Montag, 9. Mai 2011

Gewinner Geschenkspiel Gabriella Engelmann

Wow, Gabriella war super schnell und so hab ich schon ihre Antworten und die Gewinner. Gabriella hat tatsächlich alle Eure Fragen beantwortet! Und die möchte ich Euch erst einmal zeigen. Aaachtung, langer Post ;-)

Bevor ich anfange, für die, die gerade erst dazu schalten. Hier kommen von Lesern gestellte Fragen an die Autorin Gabriella Engelmann. Auf ihrer Homepage könnt Ihr noch einiges über sie und ihre Bücher erfahren: www.gabriella-engelmann.de

1. Chantal fragt:

Wie fängst Du an, ein Buch zu schreiben? Ist die Grundidee in Deinem Kopf und die Geschichte entwickelt sich dann, oder hast Du das fast fertige Buch im Kopf und schreibst es auf? Fängst Du beim ersten Kapitel an oder irgendwo mittendrin und schreibst dann drumherum?

Gabriella: Ich habe zunächst eine Grundidee, die ich erst mit meiner Agentin und dem Verlag bespreche. Der nächste Schritt ist ein Exposé, in dem Personen und Handlung definiert werden. Sobald alle Beteiligten sich einig sind, dass es losgehen kann, beginne ich mit dem berühmten ersten Satz. Wie viele Autoren habe ich meist Mühe, in den Stoff hineinzukommen und überarbeite aus dem Grunde nach Beendigung des Buches den Anfang wieder. Im Übrigen verlasse ich ab ca. der Hälfte des Romans meist weite Teile des Exposés, weil mir beim Schreiben viel bessere Ideen kommen. Zum Glück wissen alle, die mit mir zusammen arbeiten das und können mittlerweile damit leben … ;-)

2. Christina fragt:

Die Hauptfigur ist eine Pessimistin bis zum besagten Tag. Wie schafft man es einer solchen Person Leben einzuhauchen? Konnten Sie da auf eigene Eigenschaften zurückgreifen oder sind Sie eher der optimistische Typ?

Gabriella: Also ähem … ehrliche Antwort? Ich bin natürlich nur auf diesen Stoff gekommen, weil ich selbst ein zeitlang zwischen beiden Extremen geschwankt habe. Das berühmte Motiv von „Himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“ hat mich lange begleitet – und ich war zuweilen selbst von mir genervt. Irgendwann hat mich jedoch die Lebenserfahrung „gelehrt“, dass sich meist die scheinbaren „Katastrophen“ schlussendlich als etwas Positives herausgestellt haben – und das Vieles, was einem in dem Moment wahnsinnig wichtig ist, in der Gesamt- betrachtung gar nicht so bedeutsam ist. Aber: Auch diese Erkenntnisse nützen natürlich nicht viel, wenn man gerade in einer akuten Phase von „Das klappt alles nicht, wie es sollte“ steckt. Da blitzt dann gern noch mal in mir die Pessimistin auf.


3. papillionislist (Victoria) fragt:

Wie viel Gabriella Engelmann steckt in diesem Buch?

Gabriella: Wahrscheinlich ein bisschen mehr als in allen anderen … . July ist mein früheres Alter-Ego.

Was macht mehr Freude zu schreiben, ein Märchen oder einen Roman?

Gabriella: Ich würde sagen beides ist auf seine Weise gleich toll. Beim Roman bin ich natürlich komplett frei in meinen Ideen, bei den Märchen gibt es einen inhaltlichen Rahmen, der vorgegeben ist. Aus der augenblicklichen Situation heraus muss ich aber sagen, dass es mir unglaublichen Spaß macht, die Herausforderungen, die Märchen bieten, zu knacken und eine ganz eigene Version zu finden. Hätte ich nie gedacht, ist aber so.

Ist es schon einmal vorgekommen, dass Sie selbst beim Schreiben feststellen mussten, dass die Geschichte ganz woanders hinläuft, als ursprünglich angenommen oder wissen Sie schon vorher genau, wie der Roman enden wird?

