Samstag, 3. März 2012

[Rezension] Klaus Kormann - Eises Kälte

ISBN: 9783981476477
190 Seiten - Taschenbuch - 12,90
Erschienen: 01.03.2012
Empfohlenes Alter: ab 16 Jahre (laut Verlag)
Kindle-Version: KLICK

Leseprobe: KLICK

Der Autor:
Klaus Kormann wurde 1958 in Elmshorn bei Hamburg geboren. Er ist seit 1981 verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt seit 2001 mit seiner Frau im Münsterland. Von Beruf IT-Projektmanager, entdeckte er erst im Alter von 50 Jahren seine Liebe zum Schreiben. 2010 veröffentlichte er seinen ersten Roman Ebene 17. Der Untergrund , eine Science-Fiction-Satire. Eises Kälte ist sein zweites Werk und spielt in seiner neuen Heimat. 





Inhalt:
Ein merkwürdiger Leichenfund im historischen Eiskeller von Altenberge. Es wird nachgewiesen, daß der Unbekannte seit mindestens 140 tot ist, und gleichzeitig sprechen einige Details dagegen. Die Kommissarin Karen Leymann steht vor einem Rätsel. Der Vorfall läßt ihr keine Ruhe und so kehrt sie immer wieder an den Fundort zurück. Und da geschieht es: Karen landet im Jahr 1860 und erlebt die damaligen Geschehnisse hautnah mit.  Doch sie kann nicht eingreifen oder bestimmen, wie lange sie bleibt. Und jedesmal, wenn sie zurück kehrt, fehlt ihr ein Tag. Und Karen hat Angst, daß ihre Kollegen sie einweisen lassen, wenn sie ihnen von ihren Reisen erzählt. Wird es ihr gelingen, den Mordfall aufzuklären?

Meine Meinung: 
Ich bin kein großer Krimi-Fan. Jedoch sprach mich allein die Inhaltsangabe schon so sehr an, daß ich das Buch unbedingt lesen mußte. Und so hab ich eigentlich ziemlich sofort nach dem Erhalt angefangen es zu lesen. Die geringe Seitenzahl und der schöne flüssige Schreibstil des Autors machen es einem sehr leicht, dieses Buch in einem Schwung zu lesen.

Karen ist eine symphatische Protagonistin, der man gerne seine Zeit schenkt. Mit ihrer offenen und gewinnenden Art schafft sie es nicht nur, den Leser für sich zu gewinnen, sondern auch ihren Kollegen Peer, der aber mehr im Hintergrund in der Geschichte bleibt. Und auch wenn die Beziehung der Beiden noch sehr neu ist, merkt man deutlich, wieviele Sorgen er sich über Karens ständiges Verschwinden macht. Daß diese sich nicht offenbahren mag, ist allerdings verständlich.

Mir gefielen die Zeitreisen sehr gut, jedoch hätte ich mir noch ein bißchen mehr Details der Vergangenheit erhofft, um mir die Menschen und die Schauplätze noch besser vorstellen zu  können. Das Kopfkino wollte sich hier nicht wirklich einschalten.

Dennoch gefielen mir die Fäden, die der Autor hier sehr geschickt direkt zu Anfang knüpft und im Verlauf der Geschichte und seiner Enthüllung wieder zusammenfließen läßt sehr gut. Das Ende war für mich sehr überraschend, denn damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und so hat mich der Autor auf mehr als eine falsche Fährte im Buch gelockt. Das gefällt mir an einem Krimi immer am Besten, wenn ich am Ende wirklich überrascht werde. Ob es daran liegt, daß der Autor so geschickt ist, oder ich zu wenig Bücher des Genres kenne, möchte ich nicht beurteilen. Nicht, daß sich noch jemand beschwert. Mich jedenfalls hat es sehr überrascht und das im positiven Sinne.



Fazit:
Ein kleiner, aber sehr feiner Krimi mit mystischen Einschlägen. Das Buch liest sich leicht und flüssig und bereit einem spannende Stunden! Wirklich empfehlenswert!

Der Verlag hat auch einen Buchtrailer für Euch:









Meine Wertung: 



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