Montag, 20. Februar 2017

[Kochbuch-Rezension] Doris Muliar - Die Low-Carb-Diät für den Thermomix

Verlag: riva

Taschenbuch: KLICK - 14,99 € - 192 Seiten
ebook: KLICK - 11,99 €

Die Autorin:
Doris Muliar, gebürtige Österreicherin, ist Journalistin für Hörfunk, Fernsehen und Verlage. Seit Mitte der 90er-Jahre schreibt sie Bücher mit dem Schwerpunkt gesunde Ernährung und entwickelt die Rezepte dafür. Im riva Verlag hat sie bereits an den beiden Bestsellern Low Carb (mit Dr. Nicolai Worm) und 2 Tage Diät sind genug: Das Rezeptbuch sowie Die Freetox-Diät (beide mit Dr. Dr. Michael Despeghel) mitgewirkt und ihre eigenen Bücher Abnehmen mit dem Thermomix®, 100 gesunde Suppen aus dem Thermomix® und Wintergerichte aus dem Thermomix® sowie den Wochenkalender Saisonal kochen mit dem Thermomix® 2017 herausgebracht.





Inhalt:
In diesem Buch finden sich eine Reihe von sehr abwechslungsreichen und interessanten Rezepten rund um die Low Carb Küche. Wer hier ein Diätbuch erwartet ist jedoch falsch, insofern ist der Titel für mich ein wenig irreführend. Zwar wird auf ein paar Seiten erläutert, was LowCarb ist, jedoch gibt es hier keine genauen Anweisungen für eine Diät, sondern man findet wirklich fast nur Rezepte in diesem Buch. Die Rezepte sind vielseitig, die Aufteilung sehr schön mit einzelnen Arbeitsschritten und zu jedem Gericht findet sich auch ein Bild. Die Optik ist durch Farben und verschiedene Schrifttypen sehr aufgelockert und es macht Spaß einfach nur im Buch zu blättern.

Meine Meinung
Low Carb ist eine Ernährungsform, in der Gerichte mit möglichst wenig Kohlehydraten zubereitet werden. Es gibt unzählige Auslegungen dieser Ernährungsform, die ich persönlich nicht Diät nennen würde. So ist es z.B. üblich, zwar die Kohlehydrate der Gerichte zu zählen, nicht aber die Kalorien. In diesem Buch finden sich aber bei jedem Gericht die Nährwerte zu Kalorien, Fett, Eiweiß und Kohlehydrate, was ich in der heutigen Zeit einfach als ein Muss empfinde.

Auch in der LowCarb Küche gibt es Anhänger der unterschiedlichsten Arten von der Menge der Kohlehydrate. Und so sei erwähnt, dass es hier in diesem Buch Rezepte von 1 g Kohlehydrate bis zu 40 g Kohlhydrate gibt, was ich für eine Mahlzeit schon als sehr grenzwertig empfinde, auch wenn es sich hier nicht um leere Kohlehydrate handelt. Die meisten Gerichten liegen aber eher zwischen 5 und 20 g Kohlehydrate und sollten somit für viele von Interesse sein.

Was mir besonders gut gefällt ist halt, dass die Gerichte bereits für die Thermomix konzipiert sind und somit nicht mühevoll umgebastelt werden müssen. Die Autorin hat die Rezepte übrigens auf den TM5 ausgelegt, jedoch wissen die meisten Besitzer des TM31 sie auch zu nutzen, wenn sie mit den Höchstmengen aufpassen.

Die Rezepte klingen sehr ansprechend, die Bilder unterstreichen diesen Eindruck noch und so ist man versucht, so viele Rezepte wie möglich zu testen. So habe ich bereits zwei Hauptgerichte und einen Kuchen gebacken und muss sagen, dass mir alles drei sehr gut geschmeckt hat und ich sicherlich noch vieles davon nachkochen werde.

Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mich hier und da bei den Rezepten doch schon mal gewundert habe ... und mich gefragt habe, ob wirklich alle Rezepte nachgekocht wurden .... denn mir fehlt der Sinn, wenn ich in einem Rezept lese, dass ich ganze Nüsse brauche und diese dann mit dem TM mahle (was ja der Vorteil dieses Gerätes ist) und im nächsten kaufe die die Nüsse bereits gemahlen ... würde ich eigentlich nie machen, dafür hab ich den TM ja schließlich .. ich finde, der Geschmack der frisch gemahlenen Nüsse ist viel besser. Allerdings finde ich diesen Kritikpunkt nicht ausreichend, um hier die Wertung des Buches herabzusetzen.

Fazit:
Ein schönes LowCarb Kochbuch, das für mich aber weniger ein Diätbuch, als ein Kochbuch für eine Ernährungsform darstellt. Abwechslungsreiche Rezepte, die mit ihren Zutaten überzeugen. Passende Bilder locken zum nachkochen und durch Farben und verschiedene Schriften ist alles sehr locker und ansprechend.

Meine Wertung:



Sonntag, 19. Februar 2017

[Rezension] Hellen May - Savannah Heartstorm

Taschenbuch: KLICK - 12,99 € - 388 Seiten
ebook: - kommt in Kürze
Reihe: Nein
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:
Hellen May ist ein Pseudonym und sie schreibt zur Freude ihrer Leser Liebesromane mit Happy End. Ihr zweiter Roman »Liebeschaos hoch 3« schaffte es auf Platz 2 der Amazon E-Book Charts und »Begegnungen mit Folgen« sogar auf Platz 1. 1970 geboren, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für das Schreiben, indem sie ihre täglichen Erlebnisse niederschrieb. Heutzutage arbeitet sie tagsüber in einem Büro, jongliert mit Zahlen und Formeln und abends und am Wochenende schreibt sie. Ihre Inspirationen holt sie sich im Alltag und auf ihren Reisen, wie im August 2006, als sie nach Kalifornien flog und das erste Mal Carmel by the Sea besuchte. Fasziniert von der traumhaften Küstenstadt kam ihr die Idee zu "Und wieder Carmel". Mit ihrer Familie lebt sie am Rand von Hamburg, fährt gern Motorrad um den Kopf frei zu bekommen und sieht gern fern.