Gabriella: Ich bin eine Meisterin darin, (von mir selbst) vorgegebene Pfade wieder zu verlassen. Das liegt zum einen daran, dass ich zwar strukturiert bin, aber nicht so im Detail, dass ich am Reißbrett jede einzelne Szene planen kann. Außerdem entwickeln die Figuren beim Schreiben immer eine Art „Eigenleben“ und machen dann plötzlich Dinge, die mich als Autorin selbst erstaunen ;-) Ich bewundere meine liebe Kollegin Sabine Kornbichler, die tolle Krimis schreibt dafür, dass sie alles minutiös durchplanen kann. Dazu gehört sehr viel – Hut ab vor dieser Fähigkeit!

4. Norma fragt:

Erstmal auch die Frage, wieviel Gabriella in den Büchern selbst drin steckt und was mich persönlich noch viel mehr interessiert, wie entstehen die Buchcover? Entstehen sie während des Schreibens oder erst wenn das Buch fertig ist?

Gabriella: In allen meinen Büchern und Figuren steckt ganz viel von mir selbst, aber auch von dem, was ich meinem Umfeld beobachte, was ich lese, was ich sehe.

Die Buchcover entstehen aus Zeitgründen in der Regel, sobald das Exposé geschrieben ist, also die Handlung grob feststeht. Die Lektorin gibt auf dieser Basis ihr Briefing an die Grafik, bzw. die Marketingabteilung und dann geht es los. Irgendwann bekomme ich dann den Entwurf und kann mich auch noch dazu äußern. Die nächste „Hürde“ ist meist die Vertreterkonferenz. Wenn die Verlagsvertreter das Cover mögen, und für verkaufsfördernd halten, bleibt es dabei. Wenn nicht, gibt es häufig (auch mal mehrere) Korrekturläufe bis zum Schluss alle happy sind. Bei meinen „Inselbüchern“ und den „modernen Märchen“ muss bei der Gestaltung zusätzlich das Reihendesign beachtet werden.

5. Bücherwürmchen (Marie-Claire) fragt:

Haben Sie eine bestimmte Inspirationsquelle? Lassen Sie sich eher von Menschen oder Orten zu Ihren Büchern inspirieren?

Gabriella: Es mag merkwürdig klingen, aber ich bin jemand, der sich stark von Örtlichkeiten beeinflussen lässt. Ich gehe durch eine Straße, schaue auf ein Haus, eine Wand – oder sehe etwas in der Natur, das mir seine Geschichte erzählt. Deshalb recherchiere ich für jedes Buch sehr genau und mache mich mit Kamera und Notizblock auf den Weg. Aber natürlich bleibt es auch nicht aus, dass mir auf diesen Wegen Menschen begegnen, die ich spannend finde, oder Gesprächsfetzen mitbekomme, die mich neugierig machen. Ich liebe es, Menschen in Restaurants und Café zu beobachten, oder in Einkaufswagen zu gucken und mir zu überlegen, welche Geschichten stecken hinter diesen Menschen? Was bedeutet es, wenn in einem Wagen das und das zusammen liegt.

Haben Ihre Charaktere Ähnlichkeiten mit Ihnen bekannten Personen oder sind diese rein fiktiv?

Gabriella: Bis auf einige Figuren meines Romandebüts „Die Promijägerin“, wo ich ganz bewusst Personen auf die Schippe genommen habe, die mir aus beruflichen Gründen über den Weg gelaufen sind, nicht.

6. Jana fragt:

Was war das für ein Gefühl, als Sie ihr fertiges Buch zum ersten Mal in der Hand hielten? Kann man das beschreiben und ist es vergleichbar mit irgendeinem Gefühl, das man bei irgendeinem besonderen Ereignis hat?

