben Autorin ein Buch aus dem selben Genre lese und das den anderen zu stark ähnelt, dann muss ich auch zugeben, bin ich auch oft genug genervt, wie z.B. bei der Guardians of Eternity Reihe von Alexandra Ivy. Zwar andere Geschichtsverläufe, aber fast identische Hauptprotagonisten.
    Bücher von anderen Autoren zu vergleichen ist daneben. Ich weiß noch, wo Lara Adrian beschuldigt wurde, bei J.R. Ward abgeschrieben zu haben. So lachhaft. Die Bücher sind wie Tag und Nacht! Aber es gibt halt immer wieder Spinner...

    Vielleicht rüttelt Dein Beitrag die Leute ja mal wach^^

    Liebe Grüße,
    Nalla

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  8. Also ich hab das zwar jetzt noch nicht wirklich irgendwo gesehen, dafür lese ich wahrscheinlich zu wenig Paranormal. Allerdings finde ich das total absurd. Du hast absolut Recht! Man kann nicht jedes Buch mit Biss vergleichen - und sollte es abgesehen davon nicht. Biss ist ein tolles Buch, ohne Frage. Ich mag es auch total gerne. Aber deswegen sind andere Bücher, die eben auch in die Richtung gehen nicht zwangsläufig schlechter. Das Rad kann doch nicht neu erfunden werden! Ich sag ja bei Krimis auch nicht, dass erinnert mich da und daran. Die ähneln sich ja teilweise auch und sind trotzdem auf ihre Art jeweils einzigartig. Das man zwanghaft versucht Parallelen zu ziehen, da verdirbt man sich doch selbst den Spaß! Weiß nicht was solche Leute denken. Ich hab noch nie ein einer Rezension geschrieben, das Buch hat mir nicht gefallen, weil es mich da und daran erinnert. Das könnte höchstens mal vorkommen, wenn ein Buch wirklich eine halbe Kopie ist, aber das ist bisher zum Glück nicht vorgekommen!
    Ich finde deinen Post klasse und sehe das genau wie du!
    Liebe Grüße
    Caro

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  9. Ich kann mich da nur allen anschließen. Ich selber habe Biss nie gelesen. Dennoch frage ich mich, wo Göttlich verdammt so Twighlight ähnlich ist? Weil die Protagonistin total schüchtern ist? (falls Bella so ist) Denn das sind viele, waren es schon VOR Stephenie Meyer und dannach eben auch! Außerdem geht es in Göttlich verdammt und Twighlight um verschiedene Themen; während Biss sich den Vampiren zuwendet, hat in Göttlich verdammt alles mit griechischer Mythologie zu tun.
    Ich habe mir schon vorgenommen Biss mal zu lesen, was aber hauptsächlich daran liegt, dass ich die ganzen Parallelen verstehen möchte.

    LG Tina

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    1. Immer diese Tippfehler^^

      Ich habs kurz nach dir in meinem Beitrag geschrieben, ich glaube viele Vergleiche beziehen sich auf Delos/Cullen und nicht unbedingt auf die Liebesgeschichte.
      Ich finde Helen und Bella völlig anders. Vor allem Helen hat mir zu Beginn der Geschichte eigentlich richtig gut gefallen, sie war zwar zurückhaltend aber hat ihren eigenen Kopf und hat sich nicht groß um das Gerede anderer Leute gekümmert.
      Nur leider ist sie später zur Superfrau mutiert, das war dann nicht ganz so meins.

      Vielleicht solltest du Twilight wirklich mal lesen, dann werden dir die Vergleiche sicher klarer. Allerdings wäre ich wohl heute nicht mehr so begeistert von der Reihe, wie noch vor 5-6 Jahren.

      Grüße!