Inhalt:
Savannah ist  zurück vom College und will ihren strengen Vater nun überzeugen, dass sie Journalistin werden möchte. Am liebsten in New York, also weit weg von Sundance Heights, in dem ihr Vater alle Macht zu besitzen scheint. Doch ihr Vater hat andere Pläne. Savannah soll heiraten und Kinder kriegen, den Mann dafür hat er schon ausgewählt: Howard. Etwas schlimmeres kann sich Savannah nicht vorstellen. Doch ihr einziger Fluchtversuch endet nicht nur damit, dass sie wieder zu Hause landet und eingesperrt wird. Es dauert nicht lange, bis ihr Vater ihr kleines Geheimnis erfährt und sich ihr Leben schlimmer ändert, als sie je gedacht hätte.

Meine Meinung:
Puhh, ich denke jetzt tatsächlich schon zwei Tage darüber nach, wie mir dieses Buch gefallen hat. Zum einen habe ich es wirklich verschlungen, wollte wissen was passiert, wie es weiter geht. Zum anderen aber haben mich viele Sachen immer nur ungläubig mit dem Kopf schütteln lassen. Es war teilweise so unglaubwürdig, dass ich es  nicht glauben wollte – doch, es ist und bleibt ja ein Roman, also Fiktion, also ist theoretisch ja alles erlaubt. Dennoch .. ein Mädel 1989, das so unter der Fuchtel ihres Vaters steht, dass sie nicht ihrem Wunschberuf nachgehen kann, dass sie verheiratet wird und ihre ganze Gegenwehr nur aus Heulen und Fußaufstampfen (überzogen zusammengefasst) besteht und sie sich ihrem Schicksal beugt? Und das in Amerika? … ich frage mich, ob es so was heutzutage wirklich noch gibt? Ich bin ehrlich .. ich glaub es nicht, aber wer weiß. Gut, dass war jedenfalls das, was mir die Protagonistin etwas verleidet hat .. ich fand sie zwar nett, aber ich konnte so viel in ihren Handlungen nicht nachvollziehen, dass sie mir nicht ans Herz wuchs. Am schlimmsten fand ich ihre Tagebucheinträge, die für mich auch hätten von einer fünfjährigen sein können .. so nichtssagend und platt. Allerdings waren es nur sehr kurze Einträge, die den Lauf des Buches nicht weiter störten.

Was mir sehr gut aber gefallen hat, war, wie charismatisch und unterschiedlich die ganzen Charaktere ansonsten waren. Richtige Persönlichkeiten, und so viel seitig, dass es Spaß machte, sich selbst mit den unsympathischen zu beschäftigen. Savannahs Vater ist wirklich ein scheusslicher Mensch, dem ich – selbst wenn er mal nett war – seine Gefühle auch nicht abkaufen konnte. Vielleicht muss man sich selbst in solchen Kreisen bewegen, um diese Menschen verstehen zu können .. wer weiß. Howard ist der typische Anticharakter. So eine Hass-Figur braucht ein Buch unbedingt, denn sie rückt die netten Charaktere ins rechte Licht. Am liebsten mochte ich Blake … doch den müsst Ihr selbst kennenlernen ;)

Fazit:
Ein schöner Roman an sich, doch leider war einiges für mich so unglaubwürdig, dass mich die Geschichte nicht restlos überzeugen konnte. Die Protagonistin ist zwar nett, dennoch teilweise so unreif, dass es ihr Erscheinungsbild trübt. Sehr gefallen haben mir aber die vielen unterschiedlichen Charaktere, die das Buch sehr abwechslungsreich machten.

Meine Wertung:







Freitag, 17. Februar 2017

[Rezension] Hubert Wiest - Rußatem

Verlag: lomoco
Taschenbuch: KLICK - 13,99 € - 442 Seiten
ebook: KLICK - 0,99 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Genre: Dystopie

Der Autor:
Hubert Wiest, geboren 1964, erfindet und schreibt Geschichten für Kinder und Teenager. Zusammen mit Nina von Stebut produziert er Hörbücher und den Podcast Radio Lomoco. Nach der Ausbildung zum Werbekaufmann, dem Besuch der Bayerischen Akademie der Werbung und einigen Semestern BWL-Studium gründete Hubert Wiest in den neunziger Jahren die Internetagentur FREIRAUM Multimedia. Er führte sie durch die stürmische New-Economy der Jahrtausendwende. Später arbeitete er als Marketing- und Vertriebsleiter für internationale Unternehmen. Nach drei Jahren in Hong Kong lebt er seit 2011 mit Nina von Stebut, drei Kindern, sowie den Hunden Pepsi und Cola in Sydney







Inhalt:
Wenn Du in Jaikong lebst, hast Du es geschafft. Doch der Platz unter der großen Kuppel ist begrenzt und schon das kleinste Vergehen oder Versagen, hat eine Abschiebung in einen der äußeren Ringe zur  Folge .. und je weiter außen Du in diesen Ringen bist, desto kürzer ist Deine Lebenserwartung, denn die Luft wird dort immer schlechter. Kalana ist überzeugt, es nach ihrem Abschluss zu schaffen, in Jaikong zu bleiben. Doch schnell wird sie eines Besseren belehrt und sieht sich erst im dritten, dann sogar im fünften Ring. Und der Junge, dem ihr Herz gehört scheint auf einmal zu ihren Feinden zu gehören. Kalanas einziges Ziel ist es, wieder nach Jaikong zu kommen. Doch nach und nach wird ihr klar, dass das, was die Regierung ihr ein Leben lang eintrichterte, vielleicht gar nicht richtig ist. Und sie lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein.

