Samstag, 1. Januar 2011

[Rezension] Sebastian Fitzek - Der Augensammler


Er spielt verstecken. Aber Du hast nur 45 Stunden und 7 Minuten Zeit, sein Opfer zu finden. Es ist immer ein Kind, dessen Mutter zuvor umgebracht wurde von ihm.

Aber es gibt keine Spur zu ihm, doch dann gibt es Hilfe von unerwarteter Seite. Die blinde Physiotherapeutin Alina tritt in Alexanders Leben und versucht ihm mit Hilfe ihrer Versionen der begangenen Taten zu helfen. Doch sind es wirklich Visionen oder steckt mehr dahinter?










Ich bin immer ein wenig skeptisch Büchern gegenüber, die einen großen Hype auslösen. Und so ging es mir auch mit diesem Buch. Lange schon denke ich immer wieder, ich muß es unbedingt lesen - gleichzeitig aber auch bin ich skeptisch ob es das hält, was ich mir davon verspreche.

Ich habe dieses Buch heute in einem Rutsch gelesen (außer ungefähr 50 Seiten, mit denen ich gestern begann, dann aber durch Besuch unterbrechen mußte). Und mir ging es wirklich so, ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Spannung war greifbar, es wurde zu keiner Zeit langweilig, weil immer wieder neue Umstände eintraten, mit denen man so gar nicht gerechnet hätte. Auch wenn der Titel erst einmal - für mich - sehr unappetitlich wirkt, ist dies im Buch eigentlich so nicht der Fall. Gut, für zarte Nerven ist es bestimmt nicht, denn der Titel stammt ja nicht von ungefähr, aber eigentlich hätte ich mit schlimmerem gerechnet.

Sehr verwirrend war für mich, daß das Buch eigentlich mit dem letzten Kapitel beginnt und mit dem ersten endet. Gut, daß ich vorgewarnt war, denn ich hätte sonst geglaubt, das ebook hat einen Schaden *lol*. Und auch daß ich vorher gelesen habe, daß die Leute begriffen haben, warum dies so ist, konnte ich lange Zeit nicht nachvollziehen - aber am Ende dann doch.

Ich kann das Buch also definitiv empfehlen!

Und eine Zeile aus dem Buch möchte ich Euch auch noch mitbringen, die ich sehr lesenswert fand:

"Es gibt nur wenige Momente, in denen es uns Menschen gelingt, einzig und allein für den Augenblick zu leben. In denen es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt, sondern nur ein Hier und ein Jetzt."

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