Mittwoch, 3. August 2011

[Rezension] Tessa Gratton - Blood Magic

ISBN: 9783570152867
445 Seiten - gebundene Ausgabe


Die Autorin:
Tessa Gratton wurde in Okinawa, Japan, geboren, als ihr Vater dort im Dienst der US Navy war. Mit ihrer Familie bereiste sie die Welt und studierte dann an der Universität von Kansas. Von klein auf wollet sie eigentlich Paläontologin oder Zauberin werden. Leider hat sich herausgestellt, dass sie zu ungeduldig ist, um Dinosaurier zu jagen, aber sie sucht noch immer jemanden, der ihr das Zaubern beibringen kann. Inzwischen lebt sie in Kansas, USA, mit ihrer Katze und ihrem Hund, und erzählt Geschichten vom Zaubern.

Mein herzlicher Dank für die Überlassung des Rezensionsexemplares geht an:


Inhalt:
Seit dem Tod ihrer Eltern geht es Silla ziemlich schlecht. Sie scheint die einzige zu sein, die nicht daran glaubt, daß Ihr Vater erst sich und dann ihre Mutter umgebracht haben soll. Selbst ihr Bruder Reese ist von der Schuld des Vaters überzeugt. Und dann erhält Silla ein Tagebuch ihres Vaters, in dem Zaubersprüche und Gedanken von ihm aufgeschrieben sind. Mehr aus Spaß probiert sie einen aus und merkt, daß es funktioniert. Bald hat sie auch ihren Bruder so weit, daß er sich dafür interessiert. Und auch Nick, ein Junge, der gerade in die Nachbarschaft gezogen ist und zu dem sich Silla hingezogen fühlt, gerät in den Strudel der Ereignisse. Denn so harmlos wie es anfangs scheint ist der Umgang mit der Magie nicht. Nicht nur, daß es sich um Blutmagie handelt. Nein, sehr schnell wird klar, daß auch eine böse Kraft mit im Spiel ist und das wird sehr gefährlich.

Meine Meinung:
Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Denn es war mal etwas gänzlich anderes. Magie und Zauberei spielt hier eine wesentliche Rolle, ausgeübt von den Hauptfiguren der Geschichte.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Silla und Nicholas in der Ich-Form geschrieben. Jeder Charakter-Wechsel wird durch ein neues Kapitel gekennzeichnet und so ist es leicht, diesem Wechsel zu folgen. Und dann gibt es auch noch Tagebucheinträge einer weiteren Person, was ich ganz am Anfang verwirrend fand, was sich jedoch bald legte und auch sehr viel Sinn machte.

Was mir nicht so gut gefiel, waren Briefe oder Tagebucheinträge, die in einer Kursivschrift abgedruckt waren, die sich nicht ganz so mühelos lesen ließ. Zumindest nicht, wenn man Schnell-Leser ist. Dann wird man um einiges ausgebremst um die Buchstaben zu entziffern. Jedoch sind dies nur kleine Teile des Buches, der Rest ist normal gedruckt.

Große Teile des Buches ließen sich flüssig und spannend lesen. Jedoch gab es auch immer mal Teile, die ich nicht so spannend fand, die dazugehörten, für mich aber zu langatmig waren. So entwickelte sich das Buch nicht so ganz zu einem Pageturner. Das soll aber keine Abwertung sein, denn das macht das Buch nicht schlechter - nur halt nicht ganz so spannend. Wüßte ich es nicht besser, hätte ich getippt, daß das Buch von zwei Personen geschrieben wurde.

Die Charaktäre mochte ich eigentlich alle sehr gern, weil sie so unterschiedlich waren. Auch wenn Silla manchmal etwas hin- und hergerissen war, ihre Stimmungen sehr schnell wechselten, daß man Angst hatte ein Schleudertrauma zu bekommen, war vieles was sie bewegte doch nachvollziehbar. Ihr Bruder Reese war für mich ein bißchen undurchsichtig, halt wie man sich einen großen Bruder vorstellt. Er schützt die kleine Schwester, nimmt sie aber nicht immer ganz ernst. Am liebsten mochte ich eigentlich  Nick, der so viel für Silla empfindet und ihr hilft, wo er kann. Er war für mich irgendwie die Konstante in diesem Buch.

Schön fand ich viele Details, die im Zusammenhang mit dem Zaubern erzählt wurden. Ich sage nur Krähen, aber näher möchte ich das nicht ausführen, um nicht allzuviel zu verraten.

Ich fand es einen schönen Debüt-Roman der Autorin und ich würde jederzeit wieder zu einem Buch von ihr greifen. Denn bis auf ein paar (mir zu schnelle) Gefühls- und Szenenwechsel ließ sich das Buch leicht und locker lesen und der Schreibstil ist sehr ansprechend.

Da Blut in diesem Buch eine wesentliche Rolle spielt, finde ich das Cover total gelungen. Eine super schöne Idee!

Es gibt auch einen Buchtrailer. Ich muß ehrlich sagen, mein Fall ist er nicht. Ich hab mir Reese z.B. ganz anders vorgestellt. Im Buch wird immer von einem 3-Tage-Bart gesprochen, im Trailer würd ich das eher Vollbart nennen. Und der ganze Wechsel der weiblichen Darsteller verwirrt nur unnötig. Nach dem Trailer hätte ich mir das Buch wohl eher nicht ausgesucht. Aber das ist ja immer Geschmackssache :-) Aus diesem Grunde zeige ich ihn hier auch nicht. Ihr wißt ja, wo Ihr ihn findet, wenn Ihr neugierig seid. 

Fazit: Ein durchaus lesenswertes Buch mit viel Magie und Zauberei. Ein gelungener Debüt-Roman der Autorin.

Meine Wertung, über die ich lange nachgedacht habe - 3 waren mir dann doch zu wenig:



Kommentare:

  1. Hallo :)
    Ich selber habe das Buch gestern Anend ausgelesen und meine Rezi steht noch aus. Alles in allem stimme ich mit deiner überein. :)

    Lg
    Sarah

    AntwortenLöschen
  2. mit magie kann ich sowieso nicht so viel anfangen, also ist das wohl weniger etwas für mich :> schade!

    AntwortenLöschen
  3. Es werden ja noch weitere Gewinnspiele und vllt auch die ein oder andere Challenge folgen.

    Aber ein los ist besser als kein los. ;) es ist ja nicht gesagt, dass allemeine Leser am Gewinnspiel Teilnehmen ... Also stehen die Chancen gut. Die Zahl ""55 Leser" ist lediglich ausschlaggebend dafür, wann das Gewinnspiel endet.

    Werbung wäre natürlich super, da das Gewinnspiel auch irgendwann mal zum Ende kommen soll ;)

    Lieben Gruß
    Sarah

    AntwortenLöschen
  4. Huhu!

    Schoen, dass dir das Buch auch gefallen hat!

    Liebe Grüße,
    Nazurka

    AntwortenLöschen