Meine Meinung:
Das war mal wieder eine wirklich toll zu lesende Dystopie. Mit neuen Ideen und dennoch den typischen Eigenschaften, die eine gute Dystopie ausmachen. Abgrenzung, Bestrafungen gegen Systemverhalten, blinder Gehorsam für die Obrigkeit der Versuch, sich dagegen aufzulehnen. Alles verpackt mit  vielen kleinen Details, die eine Geschichte zu etwas besonderem werden lassen.

Was mir sehr gut gefiel, war der besondere Sport, den sich der Autor hier überlegt hat. Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn sich jemand etwas ausdenkt, was real wirkt, und dennoch gleichzeitig so abwegig, dass es einen in den Bann zieht. Ähnlich wie seinerzeit das allen bekannte Quidditsch lernt man hier ein neues Spiel, was für mich ebenso faszinierend war ... es wäre toll, dieses auch in einem Film umgesetzt richtig zu erleben.

Was mir aber auch sehr gut gefiel, waren so Kleinigkeiten, wie ein Spielzeugroboter, der Kalanas Begleiter wird und der mich persönlich ständig an Lomoco denken ließ ... ein anderes Buch des Autors. Und bei dessen Nennung im Buch ich tatsächlich immer lächeln musste.

Auch in diesem Buch vermittelt der Autor - wie in eigentlich allen seinen Büchern - auch eine wichtige Botschaft. In diesem Buch heißt sie sicherlich: Man sollte nicht immer alles glauben, nur weil alle es erzählen ... zumindest war dies meine Interpretation davon. Sicherlich beinhaltet es noch so viel mehr, doch das sollte man lieber selbst erleben.

Das Buch ist in sich geschlossen und dennoch bin ich der Meinung, hier ist definitiv noch Platz für mehr und ich bin gespannt, ob es irgendwann eine Fortsetzung geben wird.

Fazit:
Eine tolle Dystopie, die den Wunsch nach einer Fortsetzung weckt, auch wenn das Buch in sich geschlossen ist. Neben den so wichtigen Aspekten, die eine gute Dystopie ausmacht gibt es auch hier wieder eine Botschaft, die der Autor vermittelt. Das gefällt mir so gut an seinen Büchern!

Es gibt auch einen Trailer:






Meine Wertung:







Donnerstag, 16. Februar 2017

[Kochbuch-Rezension] Dr. med. Ulrich Strunz - Das Strunz Low Carb Kochbuch

Verlag: Heyne

Broschiert: KLICK - 19,99 € - 208 Seiten
ebook: KLICK - 15,99 €
Genre: Kochbuch

Der Autor:
Im sächsischen Görlitz wurde Ulrich Strunz am 21. November 1943 geboren, machte sein Abitur mit der Note 1,0 und studierte Physik – unterstützt durch das Bayerische Hochbegabtenstipendium. Ähnlich erfolgreich ging es weiter, mit einem Stipendium der Deutschen Studienstiftung schloss er auch noch das Studium der Medizin ab. Mit 28 Jahren und zwei Studienabschlüssen in der Tasche blieb er als wissenschaftlicher Assistent an der Uniklinik Erlangen und promovierte zum Dr. med. Nach knapp zehn Jahren als Wissenschaftler machte sich Ulrich Strunz 1980 mit seiner eigenen Praxis als Internist selbstständig. Heute betreut er u. a. Leistungssportler und hat sein Wissen zu Gesundheit und Fitness bereits in mehr als 30 Büchern weitergegeben.



Inhalt:
Der Autor zeigt in diesem Buch wie leicht und schmackhaft es ist, sich "genetisch korrekt" zu ernähren. Hierbei legt er sein Augenmerk auf Eiweiße, essentielle Fette, Vitalstoffe und den gleichzeitigen Verzicht vieler Kohlehydrate. In diesem Buch findet man eine große Vielfalt der unterschiedlichsten Gerichte, aus vielen Kategorien. Gerade mal ein paar Seiten am Anfang erklären ein bisschen was über die Grundlagen der Low Carb Ernährung.

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich doch sehr neugierig auf dieses Buch war. Ich kenne schon einiges des Autors und war immer recht überzeugt. Sicherlich - und genau so ist es auch mit diesem Buch hier, ist nicht alles 100%ig für mich gewollt, aber ich denke, das muss auch jeder für sich herausfinden. Ich bin z.B. kein Freund der Paleo-Ernährung. Sie ist für mich im Alltag einfach nicht umsetzbar und ich gebe auch zu, ich möchte nicht zu 100% auf Kohlehydrate verzichten. Jedoch muss ich wiederum absolut zustimmen, dass ich mich besser fühle, wenn ich Kohlehydrate (ich rede hier erstmal nur von den leeren Kohlehydraten) sehr einschränke. Das ist der Grund, warum ich mich über solche Bücher freue, denn es finden sich immer sehr sehr viele gute Rezepte, die man im täglichen Leben sehr leicht übernehmen kann.

Das Buch ist optisch auf jeden Fall ein Highlight. Die Seiten sind nicht aus hochglänzendem, sondern eher leicht mattem Papier. Leider gibt es nicht zu jedem Gericht ein Foto - das ist etwas, was mir persönlich fehlt. Doch die Fotos, die vorhanden sind, sind natürlich sehr ansprechend und toll in Szene gesetzt.

Die Rezepte, die unter 10 g KH pro Portion haben, sind mit einem Symbol als NoCarb gekennzeichnet, was das heraussuchen sehr einfach macht. Neben den Angaben zu den Kohlehydraten finden sich noch Angaben zum Eiweiß. Mehr Nährwertangaben sucht man leider vergeblich. Sicherlich, das ist die Überzeugung des Autors, das reicht - dennoch fände ich es schon gut, auch die restlichen zu kennen. Schließlich gibt es immer noch Menschen, die zusätzlich bestimmte Angaben benötigen. Ich gehöre glücklicherweise nicht dazu, trotzdem finde ich, dass man so etwas berücksichtigen könnte.