Gabriella: Das ist in der Tat ein ganz besonderer, und irgendwie feierlicher Moment. Einer, den ich auch ganz bewusst zelebriere. Zumeist bekomme ich ja ein sogenanntes „Vorabexemplar“, bevor der Titel im Handel ist. Je nach Tageszeit koche ich mir dazu eine Tasse Tee (abends gibt´s dann auch mal ein Glas Prosecco oder Rotwein) und setze mich dann ganz bewusst aufs Sofa und betrachte mir das Werk, an dem sowohl ich als auch viele engagierte Menschen lange gearbeitet haben. Wenn ich diesen Moment ausreichend ausgekostet habe, melde ich mich im Verlag und bedanke mich für das fertige Buch.

7. Claudia fragt:

Ich finde die Idee total toll, dass Sie Märchen neu aufleben lassen und würde daher gerne wissen, wie Sie darauf gekommen sind.

Gabriella: Die Idee stammte nicht von mir, sondern vom Arena-Verlag. Anfangs war ich skeptisch, weil ich bis dahin kein so großer Märchenfan war, jetzt bin ich mehr als glücklich, dass Arena gerade mich als Autorin für diese Reihe angefragt hat!

Was macht Ihnen mehr Spaß: Diese Märchengeschichten zu schreiben oder die anderen?

Gabriella: Mir macht eigentlich alles Spaß, was ich mache – da ich keine Projekte annehme, die mich nicht in irgendeiner Form reizen. Diese modernen Märchen machen aber ganz besonders viel gute Laune, wenn ich ehrlich bin ;-)

Planen Sie weitere Märchen als Vorlage für Ihre Bücher zu benutzen?

Gabriella: Ja – es geht definitiv weiter. Im August 2011 mit „Aschenputtel“ (Unter dem Titel „Cinderella undercover“) und danach mit zwei weiteren. Welche das sein werden, ist aber noch nicht ganz spruchreif, auch wenn ich bereits persönliche Favoriten habe.

8. Janett fragt:

Denken Sie aktiv über Ihre Geschichten nach, um Ideen zu bekommen?

Gabriella: Eher selten. Meist ist es so, dass die Themen „mich irgendwie finden“ – auch wenn das vielleicht merkwürdig klingt. Ungeplant spukt mir plötzlich etwas im Kopf herum, und ich spüre nach einer Weile: Das ist spannend, das beschäftigt mich. Darüber würde ich gern was machen ….

Wie ist der Entstehungsprozess Ihrer fertigen Geschichten?

Gabriella: Ich habe erst die Idee, kläre mit Agentur und Verlag ab, ob sie gut ist und dann geht´s nach Vertragsabschluss los. Die andere Variante: Ich schreibe erst einmal für mich und lasse die Sache dann so lange liegen, bis ich das Gefühl habe: Jetzt ist es soweit!

Wo schreiben Sie?

Gabriella: Meine Ideenskizzen entstehen überall. Ich verlasse das Haus nie ohne Notizbuch und Stift. Häufig allerdings (wie übrigens bei Autorenkollege Oliver Wnuk) in der Badewanne. Vermutlich, weil das einer der wenigen Orte ist, an denen ich total ungestört bin und mich uneingeschränkt wohlfühle. DA schreibe ich dann aber nichts auf, sondern mache mich erst ans Werk, wenn ich wieder trocken hinter den Ohren bin ;-)

Mit was für einem Stift?

Gabriella: Mit einem Kugelschreiber

Oder lieber mit dem PC?

Gabriella: Das eigentliche Buch entsteht komplett an meinem Laptop am Schreibtisch. Ich bin keine Autorin, die mit dem Notebook im Café sitzt, weil ich absolute Ruhe und Konzentration zum Schreiben brauche. Und die „Löschtaste“ ist eine sehr wichtige Funktion, die ich nicht missen möchte.