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    2. Wie du schon geschrieben hast "finde ich schon, dass sich einige Vergleich aufdrängen." gibt es bestimmt auch ein paar Autoren, die mit Absicht etwas Twighlight durchschimmern lassen, damit es bei der Biss-Fangemeinde gut ankommt. Und bei solchen Büchern ist eine Rezi mit "folgende Twighlightparallelen tauchten auf" sogar gerechtfertigt. Wenn das Buch totaler Twighlight Abklatsch ist, könnte ich verstehen, wenn ein oder zwei Punkte abgezogen werden. Mich würde es schließlich auch nerven, zweimal fast das gleiche Buch zu lesen. Aber eben auch nur wenn! Ansonsten kommt es auch auf den Rest des Buches an. Dann kann man eben nicht schreiben: "Ich ziehe xy zwei Punkte ab, weil der Anfang mich total an Twighlight erinnert hat." obwohl sich der Mittelteil und der Schluss total von BzM unterscheidet.

      Bei dir kann ich auch verstehen, warum du Göttlich verdammt mit 2,5 Sternen bewertet hast. (Tada!, deine vernünftig begründete Meinung!) Helens "Mutation zu Superfrau" fand ich auch nicht so super :/

      Wenn Twighlight in der Bibliothek wieder frei ist, werde ich es mir wohl ausleihen. Meyers Schreibstil gefiel mir bis jetzt auch ganz gut, also werden mich höchstens die Charaktere nicht ansprechen, die Handlung kenne ich schon einigermaßen.

      LG

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    3. Also ich fand göttlich verdammt total klasse. Aber das ist doch genau das schöne. Hätten wir alle den gleichen Geschmack, es wäre tödlich langweilig und nur ein paar Autoren, die genau diesen Geschmack treffen, würden überleben.

      Übrigens, mal am Rande .. ohne Twilight würde ich bis heute keine Bücher mit paranormalem Einschlag lesen .. nicht eins! Bis dahin hab ich alles gehaßt, was mit Vampiren oder Werwölfen zu tun hatte. Erst Twilight hat mich überhaupt auf die Schiene gebracht. Und ich bin total froh darüber, weil ich seitdem so viele wundervolle Bücher gelesen habe, die ich alle verpaßt hätte.

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    4. Stimme ich zu! Der Geschmack eines Menschen macht ihn "mehr" einzigartig und hilft zu entscheiden, ob man gerne mit ihm befreundet ist oder nicht. Und jetzt mal ehrlich: Wie lässt es sich denn streiten, wenn es keine verschiedenen Meinungen gäbe? (Nur mal so am Rande: Ich fand Göttlich verdammt auch gut, habe aber aufgrund der starken Änderung Helens "nur" 4 Sterne gegeben.)
      Ich lese sehr gerne neg. Kritiken, auch über Bücher die ich mochte, solange sie nachvollziehbar sind. Und dass sind solche "Das ist totaler Twighlight-Schrott" meistens nicht.

      Ich finde es schön, wenn einzelne Bücher mehr zum Lesen solches Genres anregen (;

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  10. Ich denke heute muss man in bestimmten Genres einfach damit leben, dass man mit anderen verglichen wird. Wenn ich ein Buch schreibe, indem sich meine naive Protagonistin in eine total gefährliche, mysteriöse Fantasygestalt verliebt, dann wirds immer Twilight-Vergleiche geben.

    Deshalb gleich die Wertung zu verschlechtern, finde ich ebenso wenig fair wie du. Ich glaube aber nicht, dass wirklich alle "schlechten" Bewertungen nur auf die Vergleiche zurückzuführen sind. Es kann ja auch sein, dass die Ideen zwar ähnlich waren, aber zusätzlich auch noch total schlecht umgesetzt wurden.

    Bei Göttlich Verdammt zum Beispiel finde ich schon, dass sich einige Vergleich aufdrängen. Nicht mal unbedidngt was die Liebesgeschichte angeht sondern die Delos Familie. Mysteriöse, distanzierte, aber wunderschöne Familie zieht auf die Insel. Alle sprechen darüber, niemand hat näheren Kontakt nur Helen wird dort geradezu mütterlich aufgenommen. (Die Cullens waren in Twilight halt schon vorher da)
    Für mich kein Grund das Buch gleich in die Tonne zu kloppen, allerdings gab es einige andere Sachen die mir nicht so gut gefallen haben.