Was mir auch gut gefällt, sind die Farben, mit denen im Buch gearbeitet wird. So sind die Überschriften immer wieder in wechselnden Farben, was das ganze auflockert. Auch findet man immer wieder Zitate bekannter Autoren und Dichter, die sich mit dem Essen beschäftigen. Ich gebe zu, ich mag solche Spielereien sehr gern!

Das Buch ist in mehrere Kapitel und hierin in Unterkapiteln aufgeteilt. Zu Beginn eines jeden Oberkapitels gibt es eine handvoll wertvoller Tipps und Regeln, die ich besonders interessant finde. Nehmen wir einmal das Oberkapitel Suppen ... hierin findet man zunächst 6 Regeln für die No-Carb-Supenküche. Danach folgen 4 Unterkapitel mit verschiedenen Suppenrichtungen, wie z.B. Orient, Landlust oder auch Multikulti-Stadtsuppen. Ich finde, hier wurden sich sehr viele Gedanken gemacht, von üblichen Kochbüchern abzuweichen und den Leser bei großem Interesse zu halten, möglichst vieles auszuprobieren.

Die Rezepte sind auf unterschiedliche Portionen aufgeteilt, mal 2, mal 3, mal 4. Die Zutatenliste ist schön übersichtlich, die Zubereitung in mehrere Schritte - ebenfalls sehr übersichtlich - aufgeteilt. Zusätzlich gibts bei vielen Rezepten auch noch einen Tipp, z.B. für den Austausch von Zutaten oder Varianten oder besondere weitere Zubereitungen. Man kann also wirklich sagen, hier gibt es sehr viel zu entdecken.

Man findet sehr viele vegetarische Gerichte, aber auch Gerichte mit Fleisch oder Fisch. Ich finde es auch nicht zu experimentell, sondern wirklich gut in die tägliche Küche.

Fazit:
Ein sehr interessantes Buch, das Gewicht auf die Rezepte, nicht auf die Erklärungen legt. Sehr vielfältig und trotzdem nicht zu experimentell mit einer tollen Optik und vielen schönen Hinguckern und Tipps. Lediglich die Nährwertangaben sind auf Eiweiß und Kohlehydrate beschränkt, was sicherlich manchem nicht reichen wird, auch wenn es das Prinzip der Low Carb Ernährung ist.

Meine Wertung:






Montag, 13. Februar 2017

[Rezension] Paige Toon - Das wilde Leben der Jessie Jefferson

Verlag: HarperCollins

Taschenbuch: KLICK - 15,- € - 304 Seiten
ebook: KLICK - 12,99 €
Reihe: Ja Band 2 von ?
Altersempfehlung: ? ab 14 Jahren
Genre: Romance / Rockstars

Die Autorin:
Paige Toon wurde 1975 geboren. Als Tochter eines Rennfahrers wuchs sie in Australien, England und Amerika auf. Sieben Jahre lang arbeitete sie als Redakteurin beim Magazin »Heat«. Paige Toon ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in London.







Inhalt:
Jessie ist zurück von ihrem berühmten Dad und versucht, in ihr altes Leben zu finden. Weg von Jack, der sie ziemlich schnell abgefertigt hat. Praktisch, dass das neue Schuljahr beginnt und sie so endlich Tom wiedertrifft. Doch auch wenn hier eigentlich niemand weiß, wer ihr berühmter Vater ist, läuft trotzdem nichts so, wie es Jessie gern hätte. Ihre beste Freundin hat jetzt eine andere Freundin und Jessie hasst es, ihren Freunden so viel verheimlichen zu müssen. Doch natürlich kommt ziemlich bald heraus, wer sie ist und dann ist ihr Leben wirklich nicht mehr lustig. Ständige Begleitung von Bodyguards nervt Jessie sehr. Doch wenigstens hält Tom zu ihr und sie kommen sich näher. Doch dann eskaliert die Angelegenheit und Jessie muss zurück zu ihrem Dad um aus der Schusslinie zu gelangen - und dort trifft sie natürlich wieder auf Jack. So sehr sie sich auch bemüht, Abstand zu halten, er zieht sie einfach magisch an.

Meine Meinung:
Nachdem ich gerade zwei ziemlich zähe Bücher hinter mir habe, beweist mir dieses Buch mal wieder, dass es wirklich keine Leseflauten gibt, sondern einfach nur die falschen Bücher. So packte mich hier der zweite Teil der Jessie Jefferson wieder sofort auf der ersten Seite und zog mich in die Geschichte und hielt mich bis zum Schluss dort fest.

Die Autorin versteht es wirklich wunderbar, die Geschehnisse des ersten Bandes locker und leicht in die Geschichte einzuflechten, so dass man gar nicht überlegen muss, was dort geschah. Und genau das finde ich großartig. Gerade, wenn man zwischen zwei Teilen Zeit überbrücken muss und vieles andere liest, gerät das ein oder andere schon mal in Vergessenheit. Nicht viele Autoren gehen darauf ein und das macht das Lesen einer Fortsetzung oft holprig. Nicht so Paige Toon. Ihr gelingt das so perfekt, dass es richtig Spaß macht, Fortsetzungen zu lesen.

Ich persönlich bin überhaupt kein Freund von Dreiecksgeschichten. Ich finde es eher total nervig, wenn sich eine Protagonistin nicht entscheiden kann. Aber auch hier überrascht mich die Autorin sehr positiv, wie sie es schafft, mich trotzdem absolut von ihren Charakteren und deren Geschichten zu überzeugen. Die Geschichte zeigt sehr schön, wie unterschiedlich Entscheidungen nach dem Verstand oder dem Herzen ausfallen können.

