Montag, 15. September 2014

[Rezension] Ann Brashares - Wer weiß, was morgen mit uns ist

cbj

gebundene Ausgabe (22.9.14): KLICK - 16,99 € - 320 Seiten
ebook: KLICK - 13,99 €
Altersempfehlung: ab 12 - finde ich nicht!
Genre: Zeitreise / Jugendbuch

Die Autorin:
Ann Brashares wuchs in der Nähe von Washington D.C. auf. Sie studierte Philosophie an der Columbia University in New York, unterbrach jedoch das Studium, um in einem großen amerikanischen Verlag zu arbeiten. Seit 2000 widmet sich Ann Brashares ganz dem Schreiben. Ihre Serie »Eine Jeans für vier« über vier Freundinnen ist weltweit ein großer Erfolg. Brashares lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in New York.








Inhalt:
Es ist schwer, wenn niemand wissen darf, wer du bist und wo du herkommst. Regeln beherrschen Prennas Alltag, schreiben ihr vor, mit wem sie redet und vor allem was. Integration, doch kommt bloß keinem zu Nahe! Doch so einfach, wie sie es hinstellen ist es nicht. Was wenn jemand einfach nicht aufgibt, dich kennenzulernen und was, wenn Du das eigentlich auch nicht willst, trotz all des Gehorsams, den du an den Tag legst?  Ethan bringt Prennas Gehorsam zum schwanken und doch macht es ihr gleichzeitig furchtbare Angst, denn sie erfahren alles.


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch gelesen habe, und bevor ich anfing, diese Rezension zu schreiben, stellte ich fest, dass es schon einige Meinungen zu dem Buch gibt .. und ich muss ehrlich sagen, ich kann sie überhaupt nicht nachvollziehen. Ungeklärtes, was angeprangert wird, ist sehr wohl im Buch beschrieben. Für mich sind keinerlei Fragen offen geblieben, denn wenn man das Buch bis zum Ende aufmerksam liest, so wie ich es tat, weil es mir gefiel, dann werden auch die ganzen offenen Fragen erklärt. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, denn für mich ist schon die Aufzählung von ungeklärtem hier viel zu großes Spoilern, denn es betrifft Dinge, die erst später im Buch auftreten.

"Wer weiß, was morgen mit uns ist" ist sicherlich nicht eins der großartigsten Bücher, die ich je las, aber es schaffte, mich von Anfang bis Ende zu fesseln. Es brachte nette Ideen mit sich, die das Gehirn auch hier und dort mal beschäftigten, es brachte zwei für mich sehr sympathische Protagonisten mit sich, mit denen ich gerne meine Zeit verbrachte und es zeigte mir, dass blinder Gehorsam immer irgendwas schlechtes hat.

Ich fand es sehr witzig irgendwie zu erleben, wie sich die "Menschen aus der Zukunft" schwer taten mit alltäglichem .. ihgitt, stundenlang vor dem PC sitzen *lach* .. es wäre schön, wenn das die Zukunft wirklich wieder mit sich bringen würde, auch wenn ich selbst zu denen gehöre, die mit Freude stundenlang davor sitzt ;) ...

Ich finde dagegen überhaupt nicht, dass dieses Buch schon was für 12-Jährige ist, wie die Altersfreigabe vorsetzt. Manche Dinge fand ich etwas zu komplex .. wenn wir schon in die Vergangenheit reisen, was müssen wir ändern, damit die Zukunft anders aussieht ... in der Thematik allein fand ich, dass Fragen offen blieben, die allerdings kein Mensch beantworten könnte. Ob das aber von 12-Jährigen verstanden wird? Aber selbst wenn das nicht als Hindernis gilt, fand ich einige Szenen einfach zu gewaltätig für 12-Jährige .. möglich, dass ich mit der Meinung allein da stehe, aber ich denke, 14 wäre hier viel eher angebracht.

Erst nach dem Lesen des Buches stellte ich fest, dass ich bereits Filme der Autorin kenne - die ich ebenfalls mochte. Sie hat einen schönen, leichten Schreibstil, der es einem sehr leicht macht, dem  Buch mit Aufmerksamkeit und Freude zu folgen. Es gibt einen ganz zarten Humor, der hier und da Szenen auflockert und hier und dort findet man auch sehr schöne Gedanken. Eine gute Mischung also. Der folgende Satz hat mir zum Beispiel ausgesprochen gut gefallen:

"Die Kluft zwischen dem, was wir sagen, und dem, was wir empfinden, ist so weit und so tief, dass ich manchmal denke, ich falle in sie hinein und höre nicht mehr auf zu fallen."

Fazit:
Ein wirklich schönes Buch, das einen mit seiner Geschichte und seinen Protagonisten mitreißt. Das man gerne in einem Rutsch liest und das die Gedanken auch danach noch etwas beschäftigt. Mit etwas Herz, zartem Humor, einer Zeitreisegeschichte und sympathischen Charakteren. Sehr empfehlenswert - wenn meiner Meinung nach auch nicht für 12-Jährige.

Meine Wertung:






Donnerstag, 11. September 2014

[Rezension] Lena Hooge - Bauchgefühle

KNAUR

Taschenbuch (1.9.14): KLICK - 8,99 € - 336 Seiten
ebook: KLICK - 8,99 €
Altersangabe: Erwachsene
Genre: Chicklit


Die Autorin:
Lena Hooge ist das Pseudonym der Journalistin und Autorin Andrea Hackenberg. Sie kam 1973 mit einer Menge Lebensmittelallergien zur Welt und verträgt weder Laktose noch Weichtiere. Bei Restaurantbesuchen bestellt sie sicherheitshalber Spaghetti und sieht anderen dabei zu, wie sie aufregendere Dinge essen. Sie ist süchtig nach gelbem Wackelpudding, liebt den Anblick von unverwüsteten Buffets und brütet gerne über Rezepten, die sie niemals nachkochen könnte. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie in Frankfurt am Main. Lena Hooge ist auf Facebook und freut sich über ein Feedback ihrer Leserinnen und Leser. www.lena-hooge.de



Inhalt:
Mari ist Restaurant-Kritikerin und mit ihrem Job mehr als zufrieden. Einem Karriere-Aufstieg wäre sie trotzdem nicht abgeneigt, der sich in greifbarer Nähe befindet. Männer dagegen hält sie auf Abstand - eine heiße Nacht gerne, aber bloß nicht mehr. Allein bei der Vorstellung bekommt sie eine Gänsehaut. Doch das bringt genau das mit sich, was sie nie wollte - sie wird schwanger. Und das schlimmste, sie weiß nicht mal von wem. Der Aufstieg schwindet in unerreichbare Höhe, zumal sich auch noch Ben, der Neue im Büro alles an sich zu reißen versucht. Was sie anfänglich attraktiv an ihm fand, nervt sie von Tag zu Tag mehr. Doch auch der ruhige Simon scheint ihrem Traumjob immer näher zu rücken. Mari weiß nicht, was sie tun soll.


