Freitag, 9. März 2012

[Rezension] Susan Hill - Die Frau in Schwarz


ISBN: 9783426502204
216 Seiten - Taschenbuch - 9,99 Euro
Erschienen: 01.03.2012 (Neuausgabe)
Empfohlenes Alter: Erwachsene
Kindle Version: KLICK

Leseprobe: KLICK


Die Autorin:
Geboren 1942 in Yorkshire, ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Englands. Die Frau in schwarz zählt zu den bekanntesten Schauergeschichten und ist ein Dauerbrenner am Theater. 2011 wurde der Klassiker mit dem Harry Potter Darsteller, Daniel Radcliffe, verfilmt. Susan Hill lebt mit ihrer Familie in einem Landhaus in Gloucestershire.




Inhalt:
Arthur Kipps ist Anwalt. An einem gemütlichen Abend im Kreise seiner Freunde kommt einer auf die Idee, Gespenster-Geschichten zu erzählen. Dies wirft Arthur zurück in die Vergangenheit, als er noch am Anfang seiner Anwalts-Laufbahn stand. Damals mußte er für seinen Chef einen Auftrag übernehmen. Es ging um den Nachlaß einer Dame, die in der Abgeschiedenheit ein großes Haus bewohnte. Dorthin mußte Arthur reisen, um die Papiere zu ordnen. Doch was er dort antraf, ließ ihn sein Leben lang nicht mehr los. Stimmen, Geräusche und Erscheinungen veränderten sein Leben für immer.

Meine Meinung:
Huch ... also ernsthaft. Ich wußte ja, daß es sich um eine Schauergeschichte handelt. Und ich bin bei solchen Sachen doch recht hart im nehmen. Ich gucke die härtesten Horror-Filme ohne mit der Wimper zu zucken .. Gewohnheit denke ich mal. Aber dieses Buch hat mir tatsächlich eine Gänsehaut gebracht. Gelesen habe ich es allein, morgens um halb fünf, weil ich nicht schlafen konnte. Und während des Lesens habe ich mich mehr als einmal umgedreht und hatte wirklich mehrmals eine Gänsehaut, die mir über die Arme bis in den Nacken lief.

Der Schreibstil der Autorin wirkt ein wenig angestaubt. Eigentlich genau so, wie man sich eine alte englische Geschichte vorstellt. Und so finde ich, paßt er zu der vorliegenden Geschichte auch sehr gut. Die Schilderungen über die Landschaft und die Menschen, aber auch über die Erscheinungen lassen das Kopfkino recht schnell angehen. Noch besser ist es natürlich, man schaut sich vorher kurz den Kino-Trailer an, denn was ich dort sehen konnte bezüglich der Lage des Hauses und wie das Haus aussieht, war es natürlich noch viel einfacher, sich alles vorzustellen.

Arthur Kipps, der Anwalt um den es hier geht, ist in meinen Augen ein typisch naiver Darsteller in einer Schauergeschichte. Er macht alles das, was ein Leser oder Zuschauer nur mit Kopfschütteln betrachtet. Falle vorprogrammiert sozusagen. Aber gut, würde er nicht so handeln, würde es wohl nicht zu einer schönen gruseligen Geschichte kommen.

Diese Geschichte ist kein Horror oder ähnliches ... mit diesen Erwartungen darf man nicht an das Buch herangehen. Vielmehr nähert es sich langsam und still den Gruselnerven und hält sich dann irgendwann konstanz daran fest. Man hat keine Angst beim lesen ... aber es löst doch den Impuls des Umschauens aus. Ich finde es wirklich gelungen.

Der Ausgang der Geschichte hat mich sehr überrascht, obwohl es eigentlich so kommen mußte, wie es kam. Denn auch dies ist eigentlich sehr typisch für so eine Geschichte. Trotzdem .. ich hatte nicht damit gerechnet und das gefiel mir noch einmal gut.

Fazit:
Eine nette kleine Gruselgeschichte, die einem Spannung und Gänsehaut bereitet und für ein paar Stunden schöne Unterhaltung bietet.

Hier möchte ich Euch noch den Filmtrailer zeigen. Der Kinofilm startet am 29.03.2012:



Außerdem veranstaltet der Knaur Verlag ein Gewinnspiel, bei dem man Kino-Gutscheine gewinnen kann. Bis zum 09.04.2012 könnt Ihr dort 10 Kinogutscheine gewinnen: KLICK


Meine Wertung:





Kommentare:

  1. Scheint ja n tolles Buch zu sein. Wage aber irgendwie zu bezweifeln, dass das wirklich was für mich ist...
    Oder meinst du, dass es auch für weniger Grusel-/Horror-Menschen ist?!?

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    1. Gute Frage. Wie gesagt, eigentlich gruselt mich so schnell nichts, aber das hier schon, obwohl eigentlich nicht wirklich etwas passiert :). Liegt wohl am Schreibstil :)

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  2. Hui, das hört sich echt gut an! Den Film wollte ich sowieso noch schauen (wenn auch nicht im Kino, da ertrag ich diese beklemmende Atmosphäre nicht so gut...) - also wird es wohl höchste Zeit, auch das Buch zu lesen. Danke für die schöne Rezension!

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  3. Klingt nach guter Unterhaltung für zwischendurch. Klasse!
    Danke für die Rezi :)

    LG
    Lilly

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  4. lol* ich nur grad: Das ist doch der Harry Potter Typ oder? Und dann deinen Betrag gelesen und yay, ich kann mich doch noch auf meine Auge verlassen. :)
    Aber Story klingt nich so nach meinem Genre >.<

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  5. Huch, okay, wenn das Buch so einen Gruselfaktor hat,ist es leider gar nichts für mich,lach.Und der film auch nicht,bin ja leider sehr schreckhaft,lach.

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  6. Du machst mich gerade unheimlich neugierig auf diesen Klassiker. Alte englische Geschichten haben so ihren ganz besonderen Reiz.
    LG Kerstin

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