Was mich sehr enttäuscht hat, waren Jessies angebliche Freundinnen. Was man da hier so erlebt, das lässt einen wirklich mit Jessie mitleiden. Schade, dass es immer wieder so kommt. Doch auch hier finde ich Jessies Art, damit umzugehen sehr schön.

Die Geschichte setzt wirklich nahtlos dort an, wo der erste Teil endete, doch leider endet sie für mich auch wieder viel zu früh und ich kann gar nicht erwarten, dass der  nächste Teil heraus kommt und ich erfahre, wie es weiter gehen wird.

Fazit:
Ein toller zweiter Teil, der sich kein bisschen wie ein Lückenfüller anfühlt! Geschickt versteht es die Autorin, die wichtigsten Ereignisse in diesem Buch noch einmal mit einfließen zu lassen, so dass man selbst mit einer Pause zum ersten Teil mühelos in die Geschichte eintauchen kann!

Meine Wertung:




Hier noch einmal die beiden ersten Teile:



Freitag, 10. Februar 2017

[Rezension] S.D. Robertson - Solange ich in deinem Herzen bin

Verlag: HarperCollins

Buch: KLICK - 14,- € - 336 Seiten
ebook: KLICK - 11,99 €
Reihe: nein
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Drama

Der Autor:
S.D. Robertson kündigte seinen Job als Redakteur, um seiner wahren Leidenschaft nachzugehen und Schriftsteller zu werden. Außerdem war er u.a. bereits als Animateur, Handelsvertreter und Mobilfunktechniker tätig und lebte in Frankreich, Holland und Australien. Mittlerweile ist der Autor mit seiner Familie in der Nähe von Manchester zu Hause.







Inhalt:
Als Will stirbt, ist seine Tochter gerade mal sechs Jahre alt. Da er ihr nach dem Tod ihrer Mutter versprach, für immer bei ihr zu bleiben, hält er dieses Versprechen auch nach seinem Tod. Doch so einfach, wie er sich das vorstellte, ist das nicht. Denn Ella kann ihn Anfangs nicht mal sehen. Nach und nach erkämpft er sich den Zugang zu ihr. Doch seine Zeit ist gezählt und bald schon muss er eine folgenschwere Entscheidung treffen. Doch wie kann er sich entscheiden zu gehen und damit das Versprechen an seiner Tochter  brechen?


Meine Meinung:
Hmm, als ich den  Klappentext las, habe ich mir, wenn ich ehrlich bin, etwas sehr trauriges und herzzerbrechendes unter dem Inhalt vorgestellt. Doch ehrlich gesagt, konnte mich das Buch so kein bisschen berühren. Das lag glaub ich an mehreren Gründen.

Während ich zunächst davon ausging, dass es eigentlich in dem Buch um Ella ging, hatte ich beim Lesen mehr das Gefühl, dass es darum geht, dass Will Abschied von dieser Welt nehmen muss und nicht loslassen will. Er stand irgendwie ständig im Mittelpunkt. Seine Gefühle, seine Vergangenheit, seine Gegenwart. Und mit ihm noch weitere Familienangehörige, denn auch da erlebt man im Laufe des Buches sehr viel, was auf einen einprasselt, ohne dass ich näher auf den Inhalt eingehen möchte. Für mich war Ella auf jeden Fall die Person, die am wenigsten im Mittelpunkt stand. Sie kam erst hinter Wills Abneigung zu gehen, den Problemen die Wills Eltern hatten, Wills Vergangenheit mit seiner Frau und und und... Und das fand ich sehr schade.

Hinzu kommt, dass es hier irgendwie keinen Charakter gab, den ich wirklich mochte. Ella ist eigentlich noch viel zu klein und manchmal sagt sie Dinge, die für mich kaum zu der Rolle einer sechsjährigen passen. Sie wirken unglaubwürdig. Will war für mich von falschen Motiven geleitet. Er sagt zwar, er will für seine Tochter bleiben, doch irgendwie hatte ich das Gefühl, er macht es aus den falschen Beweggründen. Wills Mutter blieb trotz aller Probleme für mich farblos, ebenso wie Wills Vater und Schwester. Ich glaube, am meisten mochte ich eine weitere Seele, die zurückblieb, die aber leider nur eine Nebenrolle spielte. Er war für mich der Einzigste, dessen Gefühle glaubwürdig rüber kamen.

Und so erlebte ich also eher die Geschichte von Will und seinen Problemen. Es war in dem Bereich ein gut zu lesendes Buch, leicht und locker, für mich ohne großen Tiefgang, das so dahin plätscherte. Es war auf keinen Fall Zeitverschwendung es zu lesen, aber von den hochgelobten Gefühlen konnte ich nichts feststellen, dabei bin ich eigentlich recht emotional und nah am Wasser gebaut. Ich glaube nicht, dass ich noch einmale in Buch des Autors in die Hand nehmen würde.

Fazit:
Für mich ein Buch, das sich mit den Problemen eines Mannes beschäftigt, der nicht loslassen will. Gefühlsmäßig berührte es mich kaum, wenn überhaupt eher bei einer der kleinen Nebenrollen einer weiteren Seele. Es ist recht nett geschrieben, jedoch würde ich wohl eher nicht wieder zu einem Buch des Autors greifen. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich 2,5 Sterne verteilt ... da mir 2 aber zu wenig waren, habe ich aufgerundet auf 3.

Meine Wertung:






Donnerstag, 2. Februar 2017

[Rezension] Sarina Bowen - Kalte Nächte warme Herzen

ebook: KLICK - 0,99 € - 254 Seiten
Reihe: nein
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:
Sarina Bowen ist Bestsellerautorin, Gewinnerin des RITA Awards für zeitgenössische Liebesromane und hat bereits ein Dutzend romantischer Romane geschrieben. Sie lebt in Vermont, zusammen mit ihrer Familie, zehn Hühnern und viel zu viel Ski- und Eishockeyausrüstung.