Meine Meinung:
Nach dem ich das Buch beendet hatte, las ich ein Interview mit der Autorin in der Zeitung Loveletter. Und danach muss ich ehrlich sagen, bekam das Buch für mich fast eine noch nettere Unterhaltung. Denn sind wir mal ehrlich - eine Autorin, die unter Lebensmittelallergien leidet, schreibt ausgerechnet ein Buch über eine Restaurant-Kritikerin .. ich fand das sehr unterhaltsam gebe ich zu, vor allem, weil ich im Buch wirklich überzeugt von dem war, was sie zu manchen Essen schrieb. Ich dachte, wow, was man so alles herausschmecken kann und musste jetzt im Nachhinein doch herzhaft darüber lachen ... wenn ich mir vorstelle, dass sie das wahrscheinlich selbst nie probiert hat. Überzeugende Leistung, liebe Lena :) ... wobei .. ich glaube, mir hätte der Yeti noch besser gefallen ;)

Zurück zum Buch. Mari war eine mir sofort sympathische Protagonistin, ohne dass ich es näher beschreiben könnte, warum. Ich mochte einfach ihre offene, frische Art, sie weiß was sie will und sie ist dabei knallhart - denkt sie zumindest ;) Ben dagegen ging mir schon auf den Geist, als er das erste Mal den Mund aufmachte und eigentlich änderte sich daran auch das ganze Buch lang nichts. Simon .. nun .. aus ihm wurde ich nicht schlau, aber das ist ja auch nicht immer ungewollt ;)

Mir gefiel es, wie sich Mari nach und nach ganz sanft veränderte. Wie sie trotzdem ihren Weg einhielt und nicht davon abging. Aber man merkte, dass sie weicher wurde, nachdenklicher. Dass sie manche Sachen in Frage stellte, die zuvor für sie in Stein gemeißelt waren.

Schön fand ich aber auch die kleinen Nebengeschichten, die das Buch mit sich brachte, die aber fest zur Geschichte gehören, wie die Geschichte mit ihrem Vater und seinem Leben oder auch das von alten und neuen Freunden von Mari.

Wirklich humorvoll fand ich die Schilderungen zu der TV-Show - ja, da wurden wirklich alle Klischees bedient und es war wirklich lustig, das Ganze mal so auf den Punkt gebracht zu lesen - bestätigte meine Meinung doch sehr - nein, ich habe nichts gegen Koch-Shows .. lest das Buch, und Ihr wisst, was ich meine!

Fazit:
Alles zusammen ergab eine wirklich schöne, leichte Geschichte, die Spaß machte zu verfolgen und ehe man sich versah, war man auch schon am Ende angekommen. Sehr empfehlenswert!

Es gibt übrigens auch einen Trailer, den ich Euch gern zeigen möchte:







Meine Wertung:




Dienstag, 9. September 2014

[Rezension] Annika Dick - Codename Nike

Oldigor

Taschenbuch (16.9.14): KLICK - 13,90 € - 250 Seiten
ebook: KLICK - 3,99 €
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Fantasy

Die Autorin:
Annika Dick wurde am 23. Februar 1984 geboren und nennt noch heute das Nordpfälzer Bergland ihre Heimat. Nach dem bestandenen Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und arbeitet heute in der IP-Abteilung einer Wirtschaftskanzlei. Das Erzählen und Niederschreiben von Geschichten hat sie seit ihrer Kindheit nicht losgelassen. Seit 2011 präsentiert sie ihre Prosa in einigen Anthologien von Kleinverlagen während sie ihren Debütroman "Schattenlicht" beendete. In 2014 wird ihr Roman "Codename Nike" im Oldigor Verlag erscheinen.





Inhalt:
Genprojekte sind schuld daran, dass es Thees und Vrykolakas gibt. Doch wer von beiden Spezies ist wirklich die schlimmere. Einst entstanden bei einem Genprojekt aus ehemaligen Soldaten die Vrykolakas - Vampire. Jahrzehnte später dann erschuf Olympus mit einem weiteren Genexperiment die Thees – einzig zu dem Zweck die Vrykolakas zu vernichten. Nike war die erste von ihnen und seit sie ein kleines Mädchen war, kennt sie nichts als Kampf und den Hass auf die Vrykolakas. Doch bei ihrem neusten Auftrag läuft etwas schief und sie gelangt in die Hände eines Feindes. Thanos, seit Jahrzehnten auf der Flucht vor Olympus versucht sie davon zu  überzeugen, dass das, was sie ihr Leben lang lernte, nicht die Wahrheit ist. Doch Nike will ihm nicht glauben, versucht zu entkommen, beflügelt von der Angst, sich selbst nicht vertrauen zu können. Denn allein sein Geruch macht sie wahnsinnig und dabei müsste sie ihn doch eigentlich hassen.