Was machen Sie gegen Schreibblockaden? (wenn vorhanden)

Gabriella: Eine richtige Blockade hatte ich zum Glück noch nie – aber ich kenne kleinere und größere „Hänger“. Sie ereilen mich häufig in der Mitte des Buches – erschrecken mich aber zum Glück nicht mehr so wie früher. Deshalb weiß ich auch, was ich tun muss, wenn ich schon morgens merke, dass heute nichts geht: PC aus, raus an die frische Luft, etwas Bodenständiges tun wie Kochen, Terrasse bepflanzen, Unkraut jäten, spazieren gehen – oder tanzen.

Wie viele Bücher lesen Sie im Jahr?

Gabriella: Seit ich selbst schreibe leider nicht mehr so viele, ich gern würde. Aber auf dreißig bis vierzig komme ich glaube ich schon noch.

Haben Sie einen Lieblingsautor bzw. ein Lieblingsbuch?

Gabriella: Da ich ziemlich viel „quer Beet“ lese, ist es schwer, diese Frage zu beantworten. Mein aktueller Favorit ist „Wie im richtigen Film“ von Oliver Wnuk. Ich lese natürlich viel Komödiantisches wie die Bücher von Kerstin Gier, meiner Freundin Steffi von Wolff, Jana Voosen, oder Conni Lubek. Bei den Männern sind es Gernot Gricksch, oder Daniel Bielenstein und ich liebe die „Gut gegen Nordwind“-Bücher von Daniel Glattauer. Wenn ich viel Muße habe, lese ich gern Künstlerbiografien, oder Literatur, wie z.B. Wilhelm Genazino, Sandor Márai, Judith Hermann, oder auch mal was von Thomas Bernhard.

9. Sabine fragt:

Wie gehen Sie mit Niederlagen um?

Mittlerweile habe ich gelernt, dass die so genannten Niederlagen meist der Anfang zu etwas Neuem, häufig Besserem sind, weshalb mich negative Erfahrungen nicht mehr ganz so sehr aus der Bahn werfen. Aber auch ich kann mich schon mal heulend vor Selbstmitleid aufs Bett schmeißen, die Welt verfluchen, oder meine Umgebung damit nerven, dass gerade wieder alles „ganz furchtbar“ ist. Ich bin schließlich auch nur ein Mensch ;-)

War Ihr erster Roman gleich ein Erfolg, oder mussten Sie erst einige Tiefschläge einstecken?

Gabriella: Zu meinem riesigen Glück war die „Promijägerin“ auf Anhieb ein Hit. Der Nachfolger dann nicht mehr ganz so (ein häufiges Phänomen beim zweiten Buch), der Sylt-Roman „Inselzauber“ schaffte es dann aber wieder nach vorne.

Ich habe lange überlegt, ob ich das thematisieren soll … aber ich will ja ehrlich sein: Mit „Schluss mit lustig“ ist es dummerweise ein bisschen verhext. Dieses Buch hat entweder gerade darunter zu leiden, dass es neben den Märchen ein bisschen untergeht, im Rahmen der Reihe „Junge Erwachsene“ generell schwer hat – oder ich selbst mag ihn lieber als meine Leser. Bislang habe ich die Antwort auf diese Frage noch nicht gefunden. Ginge es aber nach den Gesetzmäßigkeiten, denen die Romanhandlung folgt, müsste es am Ende eigentlich ein Megaknaller werden, mit Verfilmung und allem Drum Dran ;-)

10. Kendra fragt:

Also mich würde brennend interessieren, wann denn bei ihnen Schluss mit lustig ist und ihnen persönlich die Hutschnur ähm die Geduld reißt?

Gabriella: Ich bin zwar grundsätzlich kein besonders ungeduldiger Typ, aber wenn es irgendwo ungerecht zugeht, jemand schlecht behandelt wird, Menschen sich gedankenlos Mitmenschen, Tieren, oder der Umwelt gegenüber mies verhalten, dann kann ich schon mal explodieren.

Ebenso könnte ich gerade alle Atom-Lobbyisten und Politiker, die immer noch nix merken, ins Weltall schießen!