    Ich finde Kritik gut, wenn sie vernünftig begründet ist. Ein einfaches "Das habe ich aber schon mal so ähnlich irgendwo gelesen" ist natürlich keine fundierte Begründung!

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  11. Ach ja dieses Thema, darüber habe ich mich auch schon oft aufgeregt und am meisten bei den Büchern von Amanda Hocking. Damals habe ich sie gelesen und Twilight voll in den Hintergrund verbannt, weil mich nichts aber rein gar nichts an diese Reihe erinnern sollte oder ich irgendwelche Parallelen finden wollte. Das ging auch wirklich gut und ich fand eine wirklich tolle neue Geschichte die mich genauso fasziniert hat wie die Biss Bücher. Und ich habe damals auch (glaube mich erinnern zu können) in meiner Rezension darauf hingewiesen, dass diese Bücher nichts, aber auch nichts mit Twilight zu tun haben und ich sie auch niemals in Verbindung damit bringen möchte.
    Was mich jedoch stört ist wenn die Parallelen zu stark werden und ich mich während des Lesens auf einmal in einem bekannten Buch wiederfinde - dann stimmt da einfach was nicht, aber ich erwähne dies nur am Rande und gebe auch nie preis an welches Buch ich erinnert werde.
    Zudem denke ich, dass es heute gar nicht mehr so einfach ist etwas komplett neues und unbekanntes zu schreiben. Viele Bücher leben durch Liebespaare - also müssten wir sie wegstreichen. Viele leben von paranormalen Elementen - also wegstreichen. Viele leben durch DYSTOPISCHE Hintergründe (also müsste ich jede Dystopie mit Panem vergleichen und direkt 2 Punkte abziehen) - also keine dystopischen Hintergründe mehr!!!!!
    Also über was bitte soll man noch schreiben, der Markt ist abgegrast und das es da manchmal zu Überschneidungen oder Parallelen kommt ist doch ganz normal.
    Da müsste ich jedes Fantasybuch mit Herr der Ringe vergleichen, jedes Jugendbuch das über Drogen spricht mit Christiane F., alle Bücher in denen ein Werwolf vorkommt mit Nach dem Sommer. Wo soll das hinführen? Und ganz ehrlich - was soll das bringen ?

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    1. Grins Jessy .. Panem war gar nicht das erste .. les mal Seelen von Stephenie Meyer ;) ... ich lach mich weg ... komisch, daß auf die Idee noch nie einer gekommen ist. Für mich war das meine erste Dystopie und ich meine, sie kam vor Panem ... ja .. Seelen ist von August 2008 und Panem von Juli 2009. Aber ich gebe Dir vollkommen Recht!

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  12. Du sprichst mir aus der Seelen. Wenn es nach solchen Parallelsurfern ginge, dürfte man gar nix mehr lesen, denn alles könnte ja mit irgendwas verglichen werden. Dystopien, am Maßstab Panem. Vampir am Maßstab - Biss. Zaubereikram am Maßstab - Potter.
    Nervt mich auch. Denn letztendlich unterstellt man jedem Autor damit ein Plagiat geschrieben zu haben. Daumen runter.

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  13. Vielen Dank für all Eure Kommentare. Ich bin so froh, daß es nicht nur mir so geht!!

    Ich konnte bei Göttlich verdammt übrigens auch keinen Vergleich finden.

    Und mal ehrlich. Wenn wir uns ein übernatürliches Wesen vorstellen ... natürlich muß es toll aussehen, wer würde schon ein Buch verschlingen, wenn der Held wie QuasiModo aussehen würde? Wer würde sich in ihn verlieben? Niemand. Also schreit es doch förmlich danach, daß diese Wesen, die ja eh schon übernatürlich sind, auch noch übernatürlich schön sind oder?