Meine Meinung:
Ich gebe zu, ich tat mich unglaublich schwer, in dieses Buch hineinzukommen. Zu viele Namen, Orte, Geschehnisse prasselten auf mich ein, die ich nicht in eine Geschichte gesetzt bekam. Ich verstand nicht, was sind Thees, was Vrykolakas, auch wenn ich vorher die Inhaltsbeschreibung gelesen hatte. Man wird einfach fast ohne Vorwarnung mitten in eine Geschichte geschmissen und die Erklärungen dazu kommen erst nach und nach. An sich gar nichts schlimmes, doch hier verwirrte es mich ungemein. Und wenn man nicht in eine Geschichte hinein kommt, so ist man immer wieder versucht, das Buch zur Seite zu legen. Genau so geschah es auch. Doch immer wieder kämpfte ich mich weiter und irgendwann machte es klick und ich war drin und dann auch richtig gefesselt. Das ganze hat bestimmt keine 30-40 Seiten gekostet und jetzt rückblickend ist alles vom Beginn an absolut logisch J

Wer hier jetzt wirkliche Vampire erwartet, der irrt. Ja sicher, sie sind Vampire. Aber das ist eigentlich gar nicht das Thema des Buches. Viel mehr geht es um diese zwei Spezies, die sich gegenseitig jagen und vernichten, und was eigentlich dahinter steckt. Und so würde ich trotz der paranormalen Einschläge das ganze eher als Thriller bezeichnen.

An manchen Stellen hätte ich mir noch mehr Beschreibungen gewünscht, allerdings muss ich zugeben, dass nichts offen blieb. Das Buch nahm wirklich rasant Fahrt auf und zerrte mich dann mit, ohne mich wieder loszulassen.

Mittendrin überrascht es dann auch noch mit wirklich heißen Szenen, die ich so nicht vermutet hätte und die man vielleicht nicht unbedingt an öffentlichen Orten lesen sollte *schmunzel* .. ich war so gebannt, dass ich alles um mich herum vergessen habe.

Was mich ein bisschen irritiert hat, war der Name Nike. Ja .. sicherlich, die Erklärung im Buch war sehr logisch, griechisch, Siegesgöttin und so weiter. Es war auch sehr stimmig und passte perfekt zu der Protagonistin .. trotz allem hatte ich ständig diese vorwitzige Idee im Kopf, ob sie vielleicht die passenden Schuhe trägt .. und in welcher Farbe .. und das begleitete mich über das ganze Buch hinweg.

Nike selbst – mochte ich anfangs nicht so wirklich. Auch wenn ich sie verstand, fand ich sie zu hart, zu gefühllos, zu engstirnig, zu dickköpfig. Doch im Laufe des Buches verändert sie sich und es war spannend, diesen Änderungen zu folgen und am Ende mochte ich sie wirklich gern. Thanos dagegen mochte ich sofort – naja .. klar .. großer, starker Mann, gut aussehend, umwerfender Körper und dann noch Vampir .. ernsthaft .. man kann ja gar nicht anders, als ihn zu mögen. Und sein Charakter gefiel mir auch absolut gut.

Alles in allem haben wir hier ein Buch mit einer sehr frischen Idee – sicherlich gab es schon öfter diese Ideen der Grundgeschichte im Hintergrund mit den Genexperimenten, aber ich finde, das Thema ist längst noch nicht ausgereizt. Schön fand ich auch, dass hier zwar Vampire vorkommen, aber dass das eigentlich nicht das Hauptthema ist, sondern etwas viel größeres noch dahinter steckt.

Der Schreibstil gefiel mir auch gut. Nicht zu kitschig, flüssig und gradlinig und fesselnd, zumindest, wenn man in der Geschichte angekommen ist. Ich hätte mir vielleicht ein wenig mehr Erklärung zum Beginn gewünscht, aber gut möglich, dass das auch nur meine persönliche Empfindung ist.

Fazit:
Ein Buch mit ungewöhnlichen und frischen Ideen, geschrieben in einem mitreißendem Schreibstil – wenn man in der Geschichte angekommen ist. Auch Gefühle kommen hier nicht zu kurz, auch wenn es nicht das Hauptthema des Buches ist. Auch die Tatsache, dass hier Vampire mitspielen ist eher nebenrangig, viel wichtiger ist die Geschichte, die dahinter steckt. Wirklich empfehlenswert.. und ich vermute, dass es einen weiteren Teil geben wird, denn das Ende bietet, obwohl abgeschlossen, eine Menge Stoff für eine Fortsetzung.


Meine Wertung:



Montag, 8. September 2014

[Blogtour] Rainer Wekwerth - Das Labyrinth - Die Auslosung

Nun ist tatsächlich schon wieder das Ende da .. die Blogtour ist leider vorbei und damit auch die letzte ihrer Art - denn die Reihe um das Labyrinth ist abgeschlossen.




Es waren drei tolle Blogtouren zu den einzelnen Bänden und ich kann mich bei Euch Lesern meines Blogs nur bedanken für die tolle Teilnahme.

Ich hoffe, die Tour hat Euch auch diesmal wieder gefallen - an einigen Kommentaren konnte ich es lesen, denn dann macht so eine Arbeit wirklich viel viel Spaß.

Mein Dank geht auch an meine Mitblogger, es war eine sehr schöne Zusammenarbeit, vielen Dank dafür.

Und natürlich ein großer Dank an Rainer Wekwert - für das Schreiben dieser genialen Bücher, für sein Vertrauen in uns, direkt dreimal so eine tolle Blogtour für ihn ausrichten zu können und natürlich auch für seine Geschenke, die er uns für Euch zur Verfügung gestellt hat, denn das ist ja auch nicht ohne!! DANKE.

So .. nun aber zum Gewinner ... ich verkünde hier nur die Person, die auf meinem Blog gewonnen habt - so wie jeder Blog nur den Gewinner verkündet, der bei ihm gewonnen hat .. also macht Euch noch einmal auf den Weg zu einem letzten Besuch zu den Blogs, wo Ihr teilgenommen habt :)

Dieses Buch gab es signiert zu gewinnen auf meinem Blog:




So .. Spannung lang genug gewesen? ... hier ist meine Gewinnerin:












Herzlichen Glückwunsch Monika! Bitte schick mir Deine Adresse an fabella (at) fabella (punkt) de - ich werde sie an Rainer weiterleiten, der Dir Dein signiertes Buch zukommen lässt!

Sonntag, 7. September 2014

[Rezension] Nola Conway - Wolkengeflüster

Oldigor

Taschenbuch (10.10.2014): KLICK - 12,90 € - 260 Seiten
ebook: KLICK - 0,99 €
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Erotik-Romance

Die Autorin:
Nola Conway liebt ferne Länder und Bücher, bei denen mehr gelacht, als geweint wird. Sie trinkt Berliner Weiße mit Waldmeistergeschmack (obwohl sie eigentlich kein Bier mag). Nachdem sie jahrelang las, was ihr zwischen die Finger kam, beschloss sie irgendwann, selber mit dem Schreiben zu beginnen. Bevorzugt Liebesromane mit prickelnder Leidenschaft und einem Schuss Humor.