Außerdem würde ich sehr gerne wissen, wie ihr perfektes Leben in einer etwas naiven Welt, in der alles positiv und möglich ist, so aussehen würde

Gabriella: In meiner „perfekten“ Welt wäre nicht unbedingt alles rosarot und positiv, denn das ist natürlich utopisch. Aber ich wünsche mir generell mehr Achtsamkeit, Bewusstheit und liebevolles Miteinander. Dann würde sich auch alles Weitere daraus ergeben …

11. Stella (Svenja) fragt:

Gabriella, Du warst bereits als Buchhändlerin, Lektorin und Leiterin eines Kinderbuchverlages tätig. Nun schreibst Du Romane für Jugendliche und Erwachsene. Wann ist Deine Leidenschaft für das Lesen und auch das Schreiben entstanden?

Hat es Dir in den Fingern gejuckt, selber eine Geschichte aufs Papier zu zaubern, während Du die Bücher anderer Autoren gelesen hast oder hast Du davor schon "im Stillen" Geschichten geschrieben?

Gabriella: Die „Initialzündung“ war ein Traum, so skurril das auch klingen mag. Ich habe eines Nachts geträumt, ich hätte ein Buch geschrieben und habe mich am nächsten Morgen über die Vorstellung kaputtgelacht. Der Traum muss aber ein Wink mit dem Zaunpfahl meines Unterbewusstseins gewesen sein, denn kurze Zeit vorher hatte ich als Ghostwriterin einige Geschichten für die Anthologie „Pfeif der Angst ein Liedchen“ – Promis gegen rechte Gewalt – geschrieben, das ich als Verlagsleiterin mit sehr viel Herzblut vorangetrieben hatte. Wenn ich aber mittlerweile darüber nachdenke, wie ich eigentlich wirklich zum Schreiben gekommen bin, liegt das mit Sicherheit auch daran, dass ich schon als Kind beim Spielen mit Puppen und Stofftieren immer wahnsinnig viele Geschichten auf Lager hatte – sie aber nie aufgeschrieben habe.

Wie kommt es, dass Du nicht zum Beispiel eher Kinderbücher schreibst, schließlich warst Du doch Leiterin eines Verlages für solche Bücher? Wäre dies nicht vielleicht näherliegend gewesen?

Gabriella: Die Frage ist absolut berechtigt … und schwer zu beantworten … ich glaube das lag ein bisschen daran, dass ich einen solchen Riesenrespekt vor tollen Kinderbuchautoren – und vor der kritischen Zielgruppe habe … Kinder wissen sehr genau, was sie mögen und was nicht …

Möchtest Du irgendwann erneut einen anderen Beruf ergreifen, oder hast Du nun Deinen Traumberuf gefunden?"

Gabriella: Momentan kann ich mir nichts anderes vorstellen, weil ich diesen Beruf liebe – obwohl er natürlich auch seine Tücken mit sich bringt. Allerdings hat mein bisheriger Lebenslauf gezeigt, dass ich alle paar Jahre etwas Neues mache, aber immer mit Büchern. Ich lasse mich einfach überraschen

12. Anna fragt:

Ich denke ja, dass es so schön sein muss, als befände man sich in einem Märchen, den Sprung zur Autorin geschafft zu haben. Und auch Ihren Lesern, liebe Frau Engelmann, habe Sie Märchen nicht vorenthalten. Doch jetzt lautet meine Frage: Welche war der märchenhafteste Moment in Ihrem Leben?