    Das ist doch genau wie die Black Dagger, Die Herren der Unterwelt, Die Gestaltwandler-Reihe .. alles umwerfende, starke, beschützerische, RICHTIGE Männer. Stellt Euch vor, das wären alles kleine Hutzelmännchen .. ehrlich .. wer von uns wollte dann schon noch ein Buch mit erotischem Touch lesen? Dafür haben wir doch schon die Realität. Und ich denke, wir alle können sehr gut zwischen Beidem unterscheiden. Ohne darüber zu verzweifeln. Aber wollte ich Realtität, ich ginge in die Stadt, statt ein Buch zu lesen :)

    Übrigens sind mir die Vergleiche nicht nur bei Göttlich Verdammt aufgefallen, sondern bei vielen anderen auch. Achtet mal darauf, wenn Ihr Rezensionen bei Amazon zu einem Buch lest .. ihr findet mindestens eine bei jedem, wo es irgendwie um das Thema (Vampir, Paranormal etc + Jugendbuch) geht!

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  14. Du hast wirklich recht, viele Vergleichen die Geschichten immer noch mit Bis(s) und langsam wird es ermüdend. Es stimmt auch, dass man eine Menge Bücher mit Bis(s) vergleichen könnte, aber mein Gott, man kann ja nicht einfach mal was komplett neu erfinden und sicher hätte man bei Bis(s) auch sagen können, dass sich Frau Meyer das ein oder andere von damaligen Romanen angeschaut hat. So wird es doch fast immer bleiben.. Es sei denn ein Autor hat natürlich wirklich eine zündende neue Idee, aber das wird meines erachtens immer schwerer.

    Ich habe damals auch eine Reihe nach Bis(s) gelesen die auch erst mit Bis(s) ständig verglichen wurde, es war die Dämonen Reihe von Lynn Raven. Ich habe dann auch geschrieben, okay Leute, der Anfang hat Ähnlichkeit, aber der Rest ist definitv ANDERS. Ich meine bei vielen Büchern wird der Anfang an der Highschool mit nem heißen neuen mysteriösen Typen anfangen. Es kann doch aber eine ganz andere Richtung nehmen! Wieso sollte man deshalb einen Vergleich ziehen und Punkte abziehen?!

    Also ich bin ebenso deiner Meinung wie schon ein paar Vorgänger hier :))

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  15. Ich find's immer fast "schlimmer", wenn ein Buch mit "Für Fans von Twilight!" oder so beworben wird. -.- DAS geht mir echt auf den Keks!

    An sich ist es mir egal, wenn jemand schreibt, dass er Parallelen gefunden hat (sofern das auch WIRKLICH welche sind...). Aber dann doch bitte so objektiv wie möglich. Klar, erinnern momentan (vielleicht auch noch weit in der Zukunft?) viele Bücher an Twilight. Aber mal ehrlich, die Geschichte ist jetzt auch nicht SO neu... Dann kann man ja auch bitte gleich nach Romeo und Julia Parallelen suchen...
    Manchmal drängte sich mir beim Lesen (unwillkürlich) bei dem ein oder anderen Buch schon Parallelen zu anderen Büchern (z. B. Biss) auf. Wenn das wirklich so extrem war, dann finde ich, kann man das schon erwähnen. Deswegen Abzüge geben? Wenn's mir sonst gefallen hat? No Go.

    Was ich ja auch immer lustig finde, dass die, die Twilight oft verteufeln, dann aber 1. ganz ähnliche Bücher lesen (nur eben nicht Twilight) und sich 2. auch ganz gut auszukennen scheinen... o_O Also entweder mag ich's und ich erinner mich gut dran oder ich mocht's nicht und verdräng das meiste wieder. oO

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    1. Ich würde den letzten Absatz nicht unbedingt so da hinstellen.

      Ich fande Bis(s) zum Morgengrauen gut, danach ging es jedoch rapide bergab. Der letzte Teil war enttäuschend und definitiv nichts für mich. Ich verteufel Twilight zwar nicht, lese aber dennoch hauptsächlich Vampirromane UND kenne mich gut mit Twilight aus. Zum einen, weil mir schlechtes meistens länger im Kopf bleibt, zum anderen, weil einem das durch die Medien ja stets wieder reingedrückt wird.

