Freitag, 15. April 2011

[Rezension] Isabel Abedi - Whisper

Isabel Abedi - Whisper

Arena
ISBN: 978-3-401-02999-3
275 Seiten - Taschenbuch


Die Autorin:
geboren 1967, ist eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchschriftstellerinnen Deutschlands. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Ihr Jugendroman Whisper wurde auf Anhieb zum Bestseller und für den deutschen Jugendliteraturpreis 2006 nominiert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Hamburg.

Inhalt:
Noas Mutter Kat ist eine berühmte Schauspielerin. Um ein bißchen abzuschalten und sich auf ihre nächste Rolle vorzubereiten, hat sie für die Ferien ein altes Haus in einem kleinen Dorf gemietet. Gemeinsam mit Gilbert, einem guten Freund der Familie machen sie sich auf den Weg. Das Haus ist in einem ziemlich heruntergekommenen Zustand und so lassen sie sich von David, einem Jungen aus dem Dorf, bei der Renovierung helfen. Doch schon bald stellen sie fest, daß mit dem Haus etwas nicht stimmt. Daß sie nicht allein dort sind. Und David und Noa setzen alles daran, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Nach und nach stoßen sie auf Hinweise, was in diesem Haus geschehen ist und geraten dabei selbst in Gefahr.

Meine Meinung:
Irgendwie hab ich nicht ganz den Inhalt erwartet, den ich hier vorgefunden habe. Und so war das Buch doch sehr überraschend für mich.

Noa mochte ich sofort. Auch wenn sie ein bißchen kratzbürstig wirkt, konnte ich schnell nachvollziehen, warum sie von ihrer Mutter Kat so genervt war. Es scheint nicht einfach zu sein, die Tochter einer berühmten Schauspielerin zu sein, zumal diese, wenn es darauf ankommt, nicht für Noa da ist. Doch dafür ist Gilbert immer zur Stelle, wenn Noa einen Arm zum trösten braucht. Das macht ihn symphatisch, obwohl er einen faible für Esoterik und Paranormales hat.

Was man anfangs für Spinnereien von Gilbert hält, wird schnell ernst, als die fünf eine Seance abhalten und dabei tatsächlich Kontakt zu Geistern aufnehmen. Ein bißchen unheimlich sind die Schilderungen der Vorfälle, die in diesen Seancen auftreten. Und doch spielt das eine wichtige Rolle in der Geschichte. Denn hier begegnen sie erstmalig Eliza. Und auch wenn diese ihnen nur Bruchstücke verrät, was einst geschah, bringt sie sie doch auf die richtige Fährte.

Es wäre kein gutes Buch, wenn es neben den netten Menschen nicht auch böse gäbe. Und so spielen eine Reihe von Leuten eine wichtige Rolle in diesem Buch, auf die ich nicht näher eingehen möchte, um nicht alles vorweg zu nehmen.

Ich finde, Isabel Abedi hat einen schönen flüssigen Schreibstil, der es einem ermöglicht ein Buch so wegzulesen. Das Buch wurde an keiner Stelle langweilig, sondern hielt die Spannung immer ziemlich oben. Allerdings hat es mich nicht so verzaubert wie Imago. Denn obwohl auch hier übernatürliches eine große Rolle spielt, fehlte mir ein bißchen die Magie.

Es ist ein schönes Buch, das absolut empfehlenswert ist. Und die Taschenbuch-Ausgabe überzeugt mit ihrem wirklich günstigen Preis, daß man hier keinen Fehler mit dem Kauf machen kann.

Ich habe das Buch gern gelesen und möchte nicht ausschließen, daß ich es irgendwann noch einmal zur Hand nehme!

Daher meine Wertung:

Und wer es jetzt auch lesen mag, der braucht nur hier klicken:


Kommentare:

  1. Ich liiiiebe dieses Buch.
    habe es sogar als Hardcover hier so alt ist meins schon.
    Überhaupt die Autorin ist so toll.

    Schöne Rezension!
    Lass dir mal liebe Grüße hier und wünsche dir ein tolles, sonniges Wochenende!
    Jenny

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  2. :)) Ich bin schon sehr gespannt, wie es mir gefällt.. ist ja auch noch auf meinem SUB :)

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  3. Ich hab den ersten Band vor zwei Jahren gelesen. Hört sich so an, als wurde die Reihe spannend weiter gehen. LG :)

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