Inhalt:
So hatte sich Willow das eigentlich nicht vorgestellt. Verlassen von ihrem Freund, zurück blieb eine alte Farm und viele Schulden. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Nicht einmal, als sie mit einem Fremden eine Nacht in einem Schneesturm überleben muss, in den sie sich Hals über Kopf verliebt, obwohl er sie gewarnt hat. Denn Dane lässt niemanden nahe an sich heran, zu schwer ist das Geheimnis, das er sein eigen nennt. Und obwohl er Willow nicht aus dem Kopf bekommt, spricht das Leben gegen eine Verbindung und für ihn gibt es nichts, was seine Meinung ändern kann. Selbst nicht, als es zum äußersten kommt, denn sein Geheimnis ist tödlich.

Meine Meinung:
Hach. Hach? Hach! ... hatte ich schon hach gesagt? ..  das war wieder einmal eins dieser Bücher, die ich einfach nicht weglegen konnte. Es war so schön, so mitreißend, mit so viel Gefühl, Humor, Unterhaltung und gaaanz viel Herz. Sicherlich für manche einer dieser "kitschigen" Liebesromane mit viel Drama - aber wer das mag, der findet hier wirklich einen absoluten Treffer.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und doch irgendwie eindringlich. Er packt mich auf der ersten Seite und lässt mich nicht wieder los. Orte und Menschen werden so fließend leicht geschildert, dass es nicht schwer ist, sie sich bildlich vorzustellen. Und so hatte ich tatsächlich manchmal eher das Gefühl einen Film zu schauen. Ich liebe das einfach, wenn ich nicht weiter über etwas nachdenken muss, wie es aussehen könnte, sondern es so klar und deutlich vor meinen Augen entsteht.

Die Charaktere zogen mich aber ebenfalls in ihren Bann. Willow mochte ich sofort.  Ihr hat das Leben meist einen Tritt verpasst, doch trotzdem ist sie ein aufrichtiger, lebensbejahender Mensch mit einem übersprudelnden Herzen. Und mit einem trockenen Humor, den ich mochte. Sie ist sehr mitfühlend ohne jemandem das Gefühl zu geben, bemitleidet zu werden. Das ist immer nur ein schmaler Grat und den beschreitet sie perfekt. Danke, oh je .. wer könnte ihm seine Art übel nehmen. Es dauert eine ganze Weile, bis man hinter sein Geheimnis kommt und in dem Moment ist klar, was er eigentlich für ein außergewöhnlicher Mensch ist und nicht der, der er für die Welt zu sein scheint. Ein Mensch, der eigentlich erst an die anderen denkt, und dann an sich. Auch wenn man sich das gar nicht vorstellen kann, als man ihn kennenlernt.

Es war schön, auch mal andere Sportarten in einem Buch zu erleben, als die klassischen. Mir jedenfalls sind noch nicht viele Bücher untergekommen mit dem Thema Skifahren. Und es war nur so viel, dass es auf keinen Fall langweilig werden könnte und dennoch genug, um seine Bedeutung für Dane zu erfahren.

Das war seit langem mal wieder ein Buch wo ich nicht schaute, wie weit ich bin um zu wissen, wann ich fertig bin, sondern aus Angst, dass ich zu schnell fertig bin, was leider unweigerlich kam. Ich hätte noch Stunden weiter lesen können! ... und übrigens .. auch die Erotik ist hier gut vertreten, aber jedoch nicht als Hauptfüller des Buches, sondern pefekt dosiert!

Fazit:
Ein unglaublich schönes Buch, das für mich nie hätte zu Ende gehen brauchen .. wie gern hätte ich noch stundenlang weitergelesen! Sicherlich ein herz-schmerz-Buch .. aber eins von der schönsten Sorte!

Meine Wertung:




Dienstag, 31. Januar 2017

[Rezension] Jennifer Alice Jager - Witches of Norway 2 - Polarschattenmagie

Verlag: Dark Diamonds

ebook: KLICK - 4,99 € - 293 Seiten
Reihe: Ja - Teil 2 von 3
Altersempfehlung:
Genre: New Adult Fantasy

Die Autorin:
Jennifer (Alice) Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.




Achtung Spoiler auf Teil 1!

Inhalt:
Elis ist zurück in der Gegenwart, doch sie kann Kjell nicht vergessen. In ihren Versuchen, wieder zurück zu kehren in die Vergangenheit, kommt sie Stian näher und näher, denn er ist der Einzige, der ihr glaubt, dass sie in der Vergangenheit war. Sehr zum Ärger ihrer Verwandten, die nach wie vor eine starke Abneigung gegen ihn haben. Doch auch zu dem schwerkranken Luc findet sie immer mehr Zugang und verbringt gern ihre Zeit an seiner Seite. Auch wenn ihr Herz dabei schwer ist, da er so viel Ähnlichkeit mit Kjell hat. Doch etwas bedrohliches rückt näher und näher und bald schon wird klar, dass einer im Zirkel falsch spielt.



Meine Meinung:
Hmm ... ja. Für mich war das mal wieder so ein typischer zweiter Teil, in dem viel passiert, aber nichts wirklich abgeschlossen wird, so dass sich alles anfühlt, als wäre es mit einem Hauch von Füllstoff überzogen. So zieht sich ein Teil des Buches für mich etwas in die Länge, es packt mich einfach nicht so sehr, wie im ersten Teil. Da ich abgesehen davon den Schreibstil der Autorin gern mag, hat mich das aber nicht abgehalten, weiter zu lesen. Es wird im Verlauf des Buches dann auch ein wenig inhaltsreicher, aber oft fand ich es eher verwirrend, weil die Inhalte eher sprangen. Auch weiß ich nicht, ob mir manche Ausführungen der Autorin so wahnsinnig gut gefielen, fühlte ich mich hier und da eher belehrt. Das jedoch nur geringfügig, es hielt mich auch nicht ab, aufzugeben.

Was mir persönlich leider am wenigsten gefiel, war die Flatterhaftigkeit von Elis. Ihre Gefühlte zu den Männern waren so wechselhaft, so schwer nachfühlbar. Ich möchte hier nicht zu stark auf Details eingehen, weil ich nichts verraten möchte. Aber für mich brachte es das Problem mit sich, dass es für mich sehr unglaubwürdig war. Erst hier, dann dort, dann das erste nicht aus vollem Herzen sondern aus eigenen Gründen und was war dann mit der dritten Stelle? Man wird aus ihr einfach nicht schlau, sie selbst glaube ich am allerwenigsten. Und das hat mich eigentlich am meisten gestört. Ich konnte einfach nicht verstehen, was für ein Ziel sie nun letztendlich hat. Und ich glaube, das liegt mit daran, dass es wieder nur ein zweiter Teil ist, weil man sich genug für die Fortsetzung aufheben muss. Und das finde ich sehr schade, denn so langsam bringt es einem das Gefühl, dass man keine Mehrteiler mehr lesen möchte. Natürlich nicht dieses Buch hier allein .. nur der derzeitige Trend, in den sich dieses Buch hier leider auch einreiht - nach meinem Gefühl. Das ist ja immer subjektiv.

Was mir - wie schon erwähnt - trotzdem gut gefiel ist der Schreibstil. Oft vermag es die Autorin mit wenigen Worten wirklich  Bilder entstehen zu lassen, die einem Orte oder Ereignisse nahezu bildlich zeigen. Ich mag dieses Talent von Autoren und das ist es, was mich sicherlich wieder zu einem Buch der Autorin greifen lassen wird. Auch wenn es wohl nicht der nächste Teil dieser Reihe ist.

Fazit:
Leider konnte mich der zweite Teil nicht so überzeugen wie der erste. Zuviel Flatterhaftigkeit der Protagonistin und das Gefühl der leichten Langatmigkeit besonders in der ersten Hälfte des Buches. Trotzdem finde ich nach wie vor, dass die Autorin einen schönen Schreibstil hat, der leicht Bilder aufflackern lässt.

Meine Wertung:



Hier noch einmal die beiden ersten Teile der Reihe:



Montag, 30. Januar 2017

[Rezension] Marie Lu - Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Verlag: Loewe

Buch: KLICK - 18,95 € - 416 Seiten
ebook: KLICK - 14,99 €
Reihe: Ja Teil 1 von 3
Altersempfehlung: 14 - 17 Jahre
Genre: Historisch / Fantasy

Die Autorin:
Marie Lu, Autorin der Bestseller-Trilogie Legend, wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of Southern California studierte. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie bei den Disney Interactive Studios, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Bestsellerautorin lebt mit ihrem Mann und drei Hunden in Santa Monica, nahe dem Meer. Ihre wenige Freizeit verbringt sie mit Lesen, Zeichnen, dem Spielen von Assassin´s Creed und Im-Stau-Stehen.





Inhalt:
Adelina ist eine Malfetto - eine derjenigen, die das Blutfieber überlebt haben und nunmehr gezeichnet sind. Sie werden von der Gesellschaft nur noch geduldet, oft nicht mal das. Manche von den Gezeichneten haben besondere Gaben. Sie sind die Elite. Doch Adelina hat keine Gabe - denkt sie. Bis ein Ereignis diese Gabe bei ihr weckt. Die Elite holt sie zu sich, um zu prüfen, ob sie eine von ihnen werden kann. Adelina taucht ein in eine ihr bislang unbekannte Welt. Enzo der Anführer versucht, den König von seinem Thron zu verstoßen und seinen Platz einzunehmen. Adelina soll ihm dabei helfen. Doch es sieht nicht so aus, als wäre sie in der Lage, ihre Gabe zu nutzen. Kann sie unter diesen Umständen überhaupt in der Gemeinschaft bleiben. Und noch wichtiger: möchte sie das überhaupt? Denn sie ist nicht sicher, wer hier Freund und wer Feind ist.

Meine Meinung:
Ich bin etwas hin- und hergerissen. Zum einen ist es eine wirklich fantastische Geschichte mit unglaublich viel Fantasie und tollen Abenteuern. Zum anderen ist es eine sehr düstere Geschichte, die nur aus Intrigen, Hass und Wut besteht. Das eine lässt eine unglaubliche Spannung aufkommen und das Buch zu einem Pageturner werden, das andere lässt einen das Buch am Ende ziemlich deprimiert schließen, weil man so vergeblich das Gute suchte. Den Sinn. Möglich, dass man hierfür tatsächlich die gesamte Trilogie lesen muss, doch auf die nächsten beiden Teile wird man erstmal warten müssen.

Die Protagonisten gefielen mir ausnahmslos alle gut. Sie waren so vielschichtig und interessant, egal ob sie gut oder böse waren oder ob man überhaupt herausbekam, was davon sie überhaupt sind. Es sind schillernde Persönlichkeiten mit unglaublichen Begabungen. Begabungen, die man beim Lesen gefühlt nicht mal alle erfassen kann. Zu viele Facetten haben manche von ihnen. Das finde ich aber nicht schlimm, denn es macht sie sehr interessant und ich bin sicher, man wird noch mehr davon in den weiteren Büchern lernen.

Die Kombination aus diesen vielen historischen Schilderungen und den fantastischen fand ich auch sehr interessant, denn es stellte mal etwas ganz anderes dar. Und vieles davon empfand man als durchaus möglich real. Jedoch war auch vieles so merkwürdig und bruchstückhaft, dass es sehr sehr schwer war, sich manches vorzustellen.