      Meyer's Schreibstil ist 1A und absolut umwerfend, die Geschichte fande ich jedoch zu lasch gehalten (ich mag kein ständiges! rumheulen, weder in der Fiktion noch in der Realität).

      Kann man also nicht genau so sagen ;-). Finde ich!

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  16. Die Biss-Bücher gehören zu meiner Lieblingslektüre, dadurch hab ich auch andere Jugendfantasy-Geschichten für mich entdeckt und viele tolle gelesen. Ich bin niemand der krampfhaft vergleicht, mir ist nur ein Buch bisher über den Weg gelaufen, wo ich einfach das Gefühl hatte einen billigen Abklatsch zu lesen und das war das erste Buch der "Evermore-Reihe". Ich hab daraus keinen großen Aufriss gemacht, die Serie war halt für mich beendet und gut. Sicher gibt es immer mal wieder Ähnlichkeiten, aber mich stört das nicht, ansonsten hatten die Bücher alle ihren eigenen Stil und haben ein eigenes Gefühl verströmt. Mir sind diese "Vergleichs-Rezis" noch nicht oft begegnet, aber nerven würde es mich auch. ;-)
    Liebe Grüße
    Melanie

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  17. Ja, das finde ich auch blöd! =/ Was mich allerdings nervt, wenn die ganzen Klischees in jedem 2ten Buch durchgekaut werden. Ich meine: Kleines naives Mädchen hat kaum Freunde, dann kommt Superman, sie verliebt sich sofort, er verliebt sich auch und so weiter und so fort.
    Das nervt mich dann doch schon etwas. Allerdings kann man dieses Klischee ja auch super verpacken, wie in Twilight, dann ist es nicht so schlimm. Ich habe "Eulenflucht" gelesen und da war es kaum zu ertragen. xD Da wurde wirklich KEIN Klischee ausgelassen und alles war so schrecklich unglaubwürdig! xD

    @Ami Li Misaki:

    Ja, das nervt mich auch total! Und "Für die Fans von Panem!" nervt auch! :D

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  18. Wenn man ganz ehrlich ist: Das Rad kann nicht neu erfunden werden! Schaut man sich die Frauenromane an, die sind doch auch fast alle gleich und man findet immer und immer wieder Parallelen und da stört das irgendwie auch keinen! ;)
    Es gab auch für mich einmal ein Buch, wo mich die Parallelen zu den Bis(s)-Büchern gestört haben, weil es mir irgendwie zu sehr abgekupfert war. Frag mich nicht warum, aber wenn ich beim Lesen immer Bella und Edward im Kopf habe statt die eigentlich Figuren, dann wurde für mich als Leser etwas falsch gemacht.
    Aber ansonsten versuche ich darauf auch nicht zu achten, denn es wird zu den gehypten Büchern immer Parallelen geben!

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  19. Da ich es heute erst gelesen habe wollte ich doch mal einen Kommi hinterlassen. Vergleiche finde ich doof und wenn ich dann schon lese, das Namen verglichen werden *argh* Sorry aber Michael, Markus, Mathias, Betty usw. gibt es auch x-mal warum müssen dann die Außergewöhnlichen Namen direkt die Paralelle zu...haben und dabei ging es nicht um Twillight sondern um die Paralelle Starters zu Panem.
    Kein Autor wird das Rad neu erfinden und Ähnlichkeiten wird es immer geben, aber ich finde die sollten nichts in der Bewertung zu suchen haben, seidenn es wäre abgekupfert.

    Hatte das übrigens bei der Judaswiege und Steirerherz. Judaswiege wurden die Opfer auf ein im Mittelalter übliches Folterinstrument gesetzt und bei Steirerherz kam dieses auch einmal vor, da ich das Buch in einer Leserunde lesen durfte habe ich die Autorin drauf angesprochen und sie kannte das Buch von Ben Berkeley noch nichtmal. manchmal gibt es eben auch solche Zufälle

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