Gabriella: Hui, eine tolle und zugleich schwierige Frage! Natürlich ist es wirklich „märchenhaft“, den ersten Buchvertrag zu unterschreiben, das erste Exemplar eines selbst geschriebenen Romans in der Hand zu halten, ihn für einen Leser zu signieren. Aber obwohl ich meinen Beruf liebe und ihn luxuriöserweise nicht als Arbeit empfinde, zählen für mich andere Dinge im Leben mindestens ebenso: ein schöner, inniger Moment mit lieben Menschen, ein intensives Erlebnis im Bereich Kunst (also eine beeindruckende Ausstellung, ein toller Film, Musik, die mich berührt, ein Theaterstück, das mich beschäftigt – ein Buch, das ich am liebsten mehrmals lesen würde), oder Genuss in jeder Form. Begegnungen mit Menschen, mit Orten, Natur, hin und wieder auch „Magisches“ … meine Welt ist reich an solchen Erlebnissen und es zählt niemals eines mehr als das andere.

Oh, es tut mir leid, aber ich muss noch eine Frage stellen: Lässt sich die Einstellung der Protagonistin July auch ein wenig mit Ihrer Lebenseinstellung in Verbindung bringen?

Eine sehr persönliche Frage - ich hoffe nicht zu persönlich ...

Gabriella: Keine Sorge, sie ist nicht zu persönlich. Die Antwort darauf findet sich unter Christinas Frage.

Sooo, wer bis hierhin alles gelesen hat, dem kann ich nur gratulieren, die anderen haben - meiner Meinung nach etwas verpaßt!

Nun aber zu den Gewinnern. Gabriella hat sie selbst ausgesucht nach den Fragen, die ihr am besten gefielen. Und das sind:

6. Jana

9. Sabine

12. Anna

Und wie schon vermutet, fehlt von einer der Damen die Adresse. Ihr drei bekommt gleich alle von mir Emails - die Betreffende frage ich direkt nach der Adresse. Die anderen beiden .. die Bücher gehen morgen, spätestens übermorgen auf die Reise!! Glückwunsch!

Kommentare:

  1. Wow, da war Gabriella ja wirklich eifrig! Danke für die tollen Antworten und den Gewinnern viel Freude bei dem Buch!

    LG Claudia

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  2. wow was viele Fragen und klasse Antworten, gratuliere den Gewinnern!!!!

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  3. Wirklich tolle Fragen und ich finds super, dass Gabriella sich Zeit genommen hat, sie alle zu beantworten. Ich finds total interessant, mehr über sie zu erfahren. Glückwunsch an die Gewinner

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  4. Da laus mich doch der Affe! Das ging ja wirklich flott - und dann darf ich mich auch noch zu den glücklichen Drei zählen! Vielen Dank Fabella, und natürlich auch Frau Engelmann! Dankeschön!
    Ich hab alle Fragen gelesen und muss sagen, dass mir alle sehr gut gefallen haben - vor allem jedoch die Antworten.
    Danke noch einmal für das tolle Gewinnspiel und auch herzlichen Glückwunsch den anderen Gewinnern! :)

    Liebe Grüße,
    Anna

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  5. Super Fragen und Antworten...danke für die komplette Veröffentlichung! Sehr interessant! =)
    Martina

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  6. WOW alle Fragen beantwortet. Danke für den Einblick und das Beantworten aller Fragen. War wirklich sehr sehr interessant alles zu lesen.

    Glückwunsch an den glücklichen Gewinnerinnen.

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  7. Ein wirklich schönes Interview mit spannenden Fragen und noch spannenderen Antworten! Danke an die Autorin und auch an Fabella!
    Und dazu noch meinen Glückwunsch an die Gewinnerinnen, ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

    Lieben Gruß.

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  8. liebe fab, dein buchblog ist so toll, bin immer wieder begeistert, wie viel du liest und was du alles "drumherum" um die bücher veranstaltest und postest... leider komme ich nur zum hören, aber immerhin ;) ist schon klasse, wie du in kürzester zeit auch zu einer wunderbaren rezessorin geworden bist, viel freude weiterhin!!! glg vom mondkind

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  9. Wow, wirklich ein sehr schöner Beitrag :) UNd wirklich lang :D Tolle Aktion das die besten Fragen beschenkt wurden!

    LG
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