Doch ich muss sagen, obwohl mir die Protagonisten oberflächlich gefielen, blieben mir doch alle Figuren fremd. Da war niemand, der mir so sympathisch war, dass ich mich ihm als Leser nahe fühlte. Was für mich eigentlich immer sehr wichtig ist. Und das, obwohl Adelinas Kapitel immer in der Ich-Form spielten und man dadurch als Leser eigentlich einen guten Bezug bekommen müsste.

Fazit:
Ein Buch, das zum einen ein Pageturner ist und mit seiner Mischung aus historisch und Fantasy wirklich gelungen ist. Auf der anderen Seite aber sehr düster.  Leid, Intrigen, Hass und Hoffnungslosigkeit schlagen einem aus nahezu allen Seiten entgegen, was für mich einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Ich bin nicht sicher, ob ich die Fortsetzungen lesen werde ... ich denke eher nicht.

Meine Wertung:







Samstag, 28. Januar 2017

[Rezension] Kirsten Proby - Für Happy Ends gibt's kein Rezept

Verlag: mtb

Taschenbuch: KLICK - 9,99 € - 332 Seiten
ebook: KLICK - 9,99 €
Reihe: Ja - Buch 1 von ? - aber abgeschlossene Geschichten
Altersempfehlung: Erwachsene
Genre: Romance

Die Autorin:
Für New York Times-Bestsellerautorin Kristen Proby geht nichts über eine klassische Liebesgeschichte mit starken Charakteren, die auf Treue und Familie schwören. Ihre Helden haben ihren eigenen Kopf und einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, und die Frauen lassen sich kein X für ein U vormachen. Kristen lebt im malerischen Whitefish in Montana, wo sie Schokolade, Kaffee und den Sonnenschein genießt. Und Nickerchen.






Inhalt:
Das Seduction ist das neue In-Restaurant, das Addie zusammen mit ihren Freundinnen seit ein paar Monaten führt. Obwohl es bereits sehr gut ankommt, möchte Addie noch für die Wochenenden einen Musiker engagieren, der etwas weiteres Besonderes in ihr Restaurant bringen soll. Doch Addie hat keine besonders gute Beziehung zu Musikern. Immer wieder fällt sie auf sie rein und immer wieder lässt sie sich von ihnen weh tun. Das soll diesmal anders werden. Eine rein berufliche Zusammenarbeit. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sich ausgerechnet Jake Knox, der berühmte Rockstar für die Stelle bewirbt, der sie mit seiner Optik und seiner Stimme fast sofort gefangen nimmt. Doch Addie ist viel zu verletzt von ihren bisherigen Beziehungen und hält Jake auf Abstand.

Meine Meinung:
Das ist wieder eins dieser Bücher, die einen auf der ersten Seite an die Hand nehmen und durch die gesamte Geschichte ziehen. Eins der Bücher, die sich herrlich träumend auf der Couch lesen lassen und einem ein paar Stunden wirklich schöne Unterhaltung schenken, bevor man das Buch mit einem Lächeln schließt.

Sicherlich ahnt man bereits zu Anfang, wo die Geschichte hinführt. Das macht das Buch aber keinesfalls uninteressanter. Denn der Weg ist bekanntlich das Ziel. Und so erleben wir eine Menge rund um das Seduction, um Addie und um ihre Freundinnen, die uns sicherlich noch das ein oder andere Mal unterhalten werden. Die Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch so eisern zusammen halten, dass es selbst als Leser Spaß macht, sich in ihre Mitte zu begeben.

Rockmusiker scheinen die neuen Männer zu sein, die sich die Leser wünschen. Denn immer wieder begegnen wir ihnen und im Grunde scheinen alle Autoren sie im gleichen Licht zu sehen. Verruchte Figuren mit nicht so schönen Vergangenheiten, die aber - ausgelöst durch unterschiedliche Ereignisse - nun anders sein wollen oder sind. Ich gebe zu, mich fängt diese Männerfigur langsam doch an zu langweilen. Doch trotzdem schaffte es die Autorin, dass ich Jake mochte. Denn seine Rolle spielt zwar eine große, doch nicht die Größte. Es wird viel Gewicht auf Addie und auch auf die Frauenfreundschaft gelegt und nicht um eine Frau, die ihr Leben nun nach einem Rockstar ausrichtet.  Und das machte den Unterschied.

Der Schreibstil ist leicht und es macht Spaß, der Autorin zu folgen. Sie lässt leicht und spielerisch Bilder vor dem inneren Auge entstehen, was mir immer besonders gut gefällt. Aber auch leichter Humor und eine gute Prise Erotik finden sich hier, so dass es für mich eine sehr gelungene Mischung ergibt. Ein Beispiel des Humors:

"Also, da kann ich mich über Jake nicht beklagen. Er räumt das Geschirr gleich in die Spülmaschine." "Oh, mein Gott!" ruft sie entgeistert. "ich dachte, es ist nur ein Mythos, dass Männer so was können." "Nein, nein, ich habe ein Exemplar in seinem natürlichen Lebensraum beobachten können."

Und ich muss gestehen, dass dies tatsächlich für mich mal wieder eine Entscheidung nach einem Cover war, das mir super gut gefällt, weil es so außergewöhnlich ist!

Fazit:
Ein schöner Reihenstart einer Buchreihe mit abgeschlossenen Geschichten. Mir gefiel, dass hier die Frauen deutlich das meiste Gewicht haben. Ihre Freundschaft und Zusammenarbeit. Sicherlich spielt auch Jake eine große Rolle, doch er dominiert nicht. Ich freue mich schon sehr auf weitere Geschichten rund um die Freundinnen.

Meine Wertung: