Samstag, 24. September 2011

[Rezension] G.A. Aiken - Dragon Touch

piper
ISBN: 9783492268042
512 Seiten - Taschenbuch

Die Autorin:
G. A. Aiken lebt an der Westküste der USA und verbringt die meiste Zeit mit Schreiben und dem Versuch, ihren Hund daran zu hindern, sich von der Leine loszureißen. In den letzten Jahren hat sie mit ihrem Vollzeitjob als Leiterin einer Verlagsmarketingabteilung regelrecht jongliert, um in jeder Mittagspause, spät nachts und am Wochenende ihre Bücher zu verfassen.



ACHTUNG: Dies ist der dritte Teil, die Rezension enthält Spoiler zu Teil 1 und 2! 

Inhalt:
Dieser dritte Teil widmet sich Gwenvael dem Schönen und Dagmar, Tochter Des Reinholts, auch die Bestie genannt. Gwenvael begibt sich auf Bitte von Anwill hin in die Nordländer, um einen Pakt mit Der Bestie zu schließen. Doch wie kann es anders sein, als Gwenvael das erste mal auf Die Bestie trifft, wälzt er sich vor Erheiterung auf dem Boden vor Lachen. Die Bestie, von allen so gefürchtet, entpuppt sich als unscheinbare, bebrillte Tochter Des Reinholdt. Doch Dagmar entpuppt sich tatsächlich ihrem Ruf gerecht. Sie ist eine ausgesprochen brilliante Politikerin. Gemeinsam mit Gwenvael reist sie in die Südländer, um mit Anwill zu verhandeln und gerät in eine mächtige Intrige der Götter und Lebenden. Und sie versucht sich Gwenvaels Faszination zu entziehen, doch der denkt gar nicht dran, dafür hat er viel zu viel Spaß an der Bestie.

Meine Meinung:
Ich finde, der Anfang des Buches war etwas zäh. Die Begegnungen zwischen Gwenvael und Dagmar gefielen mir zwar ausgesprochen gut, denn die provozierende Art von Dagmar gegenüber dem Drachen brachte mich nicht selten zum schmunzeln.

Doch es ist von sehr viel Strategie, Krieg und ähnlichem die Rede, was mich persönlich etwas langweilte. Jedoch blieb ich dran und wurde dann auch wieder von einer sehr unterhaltsamen Geschichte belohnt.

Wieder war es schön, daß auch die Hauptcharaktäre der ersten beiden Teile eine große Rolle spielten und auch Rhiannon, die Mutter der Drachen lernt man in diesem Teil besser kennen und verstehen. Doch das Hauptaugenmerk der Autorin verbleibt in diesem Teil auf Gwenvael und Dagmar und beide lernt man in diesem Teil immer besser kennen und mögen.

Gwenvaels etwas verzogene Art, immer der hübsche, immer im Mittelpunkt stehen zu wollen, bringt einen häufig zum Lächeln. Und doch hat man auch Mitleid mit ihm, denn wenn es darauf ankommt, nimmt ihn keiner wirklich ernst – außer Anwill und Dagmar. Und gerade das gefiel mir ebenfalls sehr gut. Die Autorin zeigt deutlic h, wie schnell sich Mensch – und Drachen – von Schönheit blenden lassen und dabei verpassen auf das wichtigste zu schauen. Und Gwenvael überrascht sie alle.

Das Buch steigerte sich im Laufe immer mehr und nahm an Fahrt auf und zog mich letztendlich wie auch die ersten beiden Teile völlig in seinen Bann. Viel zu schnell war auch dies wieder zu Ende und ich hoffe auf einen nächsten Teil, denn es gibt noch so viele schillernde Charaktäre unter den Drachen und Menschen …

Fazit:
Zu Beginn etwas zähflüssig, doch dann steigert es sich und offenbart auch den Zauber der ersten beiden Teile. Wer die ersten Beiden liebte, sollte auch diesen Dritten unbedingt lesen.

 Meine Wertung:

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