Inhalt:
Ein Urlaub als Single. Perfekt, um endlich mal die brave, solide Emma hinter sich zu lassen. Zumindest ist es das, was ihre Freundin Tara von ihr verlangt. Um Alex zu vergessen, der sie einfach gegen eine jüngere ausgetauscht hat. Doch ob das wirklich das richtige für Emma ist? Doch noch während sie unsicher ist, passiert ihr im Flugzeug etwas, das ihr ganzes Denken nahezu ausschaltet. Berauscht von den Gefühlen, die ein Fremder in ihr weckt - zwangslos, einmalig, ohne Grenzen - wird es für Emma ein hartes erwachen, als sie erkennt, auf was für ein Spiel sie sich da eingelassen hat. Denn ... dass ihr diese Spiele nicht liegen, wird ihr schnell klar. Und dennoch kann sie sich dem Sog nicht entziehen ..

Meine Meinung:
Hmm .. sehr überraschend teilweise .. prickelnd und trotzdem wirklich was fürs Herz. Eine, wie ich finde, gelungene Mischung, die mich das Buch nahezu in einem Rutsch lesen ließ.

Sicherlich, wir haben hier wieder einmal eine dieser typischen Geschichten vom Verlassen werden, umwerfende Fremde treffen, verbotene Gedanken und Gefühle und prickelnde Situationen. Und trotzdem, man liest sie immer wieder gern.Und genau so ist es hier auch. Emma brauchte eine zeitlang, um mich von sich überzeugen zu können .. anfangs fand ich sie hmm, ein bisschen naiv-kindlich, obwohl sie nun wirklich aus dem Teenager-Alter heraus ist, aber sie wirkte für mich oft ein wenig weltfremd. Andersherum gefiel mir aber, wie sie sich änderte im Laufe des Buches. Sie wirkte reifer. Und trotz allem hatte sie Einstellungen, dir mir ausgesprochen gut gefielen. Sie bleibt ihrer Linie treu, auch wenn sie hier und dort vielleicht mal einen kleinen Schritt daneben macht .. verliert sie die Richtung dennoch nie aus den Augen.

Und dann Julian .. der wahr gewordene Traummann .. sexy, reich, gutaussehend, single .. und natürlich völlig verkorkst, wie immer. Abweisend, abwehrend  - natürlich dadurch mega-interessant ... ein perfekter männlicher Charakter. Dass er auch noch gefährliche Spiele spielt, macht ihn natürlich noch anziehender *schmunzel*. Ich liebe solche Charaktere .. ich meine mal ernst, ob es sie wirklich gibt? Ich glaube, ich würde nur zu gerne mal einem von ihnen begegnen, wie wohl jeder, der ebenfalls solche Bücher liest.

Mir gefiel die Idee, die hinter hmm, den Spielen von Julian stand, auch wenn ich denke, dass meine Reaktion der von Emma sehr nah kommen würde. Und das war es glaube ich auch, was mir an diesem Buch so gut gefiel .. Emma war mir - von ihrem Denken doch sehr ähnlich. Und das ist natürlich immer toll, um sich in ein Buch fallen zu lassen.

Fazit:
Es ist ein Buch, das bestimmt nicht mit wahnbrechend neuen Ideen aufwartet, doch der Schreibstil ist wirklich toll. Locker, humorvoll, herzberührend ohne kitschig zu sein, eine perfekte Mischung für unterhaltsame Stunden mit einem prickelnden Häubchen Erotik obendrauf - nicht zuviel, um nicht langweilig zu werden, aber genug, um mehr zu wollen *schmunzeln*

Meine Wertung:



Mittwoch, 3. September 2014

[Rezension + Fotostrecke] Elke Becker - One Night in Bankok

ebook: KLICK - derzeit 0,93 € !! - 219 Seiten
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Chicklit/Romance

Die Autorin:
Geboren wurde die Autorin im schwäbischen Ulm. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Südamerika und der Karibik zog es die Autorin wieder nach Europa. Auf Mallorca lebt sie seit 2005.
Unter dem Namen J. J. Bidell veröffentlicht sie Fantasy-Romane. Wie sie dazu kam eine Fantasy-Reihe zu schreiben? Eigentlich durch ihre Nichten; und ihre schwarze Katze.









Liebe Elke, danke, dass Du mir auch dieses Buch wieder anvertraut hast, es war wie immer ein Vergnügen zu lesen!



Inhalt:
Caro reist in ihren Flitterwochen nach Bangkok - mit ihren zwei besten Freundinnen. Das hat sie sich zur Scheidung selbst geschenkt. Die Flitterwochen in Bangkok, die sie nie machen konnte, weil ihr Ex eher auf Almhütten stand. Die drei genießen diese fast magisch fremde Welt, erkunden Tempel und Märkte und genießen ihren Urlaub. Bis sie auf George treffen, den sie zunächst für einen typischen Thailand-Touristen halten. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass er das nicht ist. Zum Glück für Caro, der er ihr immer wieder über den Weg läuft und ihr Herz höher schlagen lässt. Und so gibt sie nach, mit ihm Abend zu essen und erlebt eine zauberhafte Nacht über der Stadt. Aber so schnell wie alles begann, ist der Abschied auch da und Caro versucht, den restlichen Urlaub mit ihren Freundinnen zu genießen. Doch sie muss ständig an George denken, der auf ihre Nachricht nicht einmal mehr reagiert.


Soviel zum Inhalt ... doch bevor ich Euch jetzt meine Meinung zu dem Buch erzählen möchte, kann ich Euch noch ein paar Fotos der Autorin zeigen, die sie selbst in Bangkok gemacht hat und die Orte oder auch wichtige Dinge zeigen, die im Buch vorkommen ... ich mag so etwas sehr, denn das bringt mir ein Buch immer näher. Ihr könnt auf die Bilder klicken, dann werden sie größer!






Zunächst einmal ein Blick auf Bangkok bei Nacht .. die spielt im Buch schließlich eine wichtige Rolle.








Hier ein weiter Blick auf das Hotel mit der goldenen Kuppel, in dem Caro ein Date hat.











Dies sind die berühmten "Tuk Tuks", mit denen auch Caro und ihre Freundinnen fahren und ein weniger schönes Erlebnis haben.










Ein Blick auf Chinatown.










Die Brücke am River Kwai.














Zugfahrt mit Blick auf den River Kwai.










Die schwimmenden Märkte.










Teehaus des Königs - Ayutthaya










Der berühmte James Bond Felsen.










bei Krabi - Railay Beach.











Strand *hachsag*









Blick auf den Tempel der Morgenröte.









Chedis.







Ich hoffe, Euch gefallen die Fotos und schaut sie Euch doch noch einmal an, wenn Ihr das Buch gelesen habt - oder noch besser dabei ... das macht das ganze so viel realer irgendwie .. findet Ihr nicht? So, nun aber zu meiner Meinung zum Buch:



Meine Meinung:
*HACH* .. mehr fällt mir dazu eigentlich nicht ein. Das war ein Buch, wieder so richtig nach meinem Geschmack. Gut, wundert mich bei Elke Becker nicht wirklich, denn ich mag ihre Bücher alle sehr gern. Das liegt  zum einen daran, dass ich Bücher nicht selten an exotischen Orten spielen. Hier ist es Bangkok und noch ein bisschen mehr von Thailand. Man merkt, dass die Autorin selbst schon dort war. Schafft sie es doch sehr leicht, ein Kopfkino anzuschalten, wenn sie von Gewürzen, Märkten, Lärm und Fortbewegungsmitteln spricht. Begleitet wird diese Szenerie von drei Freundinnen, die sehr verschieden sind, sich aber alle in mein Herz geschlichen haben.

Zunächst Caro, die Hauptfigur, die am Anfang die typische Protagonistin ist. Gescheiterte Ehe, Urlaub mit Freundinnen, Ablenkung, Start in ein neues Leben. Klar, alles das, was man kennt aus Büchern und natürlich tritt auch prompt ein neuer Mann mit vielen Verwicklungen und Komplikationen auf die Bühne. Macht aber nichts, das Leben ist nun mal so .. es wiederholt sich .. nicht aber die Geschichten an sich. George ist so toll, dass er einfach irgendwie nicht echt sein kann und wenn doch, ähm, kann mal wer Caro beiseite stupsen? Liebe Elke, Du hättest ihn Dir vielleicht lieber selbst mitbringen sollen aus Bangkok...

Aber auch die zwei Freundinnen Ramona und Sonja sind wirklich klasse. Sonja brachte mich mit ihren tollpatschigen Aktionen und den Beschreibungen der Autorin so oft zum Lachen, dass es richtig schön war! Ramona ist mehr der ruhende Mittelpunkt, dennoch mit Biss. Und auch sie erlebt Sachen in Thailand, die für Lacher sorgen. Ich mag es, wenn gut portionierter Humor ein Buch immer wieder so belebt. Und auch das kann die Autorin wirklich gut. Genug Humor um immer wieder zu schmunzeln, aber nicht so viel, dass es irgendwann langweilig wird.

Ich gebe zu, ich hätte mich sofort in ein Flugzeug gesetzt um die drei zu begleiten. Ich bin sicher, es wäre eine zauberhafte Zeit geworden.

Fazit:
Wenn Ihr ein Buch lesen mögt, dass Euch den Zauber ferner Welten, den Humor dreier Freundinnen und das Herzklopfen durch einen wundervollen Mann bringt, dann solltet Ihr genau hier zuschlagen. Einige werden es sicherlich Kitsch nennen, ich kann es nur ein *hach*-Buch nennen .. an dessen Ende mir wirklich Tränen in den Augen standen.

Meine Wertung:



Montag, 1. September 2014

[Blogtour] Rainer Wekwert - Das Labyrinth ist ohne Gnade

Ich freue mich, diesmal die Blogtour eröffnen zu dürfen:



Hier sind noch einmal die drei Bücher, um die es bei der Labyrinth-Trilogie von Rainer Wekwerth ging. Alle drei sind zu meinen Rezensionen verlinkt, falls Ihr mehr lesen möchtet. Hierbei aber ACHTUNG! .. da enthält die Rezension zu Band 2 Spoiler zu Teil 1 und die Rezension zu Band 3 enthält Spoiler zu Teil 1 und 2!! Lest also bitte nur dann, wenn Euch die Bücher bekannt sind oder Euch Spoiler nichts machen!


       


Nun aber zu dem heutigen Beitrag. Ich möchte Euch einen Überblick über alle drei Bände geben .. keine Angst, keine Zusammenfassung, also keine Spoiler. Vielmehr über den Inhalt generell, die Protagonisten, über die Bedeutung, über die Werte ... Ihr werdet sehen...



DAS LABYRINTH

Worum geht es eigentlich generell in diesen drei Büchern?

Stellt Euch vor, Ihr "erwacht" ohne jegliche Vorwarnung an einem Ort, den Ihr nicht kennt. Ihr seid allein, in Eurer Nähe ist nichts, was Euch bekannt vorkommt, keine Menschen, keine Städte. Und Ihr habt zusätzlich auch noch keinerlei Erinnerungen, warum Ihr hier seid, wo Ihr her kommt, wer Ihr überhaupt seid.

Könnt Ihr Euch das vorstellen? Nein? .. so ging es mir auch .. und so geht es auch den Protagonisten in diesem Buch.

Sieben Jugendliche wachen auf in einer ihnen völlig fremden Welt. Keiner erinnert sich mehr, was war. Doch einer von ihnen weiß, er muss sie alle zusammen bringen, denn nur gemeinsam können sie etwas schaffen, dessen Umfang sie sich in dem Moment nicht einmal vorstellen können.

Die sieben Jugendlichen sind Jeb, Jenna, Mischa, Kathy, Leon, Tian und Mary. Sieben, die unterschiedlicher nicht sein können, denn hier ist wirklich eine Vielfalt geboten, die man so erstmal finden muss.

Ich versuche Euch mal einen kleinen Einblick zu geben, wie sie sind, wenn Ihr sie kennen lernt .. 

Jeb: Er ist der ruhige, der besonnene, der scheinbar geborene Anfänger, jedoch nicht ohne jeden Fehler. Auch er kann wütend werden und dennoch behält er eher immer den Überblick. Er ist der, der die Anweisung erhält, die anderen zu suchen und welche Aufgabe sie haben.

Jenna: Sie ist der fröhliche Part in der Runde. Sie ist ausgeglichen und lacht gern, und fühlt sich von Anfang zu Jeb hingezogen.

Mischa: Scheint einer dieser geborenen Helden zu sein. Gutaussehend mit dem Herz auf genau dem rechten Fleck. Bereit, für seine Freunde alles zugeben - und seine eigenen Interessen zurückzustecken.

Kathy: Sie erfüllt perfekt den Anspruch: Eine Zicke braucht jedes Buch. Ein Mädchen, das niemand wirklich mag, die man erdulden muss und die es auch jedem schwer macht, überhaupt etwas nettes an ihr zu finden. Die ihre Interessen über die aller anderen stellt.

Leon: Er ist mein Favorit - vom Anfang bis zum Ende. Er ist dieser typische Charakter, der mir liegt. Vom Leben hart gemacht, unnahbar, aggressiv auftretend, bei dem man jedoch von Anfang an weiß, hofft, glaubt, es verbirgt sich viel mehr hinter seiner harten Fassade. Und genau so ist es auch.

Tian: Er wirkt fröhlich, wenn ich es auch nicht immer als echt empfand. Er ist offen und doch kann ich ihn irgendwie nie so recht ernst nehmen und übersehe ihn zudem gerne auch das ein oder andere mal. Er bildet jedoch einen guten Teil im Team und arbeitet für die Gemeinschaft. Für mich blieb er immer ein bisschen blass.

Mary: Sie war für mich noch schneller übersehbar als Tian, wenn das möglich war. Sie ist ein bisschen wie ein Schatten - oft unsichtbar, ruhig, aber dennoch da. Und man sollte sie nicht unterschätzen, wie so oft bei den stillen Wassern...

Soviel zu den Protagonisten - aber was ist ihre Geschichte, was führt sie durch das Buch? Hier ein kleiner Anriss:

Jeb erhält ja die Anweisung, alle zusammen zu bringen. Aber er erfährt auch, dass sie sich in der ersten Welt des Labyrinths befinden. Sie müssen das Tor zur nächsten Welt finden, aber nur 6 von Ihnen dürfen in die nächste Welt ... um dort das nächste Tor in die nächste Welt zu suchen, durch das wieder einer weniger darf. Und sie wissen alle nicht, was sie in den Welten erwarten wird.

Aber was ist das Besondere ... 

Die Welten sind hart, brutal, unerwartet und bringen die Sieben an ihre Grenzen - immer wieder und unerbittlich. Und genau das ist es aber auch, was die Sieben im Laufe der Zeit immer mehr verwandeln lässt. Sie werden reifer, es entwickeln sich Freundschaften, sie verändern sich mehr und mehr. 

Es wird immer klarer, dass es wichtig ist, dass sie zusammen arbeiten. Genau so wird aber immer klarer, wer dazu in der Lage ist und wer nicht. Und genau so klarer, dass man nicht immer auf den ersten Blick urteilen sollte.

So wie sich die Protagonisten immer besser kennenlernen - die anderen, aber auch sich selbst. Wie sie Fragmente ihres bisherigen Lebens erfahren und versuchen, sie zu greifen, zu verarbeiten. Wie sie versuchen einen Sinn in dem Ganzen zu finden, zu erfahren, wo ihre Stärken und ihre Schwächen sind, genau so erlebt dies alles auch der Leser mit. Er kann verfolgen, wie sich die Sieben verändern. Und tatsächlich kann es vorkommen, dass man einige total verkannt hat. Im positiven aber auch im negativen. Man beginnt selbst zu hinterfragen, erlebt gemeinsam mit ihnen, was war, was ist und was kommt. Und immer wenn man meint, jetzt weiß man es, wird man wieder eines besseren belehrt.

Selten habe ich eine Trilogie erlebt, die mich so gefesselt hat. In jedem Band. Deren Verlauf mich nicht selten geschockt hat oder zum Nachdenken brachte. Bei der ich auf keiner Seite, bei keinem Satz auch je nur auf die Idee gekommen wäre, das Buch zur Seite zu legen. Die mir gezeigt hat, das alles sein kann und doch nichts ist, wie es scheint. Bei dem ich so oft nicht einverstanden war, was der Autor geschehen ließ und wo ich trotzdem immer wieder zustimmen musste, dass es scheinbar nicht anders kommen konnte. Bei dem ich gelacht und geweint habe und auch Gänsehauten hatte. Und dessen Ende mich dann so sprachlos zurückließ, dass ich vor und zurück blätterte ... und bis jetzt nicht weiß, ist es genial oder einfach nur unglaublich.

Diese Trilogie ist sehr schwer in ihrer Komplexität so wiederzugeben, dass man nichts verrät aber dennoch so viel erzählt, dass man gar nicht anders kann, als sich dafür zu interessieren. Ich kann es jedem nur empfehlen, denn es ist für mich so anders, so genial, so einzigartig, dass man wirklich etwas verpasst, wenn man es nicht liest.

Und damit möchte ich auch enden ..

Und hoffe, ich konnte diejenigen überzeugen, die sich bislang noch gescheut haben, die Reihe zu beginnen ... 

Und nun darf ich noch ein Exemplar des dritten Teiles an Euch verlosen - natürlich für Euch signiert. Um es zu gewinnen beachtet bitte folgendes:

Bitte kommentiert diesen Beitrag und beantwortet mir folgende Frage:

Bitte verratet mir einfach, kennt Ihr schon einen oder mehrere Teile der Trilogie und warum wollt Ihr das Buch hier unbedingt gewinnen. Bitte gebt keine Spoiler ab, sonst lösche ich Euren Kommentare zum Schutz für die anderen!!

Der Gewinner wird ausgelost. Bitte sorgt dafür, dass ich eine Emailadresse habe, unter der ich Euch erreichen kann, falls Ihr gewinnt. Wer seine Email nicht öffentlich zeigen möchte, darf sie mir gerne per Mail fabella (at) fabella (punkt) de zukommen lassen - aber bitte nur dann. 

Ihr habt Zeit bis zum 7.9.2014 / 13.00 Uhr, Euren Kommentar abzugeben, danach werde ich einen Sieger ermitteln, der am 8.9. bekannt gegeben wird!

Morgen geht es dann hier weiter:



[Rezension] Jennifer L. Armentrout - Dark Elements #1

Band 1: Steinerne Schwingen

DARKISS
Taschenbuch (11.8.14): KLICK - 12,99 € - 448 Seiten
ebook: KLICK - 12,99 €
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Paranormal

Die Autorin:
Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden in West Virginia. Wenn sie nicht gerade mit dem Schreiben eines neuen Buches beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Ihre E-Books waren in den USA auf Anhieb so erfolgreich, dass sie kurze Zeit später in den Druck kamen und sofort auf die Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste kletterten.






Inhalt:
Laylas Leben ist ihr viel zu kompliziert. Aufgewachsen bei den Gargoyles, den Wächtern, deren Hauptaufgabe es ist, Dämonen unschädlich zu machen, gehört sie dennoch nicht richtig dazu. Denn nicht nur, dass sie nur zu Hälfte Gargoyle ist, ist sie zur Hälfte auch noch selbst ein Dämon. Daher trauen ihr viele nicht über den Weg. Dadurch darf sie allerdings im Gegensatz zu einem echten Gargoyle eine öffentliche Schule besuchen. Doch während ihre Freundinnen nur Jungs und Sex im Kopf haben, kämpft sie mit ihrem Verlagen, die Seelen ihrer Mitschüler nicht aufzusaugen. Und dazu gehört leider auch, dass sie keinen Jungen küssen darf, denn damit wäre sein Schicksal besiegelt. Der der Junge, zu dem sich Layla hingezogen fühlt, sieht sie sowieso mehr wie ihre Schwester. Doch auch Zayne wäre bei ihr in Gefahr und so bewundert sie ihn nur heimlich. Doch dann trifft sie auf den Dämon Roth, der ihr zu allem Überfluss noch das Leben rettet. Trotz ihrer tiefen Abneigung kann sie ihn trotzdem nicht an die Wächter verraten. Und dann offenbart er ihr auch noch ein großes Geheimnis, das ihre Herkunft betrifft. Und Layla ist hin- und hergerissen, zu welcher Seite sie nun eigentlich gehört.

Meine Meinung:
Ich kenne bereits Bücher der Autorin und kann nur immer wieder sagen, dass ich ihren Schreibstil einfach toll finde. Sie hat schöne, frische Ideen, so wie hier in diesem Buch. Die Spezies der Gargoyle, die hier als Wächter den Dämonen gegenüber stehen ist vielleicht keine ganz neue Idee, aber auf jeden Fall keine, die bereits ausgereizt wäre. Und obwohl ich nach wie vor kein großer Freund von Dämonen bin .. warum weiß ich eigentlich gar nicht genau, vielleicht weil mich das Thema Hölle langweilt? ... war ich von diesem Buch sehr begeistert. Denn die Idee gepaart mit dem schönen, mitreißenden Schreibstil machte das Buch zu einem richtigen Pageturner. Ehe ich mich versah, war ich auch schon am Ende und ich hoffe, dass ich es sehr richtig interpretiere, dass es der Beginn einer Reihe ist, denn hier gibt es zwar ein Ende, aber trotzdem einen sehr großen Cliffhanger, der mich doch arg hibbelig zurück lässt.

Die Charaktere in diesem Buch sind recht vielseitig. Zum einen haben wir da die Gargoyles. Allen voran Zayne, dem Layla ihr Herz geschenkt hat und seinen Vater, der sie einst in die Familie aufnahm. In diesem Haushalt leben erwartungsgemäß einige Gargoyles und obwohl sie alle den Wächter gemeinsam haben, könnten sie dennoch unterschiedlicher nicht sein. Es sind Krieger, Kämpfer, allerdings waren mir die wenigsten wirklich sympathisch.

Auf der anderen Seite haben wir die Dämonen. Stinkender, gefräßiger Abschaum in den unterschiedlichsten Arten .. Sucher, Blender und was nicht noch alles. Diese Vielzahl brachte allein sehr viel Abwechslung. Roth, der Laylas Leben rettet, ist natürlich auch kein ganz normaler Dämon, doch was er ist, das müsst Ihr selbst herausfinden. Ich jedenfalls war von Anfang an von ihm gefangen, denn seine flapsige, oft leicht unverschämte und sehr unverblümte Art brachte mich nicht selten zum Lachen. Und sein "Haustier" Bambi imponierte mir genau so, wie seine anderen Haustiere. Aber  auch dieses Geheimnis müsst Ihr bitte selbst ergründen, es war jedenfalls eine tolle Nebengeschichte, die mir persönlich besonders gut gefallen hat.

Die dritte Seite sind die Menschen in dieser Geschichte. Laylas Freunde und Schulkameraden. Menschen, die vor ein paar Jahren alle erfahren haben, dass es Dämonen und Wächter gibt. Die aber weder das eine noch das andere von sich aus erkennen können. Und so wissen sie zwar, dass Layla bei den Wächtern lebt, nicht aber, was sie wirklich ist. Ganz besonders gut hat mir auch Stacey, Laylas beste Freundin gefallen, die alles tut, damit Layla endlich auch mal eine Romanze hat .. schließlich weiß sie nicht, dass das für den Kerl das Ende bedeuten könnte ;-)

Fazit:
Ein toller Auftakt einer Reihe, bei dem ich am liebsten direkt zum nächsten Buch gegriffen hätte. Gargoyles, Dämonen und eine Menge dazwischen bringen frischen Wind in diese paranormale Story, die sich zum richtigen Pageturner entwickelte. Das Buch brachte aber nicht nur Spannung, sondern auch eine kleine Prise guten Humor mit sich und hat ein sich geschlossenes Ende - und trotzdem einen großen Cliffhanger. Sehr empfehlenswert für Freunde des Genre!

Meine Wertung:


Samstag, 30. August 2014

[Blogtour] Rainer Wekwerth - Das Labyrinth ist ohne Gnade - Ankündigung

Es ist soweit - der dritte und letzte Teil von Rainer Wekwerths Labyrinth ist veröffentlicht:




Und auch diesmal wollen wir wieder eine Blogtour dazu machen:



Wir haben uns wieder - wie wir finden - tolle Sachen ausgedacht, mit denen wir Euch das Buch, seine Protagonisten, aber auch den Autor noch ein bisschen näher vorstellen wollen - natürlich alles ohne wichtiges über den Inhalt oder gar das Ende zu verraten für die, die erst noch mit der Reihe anfangen möchten, das versprechen wir Euch!

Bitte schaut doch vorbei:

1.9. = BuchZeiten (also hier bei mir)
2.9. = BücherKaffee
3.9. = his & her books
4.9. = Claudias Bücherregal
5.9. = lost pages

Und natürlich wird es auch wieder etwas tolles zu gewinnen geben :-)

Donnerstag, 28. August 2014

[Rezension] Charles Sheehan-Miles - Ein Song für Julia

Thompson-Sisters #1

ebook (31.8.14): KLICK - 3,99 € - 400 Seiten
Altersempfehlung: Ab 16 Jahren
Genre: Drama / Romance


Der Autor:
C. Sheehan-Miles war Soldat, Computerprogrammierer, Koch in einem Schnellrestaurant und Vorsitzender von Non-Profit-Gesellschaften. Er ist der Autor von mehreren Romanen und Sachbüchern, darunter der Nr. 1 Amazon Bestseller in der Kategorie Liebesromane "Vergiss Nicht zu atmen" Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.sheehanmiles.com
Außerdem sind Sie eingeladen, der Remember to Breathe-Gruppe auf Facebook beizutreten: htps://www.facebook.com/groups/remembertobreathe/



Die Übersetzerin:
Dimitra Fleissner ist eigentlich selbst nur Fan der Bücher des Autors. Sie übersetzt sie für uns ins Deutsche, damit auch wir diese tollen Bücher lesen können .. sie ist keine Übersetzerin! Aber ich finde es großartig, dass sie das macht, denn ich liebe Charles Bücher! Danke Dimitra!


Inhalt:
Julia hat sich den perfekten Panzer gebastelt. Der sie schützt. Damit sie niemals wieder so verletzt wird wie von Harry. Oder von ihrer Mutter. Sie ist erfolgreich in ihrem letzten Harvard Jahr und alles scheint bestens zu laufen. Zumindest äußerlich. Bis sie auf Crank trifft - der nicht nur so heißt, sondern es scheinbar auch ist. Der Punk, der mit seiner bislang ziemlich unbekannten Band seine Wut über sein Leben auslässt. Die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, doch als sie sich treffen, bekommt Julias Panzer Risse und ihre Vergangenheit holt sie ein - so massiv, dass es fast nicht zu ertragen ist. Doch nicht nur das erschwert die Annäherung, sondern auch die Ereignisse, die tagtäglich auf die Beiden treffen.

Meine Meinung:
Zunächst war ich sehr irritiert. Dies ist das dritte Buch des Autors, das übersetzt wird und das ich lese. Aber es ist in der Reihe der Thompson-Sisters eigentlich das Erste. Es spielt vor den beiden anderen. Mich persönlich irritiert so etwas auch bei Filmen immer wieder. Auch wenn man alle Bücher unabhängig lesen kann .. ich mag nun mal die Einhaltung von Reihenfolgen.

Allerdings muss ich sagen, dass es der Autor wieder so schnell schafft, mich einzufangen, dass ich darüber vielleicht grad mal 10 Seiten lang nachdenke und mich dann wieder bedingungslos ins Buch fallen lasse.

Wieder bin ich absolut begeistert über den Schreibstil des Autors. Ohne Kitsch, hier und da in fast sachlichen Tönen bringt er so viel Gefühl, so viel echtes Gefühl rüber, dass mir immer wieder Tränen in den Augen standen. Er hat es nicht nötig, dramatische Erlebnisse mit schweren Worten zu umschreiben. Durch seine manchmal fast neutralen Beschreibungen bekommt hier alles irgendwie eine noch viel größere Tiefe und Gewichtung. Das ist sehr schwer zu beschreiben, denn es liest sich auf keinen Fall nüchtern oder sachlich. Es ist nur ein, wie ich finde, ganz eigener Schreibstil. Und immer wieder bin ich fasziniert davon, dass ein Mann hinter diesen Gefühlen steckt. Es ist einfach nur großartig zu lesen, Ihr müsst das unbedingt einmal selbst ausprobieren!

Diese Geschichte hier hat auch wieder ganz besondere Seiten. Viele kleine Geschichten, die zusammen eine sehr große ergeben. Auf der einen Seite der verbitterte Crank, der zwar seinen Bruder heiß und innig liebt, aber durch oder für ihn immer zurück stecken musste. Den seine Mutter verließ, der sich nur streitend mit seinem Vater unterhält. Er will nichts als schreiben und seine Wut in seiner Musik ausleben. Und ausgerechnet er trifft auf eine Harvard-Studentin. Zurückhaltend, abweisend, ihr ganzes Leben im Voraus geplant und scheinbar unnahbar. Ein Ding der Unmöglichkeit, dass die zwei sich näher miteinander beschäftigen. Denkt man. Nicht aber für Charles Sheehan-Miles, der hier zwei Welten miteinander verbindet, die unterschiedlicher nicht sein könnten und zwei Menschen, die beide so verletzt sind, dass sie eigentlich für Gefühle nicht mehr zu gebrauchen sind. Umwebt von politischen Ereignissen, die immer einen Hauch von bedrückender Realität mit sich bringen.

Fazit:
Der dritte veröffentlichte Roman der Reihe, der eigentlich der erste ist - und dennoch auch in dieser Reihenfolge dramatischer nicht sein könnte. Es ist toll mitzuerleben, wie die Figuren in dem Buch sich verändern, wie sie lernen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen, egal wie schwer es auch gewesen sein mag. Wieder ein Buch des Autors, das mitten ins Herz trifft, auf leise unaufdringliche Art und beim lesen immer wieder die Augen feucht werden lässt.

Meine Wertung: