Sonntag, 22. Januar 2012

[Rezension] Ilona Maria Hilliges - Die kleine Göttin

Wunderlich
ISBN: 9783805250054
350 Seiten - gebundene Ausgabe - 19,50 Euro

Die Autorin:
Knüft mit "Die kleine Göttin" an ihren autobiographischen Bestseller "Die weiße Hexe" an, der von ihrem mehrjährigen Aufenthalt im afrikanischen Nigeria erzählt. Ihre bei Wunderlich erschienenen historischen Romane "Sterne über Afrika" und "Ein Kind Afrikas" sind beim Publikum außerordentlich beliebt. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und wohnt in Berlin.

Inhalt:
Victoria ist an einem neuen Punkt in ihrem Leben angekommen. Ihre Ehe ist gescheitert, ihre Tochter aus dem Haus und nun verstirbt auch noch ihre Mutter. Was kann sie nun mit ihrem Leben anfangen. Und wie wird sie diesen verrückten Traum los, den sie immer wieder träumt. Einen Traum der in Afrika spielt, wo sie noch nie war. Doch dann entdeckt Victoria beim Ausräumen der Sachen ihrer verstorbenen Mutter Fotos und Gegenstände die ihr offenbahren, daß sie sehr wohl schon einmal in Afrika war. Es läßt Victoria keine Ruhe und so reist sie zusammen mit ihrer Tochter dorthin, wo ihr Leben begann. Und entdeckt ein dunkles Familiengeheimnis.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt eigentlich recht unterhaltsam und spannend. So verfolgte ich Victorias Bemühungen rund um ihre Mutter und nach ihrem Tod ihre Bemühungen um ihr eigenes Leben. Dabei wechselte es von unterhaltsam zu humorvoll, zu spannend. Eine sehr nette Mischung.

Doch dann macht sich Victoria auf den Weg nach Nigeria. Und dort angekommen flacht meiner Meinung nach das Buch arg ab. Eigentlich passiert nicht sehr viel, außer, daß unheimlich viele merkwürdige Unterhaltungen geführt werden. Die Autorin verliert sich für meinen Geschmack in den Schilderungen der Vergangenheit und der Bedeutung des Landes, der Bewohner und wie das eine nicht mit dem anderen harmonieren kann.

Es ist ein nettes Buch, das jedoch ab einem bestimmten Punkt für meinen Geschmack eigentlich mehr dahinplätschert. Die Beschreibungen der Autorin sind teilweise so langgezogen, daß ich am Ende vergessen habe, was sie eigentlich sagen wollte.

Leider habe ich die vorhergehenden Bücher der Autorin nicht gelesen und so kann ich nicht sagen, ob mir ihr Stil einfach nicht liegt, oder ob das Buch von den so außerordentlich beliebten abweicht. Da müßt Ihr Euch leider ein eigenes Urteil bilden.

Sehr gut gefiel mir übrigens die Umschlaggestaltung. Mit den warmen Farben und der goldenen Schrift bringt es gut das herrüber, was man von Afrika erwartet. Die Sonne, die Wärme und auch ein bißchen das Unbekannte.

Fazit:
Ein netter Roman, der interessant beginnt, dann jedoch langatmig wird. Für Afrika-Freunde sicherlich eine Bereicherung ob der Schilderung der Leute und des Landes.

Ich bedanke mich herzlich für das Buch bei Claudia und



Meine Wertung:







1 Kommentar:

  1. Mir geht's leider genauso. Das Buch zieht sich total. :(

    LG Jessica

    AntwortenLöschen